Utawarerumono: Mask of Truth – im Test (PS4)

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Erst im Mai kam Utawarerumono: Mask of ­Deception, ein interessanter Mix aus Strategiespiel und Visual Novel, in die Läden – jetzt ist schon der Nachfolger da. Der setzt genau dort an, wo der Erstling dramatisch endete und den ganzen Status quo auf den Kopf stellt. Ohne zu viel zu verraten: Die Konflikte des Erstlings weiten sich aus und Held Haku ist gezwungen, eine neue Identität anzunehmen. Zwar bietet Mask of Truth eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, richtig emotionale Wirkung erzielt die Geschichte aber vor allem bei denen, die auch Mask of ­Deception kennen. Spielerisch sind beide Titel ohnehin aus einem Guss. Den Großteil der Zeit verbringt Ihr ­damit, der Geschichte zu folgen: Visual-Novel-typisch gestaltet sich das wenig interaktiv, dank gut geschriebener Texte und hübscher Illustrationen aber trotzdem unterhaltsam. Wie beim Vorgänger ist man sich nicht zu schade, gelegentlich am Bodensatz der großen Kiste nerviger Anime-Klischees zu kratzen, auch hier wird gerne mal ausführlich gebadet. Als Ausgleich zu all der Handlung tragt Ihr gelegentlich rundenbasierte Taktikkämpfe aus. Wie bei den Genreklassikern ist das Schlachtfeld isometrisch dargestellt, Zug um Zug bewegt Ihr Eure Figuren und greift den Gegner an – jetzt auch mit kooperativen Manövern. Der Anspruch bleibt aber überschaubar, die Kämpfe sollen weniger Eurer taktisches Können fordern, als dass sie die ­Geschichte auflockern. Auch Strategie-Muffel müssen sich keine Sorgen machen.

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