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Eine Landkarte oder gar eine praktische “Auto-Map” hat die weltreisende Lara jedoch grundsätzlich nicht im Gepäck. Dabei ist Übersicht wichtig, denn die “Tomb Raider 3”-Levels sind in der Regel noch größer und komplexer als die Welten der zwei Vorgänger. Neue spielerische Elemente sind jedoch selten, erfahrene Spieler verlassen sich auf ihre Fähigkeit, Schalter und Schlüssel auch unter ungünstigen Lichtbedingungen aufzuspüren. Denn nur wenn Lara den richtigen Hebel findet und betätigt, verschieben sich Gebäudeteile und senken sich Brücken. Außerdem fordert das Level-Design Laras sportliche Fähigkeiten: Einige Wände bieten ihren Fingern genügend Halt für eine Kletterpartie, an anderen Stellen hängt sich die Heldin an Vorsprünge oder Lift-ähnliche Konstruktionen, um einen Abgrund zu überwinden. Daneben nutzt Lara herumstehende Vehikel (unter anderem einen schicken Gelände-Buggy und ein Kajak), um die Landschaft zu erkunden oder in ein anderes Gebiet zu reisen.
Wie in den Vorgängern kann Lara auch schwimmen, doch gegen eine starke Strömung kommt selbst ihr durchtrainierter Körper nicht an: Gerät die Schöne in einen Sog, treibt sie hilflos durchs Wasser, während der Sauerstoffbalken am oberen Bildrand mit jeder Sekunde zusammenschrumpft. Wenn Lara ihren Kopf nicht rechtzeitig wieder aus dem Wasser bekommt, endet ihre Expedition in einem feuchten Grab. In den meisten Fällen tödlich ist die Begegnung mit Treibsand, der den unvorsichtigen Forscher langsam aber sicher verschluckt.
Andere Gefahren sind nicht von der Natur, sondern von heimtückischen Menschen erdacht. Oft ist ein wichtiger Hebel mit einem Mechanismus verknüpft, der nicht nur den ersehnten Ausgang öffnet, sondern gleichzeitig ein Nagelbrett auf die Reise schickt. Huscht Lara nicht schnell in Deckung, gesellt sich ihr Körper zu den Skeletten früherer Abenteurer. wi/th









Ich finde auch dass der 3. Teil mit zu den besten gehört. Der erste Teil ist natürlich in sich geschlossener und stimmiger, da man auch in Teil 3 mit London und der Area 51 zwei Settings hat die recht modern und actionhaltig sind. Insgesamt wurden die Ballereien aber wieder reduziert zum Glück und viele Settings wie Indien und die Südsee können absolut überzeugen. Eine wunderbare Indiana Jones Stimmung. Das Leveldesign ist fordernd und komplex, der Soundtrack wieder makellos.
Bei TR ist das immer ein Auf und Ab. Der letzte Teil war recht schwach, von einigen wenigen Rätseln abgesehen.
Als Kanten noch Kanten waren. 🙂
mangels playstation hab ich damals nur den ersten teil gespielt. hat mir aber auch gereicht.
Der dritte Teil konnte mich lange nicht mehr so fesseln wie die Vorgänger.
Erst das Remake vom ersten Teil und dann das Reboot + Nachfolger auf der 360 hatte ich dann wieder ausgiebig gespielt.
Von den klassischen PSone TRs fand ich den mit “Chronicles” am schwächsten. Der Ausgangspunkt der Story bietet einen interessanten Ansatz und daraus gemacht wird “blurbl..”.Von den fünf Szenarios die man hatte, war keiner wirklich gut. Indien und die Südsee-Inseln waren noch okay. London und die Area 51 waren furchtbare Level. Durch die freie Szenarienauswahl fehlte es der Handlung gänzlich am Spannungsbogen und das Finale samt Abspann war alles andere als befriedigend. Man merkte das man dem Produkt minimale Aufmerksamkeit geschenkt hatte (was Eidos geschuldet war, da diese jährlich im November einen Teil der Serie im Handel stehen sehen wollten). Core hatte entschieden Teil 3 schnell grob in 6 Monaten durchzuprügeln um so etwa 1,5 Jahre Zeit für die Entwicklung von TR4 zu haben. Bei Tomb Raider 4 hat man dann entsprechend gemerkt das es ein gesamtheitliches Konzept mit Hand und Fuss hatte und nicht einfach jeder Entwickler Levels frei Schnauze bauen konnte wie ihm gerade war.
Bestes Tomb Raider bis heute mmn
Diese Art von action adventure in der Grafik der Neuausrichtung von CD wäre wohl der Hammer!