
Gänzlich überraschend angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisen kommt es nicht, das jüngste Gerücht um Preiserhhöhungen hat Sony nun auch offiziell via PlayStation Blog bestätigt.
Ab dem 2. April werden sämtliche PS5-Varianten wie auch dem Portal Remote Player teurer, ab dann gelten folgende Preise:
- PS5 – 649,99 Euro
- PS5 Digital Edition – 599,99 Euro
- PS5 Pro – 899,99 Euro
- PlayStation Portal Remote Player – 249,99 Euro









Ja klar, gibt es wichtigeres. Aber hier die Handy Preise zu rechtfertigen und gleichzeitig die Preise bei den Konsolen kritisch zu sehen, passt für mich einfach nicht. Die Grafik auf der PS5 ist auch heute noch absolut top, und die Maschine ist 6 Jahre alt!
Und neue handys machen was genau besser als 4 Jahre alte handys? Genau, die Kamera im Zweifel. Und davon ab nutze ich meine Konsolen auch super lange. Ich zocke noch immer auf meinen alten Konsolen und meine PS5 wir seit 6 Jahren genutzt. Da verstehe ich euren Vergleich nicht. Und noch aberwitziger wird es, wenn absolute Grafik Ethusiasten dann PC Master Race anstreben mit mehr als 2500 Euro +! Was sind das für Relationen?
500 Euro für eine top Konsole ist für mich einfach mehr als gerechtfertigt in der heutigen Zeit.
Um das Zitat von Carot mal umzudrehen:
Irgendwann wird halt der Tag kommen an dem Apple merken wird dass es für Menschen wichtigeres gibt als eine tolle Kamera im Smartphone die um 1300€ kostet bzw. den Speicher sogar noch optional dazu buchen muss, weils einfach nur MINI Versionen gibt. Man darf gespannt sein wie sich die Welt entwickeln wird.
Was ich hier damit aufführen will ist, wenn wir preisliche Entwicklungen kritisch sehen, dann sollte man das auch ganzheitlich tun. Auch in Relation, wo für sonst, (Für manche sogar ganz selbstverständlich nebenbei) Geld ausgegeben wird in hohen Summen.
Nur die Konsolen dürfen mitsamt Spielen im Preis bloß nicht steigen. Das passt für mich mit dem aktuellen Weltgeschehen und auch mit den anderen Sparten in der Unterhaltung (Konzerttickets und Co.) nicht zusammen.
Ich finde die 500 Euro für die PS5 und Series X mehr als angemessen. Garkein Stress mit dem Preis.
Ich nutze meine Sachen auch meist sehr lange z.b. mein iPhone XR, läuft wie am ersten Tag und Akku Kapazität ist auch immer noch bei 90%.
Irgendwann wird halt der Tag kommen an dem Sony merken wird dass es für Menschen wichtigeres gibt als eine Spielekonsole die um 900-1000€ kostet bzw. Spiele die 79-89€ kosten. Man darf gespannt sein wie sich die Welt entwickeln wird.
Aufgrund der Meldung die Portal noch für 179€ bei MM geschossen – da bin ich mal gespannt, was das Teil so taugt 😁
Smartphones sind auch wieder so ein Argument.🙄
Ich kenne gerade im Android Lager einen ganzen Haufen Leute, die eher ein Redmi Note 14 Pro oder Samsung A56 kaufen statt ein Flaggschiff. Und vor allem immer mehr Leute, die die Dinger wirklich viele Jahre lang nutzen. Klar, gibt immer die, die dank (überteuertem) Vertrag alle zwei Jahre ein Flagschiffmodell neu haben. Aber man braucht jetzt auch nicht so tun als ob das die Regel wäre.
Vor allem sind das aber Alltagsbegleiter für alles geworden, teils kompletter PC Ersatz, meistens aber auf jeden Fall Kamera, Musikplayer, Navi, Terminplaner und natürlich Telefon/Kommunikator in einem. Ganz nebenbei können die Teile für viele Menschen ein Konsolenersatz sein.
Konsolen sind im Zweifelsfall nur ein teures Spielzeug.
Davon abgesehen gibt es auch bei Konsolen eher den Hang zur günstigeren Hardware. Die PS5 Pro macht eher einen kleinen Teil der Verkäufe aus. Die Series S hat sich häufiger verkauft als die Series X. Und guckt man mal bei Stesm, laut Valve ist die Steam Machine besser als 70% der genutzten Hardware. Dabei sind die ganzen Casual PC Spieler und Abermillionen, die irgendwelche Online Titel spielen da nicht mal mit dabei.
Wir sind hier eigentlich schon komplett in der Bubble. Das ist auf Gaming- und Techseiten einfach so. Wenn selbst hier Nutzer die aktuellen Kostenentwicklungen kritisch sehen oder nach über fünf Jahren erst auf die aktuelle Generation wechseln, wie sieht das wohl in der breiten Masse aus?
