Polaroid Pete – im Klassik-Test (PS2)

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Als Fotograf der Ta­geszei­tung Planet Times hat Titel­held Polaroid Pete einen ziemlich stressigen Job. Ob Naturkatastrophen, wichtige Sport-Events oder haarsträubende Ge­rüchte um Gru­sel­erschein­ungen – wo auch immer auf der Welt was los ist, steht Pete mit scharf gestellter Linse bereit.

Die Aufträge zieht sein grummeliger Chefredakteur an Land. Mit der Vorgabe eines Hauptmotivs und einer zu erreichenden Mindest-Punktzahl findet sich unser Grinse-Papa­razzo anschließend am Ort des hoffentlich spektakulären Ge­schehens wieder. Der grundlegende Ab­lauf der Bilderhatz ist schnell erklärt: Mit gezückter Kamera spaziert Pete durch das automatisch von rechts nach links scrollende Terrain, ein frei steuerbares Fadenkreuz markiert den aktuellen Su­cher­ausschnitt. Wann immer dieser Cur­sor-Blick auf etwas Besonderes trifft, wechselt er seine Form. Ein rascher Druck auf den Auslöser – das Geschehen ist auf Zelluloid gebannt. Und in den abgedrehten Szenarios ist einiges los: Neben der jeweiligen Haupt­auf­gabe (‘Knipse ein mysteriöses Geis­tergesicht auf dem Friedhof’ oder ‘Er­wische einen fliegenden Zug’) gibt es noch viel mehr abzulichten: Knutschen­de Pär­chen im Park, abstürzende Flug­zeuge oder fliegende Untertassen sind nur einige Beispiele.

Je spektakulärer die Auf­nahme, desto mehr Punkte lässt Euer kri­tischer Vorgesetzter springen. Erfüllt Ihr die Vorgaben, wird der nächste Auf­trag freigeschaltet. Bei aller Liebe zum Job solltet Ihr immer auch einen Blick auf Petes Laufweg haben. Werdet Ihr von herumwirbelnden Cola-Dosen, Vol­leybällen oder Kampfstöcken getroffen, ist Euer Held für einige Zeit bewegungsunfähig. Ausweichen könnt Ihr diesen Hin­dernissen per Hüpfer oder gezieltem Ab­­fotografieren. Durch letztere Methode erhaltet Ihr zudem Extra-Blitz­lichter, temporäre Unverwundbarkeit oder zusätzliche Film­e. Hat Pe­te nämlich alle Bilder vorm Level-Ende verschossen, geht’s postwendend zur Leistungsabrech­nung ins Büro seines cholerischen Chefs.

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