Driver: San Francisco – im Test (PS3 / 360)

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Die Driver-Serie hat eine bewegte Historie hinter sich: Das Debüt kam 1999 sogar Grand Theft Auto zuvor und ließ PSone-Spieler das erste Mal frei durch dreidimensonale Städte flitzen, der Nachfolger kränkelte an chronischer Überlastung der Hardware. Das ambitionierte DRIV3R war 2004 nahe am Debakel: Beim Versuch, dem inzwischen weit populäreren GTA Paroli zu bieten, verzettelte sich der überambitionierte Entwickler Reflections. Übrig blieb ein fehler- und problembehaftetes Spiel, das die meisten Anhänger verprellte. Der wieder deutlich bessere vierte Teil Parallel Lines mit neuer Hauptfigur fand kaum noch Beachtung – Driver war bedeutungslos geworden und Ubisofts Kauf von Reflections samt der Marke schien eine kuriose Randnotiz zu bleiben.

Lange Zeit herrschte Stille, bis letztes Jahr die Enthüllung von Driver: San Francisco für Verblüffung sorgte: Denn obwohl mit Martin Edmondson der Schöpfer der Serie wieder mit im Boot saß, schien ein Haufen wildgewordener Esoteriker das Design gekapert zu haben – wer käme sonst auf die Idee, transzendentale Körperwanderungen als spielbestimmendes Element einzubauen? Doch die größte Überraschung liefert das fertige Spiel ab: Nicht nur geht das kuriose Konzept erfolgreich auf – San Francisco ist der wohl beste Teil der Serie geworden.

Driver: San Francisco ignoriert den direkten Vorgänger Parallel Lines und setzt wieder auf John Tanner als Helden, der bereits in den ersten drei Teilen als Undercover-Cop Ganoven jagte. Um die Story zu verstehen, sind aber keine Vorkenntnisse notwendig. Zu Beginn kurvt Ihr mit Eurem Kollegen Tobias Jones ohne Auftrag durch die Stadt, denn Euer Erzfeind Jericho ist auf dem Weg zum Gericht und alles scheint seinen geregelten Gang zu gehen. Da eine ereignislose Vergnügungsfahrt aber nicht genug Stoff für ein Spiel hergibt, bricht eben der Schurke aus. Ihr nehmt sofort die Verfolgung auf, die abrupt endet: Tanner wird von einem Laster gerammt und liegt danach im Koma.

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Sinuhe
31. Oktober 2012 3:19

Was für ein tolles Rennspiel. Ich spiel gerne Rennspiele neben einem anderen Spiel, da man z.B. mit einem Third Person Shooter nicht so in Steuerungsüberschneidungskonflikte gerät.Ich hab seit Burnout Paradise nicht mehr so viel Spaß bei einem Rennspiel gehabt wie mit Driver. Bin ein großer Fan der ersten zwei Teile gewesen. Für mich war das Spiel immer etwas anderes als GTA. Die Konzentration nur auf das Autofahren empfand ich immer als gute Entscheidung. Schön das Reflections zu alten Tugenden zurückgekehrt ist.Toll sind auch die 60 Frames, wenn man sie so vor Augen hat weiß man erst was einem in anderen Spielen fehlt. Hinzu kommt eine wirklich gut nutzbare und jeweils schön modelierte Cockpitperspektive. Der Sound hat wirklich coole Funk Stückchen parat, und die Synchronisation ist über jeden zweifel erhaben. Es gibt sehr süffisante und ironisch betonte Dialoge von tollen Sprechern. Das sollte anderen Herstellern die Schamesröte ins Gesicht treiben.Was ich in so einer konsequent eingesetzten Häufigkeit wie hier noch nie gesehen habe, ist eine Rückblenden Funktion wie man sie aus Serienvorspännen kennt, à la “Was bisher geschah“.Das bereitet einem immer einen angenehmen Wiedereinstieg wenn die Pause zwischen dem Zocken mal wieder größer geworden ist. So eine Funktion wünsche ich mir von jedem Spiel, vor allem bei so Umfangsbrocken wie Skyrim wäre das erheblich besser zum erneuten Faden finden nach einer größeren Pause.Im Multiplayer Modus bin ich auch länger hängen geblieben als ich eigentlich wollte. Wie Ulrich, fand auch ich gerade die Shift Events am besten, jedoch nur mit voller Teilnehmerzahl. Sind es weniger Spieler find ich’s nicht mehr so spaßig.Kleiner Kritikpunkt von mir an dem Spiel ist eigentlich nur, das mir San Francisco aus meinem Gameraltag jetzt ähnlich wie New York so langsam sehr bekannt, und damit auch verbraucht vorkommt.Mein Zweitspiel des Jahres 2012