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich für Conkers Bad Fur Day damals 159 DM bezahlt habe. Und Virtual Racing sollte ursprünglich auf dem Mega Drive sogar 279 DM kosten. Da waren die Rufe aber dann so laut, dass es zum Release schließlich für 199 DM erschienen ist – was ja immer noch eine Menge Geld war. … Dann dürften wir uns heute eigentlich nicht mehr über 80 € beschweren.
Also ganz ehrlich. Wenn Handys heute in der oberen Klasse mal eben n Taui kosten, dürfen solche Konsolen wohl auch so viel kosten, wie sie es nach der Preiserhöhung tun. Ist vollkommen verständlich, dass man auf Gegebenheiten reagieren muss.
Wenn man bedenkt, was man bekommt und wie oft und lange man es nutzen kann, ist das für mich kein Ding. Wenn ich bedenke, wie viel man auf den Tisch blättert, wenn man plus Getränke mit 2 Personen essen geht, oder wie teuer eben die Handys mittlerweile sind, wenns kein Billo Teil sein soll?
Ich finds immer super, wenn Sachen für alle erschwinglich sind. Aber wenn alle die Preise erhöhen, und das bei vielen dann ebenfalls so hingenommen wird (Falaffeltasche 8,50 Euro, früher 4 Euro vor nicht mal 10 Jahren), dann darf das Gaming auch aus meiner Sicht. Die Spiele sind ja recht preisstabil. Mortal Kombat 2 hat auf dem SNES damals 179 DM gekostet. Also von daher….
@schnitzel Danke 🤗 und ja, bei Controller sehe ich das auch so. Ich habe deswegen auch gleich noch einen neuen gekauft, aber auch um immer einen aufgeladenen zur Hand zu haben 😉.
Gebrauchtpreise sind nur ein Semiargument. Speziell bei Hardware. PS5 und Series X sind fast fünfeinhalb Jahre auf dem Markt. Natürlich sind die Preise mittlerweile runter. Wenn die PS5 teurer wird können aber auch die Gebrauchtpreise steigen. Und für neue Konsolen, die vielleicht schon in 20 Monaten kommen ist das halt gar kein Argument.
Sales können mit höheren Vollpreisen zukünftig auch teurer ausfallen. Und ändern natürlich eh nix am aktuellen Einnahmen/Ausgaben Dilemma im Triple A Bereich. Speziell bei Nintendo kommt eh noch die extreme Preisstabilität hinzu.
Dazu kommen natürlich noch andere Faktoren wie PS+/Nintendo Online.
@softkey
Auch von mir Gratulation zu deinem Neuerwerb!
Dein Beispiel zeigt deutlich, dass man auch eine PS5 für unter 300€ bekommen kann. … vor einem halben Jahr hättest du sogar noch meine “Fat” im neuwertigen Zustand und OVP für 350€ bekommen können (…ich hoffe, sie führt ein glückliches Leben bei ihrem neuen Besitzer *schnief*).
Bei Konsolen finde ich es auch noch absolut legitim, wenn man da auf günstigere gebrauchte Geräte zurückgreift. Bei Controllern aber sehe ich das ein bisschen anders. Controller sind für mich Verschleißteile (ähnlich wie beim Auto die Reifen) und eine Sammelstelle für Schweiß und Bakterien. In dieser Sache bin ich auch einfach sehr penibel und putze meine Controller nach jedem Gebrauch immer ab. Sieht am Ende auch einfach schöner (und nicht so abgenudelt) aus.
@Max Snake, @Little Mac = Dankeschön 🤗
“Gaming wird zusehends zu einem Hobby, welches man als Luxus betiteln kann.”
Sehe ich anders, eine PS5 gebraucht gibts für 300€, und Games im Sale für 5-30€. 😉
Manche großen Titel haben damals auch viele Millionen Marketingbudget gehabt. Nicht so wie heute natürlich. Und es gibt wohl sehr viele Titel aus der Zeit, die nur Verkaufszahlen im fünfstelligen bis unteren sechsstelligen Bereich hatten. Millionenseller waren ganz lange die riesengroße Ausnahme.
Davon ab kann man mit kleineren Budgets und kurzen Entwicklungszeiten aber auch risikofreudiger agieren und mal einen Flop riskieren.
Edit: auch 10-15 Jahre alte Gebrauchte bekommt man schon länger nicht mehr für 1000€. Zumindest nicht mit TÜV und AU.
@schnitzel
Da hast du recht. Pauschalisieren sollte ich das nicht. Ich hätte meine Aussage etwas präziser formulieren sollen.
Ich beziehe mich dabei in erster Linie auf das Konsolen Gaming. Smartphones und Handhelds klammere ich da aus.
Tatsächlich kenne ich recht viele Menschen, die sich Gebrauchtwagen im Bereich der 500 bis 1000€ zugelegt. Häufig Autos, die 15 Jahre oder älter sind. Wollte nur einen Vergleich ziehen 😅
Wofür man sein Geld ausgibt und wie viel man bereit ist zu zahlen, hängt immer stark von den eigenen Priorität und Präferenzen ab. Für mich persönlich zählt es aber schon unter Luxus, da es sich um ein kostspieliges Unterfangen handelt, welches aber zum Leben und Wohlsein nicht zwingend erforderlich ist.
