Yoshi’s Island DS – im Klassik-Test (DS)

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Meinung & Wertung

André Kazmaier meint: Ein grandioses Hüpf-Spektakel bekommt einen grundsoliden Nachfolger. Die gleiche Euphorie wie das Prequel kann Yoshi’s Island DS nicht entfachen – dazu bringt es einfach zu wenige neu Ideen ein. Gleichzeitig ist das aber auch die große Stärke des Nachfolgers, denn ohne große Experimente kann schließlich auch wenig in die Hose gehen. Noch immer laden verzweigte Levels zum Erforschen ein. Noch immer kann ich das Spiel nicht weglegen, bevor auch der letzte versteckte Gegenstand aufgespürt ist. Und noch immer ist es eine Riesen-Gaudi, die Gegner mit einem gezielten Eierschuss aus den Latschen zu hauen. Außerdem hat Artoon die wenigen spielerischen Neuerungen wie den Baby-Tausch ordentlich ins Spiel integriert. Weniger gut fügen sich dagegen die neuen grafischen Designentscheidungen ein: Solltet Ihr irgend etwas über den Weg laufen, bei dem Ihr denkt ‘Das sieht ja mal bescheiden aus!’ – seid Euch sicher: Die Artoon-Designer haben’s verbrochen. Sowieso bringt der DS-Nachfolger den Wachsmalkreiden-Look des Originals nicht mehr ganz so konsequent herüber. Schade auch, dass der Umfang um eine Welt geschrumpft ist.

Routinierte Fortsetzung des Klassikers mit gutem, aber nicht herausragendem Leveldesign.

Singleplayer86
Multiplayer
Grafik
Sound
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Seppatoni
I, MANIAC
Seppatoni

Auch ein Titel, dem ich gerne mal ne zweite Chance geben würde. Ich habe Yoshi’s Island auf dem SNES geliebt, mit dem DS-Teil wurde ich leider nie wirklich warm. Die Baby-Wechslerei empfand ich als furchtbar nervig, und auch der Soundtrack war ziemlich enttäuschend.

Tabby
I, MANIAC
Tabby

Hatte für mich rückblickend mehr Charme und auch Spaß gemacht als zB der aktuelle Switch Ableger.