XCOM 2 – im Test (PS4)

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Verlust gehört mit dazu in der Welt von XCOM: Sterben Eure Soldaten, so werden diese durch neue Rekruten ersetzt – allerdings geht sämtlicher Levelfortschritt der Verstorbenen verloren. Wenn Euch einer Eurer Charaktere also besonders lieb ist, dann passt im Gefecht auch gut auf ihn auf. Frische Rekruten erhalten nach ihrer ersten Beförderung eine spezielle Klasse als Rolle. Scharfschützen nehmen weit entfernte Gegner ins Visier, während Ranger sich im Schatten an den Feind heranschleichen. Der Grenadier sorgt derweil für viel Krawall, der Spezialist hantiert mit einer nützlichen Drohne. Gefällt Euch einer der Soldaten besonders, so könnt Ihr sein Äußeres auch im Charakter-Editor jederzeit ändern und ihm einen neuen Namen verpassen. Auch komplett eigene Rekruten erschafft Ihr so nach Euren Wünschen frei.

Schließt Ihr eine Mission erfolgreich ab, erhaltet Ihr für jeden gefallenen Feind weitere Ressourcen: Leichen. Die toten Körper der Aliens könnt Ihr nutzen, um auf der Avenger Eure Forschungen auszuweiten und neue Waffen beziehungsweise Rüstungen zu entwickeln. Sehr hübsch gemacht: Während der Ladesequenzen seht Ihr Euer Squad im Transportflieger und erhaltet ein Briefing der jeweiligen Mission, bevor es ans Eingemachte geht. Ebenfalls wieder mit dabei ist die von Fans geliebte Action-Kamera, welche die Aktionen während der Gefechte meist passend inszeniert und darstellt. Auch ein Multiplayer-Modus ist mit an Bord: Hier dürft Ihr entweder Aliens oder XCOM-Soldaten spielen und rundenweise gegeneinander vorrücken.

Optisch macht der Titel besonders bei den Modellen der Hauptcharaktere einiges her, bleibt aber eher durchschnittlich, was den Gesamtlook angeht – ein Alienation zum Beispiel sah in Sachen Effektfeuerwerk besser aus. Technisch gesehen ist XCOM 2 eben leider nicht ganz auf der Höhe: Während unseres Tests der PS4-Version fielen uns Ruckler und stellenweise Bildtearing während der Action-Sequenzen auf. Auch erlebten wir so manchen Animationsfehler, etwa wenn ein Soldat in die falsche Richtung schaut, während er eine Granate wirft. Ebenfalls kommt das Spiel während der ein oder anderen “Alien Activity”-Phase sowie dem Laden der Missionen ins Stottern, da hier wohl viele Berechnungen im Hintergrund durchgeführt werden. Sehr schön ist allerdings die Vielzahl an Zwischensequenzen und vertonten Dialogen sowie Texten, ebenfalls gefällt der Soundtrack, der zu heldenhaften Taten antreibt.

Alles in allem hat Entwickler Blind Squirrel Games eine gut funktionierende Portierung der PC-Version für die Heimkonsolen hinbekommen: Die Steuerung funktioniert auch mit Pad flüssig und eingängig – und darauf kommt es schließlich an!

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Black Kaindar
23. Dezember 2016 2:44

Auf Spielerischer Seite ein Muss. Technisch leider sehr durchwachsen, furchtbar lange Ladezeiten usw.

D00M82
22. Dezember 2016 20:16

[quote=Cato]

Ah, okay. Uiuiui, scheint ja schon ein ganz schön komplexes Monstrum zu sein, dass einiges an Einarbeitung erfordert. Aber wenn’s lohnt…

[/quote]Das “”nicht blicken”” bezieht sich schon aufs Gameplay. Das Spiel ist auch eigentlich gar nicht komplex und es wird einem eher alles vorgekaut. Um Avatar zu verhindern muss man einfach bestimmte Objekte erforschen oder eben gewisse Dinge in Missionen machen. Das wird einem IMMER und PERMANENT links oben eingeblendet. Wie man da sechs mal scheitern kann, ist mir eigentlich ein Rätsel. Ich als plumper Ballerfan bin da beim ersten mal ohne Probleme durchgekommen. Ich ziehe Ullus damit natürlich jetzt auf, weil er sich ja gerne als Taktik-RPG Experte ausgibt…..

Ullus
22. Dezember 2016 18:36

Ja, es ist komplex, aber alles wird gut erläutert, mit der Zeit kann man auch High Tech Spielzeuge bauen, welche Star Gate Atlantis, Star Trek und Star Wars alle Ehre machen würde.Selbst am Spielende hatte ich noch nicht alle Gadgets. Es gibt Exoskelett Rüstungen, Energiefeldrüstungen, Hologranaten, den Spider Suit, Magnetspulbeschleunigungswaffen, Schlachtfeldscanner und und und…Was jedoch wieder viel Zeit kostet zu erforschen, man muss abwägen.

Cato
22. Dezember 2016 18:28

Ah, okay. Uiuiui, scheint ja schon ein ganz schön komplexes Monstrum zu sein, dass einiges an Einarbeitung erfordert. Aber wenn’s lohnt…

Ullus
22. Dezember 2016 17:45

[quote=Cato]

Bezieht sich das “”nicht blicken”” auf die Story oder das Spielsystem?

