Soul Sacrifice – im Test (PSV)

4
551
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Lebenden Büchern sollte man nicht trauen – erst recht, wenn sie für die Lektüre magische Kräfte versprechen. Bei Soul Sacrifice habt Ihr allerdings keine Wahl: Ihr lasst Euch auf das fragwürdige Angebot des Buches Librom ein oder Ihr werdet grausam von Zauberer Magusar geopfert. Der hässliche Kerl herrscht über ein apokalyptisches Reich des Todes – im Verlauf des Spiels erfahrt Ihr, wie es dazu kommen konnte. Ihr folgt der Geschichte eines unbekannten Zauberers während Ihr dessen Kämpfe nachspielt, eignet Ihr Euch dessen Fähigkeiten an. Ob diese ausreichen, um Magusar die Stirn zu bieten? Die Kapitel des Librom stellen einzelne, direkt anwählbare Missionen dar. Prompt versetzt Euch das Spiel in eine abgeschlossene Arena, in der Ihr große und kleine Monster bekämpft. Die sind oft ebenso eklig wie traurig: Die größten Biester waren früher Menschen. Während Ihr ihnen mit Nah- und Fernkampfattacken zusetzt, lauscht Ihr Teilen oft tragischer Geschichten. Nach Eurem Sieg habt Ihr die Wahl: Wollt Ihr den Gegner retten oder opfern? Erstere Variante begünstigt Verteidigung und Lebensenergie, letztere Magie und Angriff. Dieser Zwiespalt ist die zentrale Frage bei Soul Sacrifice. Trennt Ihr Euch von einem Körperteil für besonders mächtige Magie? Oder opfert Ihr im Mehrspieler-Modus gar einen Eurer Kameraden, um dem großen Monster gehörig zuzusetzen? Viele Entscheidungen sind jedoch bedeutungslos, da Ihr sie später mit (großzügig verfügbarer) Lacrima-Essenz rückgängig machen könnt.

Thomas Nickel meint: Mit nihilistischer Grundstimmung, einer verfallenen Welt und zwiespältiger Opfer-Thematik drückt das neue Inafune-Werk schon mal auf die Stimmung. Das nimmt man für die spannende Handlung, tolle Monster-Designs und das durchdachte Kampfsystem aber in Kauf. Schön, dass Solo- und Mehrspieler-Modus gleichwertig sind. Schade dagegen, dass die Arenen oft klein ausfallen und mancher Kampf monoton wirkt. Dafür entschädigt die Flexibilität bei der Magier-Entwicklung.

  • Quest-basiertes Spielsystem
  • herausfordernde Kämpfe
  • trostlos-trübes Setting
  • viele moralische Entscheidungen
  • flexible Charakterentwicklung

Ebenso dunkles wie fieses ­Actionspiel, das nicht allzu abwechslungsreich ist, aber trotzdem über Stunden hinweg zu fesseln versteht.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound
4 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Sanchez85
9. Juli 2013 20:55

Hab es mir auch geholt und mich stört es ein wenig das man nur in Arenen Kämpft und sich nicht frei in einer Welt bewegt. Oder ändert sich das später noch? Also bis jetzt ist es kein Fehlkauf aber auch noch nichts Besonderes…

Socke1970
21. Juni 2013 6:45

Gekauft, angezockt und irgendwie wieder vergessen… Nicht schlecht, aber nicht wirklich mein Ding

Kakyo
20. Juni 2013 15:33

ich weiß wie gesagt nach wie vor nicht genau was mich dazu gebracht hat es zu kaufen und auch zu platinieren ;P irgenwie sind die Systeme des spiels (wie auch der test sagt) ziemlich suchterzeugend ^^erstaunlicherweise funktioniert auch der mp ziemlich gut….. und ich bin ausgesprochener mp hasser…

Beeberman
20. Juni 2013 15:30

grafisch sagt mir das ganze irgendwie überhaupt nicht zu…nicht unbedingt technisch mir gefällt einfach das design nicht