Yu-Gi-Oh! The Duelists of the Roses – im Klassik-Test (PS2)

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Wie bei vielen japanischen Helden beginnt der Siegeszug der Yu-Gi-Oh!-Figur Yugi mit einem Manga: Nach erfolglosen Highschool- und Wrestling-Serien gelingt dem Künstler Kazuki Takahashi 1996 der Durchbruch mit der Geschichte um ­einen schüchternen Jungen, der von seinem Opa ein seltsames Puzzle geschenkt bekommt. Über 34 Millionen Mangas hat Takahashi seitdem verkauft und schlägt damit Manga-Serien wie ”Dragon Ball Z” und ”Ranma” um Längen. Aus dem Kartenspiel im Manga entwickelte sich schließlich ein reales Spiel, mit dem sich die Fans untereinander duellieren können. Die Episode Duellists of the Roses erzählt aber nicht die Handlung des Mangas, sondern mischt Geschichte und Kartenkämpfe: Ihr spielt den Krieg der Rosen von 1485 zwischen den beiden englischen Klans Lancas­ter und York, die um die Thronfolge kämpfen. Laut Konami repräsentieren sie die Nachfahren der Manga-Helden Yugi und Seto, die erneut zur Schlacht antreten. Um in ihre Zeit zurück zu kehren, sammeln die Helden dabei die 16 Karten der roten und weißen Rose – zu Beginn des Abenteuers entscheidet Ihr Euch ­zwischen Yorks und Lancasters, Ihr spielt also zwei Plots.

Wer bereits das spartanische Yu-Gi-Oh! für GBA kennt, wird positiv überrascht: Der Rosenkrieg erzählt die Handlung mit Manga-Bildern und Dialogen, bringt Einsteigern mit dem umfangreichen Tutorial die wichtigs­ten Kniffe bei und visualisiert die Kartenkämpfe mit wuchtigen Schlacht­animationen. Yu-Gi-Oh! funktioniert so: In der Arena von sieben mal sieben Feldern stehen sich die Duellis­ten gegenüber. Jeder hat 4.000 Lebenspunkte, die es dem Feind ­abzunehmen gilt. Dazu beschwört Ihr Fallen und Monster in Form von ­Karten, die Ihr von Eurem Deck zieht. Held und Schützlinge können in jeder Runde die Stellung wechseln und ­angreifen.

Es gibt drei Varianten, um den Sieg herbeizuführen: Ihr nehmt dem Feind alle ­Lebenspunkte, umzingelt ihn oder übersteht 100 Spielrunden. Im Detail sind die Regeln natürlich noch etwas komplizierter: Es gibt sechs Konterelemente wie Feuer und Wind, ­Heldentalente und unterschiedliches Terrain, das es zu berücksichtigen gilt. Außerdem lassen sich manche Karten zu Combos verbinden.

Im Laufe des Abenteuers erobert Ihr über 850 Karten der Realvorlage, die sich per Memory Card auch mit an­deren Spielern tauschen lassen. So transportiert Ihr auch Euer virtuelles Kartendeck zu einem Kumpel, um Zweispieler-Duelle zu veranstalten. Außerdem erstellt Ihr mit zehn Terrains bis zu fünf eigene Kampfarenen, die das Match taktisch vielfältig beeinflussen: In der Finsternis kämpfen etwa Zombie-Monster besser.

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