Riven: The Sequel to Myst – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Andreas Ulrich meint: Begabte Fantasy-Designer haben aus ihren schönsten Render-Bildern Riven ­geschaffen. Texturen und Formen der 3D-Welt erreichen fast fotorealistische Qualität – eine durch und durch zauberhafte Spielwelt. Gut gelöst ist die Cursor-Steuerung mit den seitlichen Joypad-Tastern, die den Zeiger automatisch horizontal und vertikal ausrichten und zentrieren; das spart nerviges Rumgedrücke. Unter hübscher Optik und freundlicher Bedienung plätschert der Spielwitz aber nur knöcheltief. Oft wirken die Rätsel um die Grafik herum gestrickt. Manche Problemlösung, wie z.B. die Geheimtür, die Ihr durch einen Griff ins Wasser öffnet, ist an den Haaren herbeigezogen. Die Story wird kaum weitererzählt – wer Spannung und Überraschungen erwartet, darf sich vom meditativen Einsteiger-Adventurer nicht zu viel erwarten.

Gleiche Mechanik, neue Grafik: “Point’n’Click”-Sequel mit bezaubernden Render-Bildern, aber flauer Spielmechanik.

Singleplayer71
Multiplayer
Grafik
Sound
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