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Grundsätzlich spielen sich die Kämpfe gut, lediglich in Räumen oder zwischen Baumreihen eckt Geralt häufig an und fängt sich dadurch Hiebe ein. Zwar könnt Ihr Ziele anvisieren und per rechtem Stick durchschalten, jedoch arbeitet das System etwas träge und mitunter unzuverlässig.
Mit dem Abschluss der Aktivitäten verdient Ihr Erfahrungspunkte. Nach dem Levelaufstieg wird der erhaltene Punkt nach Belieben auf verschiedene Fähigkeiten verteilt: verstärkt Schwertangriffe, erhöht die Vitalität oder gebt Zeichen mehr Durchschlagskraft. Diese Talente sind nicht automatisch aktiv, sondern müssen in einem von mehreren Slots abgelegt werden Stufenaufstiege schalten weitere davon frei. Monsterschlächter Geralt bedient sich aber noch weiterer Hilfsmittel. Allen voran die Tränke: Mittels überall gesammelter, unterschiedlicher Kräuter stellt Geralt über das Menü Mixturen her, die kurzzeitig die Angriffskraft verstärken, die Regeneration ankurbeln oder Euch im Dunkeln sehen lassen. Für viele davon braucht Ihr aber ein entsprechendes Schema, das entweder gefunden oder gekauft werden will. Genauso verhält es sich mit Rohstoffen, aus denen Euch Rüstungs- und Waffenschmiede neue Gegenstände anfertigen – ohne passenden Bauplan geht es nicht, außerdem muss der Handwerker ein gewisses Level aufweisen. Frische Waffen und Kleider erhaltet Ihr u.a. auch durch das Plündern von Schatztruhen und Leichen.
Sämtliche Schwerter sowie Rüstungsteile sind ebenfalls an eine bestimmte Stufe gebunden und können erst dann angelegt werden. Neben dem eigentlichen Angriffswert weisen einige Gegenstände offene Steckplätze auf: Der Einsatz verschiedener Runen sorgt für Boni auf Schaden, Verteidigung sowie Zeichenkraft. Geralts Schwerter nutzen sich mit der Zeit ab und bedürfen dann einer Reparatur sucht entweder einen entsprechenden Schmied auf oder legt mit Sets aus dem Inventar selber Hand an. Alternativ schlagt Ihr mit Sekundärwaffen wie Äxten und Keulen zu.
Da Geralts Tragekapazität begrenzt ist, sind Besuche bei Kaufleuten aller Art wichtig. Dort verkauft und kauft Ihr Waren, haltet einen Plausch oder zockt Gwint, ein Kartenspiel mit eigenen Regeln und erweiterbarem Deck. Das Angebot der Kaufleute ist vielfältig, von Hinweisen auf verborgene Schätze über Schemas bis hin zu neuen Satteltaschen für mehr Stauraum reicht die Palette. Wollt Ihr Rohstoffe statt Bargeld, zerlegen Schmiede viele Eurer Gegenstände in deren Einzelteile.
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The Witcher III: Wild Hunt deckt Euch mit unzähligen Quests, Orten und Personen ein. Doch während bei vielen anderen offenen Spielen die Unterschiede der Aufgaben nur im Namen liegen, versieht CD Projekt Red selbst kleinste Hol- und Bringdienste mit lustigen, tragischen oder bizarren Geschichten. Immer wieder kommt dabei Geralts Hexersinn zum Einsatz: Ein Tastendruck deckt zum Beispiel Fußspuren auf oder zeigt besondere Gegenstände an. Manch unwilligen Gesprächspartner beschwichtigt Ihr mit dem Axii-Zeichen, andere werden mit Geld oder Informationen bestochen. Während einige Missionen schnell erledigt sind, dehnen sich andere aus und überraschen mit unerwarteten Entwicklungen. Die Charaktere, denen Geralt dabei begegnet, werden durch die Kombination aus hervorragenden Sprechern und fein modellierten Gesichtern zum Leben erweckt: Falten, Narben, Muttermale, Bärte und Frisuren verpassen Männern und Frauen ein individuelles Antlitz. Einzig die Mimik fällt etwas ab, teilweise bleiben Gesichtszüge etwas steif.
Die Liebe zu Erzählung und glaubwürdigen Figuren setzt sich bei der Story fort: Die Hauptquest führt durch das ganze Königreich, lässt Euch denkwürdige Momente erleben und auf einzigartige Menschen treffen. Spannung und Abwechslung bleiben auch hier stets gewahrt. Im Verlauf der Geschichte schlüpft Ihr mehrmals in die Rolle von Ciri: Die kurzen Abschnitte mit der jungen Frau finden in beschränkten Gebieten statt und sind im Stile von Rückblicken eingebettet. Spielerisch erwarten Euch dabei ebenfalls Gespräche, Kämpfe sowie Reitpassagen. Euren generellen Spielfortschritt speichert Ihr jederzeit manuell, ansonsten gibt es häufige Checkpoints.
