Slain: Back From Hell – im Test (PS4)

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Zeit für eine Zeitreise – zurück in die goldene 16-Bit-Ära, wo uns Neo-Geo-, Mega-Drive- und SNES-Spiele mit herrlichen Pixelgemälden verwöhnten. Da tauchten geschmeidig animierte Flammendämonen, verwunschene Burgen und groteske Alienkreaturen in den Hintergründen von Shoot’em-Ups, Straßenkloppern oder Jump’n’Runs auf. Slain: Back from Hell greift die verpixelte Detailverliebtheit und Schönheit der damaligen 2D-Spiele auf und kreuzt sie gekonnt mit der Ästhetik und den Motiven typischer Hardrock- und Metal-Cover. Heraus kommt ein düsteres Fantasy-Abenteuer mit Hexen, versteinerten Gargoyles, insektoiden Kreaturen, Zauberern, Feuerspuckern, Säure-Skeletten, schwebenden Betrachtern und Geistermädchen – ein Vergleich mit dem optischen Themenkosmos von Castlevania oder Bloodborne ist angebracht.

Auch die Spielmechanik von Slain ist nicht modern: Ihr springt, blockt, dasht rückwärts, haut zu und zaubert. Weil Feinde einiges einstecken, mit Fernattacken nerven oder von zwei Seiten anrücken, gilt es, Euer Grundrepertoire meisterhaft zu beherrschen: Haltet Ihr den Schlagknopf gedrückt, könnt Ihr – das richtige Timing vorausgesetzt – eine starke Attacke ausführen, die Gegner nicht nur rascher killt, sondern Euch neue Zauber-Energie verschafft. Außerdem erhält unser langhaariger Held im Spielverlauf neue Elemente, die sein Schwert z.B. in eine Eisaxt oder Flammenklinge verwandeln – je nach Gegnertyp solltet Ihr im Kampf fließend die Elemente tauschen.

Während wir die Blockfunktion für eher zweitrangig halten, kann Magie Euer Leben retten. Hier habt Ihr die Wahl: Ein kleiner Zauberschuss kostet kaum Mana, eine blitzende Smartbomb lehrt die komplette blaue Leiste.

Apropos Leiste: Die Lebensenergie unseres Kriegers ist nicht allzu lang – und aufgefüllt wird sie fast nur an Checkpoints, die spärlich verteilten Medipacks sind keine große Hilfe. Ebenfalls nicht nett: Immer wieder ärgern Euch kurz vor Checkpoints auftauchende Feinde und gut versteckte, tödliche Fallen – Freunde der Souls-Reihe erleben einige fiese “Wohlfühl”-Momente.

Natürlich tummeln sich in so einem düsteren Fantasy-Hack’n’Slay auch etliche Endgegner. Hier lehnt sich Slain nicht gerade kreativ aus dem Fenster, schmeißt Euch aber doch einige hübsch-hässliche Brocken entgegen, die tüchtig austeilen und für den ein oder anderen Instant-Kill gut sind. Geärgert haben wir uns über das Fehlen einer “Zurück zur Oberwelt”-Reiseoption und die kurzen Abschnitte in Wolfsgestalt – schlechte Jump’n’Runs gab es schließlich schon zu 16-Bit-Zeiten mehr als genug…

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Anonymous
Anonymous
24. Juni 2017 13:25

Monate später landete das Spiel bei mir im Schacht.Dank Patch wurden einige unfaire Stellen behoben – So lässt es sich deutlich angenehmer spielen.

17. November 2016 8:13

[quote=belborn]

Sogar physisch ab Januar. http://signatureeditiongames.com/
Und für die Vita(hoffentlich auch physisch,sonst wird es die tolle lim. PS4 Version) sollte es auch noch aufschlagen.

[/quote]Laut Gameware und 365games schon am 25.11 http://www.gameware.at/info/spaces/gameware/gamewareSearch?query=Slain&actionTag=search&queryWhat=productsAndPages&queryPlatform=all&queryGenreCode=all&queryMode=smart

Ziep
16. November 2016 21:40

77 von der M! ?! Das ist fast schon ein Ritterschlag! Kaufen!

belborn
16. November 2016 10:33

Sogar physisch ab Januar. http://signatureeditiongames.com/Und für die Vita(hoffentlich auch physisch,sonst wird es die tolle lim. PS4 Version) sollte es auch noch aufschlagen.

Schneedle Woods
16. November 2016 7:37

Castlevania meets Heavy Metal. Klingt gut. Werde ich mir auch antun. Gäbe es – wie in Symphony of the Night – mehr Rollenspiel-Elemente, würde sich das Spiel für mich rasch an die Spitze katapultieren.

captain carot
16. November 2016 6:58

Ich habe derzeit als Muster. Wirklich gut, auch dank der reichlich Rücksetzpunkte nie unfair. Das einzige was mich etwas nervt ist das Timing des Charge Angriffs.

15. November 2016 20:27

Spiele ich aktuell und gefällt mir gut.

Daddler
15. November 2016 18:27

Wegen solcher Spiele sind mir Indies mehr und mehr ans Herz gewachsen. Kurz, knapp, knackig, toll designt, kurzum kompakter purer Spielspaß für kleines Geld…

bitt0r
15. November 2016 17:34

das geile finde ich wenn der held sich einen abmoshed, nachdem er einen boss gelegt hat.

Danijel78
15. November 2016 17:30

Oh, das hatte ich gar nicht auf’m Schirm.Sieht auf jeden Fall optisch ansprechend aus, und einem Hack’n’Slasher bin ich grundsätzlich nicht abgeneigt.Ich glaub ich werds wagen….