TimeSplitters – im Klassik-Test (PS2)

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Neben überlegtem und schrittweisem Vorgehen ist auch das genaue Erkunden der Level ein Erfolgsfaktor. In versteckten Winkeln findet Ihr Rüstung und Medi-Paks, die Eurem geschunden Kör­per eine Gnadenfrist vor dem nahenden Exitus gönnen. Flink müsst Ihr sein, nachdem Ihr das gesuchte Artefakt aufgenommen habt: Auf einen Schlag beamen sich gräßliche Höllenkreaturen in die Gegend, die Euch den Rückweg zum Teleporter versperren. Wegen deren zahlenmäßiger Übermacht solltet Ihr besser die Beine in die Hand nehmen und Euch mit Dauerfeuer den Weg zum Ausgang freiräumen.

Habt Ihr die drei Anfangsstufen bewältigt, wird ein weiteres Dreier-Set freigeschaltet. In den insgesamt neun Story-Levels gelangt Ihr z.B. in Zombie-verseuchte Dörfer und Villen, säubert eine Chemiefabrik von schwer bewaffneten Spezialeinheiten und bekämpft auf einem trostlosen Wüstenplaneten wehrhafte Roboter. Sämtliche Spielfiguren und Level werden im Lauf der Zeit für den Arcade-Modus verfügbar. Hier vergnügt Ihr Euch hauptsächlich mit schnellen, knackigen Deathmatches, bei denen Ihr etliche Optionen nach Eurem Ge­schmack justiert. Bis zu zehn Bots erlaubt Ihr die Teilnahme am Kampf, deren Fähigkeiten werden in fünf Schwie­rigkeitsgraden bestimmt. Neben Ein­stellung von Gewinnpunkten und Zeit­limit lasst Ihr auch Team­arbeit zu und wählt Waffen- und Bot-Sets.

Ne­ben den Gefechten um Leben und Tod dürft Ihr Euch an weiteren Varianten probieren: Beim ‘Bag Tag’ müsst Ihr innerhalb eines Zeitlimits solange wie möglich im Besitz eines Koffers sein – um das Ganze spannender zu machen, könnt Ihr das gleichzeitige Tragen von Koffer und Waffe verbieten. Wer das wertvolle Gut besitzt, kann so sein Heil nur noch in der Flucht suchen. Bei ‘Capture the Bag‘ spielt Ihr im Team und versucht, schneller als die anderen Mann­schaften ein Objekt vom Gegner zu holen und zum eigenen Teleporter zu bringen. Einige Level bieten zudem den Modus ‘Escort’, in dem Ihr eine langsam schreitende Person unversehrt durch feindliche Linien bringen müsst, und die Variante ‘Last Stand’, wo Ihr von einer festen Position aus phasenweise heranstürmende Feinde ausschaltet. Sämtliche Spielarten dürft Ihr mit bis zu vier menschlichen Schützen (plus maximal zehn Bots) bestreiten, der Story-Modus lässt sich kooperativ im Duett angehen.

Ganz fleißige Ego-Shooter spielen sich zudem einen Challenge-Modus frei, in dem unter Zeitdruck Aufgaben wie die Enthauptung von 50 Zombies oder das Abschießen von 100 gewalttätigen Enten bewältigt werden müssen.

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Rudi Ratlos
19. Juni 2020 10:10

Teil 2 war toll! Herrlicher Humor, flotte Spielbarkeit – sehr fein.

Dietfried
19. Juni 2020 1:21

vermutlich war es timesplitters 2 bzw. timesplitters: future perfect für den cube.

Dietfried
18. Juni 2020 22:58

wohl eher die ps2. 🙂

Lincoln_Hawk
18. Juni 2020 22:31

Mich hat das Design die Grafik damals komplett kalt gelassen

BruceBanner
18. Juni 2020 22:21

War es der GC?

Dietfried
18. Juni 2020 21:34

es existiert keine dreamcast-version des spiels.

BruceBanner
18. Juni 2020 20:44

Mit der DC Version haben ein Freund und ich so manche Nächte durchgezockt, zusammen mit Perfect Dark und Soul Calibur. Schöner, unkomplizierter, schneller und spaßiger Shooter.

captain carot
18. Juni 2020 20:30

Im MP sowohl Coop als auch gegeneinander mit Bots einfach Bombe damals. Schade war, dass es keine richtige Kampagne gab.
Dafür hab ich reichlich Zeit mit dem Map Editor verbracht.

MadMacs
18. Juni 2020 15:33

Die Steuerung von Time Splitters war damals sehr gut. Man hat gleich gemerkt wer es programmiert hat.

Revan
18. Juni 2020 15:24

Im Internet steht auf einschlägigen Wiki-Seiten, dass Timesplitters angeblich über den Store der PS3 als angepasster Titel downloadbar sein sollte.

Ich finde den Titel aber nicht im Store – ist Time Splitters indiziert/ nur im ausländischen Store erhältlich oder wurde die digitalversion vollständig rausgenommen?