schweini
27. September 2011 9:44

So ne tolle Mischung aus Arcade-Raser, Missionsrennspiel und abgedrehter Story gab’s lange nicht mehr (Smuggler’s Run?)! Und dank der angenehmen Schwierigkeit und der Retry-Option nach jedem Wettbewerb macht sogar die OpenWorld Sache richtig Spass. Die hohe Bildrate: Ebenfalls ein Genuß. Hab’ demletzt direkt hinterher Dirt3 gespielt und fas ‘nen Ruckelkater gehriegt…Toll, toll, toll!!!

pwndius_pilatus
25. September 2011 11:56

Die Story klingt nach Twilight Zone, aber ansonsten ist das Game absolute Klasse. Ein sehr gelunger Arcade-Racer (das einzige Renn-Genre das ich mag) mit ausgezeichnetem Multiplayer-Modus. Macht süchtig!

Lofwyr
25. September 2011 1:09

Das Spiel ist echt klasse geworden. Die Autos steuern sich traumhaft (Ha Ha) und das shiften macht echt Laune. Erstaunlicherweise macht das auch im Multiplayer Laune.

Jan Soenke Steffen
24. September 2011 22:20

Historisches Wissen das niemand braucht: das erste DE-Driver wurde von der Agentur lokalisiert die jetzt, gefühlte 100 Jahre später, die MANIAC Website betreut

Pennratte
24. September 2011 19:55

Bin echt begeistert vom neuen Driver! Schön das ich nicht mehr aus den Autos aussteigen muss ^^

24. September 2011 17:52

Ich fand das erste “”Driver”” damals richtig cool! Danach ging es ja dann leider bergab mit der Serie. Der neueste Teil, würde mich auch endlich mal wieder interessieren. Bei der starken Konkurrenz an Top Games Momentan, wir er aber warten müssen, bis er für 30 Euro erhältlich ist. Dann werde ich mir das Spiel aber auch kaufen!

Tobias Hildesheim
Redakteur
24. September 2011 17:37

gefällt mir richtig gut!

Kaz
Kaz
24. September 2011 14:04

Ohne Xenoblade wäre Driver wohl mein Spiel des Jahres.Der Soundtrack ist klasse,Top-Sprecher zu einer Geschichte,die nicht ernstgenommen werden will,das Gameplay gefällt mir sehr gut,die Grafik ist für mich nicht wichtig,ich finde sie aber auch eh recht in Ordnung,zumindest bei meinen Wagen und Single- und Multiplayer halte ich persönlich für genug umfangreich.Schön,dass dieses Comeback gut gelungen ist und man noch ein wenig versucht hat,dieses 70er-Flair,was Driver für mich ausmacht,beizubehalten.Das Remake der 1.Mission aus dem ersten Driver ist außerdem auch wesentlich leichter als beim Original,also ist alles bestens ; )

Matt
24. September 2011 13:58

Habe aus nostalgischen Gründen die Demo mal angezockt und ich fand sie grundsätzlich auch nicht schlecht, ging alles locker von der Hand, die Shiftfunktion fand ich auch nicht verkehrt und grafisch sahs auch ganz nett aus. Besonders positv ist mir die deutsche Syncro aufgefallen, die ist mit dem Who is Who der deutschen Syncronsprecherriege besetzt, könnten sich andere Publisher ruhig mal ein Beispiel dran nehmen.Ich bin jetzt aber grundsätzlich kein Fan von Rennspielen, werde ich wohl auch nie, finde das Konzept und das San Francisco Setting aber doch recht ansprechend. Der MP könnte bestimmt recht spaßig sein.