Malice – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Der niederträchtige Kläffer ­Hundegott hat sich die allmächtigen Logik-Schlüssel gekrallt. Kurzerhand schnappt sich Euer Alter Ego eine riesige Keule (später einen Metallhammer und eine Quanten-Stimmgabel), um das Universum zu retten. Malice beherrscht ebenso die Kunst der Magie: So schwebt Ihr über Abgründe, sprintet schneller als Road Runner und regeneriert verlorene Lebenskraft. Diese Fähigkeiten sind bitter nötig, denn bösartige Geschöpfe wie ein überdimensionaler Robo-Hund oder klobige Mutanten bewachen die Logik-Schlüssel.

Zudem löst Ihr Rät­sel­einlagen oder helft freundlichen Gestalten: Hüpft z.B. auf überdimensionalen Tetris-Blöcken herum oder schließt Euch der Vogel-Resistance an. Nimmersatte schalten schließlich als Bonus vier zeitlimitierte Hüpf-­Levels frei. Fazit: Die Publisher-Wechsel und Verschiebungen haben Malice nicht gut getan – uninspirierte Rätsel, zeitlupenartige Springeinlagen und dumme (End-)Gegner verderben die Lust am Abenteuer. Übrigens: Die PS2-Version ruckelt deutlich weniger, jedoch mangelt’s ihr an Bildschärfe.

Kurzes Abenteuer mit magerer Hüpf- und Rätselkost – haupt­sächlich für Einsteiger geeignet.

Singleplayer56
Multiplayer
Grafik
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Max Snake
13. September 2022 9:52

Es war von Anfang als Hüpfspiel, dann wurde 2002 von Vivendi eingestellt.
2004 hatte Koch Media wiederbelebt.

Dirk von Riva
12. September 2022 20:47

Ach hätte das ein völlig anderes Spiel werden sollen/können?

Max Snake
12. September 2022 14:04

2000 In eine Xbox Event wurde Malice gezeigt, danach war es still und Koch Media nimmt die Rechte. Heraus kommt eine uninspirierte 3D Jump n´Run. Schade.

Dirk von Riva
12. September 2022 13:28

Ging damals an mir vorbei…. genau wie Voodoo Vince oder paar andere dieser Titel