Splinter Cell: Double Agent – im Klassik-Test (GC)

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Zwar bekommt Ihr Schalldämpferpistole mit elektromagnetischem Störimpuls, Haftkamera und Minen auch in der NextGen-Variante, dort nutzt Ihr diese aufgrund der freieren Struktur jedoch seltener. Die Levels auf PS2, Xbox und Gamecube sind im Aufbau beengter, enthalten mehr Fallen, aber auch mehr dunkle Ecken, um sich zu verstecken. Neben den thematisch gleichen Schauplätzen hat jede Version noch ihre exklusiven Missionen: Den Geldzug und das verschneite New York gibt es nur auf den aktuellen Konsolen, Shanghai ist der Xbox-360-­Fassung vorbehalten. Besitzer der NextGen-Variante genießen außerdem den Luxus, sich im Hauptquartier der Terroristen ohne bindendes Missionskorsett frei zu bewegen. Vorgegeben sind lediglich einige Aufgaben, die Ihr, sofern es Euch beliebt, innerhalb eines festgesetzten Zeitrahmens erfüllen könnt. Weil Ihr für die JBA und NSA gleichzeitig spioniert, führt das zwangsläufig zu Überschneidungen. Wenn also die Terro­ris­ten verlangen, dass Ihr jemanden umbringt oder eine Bombe zündet, will die NSA genau das Gegenteil. Eure Entscheidung beein­flusst die Zuversicht der Partner in Euch. Anhand eines (auf der Xbox 360 zwei) Balkens könnt Ihr ablesen, wie stark Euch die Parteien ver- respektive misstrauen. Die Vertrauensanzeige sollte sich dabei stets die Waage ­halten, wenn Ihr dem Game Over nicht bedrohlich nahe kommen wollt.

Das Verhältnis zu Euren Arbeitgebern bestimmt auch, wie viel Ausrüstung Ihr zu Beginn einer Mission gestellt bekommt. Fleißige NextGen-Doppelagenten schalten außerdem Upgrades für Waffen und Hightech-Spielereien frei und sparen sich so beispielsweise das manuelle Knacken von Türschlössern. Auf der Xbox 360 führt eine Entscheidung über Leben und Tod eines KI-­Charakters in einer der letzten Missionen sogar zu einem geänderten Spielablauf – Motivation für mehrmaliges Durchspielen ist also vorhanden. Besitzer aktueller Konsolen brauchen angesichts der Variationsfülle der nächsten Generation nicht verzagen: Ihr Abenteuer sieht im ­Solo-Modus Teamaktionen mit ­ei­nem KI-kontrollierten Charakter vor. Die Zusammenarbeit funktioniert nach bekanntem Coop-­Schema und schafft eine starke Bindung zu Eurem Digikumpel. Schließlich steht Ihr nicht nur einmal vor der Wahl, ob Ihr Eure neu gewonnenen Freunde für die Mission opfert.

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