The Witcher III: Wild Hunt erschafft eine der bisher glaubhaftesten virtuellen Welten und versteht es wie kaum ein Spiel zuvor, Nebenaufgaben abwechslungsreich und lebendig zu gestalten. Auch technisch legt CD Projekt Red die Messlatte hoch: Den organischen, detaillierten Landschaften von enormem Umfang stehen lediglich vertretbare Schwankungen in der Bildrate, Pop-ups und Geralts grobe Laufanimation gegenüber. Nicht nur aufgrund der tollen deutschen und grandiosen englischen Sprecher sticht die Soundkulisse hervor: Unwetter poltern druckvoll, Flüsse rauschen plastisch, Monster kreischen fies im Surroundbetrieb lassen sich die Geräuschquellen sehr gut orten. Die mittelalterlich geprägte Musik passt hervorragend zur jeweiligen Situation: Treibende Gesänge nebst schneller Rhythmen machen Kämpfe intensiver, ruhige Klampfenklänge sorgen für Entspannung.









@MaverickSorry dann ist diese Faszination an mir vorüber gezogen als ich Fallout 3 durchspielte.. Für mich war das Ödland einfach sprichwörtlich öde.. Sah irgendwie alles gleich aus, alles kaputt und alles in braun und grau-tönen..
Mal zum Thema Pferd: Wer keine Lust auf reiten hat kann doch jederzeit absteigen. Durch die Schnellreisepfeiler besteht doch gar keine Notwendigkeit zu reiten. Und um mal einen längeren weg zu reiten tut’s die Steuerung allemal. Die Pferdesteuerung ist beileibe nicht optimal aber so etwas tritt bei so einem Spiel doch etwas in Hintergrund. Ich hoffe niemand verzichtet auf das Spiel wegen der Pferdesteuerung.
Witcher 2 war in vielen Punkten auf Konsole deutlich schlechter spielbar als Teil 3. Hat mich aber sehr schnell gepackt.Souls hat mich vom Start weg gelangweilt. Das ganze Spielprinzip gibt MIR einfach null. Genauso taugt mir z.B. GTA trotz Traumwertungen bis heute einzig und allein zum Blödsinn machen.Die ganze Souls Reihe gibt mir rein gar nix. Ob das nun besonders core ist, Wayne.
@Captain carot: Ja, ja, kenn ich schon. “”Hab ich bei einem Freund angespielt.”” Hätte ich den Hexer nur bei einem Freund für ein paar Stunden angespielt, dann hätte ich den dank des ungelenken Einstiegs übel in Erinnerung behalten. Bei solchen Spiel
Ich hab mal mit Witcher 2 angefangen, um einen Einstieg zu haben und zu sehen, obs mir überhaupt gefällt. Noch will ich das nicht abschliessend beurteilen, aber das miese Kampfgameplay nimmt da einem echt die Lust.Warum konnte man das nicht besser lösen? So vergällt man einem ein Spiel, das man durchaus gerne spielen würde wegen dem ganzen drumherum. Leider lese ich da schon raus, dass mich das Pferd auch abfucken wird. Das liegt halt auch daran, dass mans einfach besser gewohnt ist, z.B. Red Dead. Ich stell mir die Frage, ob ich über diese ganzen Mängel hinwegsehen kann. Dazu werde ich erst bei Teil 2 weiterspielen, ansonsten kann Teil 3 Fabelwertungen einfahren, juckt mich wenig.
My Goodness. Selbst wenn Spiele nicht in meinem Online Profil stehen, ich hab tatsächlich Freunde/Bekannte im echten Leben, sogar mit PS4. :-p@Maverick: Doch, hab ich gespielt und für absolut langweilig befunden. Mich juckt das echt null, auch Bloodborne finde ich einfach unglaublich öde. Und das liegt eben gerade am Fokus des Spiels. Ich hab zwar Demons Souls nicht gespielt aber die anderen würde ich nicht mal umsonst runterladen.
