
Meinung
Olaf Bleich meint: Selten zuvor war ich bei einem Test derart hin- und hergerissen. WWE 2K25 macht im Vergleich zum Vorgänger gerade beim Geschehen im Ring spürbare Fortschritte. Dank der schieren Masse an großen Spielarten toben sich Wrestlingfans über Tage und Wochen aus, kreieren ihre Fantasy-Promotions und basteln Fehde und Storys. Allerdings muss sich WWE 2K25 auch Kritik gefallen lassen: Alte Baustellen wie das Handling von Gegenständen oder die Darstellung langer Haare wurden zu wenig bearbeitet. Und auch wenn man den Showcase jetzt ein wenig anders aufzieht, ist die Mechanik dahinter in die Jahre gekommen. ”The Island” ist dagegen die schlimmste Mikrotransaktionsausgeburt der jüngeren Vergangenheit und hat so in einem Vollpreisspiel nichts zu suchen. Aufgrund der wachsenden Bedeutung von Ingame-Käufen und dem auf die Spielerschaft ausgeübten Druck bewerte ich WWE 2K25 darum doch niedriger als den Vorgänger.









Ich finde es im Ring nicht besser. Das Spiel hat Probleme schnelle Abläufe umzusetzen. Konnte ich in 2K24 noch blitzschnell nach einem Move einen Einroller probieren, hakt es hier oft bei solchen Transition-Geschichten.
Submissions sind zudem nicht ausbalanciert und im Moment eher overpowered.