Split/Second: Velocity – im Klassik-Test (PS3 / 360)

0
1057
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Den Großteil des Spieleportfolios von Disney Interactive machen Versoftungen hauseigener Marken aus – von Teenie-Futter wie Hannah Montana bis hin zu ambitionierteren Produktionen wie dem kommenden ”Pirates of the Caribbean”-Titel. Doch irgendwer im Maus-Imperium muss ein Zockerherz und einen Hang zum Temporausch haben – schließlich leistet man sich das fähige Black Rock Studio in England, das bislang an wenig einträchtigen Rennspielen wie dem gelungenen Quad-Raser Pure werkelte. Dem neuen Werk soll mehr Erfolg beschert sein, deshalb wurden die Zutaten geändert: Exotische ATV-Vehikel und die freie Natur mussten weichen, stattdessen geben schicke Sportflitzer und eine Großstadtumgebung den Ton an. Aber vor allem: Es kracht mächtig!

Split/Second: Velocity sieht sich als eine Art ”Running Man” für Autos: Ihr schlüpft in die Rolle eines virtuellen PS-Arnolds und nehmt an einer dezent futuristischen Fernsehshow teil. In der geht es nicht darum, die Kontrahenten mit Waffengewalt blutig zu eliminieren. Stattdessen setzt Ihr Euch hinter das Steuer eines flotten Vehikels und fahrt Rennen, in denen alles Mögliche zu Bruch gehen kann – am besten so, dass die Rivalen in einen Unfall verwickelt werden und Euch der erste Platz winkt. Anders als etwa bei Blur agiert Ihr aber nicht mit Bordwaffen, sondern beeinflusst die Zerstörung indirekt.

Mit dem reinrassigen Arcadefahrverhalten Eures Boliden ladet Ihr durch Drifts, Sprünge und Windschattenfahrten eine Energieleiste auf, mittels der Ihr sogenannte ’Powerplays’ auslöst. Dahinter verbirgt sich die Aktivierung von Sprengkörpern und anderen Fallen, die rund um die elf fiktiven Strecken aufgebaut wurden. Dies geschieht nicht beliebig: Ist ein Rivale vor Euch in Reichweite und fährt er gerade an einer kritischen Stelle vorbei, erscheint ein Symbol über ihm – drückt Ihr rechtzeitig auf den Auslöser, wird die Attacke aktiviert. Das reicht von explodierenden Fässern, die ein Hubschrauber auf die Strecke fallen lässt, über einstürzende Randbauten bis hin zu geparkten Fahrzeugen, die in die Luft gehen. Noch heftigere Angriffe sind an manchen Stellen möglich, wenn Eure Leiste komplett gefüllt ist – dann stehen ’Level 2’-Aktionen mit größerem Wirkungsradius bereit und sogar die Kursführung der Strecke kann verändert werden. Am Flughafen fällt etwa der Tower in sich zusammen und öffnet so eine Abzweigung oder in der Stadt bricht die Decke eine Tiefgarage ein, so dass Ihr nun durch diese flitzt.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen