
| Spiel: | The Deer God |
| Publisher: | Crescent Moon Games |
| Developer: | Crescent Moon Games |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2015 |
Es ist eine stürmische Nacht, im letzten Zwielicht hebt der stattliche Hirsch sein bekröntes Haupt und blickt den Jäger an. Dieser bemerkt nicht den Wolf, der hinter ihm zum Sprung ansetzt. Im Moment als der Schuss fällt, wird der Jäger vom Wolf überwältigt. Doch für den Hirschgott ist der Tod des Jägers nicht Strafe genug er soll selbst erfahren, wie es ist, als Hirsch zu leben. Und so werdet Ihr als Kitz wiedergeboren…
Da Euch The Deer God fast nichts erklärt, steht erst einmal das Erkunden der Welt an: Ihr lauft und hüpft von links nach rechts durch die wunderschöne Pixelwildnis. In der zufällig generierten Endlos-Welt wechseln sich üppiger Mischwald, dampfende Sumpflandschaft, trockene Wüstenregion oder arktische Polarsteppe ab. Die stimmungsvolle Beleuchtung vollendet das Grafikerlebnis. Als kleines Kitz habt Ihr es schwer in der Wildnis als wüssten die Tiere des Waldes über Eure dunkle Vergangenheit Bescheid, sind sie Euch fast alle feindselig gesinnt, zudem warten die Jägerkollegen auf einen lohnenden Abschuss. Doch auch ein Kalb wird erwachsen, je länger Ihr (über-)lebt, desto größer werdet Ihr sterbt Ihr, müsst Ihr wieder als Kitz beginnen. Mit den Enden Eures Geweihs wächst die Zahl an Spezialfähigkeiten wie Feuerball oder Teleportfunktion diese müsst Ihr Euch jedoch erarbeiten.
Löst dazu kleine Kistenschieberätsel, die Ihr zufällig in der Landschaft entdeckt. Genauso zufällig sind Begegnungen mit (freundlich gesinnten) Menschen oder den Hirschältesten, für die Ihr verschiedene Aufträge erledigt, um weiter voranzukommen.
Kerstin Mayer meint: Ein schönes Spiel! Zuerst fesselte mich das Design, denn das Ziel des Games wird erst nach und nach klar: Mit Hüpfen und Rennen durch die 2D-Welt ist es nicht getan nur wenn Ihr Artefakte sammelt und Aufträge erledigt, dringt Ihr in neue Landstriche vor. Die schönen Hintergründe haben mich für planloses Umherlaufen und schlecht erkennbare Feinde entschädigt. Mit der Zeit überzeugte auch das Spielprinzip: So gibt es in der zufallsgenerierten Welt immer etwas zu entdecken, interessante Items und Fähigkeiten machen den Spielablauf spannend. Eine Spaßbremse ist der Hunger, den das gute Tier leidet, und der Euch zur ständigen Suche nach (ebenfalls schlecht erkennbarem) Futter zwingt.
Poetisches Pixel-JumpnRun für neugierige Spieler mit guten Nerven.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Ich habs dank GwG auf der Platte schlummern. Eigentlich dachte ich das werd ich unangetestet wieder löschen, aber nach dem Test werd ich dem Ding ne Chance geben.
Seltsames Spiel. Raff ich nicht.