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Sämtliche 3D-Arenen werden in Breath of Fire-Tradition von schräg oben gezeigt, Manöver-Einsätze sowie Truppengröße beeinflussen die Kameraführung: Drängen sich Bitmap-Biester und Charaktere dicht an dicht, nimmt der Kameramann die Szene von oben auf, kleinere Gruppen werden aus nächster Nähe abgelichtet. Haben Konamis Kampf-Routinen für einen Charakter Kombo-Manöver oder besonders brachiale Attacken ermittelt, wird der glückliche Kämpe mit einer Großaufnahme in den Mittelpunkt gerückt: Eure Figur hämmert wie ein wütender Derwisch auf das hilfose Monster ein, nach dem Schlaghagel wird für wenige Sekunden der Waffenschaden angezeigt – schwachbrüstige Monster-Sprites geben ihren Geist auf und verblassen. Dirigiert Ihr Eure Truppe in unerforschtes Gelände, lauern in der Regel robustere Monster in Wald und Flur: Bevor Ihr Euch mit den rauhen Gesellen anlegt, schaut Ihr in der nächsten Siedlung vorbei und laßt Eure Waffen aufmöbeln.
Anstatt Euch mit der Rollenspiel-üblichen Inflation und endlosen Ausrüstunglisten zu belasten, haben die Konami-Designer in den meisten Dörfern Schmieden plaziert: Die eifrigen Handwerker schärfen oder härten gegen klingende Münze jede Waffe bis zum Höchst-Level. Resultat der kostspieligen Bearbeitung: Monster, die für Eure schartige Klinge bisher nur ein müdes Lächeln übrig hatten, geben Fersengeld, wenn Ihr Euer funkelndes Schwert blank zieht. Noch banger wird dem durchschnittlichen Aufwärmmonster, wenn Eure Magier mystische Symbole in die Luft zeichnen: Die zauberhaft talentierten Burschen leiten ihre Kräfte in Runenkristalle ab und hauen ihren Feinden energiegeladene 3D-Effekte um die Ohren. Die überrumpelten Kreaturen werden in einem Polygonstrudel gefangen, verschwinden in einem bodenlosen Abgrund oder lassen sich von einer Feuersbrunst überrollen. Erst wenn Eurem Magier die Energiepunkte ausgehen, hat der Zauber ein Ende: Während Verwundungen mit Heiltränken oder anderen Gegenständen kuriert werden können, hilft dem erschöpften Magier nur eine Rast im nächsten Wirtshaus. Nach besonders strapaziösen Zaubern verlegt Ihr Eure Magier auf die hinteren Truppenränge.









Eine 74? puh das finde ich schon ziemlich heftig für mich eines der besten RPGs die ich je gespielt habe
Einer der Vertreter was wäre wenn die Super Nintendo Playstation erschienen wäre, ick liebe diese Art von RPG, nächster Anspiel Termin ist die Veröffentlichung von dem Fan Projekt das dieses Spiel ins deutsche Übersetzt.
Ick bin gespannt!
Mit Suikoden habe ich auch viele Stunden verbracht. War ein sehr gutes Rollenspiel, kam aber nicht ganz in meine Top Fünf rein.
@Rudi Ratlos Ehrlich gesagt wäre ich auf manche Dinge nicht selbst gekommen (und würde es auch heute nicht), wenn es keine Lösung gegeben hätte bzw. gäbe. Vor allem, da man viele Charaktere verpassen kann, aus Gründen, die das Spiel nicht nennt. 🙁 Hier ist Suikoden wirklich ganz im Stil der 90er gehalten.
Soweit ich mich erinnern kann, bringt die volle Anzahl an Charakteren nur etwas, wenn man eine bestimmte Figur wiedersehen will (hier möchte ich nicht viel Spoilern; aber der Charakter wächst einem schnell ans Herz). Außerdem kannst du mit einem perfekten Spielstand des Erstlings in Suikoden II den Helden des ersten Teils finden und in deine Party holen. Das fand ich schon ziemlich nice. 🙂
@Lando Abseits des guten Gefühls, alle 108 am Ende zu haben: Lohnt es sich mit Lösung zu spielen oder kann man das auch entspannt so durchziehen? Hab in einem Interview gelesen, dass man schon ziemlich viel vom Spiel verpassen kann, wenn man sich “falsch” anstellt.
Die Wertung erscheint mir retrospektiv auch ein wenig niedrig.
Hab es auch zweimal durchgespielt gehabt. Beim zweiten Mal mit einer Lösung, um alle 108 Charaktere zu bekommen. (:
Zum ersten mal schaute ich mit meinem Sega Saturn richtig neidisch auf die PS1.Völlig zu Recht.
Hab’s glaub 2x auf der PlayStation durch. Erstaunlicherweise habe ich keinen der Nachfolger gespielt. Fand das mit den Mitstreiter sammeln damals ganz kool… habs auf der Vita mal billig geschossen… vielleicht im Winter mal wieder durchzocken.
Oh, was habe ich das Spiel rauf und runter gesuchtet. 😀 Davor waren Shining Force und Shining Force II auf dem MD meine meistgespielten Games.
Selbst FF7 konnte bei mir nicht mithalten.
Mit Ausnahme von Suikoden 4 (der war irgendwie kacke) habe ich auch alle Hauptteile in meiner Sammlung. Den Dritten musste ich mir extra importieren.
Was würde ich für eine Complete Collection geben….oder ein Reboot/Remake. Irgendwas….
🙁
Lustig den Bericht jetzt hier zu sehen. Vor ein paar Wochen hatte ich mir von Teil 1 eine US-Version recht günstig für die PSX besorgt. Cooles Spiel. Hatte ich schon früher bei einem alten Bekannten gerne gespielt.
Das habe ich auch gerne gespielt.
Ich habe das jetzt nicht so oft gespielt wie die Shining Force Serie (auf MD und MCD), aber Spaß genug hat es gemacht. 🙂
Ist aber das einzige Suikoden, welches ich bisher gespielt habe. Ich habe allerdings noch diverse digitale Suikoden-Spiele aus dem PSN auf der Festplatte schlummern.
Was ich damals auch noch gespielt habe war Vandal Hearts, welches ähnlich war.
Ich konnte mit der Reihe nicht allzu viel anfangen, war mir wohl grafisch zu schlicht um mich damit eingehend zu befassen.
Irgendwo hab ich sogar noch das Orginal + den Nachfolger rumliegen.
Ich habe es so geliebt…