So kleinlich es klingt: ich finde es echt super, dass man in The Witcher die Mini-Map deaktiveren kann! Ich kann es in RPGs die ne offene Welt haben einfach nicht mehr sehen. Ständig nur auf die Map oder den Kompass zu schauen. Das ist einfach nur stures abklappern. Da verpasst man so manch kleine Details.Ich spiele grad The witcher auf ganz schwer, ohne Minimap – DAS ist mal eine ganz andere Erfahrung! Kann ich nur weiter empfehlen.EDIT: Was ich noch geiler finden würde ist, dass die Map, im Menü selbst, sogar zuerst von einem schwarzen Nebel umhüllt ist, und man diesen erst aufdecken muss. So wie in den guten alten 90ern…Aber so ist alles von Anfang an ersichtlich. Fad….
Wenn wir ehrlich sind jeder hat doch seinen eigenen Geschmack und nochmal ich fand The Witcher 3 auch geil sonst hätte ich es mit Sicherheit nicht durchgespielt, aber meine Zeit reicht gar nicht für einen zweiten Anlauf. @Max Gut was man The Witcher 3 zugute halten muss es hat einen sprechenden Hautcharakter dass hat mir in Bethesda RPG’s schon immer gefehlt.@Spriggan Genau dass ist doch die Faszination vom Ödland, dieses Gefühl dass du dich in einer Welt bewegst wo einst dass pure Leben war, die Lust kaputte und verbombte Bunkeranlagen, Gebäude etc. zu Erforschen, jederzeit um sein überleben zu kämpfen, jederzeit könnte hinter der nächsten Ecke eine Deathclaw oder ein Supermutant/Behemoth mit Vindicator oder Avenger Minigun auf dich warten.@bupple Joa dass Problem mit Darksider 2 hatte ich auch der erste mit Krieg und Schild war super der zweite mit Tod und dem only Ausweichen die recht öde Story aber ok dass ist wieder was anderes.@Karotte Also du hast noch ein Dark Souls oder Bloodborne gespielt ? Ich hab mir bei BB auch gedacht so toll kann dass gar nicht sein und wass soll ich sagen ich glaube, dass war in letzter Zeit mit das genialste was ich je gespielt habe.@DGS Hrhr gut dass das mit Plötze mal jemand erwähnt dass Viech bleibt an jedem Pömpel und Steinchen hängen, da hätte ich am liebsten dass Pad in die Ecke gepfeffert. In Dragon Age 3 hingegen konntest du mit dem Pferd vom einem Berg springen der so hoch wie der Everest war :D.
@CaptainDoch! Witcher sollte jedem gefallen. Alles andere wäre Quatsch.
@Captain carot: Es gibt da einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen dir und den obigen Herrn. Die haben nämlich beide Titel gespielt und erst danach darüber geurteilt. Du hingegen hast nur Witcher gespielt und schmeißt ein typisches Vorurteil in die
Die ganzen Kommentare zeigen IMO eigentlich nur warum Wertungsdiskussionen totaler Quark sind.Ich finde die ganze Souls Reihe z.B. einfach nur öde. Könnte da also immer mit überbewertet kommen. Offensichtlich hat es aber seine Qualitäten.Witcher hat eben auch seine Qualitäten. Deswegen muss es aber nicht jedem gefallen.
@ Erko, Kiskeru und Maverick:Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es tatsächlich nicht. Mit den Schwerpunkten, die The Witcher setzt, kommt das Spiel bei mir super an. Für euch sind es wohl die falschen Schwerpunkte. Das Kampfsystem zum Beispiel stört mich n
@MaverickGeschmäcker sind halt verschieden, Fallout hat für mich kein Brot gegen den Hexer.. Dies fängt schon bei der Welt an, finde ein Ödland nunmal schneller mal langweilig..
@Maverick The Witcher 3 und Skyrim sind eher unterschiedlich vom Story, Kampfsystem und Charakter Klasse. In Sachen Umfang und lebendigen Welten sind die gleich stark.
@erko Dein letzter Kommentar trifft es eigentlich wunderbar auf den Punkt, ich habe Witcher 3 zwar durchgespielt habe aber nach ausmachen eigentlich nie dran gedacht wie es weitergeht, ganz anders bei Bloodborne welches ich danach angefangen habe, schon a
Also ich find’s ebenfalls hammer, für mich GotY da ich nicht damit rechne, dass in diesem Jahr noch was (für meinen Geschmack) besseres kommt…
Das Kampfsystem ist eine richtige Schwachstelle. Die SQ´s sind eine richtige Stärke.Ich finde das Spiel hat fortgeführt was in den Büchern angefangen wurde.Geralt startet in den ersten Büchern als super sympathischer Typ und wird mit jedem Buch immer unsympathischer. Die Ciri Abschnitte fand ich nervig, das Item-Management fand ich nervig und die Tatsache, dass man mit seinem Gold nichts vernünftiges machen kann ist auch kein Motivationsschub.Die dummen Bewohner die nicht aufs Klauen reagieren sind auch ein Stimmungstöter.Ich finde es schade, dass bei Witcher sowie bei TES die Entwickler sich nicht die Zeit nehmen ein brauchbares Kampfsystem auf die Beine zu stellen. Es ist ein Schlüsselbestandteil des Spiels.Hoffe es kommt jetzt nicht wieder irgendwer und behauptet man kann ja auch die ganze Zeit schleichen bla bla bla. Kann man aber ändert nichts am miesen Kampfsystem.
