
Meinung
Stephan Freundorfer meint: Hervorragende Umsetzung: Selten habe ich bislang eine derart kompetente Umsetzung eines PC-Spiels auf Konsole gesehen. Optisch steht Jedi Outcast seinem Hardware-hungrigen Computer-Bruder in keiner Weise nach: Trotz feiner Texturierung, riesiger Bauten, mächtigem Feindaufgebot und Lasergewitter schießt Ihr Euch mit stabiler, hoher Bildrate durch die Areale – unabdingbar für einen hochwertigen Ego-Shooter. Doch auch beim Spieldesign überzeugt das Jedi-Abenteuer: Die Story bietet allerlei Wendungen, ist glaubhaft im ”Star Wars”-Universum angesiedelt und führt Euch durch verschiedenste Szenarien. Pure Action-Fanatiker mit niedriger Frustschwelle könnten allerdings schnell das Laserschwert ins Korn werfen: An manchen Stellen erinnert Jedi Outcas” eher an Tomb Raider als an Halo. Knackige Sprung- und Balancier-Sequenzen fordern feinfühlige Pad-Behandlung, die Vielzahl der zu drückenden Schalter führt zu nervigen Suchorgien, der verquere Levelaufbau zu Orientierungslosigkeit. Profis und Spieler, die eine echte Herausforderung suchen, sind mit LucasArts Ego-Action-Adventure aber bestens und langfristig bedient.








Die Xbox war richtig geil was PC-Spiel-Umsetzungen anging. Dass gerade manche von den Star Wars PC-Games es selbst auf den Gamecube geschafft haben ist schon eine Besonderheit.
Übrigens listet MM gerade einige Ladenversionen von Umsetzungen alter Star Wars Games auf heutige Konsolen zum Vorbestellen, die Digital ja schon lang erhältlich sind.
Die Krieg der Sterne-Spiele waren für mich zusammen mit Fable ein Grund, mir damals eine XBOX zu kaufen. Das Spiel selbst hatte ich vorher schon auf dem Gamecube, aber weil ja auch Jedi Academy, KotoR I/II und Republic Commando darauf erschien, war für mich der Fall klar.