[/quote]Nicht blicken hört sich hart an, ich krieg das jetzt nur wieder etwas neckisch vorgehalten, ich bin seit jeher Freund von Strategie Rpgs, ich erinner mich noch an Command and Conquer vom Saturn das ich ohne Zwischenspeichern durchbekommen habe, das war echt heftig und Tactics war ja auch nicht gerade leicht. Die Story ist simpel, ich spiel eh alles in US, das Spielsystem erfordert dank der grossen Freiheit eine viel planendere Spielweise, da der Schwierigkeitsgrad bald stark anzieht und das Avatar Projekt auftaucht. So lohnt es sich schon zu Beginn entweder die Guerilla School oder das Advanced Warcenter zu bauen, einerseits darf man dann gleich einen Soldaten zusätzlich und einen weiteren später mitnehmen, andererseits verkürzt sich mit dem AWF Center die Erholungszeit der verwundeten Soldaten, beides hilfreich, man muss im Spiel immer abwägen was man zugunsten des eines vom anderen sausen lässt.Ich hatte im Forum schon etwas schreiberisch beim Xcom2 vorgewarnt und wie man am besten vorgeht um das Avatar Projekt zu kontern, ich hab mir die Zeit genommen, das öfters probiert und das hat gedauert bis ich das durchschaut hatte, hab mich auch im Netz informiert, weil manche Spieler auf Steam auch in den USA damit ihre Schwierigkeiten hatten, wer da bei uns im Forum mitgelesen hat und wenn das Spiel interessiert hat, konnte sich schon ungefähr etwas darauf einstellen was einem dann erwartet und wie man am besten mit ein paar kleinen Tips vorgeht.

Cato
22. Dezember 2016 17:11

Bezieht sich das “”nicht blicken”” auf die Story oder das Spielsystem?

Ullus
22. Dezember 2016 16:50

Nicht unbdingt, es war viermal, ansonsten hab ich halbwegs nicht durchgeblickt, das avatar projekt, andererseits war ich halbwegs auch nicht mit dem Fortschritt im Game zufrieden, wollt das fehlerlos spielen, so dermassen oft, wie ich hier den Spielstand geladen und gespeichert habe, hab ich nur beim ersten deus ex abgezogen und nicht mal da soviel, ich glaub ich war mehr im Ladebildschirm als im Game.

D00M82
22. Dezember 2016 16:47

Fast auswendig?Du musstest das Spiel sechs! mal neu starten, weil du es nicht geblickt hast 😉

Ullus
22. Dezember 2016 16:47

Absolut geiles Game, noch etwas besser als das erste, eines der Highlights des Jahres, nicht unbedingt Mainstream eher Nische, ich hab das fast gefressen, war genau mein Ding, ich hab soviel von dem Game im Forum geschrieben, das ich es fast auswendig kenn, vor allem zum Avatar Projekt und der angepassen Spielweise, das ich mich zurückhalten muss. Zeitlimit ist da, aber jede Mission ist mit Planung, Taktik und aufmerksamen Abwägen schaffbar, inklusive Geduld und Andauernden Speichern und Laden bei jedem Zug. Aber wehe, der Alien Hunters DLC ist drauf, dann versaut man sich den kompletten Spielstand, da es so dermassen schwer wird, das man sich das nicht mehr vorstellen kann, dank der Berzerker Queen !Ladezeiten sind Wahnsinn, bis zu 5 Minuten später aif der Avenger bis in die Basis, eventuell noch länger, gerne meldet sich auch mal ein Bug, ich konnt es nie durchspielen, da es mir andauernd in der letzten Mission an derselben Stelle eingefroren ist.Seit dem legendären Final Fantasy Tactics und Valkyria Chronicles gab es kein so ein dermassen gutes Strategie Rpg wie Xcom 1 und 2, gut Grand Kingdom darf auch noch mit dazu.

Maverick
22. Dezember 2016 15:53

Den ersten fand ich auf der 360 toll, den zweiten hab ich mangels Zeit leider noch nicht gespielt.

Cato
22. Dezember 2016 15:32

Dann probiere ich denn ersten Teil bzw. das Add On erstmal aus. Zeitlimit finde ich glaube ich auch doof. Vielen Dank!

Danijel78
22. Dezember 2016 13:26

: Die XCom-Spiele gehören mMn zum Besten was das Genre zu bieten hat. Erst recht auf Konsolen. Da stört die nur zweckdienlich Grafik überhaupt nicht. Allerdings sind sie vom Schwierigkeitsgrad recht happig.Zum Einsteigen lohnt die Quasi-Erweiterung/S

SxyxS
22. Dezember 2016 13:21

Mich schrecken hierbei die enorm langen Ladezeiten(die ich entweder überlesen habe oder die nicht erwähnt wurden) als auch der Schwierigkeitsgrad auf,der selbst Xcom-Veteranen u Fanboys bei den Amazon Rezensionen sehr sauer aufgestossen ist.Zumind. die Ladezeiten sollten bei einem grafisch so anspruchlosen Spiel ,dass nicht mal in einer riesigen Open World stattfindet,keine 30 sek dauern.

T3qUiLLa
22. Dezember 2016 13:00

das letzte xcom war großartig, da hab ich auf die grafik gepfiffen, die war auch nicht schick. mich schreckt hier leider das zeitlimit ab. sonst hät ich mir das scho längst zugelegt. vom gameplay her machen die unglaublich viel spaß. seine eigens designte truppe in den vermeintlichen permadeath zu schicken ist sehr spannend!

Cato
22. Dezember 2016 12:25

Eigentlich mag ich solche Spiele ja, aber das sieht präsentationstechnisch so wahnsinnig dröge aus. Hat das hier jemand gespielt?