Moin,interessant, dass das Spiel doch von einigen hier nicht so stark gesehen wird. Meinen Nerv trifft es zu 100 %, was man auch im Forum am Witcher-Thread sehen kann. Die Geschichte fesselt mich, die Grafik ist wunderbar – nicht nur die Auflösung, sondern auch die Ausgestaltung der Wildnis, mit Wetterwechsel und allem, was dazu gehört. Die Nebenquests sind spannend, teils witzig. Die vielen kleinen Details wie Unterhaltungen, die man im Vorbeigehen aufschnappt, verdichten das Spielerlebnis. Das Kampfsystem ist dynamisch, man kann selbst den Schwerpunkt setzen – auf Magie, Alchemie oder Schwertkunst. Ebenso ist der Schwierigkeitsgrad anpassbar, über vier Stufen und optionale Wegpunktanzeige zu Questlösungen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie einen dieses Spiel nicht packt. Aber Geschmäcker sind verschieden, sieht bei anderen Spielen bei mir ja genauso aus. Durch die Bücher bin ich auf das Witcher-Universum gekommen und bekomme nicht genug davon. Gruß,bupple
Hatte ich schon erwähnt, dass ich das Spiel nach zwei Wochen wieder verkauft habe? Ja, hatte ich, aber ich fand dies hier eine angemessene Stelle, um es nun zu wiederholen.
Eins der Besten Spiele der letzten Jahre.
Jop einmal durchspielen hat mir gereicht, hatte viele ätzende Stellen wie Novigrad, dazu find ich Geralt nachwievor unsympatisch und die Geschichte mit “” Ich muss Ciri finden und dauer beschützen”” hat am Ende auch stark an Luft verloren. Was wiederreum richtig genial war war dass Kartenspiel Gwint nach anfänglicher Skepsis hab ich damit richtig viel spass gehabt.Trotzdem geiles Spiel und die Story DLC’s wird ich mir wohl auch gönnen.
[quote=erko]
Ich weiß echt nicht wieso aber irgendwie hatt mich das Spiel nicht so gepackt.
[/quote]Dito.Muss auch sagen, dass ich direkt von “”Bloodborne”” kommend völlig gelangweilt von dem Spiel war, die Steuerung wirkte träge und ungenau,… Naja, ich will das Spiel nicht schlechter reden, als es ist, aber mein Fall war es auch absolut nicht.
92% finde ich persönlich auch n bisschen übertrieben, aber das spiel war schon sehr gut. gut genug um es durchzuspielen. war ja auch nicht schwer: bewege dich zur markierung auf dem radar, nutze deine hexersinne um die rot-hervorgehobene stelle zu “”untersuchen””, folge der neue markierung….REPEAT.das kartenspiel hat gefallen! mit einem guten deck aber relativ schnell zu leicht geworden.
Kann mich nicht erinnern, dass ich – außer an Oblivion/Skyrim oder WoW – so lange an einem Spiel gesessen habe … und ich bin noch immer nicht durch.Von den ganzen technischen Problemchen habe ich nie etwas groß mitbekommen, außer einem wirklichen Slowdown und dem Blureffekt beim Nachladen. Prinzipiell lief es aber mit jedem Patch besser und besser – selbst die Ladezeiten kommen mir mittlerweile kürzer vor.Die Spielwelt ist einfach fantastisch und noch dazu zu glaubwürdig. Ich gehe sogar soweit zu fordern, dass Nintendo das nächste Zelda doch bitte bei CD Project Red in Auftrag geben soll! 😛
Underrated. :-pEinfach ein Hammer Spiel. Hätte tatsächlich Bock das noch mal durch zu spielen aber ich warte wohl auf die großen DLCs.
Eine große Leistung an CDProjekt Red und ich danke für Tobias hat Nachgedacht Bericht in der aktuelle M! Games die ich aus Spoiler Gründe nicht verraten, aber es zeigt, wie super die Geschichte von The Witcher 3 ist. Da sollte sich Bioware eine Scheibe abschneiden.