Antwort auf: You found a dead platform – watt nu, Xbox?
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Dass man ne Menge Software bekommen hat, die Buggy war, bestreite ich nicht.
Aus Erfahrung würde ich sagen, dass japanische Sachen ab Mitte der Achtziger wesentlich polierter waren, sogar mit einem “Seal of Quality” daher kamen, das, als Gegenentwurf zur Überflutung aus dem Westen, der anscheinend bei der Kontrolle der Showelware nicht mehr hinterher kam und damit ( erst mal ) baden ging.
Im Gegensatz findet man heute kaum “schlechte” Software, dafür aber eine Menge, die technisch nachgebessert werden müsste/sollte/muss ( ? )
Wenn das der Preis ist, für eine Technik, die eventuell mehr Überwachung bräuchte, ehe das Produkt verkauft wird, ist mir natürlich lieber, als auf immer und Ewig mit einem “kaputten” Stück Software leben zu müssen.
Wenn ich dennoch mir meine Japanische Spiele Ansammlung anschaue, könnte ich dir glatt widersprechen, Captain:
Die verbuggten kamen oft aus dem Homecomputer-Lager, in meiner japanischen Phalanx aus Nes/Ms/PcE/MD/Snes finde ich kaum etwas, das ich beanstanden würde, wenn man die Anfänge des Snes ausklammert.
Weil erst dann wurde es so deutlich und klar: Mit Patchen, war das noch lange nicht und Revisionen kamen zum Vollpreis.
Die Sache hat für mich aber dann auch einen Haken, wenn eine Art “Entrechtung” stattfindet, in dem Publisher jederzeit den Zugang zu meiner gekauften Software versperren können und Software zu einem eingriff in die Privat-Sphäre wird.
Bin im letzten Jahr 2 mal “gehäckt” worden und dieses ganze Absichern von Daten, Kundenservices bemühen müssen, Software verwalten und tagelang keinen Zugang mehr zu bezahlten Spielen haben, haben mir wieder vor Augen geführt, über das Tech-bla-bla hinaus, dass “Konsole” heute nicht mehr “Konsole” ist.
Heraus zu finden, dass “Ganoven” just for fun Konten lahm legen ( sind ja auch nur Menschen…), und sie hinter ganzen 10 Euro her waren, die ich noch im E-shop gut-hatte; da frage ich mich nicht mehr, ob es mir noch “Spaß macht” vor neumodischen Geräten zu sitzen, die mehr können, als alles, das ich mir je erträumt habe, aber wo das Drumherum so bizarr ist und mich mit Sachen beschäftigen lässt, für die ich eigentlich keine Zeit habe, wenn ich “meine” Zeit fürs “Spielen” aufwenden will.
Wenn es nur um gerade-bügeln von Sachen geht, die nach Release auffallen ( kann “mal” passieren…), das ist die eine Sache, die eventuell sehr gut vom Fortschritt namens Patches profitiert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Druck des Release-Fenster, das Geld etc. etc. und je komplexer, um so aufwändiger dort eine Balance zu finden.
Dann aber die Chance, die sich kaum ein Publisher entgehen lässt, mich nicht als “Besitzer” der Software zu akzeptieren, wenn ich ihnen das Geld in den Rachen stecke. So was sollte politisch unterbunden werden.
Na gut, ich habe mich nicht eingeklinkt, um mich zu beschweren zumal ich mich nicht nur wiederhole und meine Meinung “altmodisch” erscheinen mag.
Ms haben es mir sehr einfach gemacht, mich von ihnen zu distanzieren und Konsolen sind nicht mehr das, was sie mal gewesen sein sollen.
Ein Zurück wird es wahrscheinlich nicht mehr geben aber ein Kompromiss, damit “Spielen” auch den Namen/Verb verdient, ist m.M.n. lange überfällig.