Aber wie sooft im Leben gibt es neben einer allgemeingültigen Definition auch immer eine persönliche Auslegung dessen.
Interessant finde ich die Entwicklung schon und in Anbetracht von Entwicklungskosten müssten die Spiele eigentlich deutlich teurer sein. … damals hat ein NES-Spiel ja auch schon 100 bis 130 D-Mark gekostet, was inflationsbereinigt heute auch bei mindestens 100€ liegen würde. Zugegeben waren die Absatzzahlen damals geringer, aber eben auch die Entwicklungszeiten und damit die Kosten. Für ein Atari VCS Spiel brauchte ein Mann nur etwa zwei Wochen, um ein Spiel fertig zu stellen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei.
edit:
Sehr schön zusammengefasst, Captain. Da hätte ich ja meinen Kommentar sparen können. 🙂
Das ist ja immer ein vielschichtiges Thema. Spielepreise: da gibt es eigentlich noch mehr Komponenten, aber zwei Kernpunkte, die Preise waren ewig lange stabil. Super Nintendo Spiele lagen seinerzeit bei 99-139DM. Ersteres waren 4-8Mbit Module, letzteres 32Mbit oder auch Super-FX Titel wie Stunt Race FX. Das N64 lag mit natürlich größeren Modulen bei ähnlichen Preisen. Die CD Konsolen dann eher bei 99-109DM. Seitdem haben wir locker 70% Inflation gehabt. Historisch betrachtet waren Spiele also teurer (Anmerkung vorweg, nicht überall).
Das war lange Zeit kein Problem weil es reichlich Wachstum gab und die Softwareverkäufe wirklich drastisch gewachsen sind. Nur sind wir da auch langsam am Ende des Wachstums angekommen. Erst recht weil viele heute einfach auf Smartphone oder Tablet spielen.
Auf der anderen Seite stehen steigende Kosten. Das teuerste Spiel 1995 war Wing Commander 3. Damals war von drei Millionen Dollar Entwicklungsbudget die Rede. Allerdings wohl plus Marketing. Selbst wenn wir das verdoppeln liegen wir da irgendwo zwischen teurem Indie Game und günstigem AA Titel.
Die Preise zu erhöhen wenn man nicht mehr verkauft ist also eine mögliche Konsequenz. Allerdings ist da halt die Frage ob die Kunden das annehmen. Wirft man mal einen Blick auf die Daten von Steam ist das nicht unbedingt der Fall.
Es wird eher mehr günstiges gekauft, also entweder Titel wie Hollow Knight Silksong und Hades 2 oder Titel aus Sales.
Es gab übrigens auch früher schon günstigere Titel. Wenn man mal zurück schaut in Richtung Homecomputer Ära, dann gab es da einen ganzen Haufen kleiner Studios und Publisher, die den Bereich bedienten, der heute Indie Gaming ist.
Neo Geo ist eher ein Luxus Prämie.
“Gaming wird zusehends zu einem Hobby, welches man als Luxus betiteln kann.”
Whitebeard91 … würde ich so pauschal nicht sagen. Gaming ist mittlerweile überall vertreten und jeder hat mittlerweile die Möglichkeit es zu nutzen. Das Stichwort lautet ganz einfach: Smartphone. … auch der Vergleich mit einem Gebrauchtwagen finde ich witzig. Wer käuft sich denn schon ein Gebrauchtwagen für unter 600€ (wenn man mal von einem klassischen PS5-Neupeis ausgeht)? Wobei eine gebrauchte Konsole noch mal deutlich günstiger wäre. 😉
Ich kann nur wiederholen, was ich damals bei der Kundgebung des Preises der Switch 2 geschrieben habe: Gaming wird zusehends zu einem Hobby, welches man als Luxus betiteln kann.
Und das nicht alleine wegen der aktuellen (wirtschaftlichen) Weltlage.
Konsolen und Spiele werden in Zukunft noch teurer, auch wenn sich die Lage (hoffentlich) irgendwann wieder entspannen sollte.
Wenn die Konsolen 1000€ und Spiele 80 bis 100€ kosten werden, kann sich das einfach nicht mehr jeder leisten.
Ja. Hobbys kosten immer Geld und diverse Unternehmungen, Interessen und Vorlieben gehen immer in den Geldbeutel. Dennoch gab und gibt es Hobbys, die sich die meisten erlauben können. Gaming zählt allmählich nicht mehr dazu. Insbesondere Familien mit Kind/ern schauen da in die Röhre. Wenn eine Konsole mehr kostet als die Warmmiete oder so mancher Gebrauchtwagen, dann werden sich viele eher gegen als für die Anschaffung einer Daddelkiste entscheiden.
Ich bin immer noch der Meinung, dass die Switch 2 und besonders die Spiele zu teuer sind. Und da Microsoft und Sony nochmals wesentlich teurer sind und noch teurer werden, bin ich raus. Meine persönliche Schmerzgrenze ist erreicht. Die nächsten Konsolen werde ich bei der Entwicklung nicht mehr mitmachen.
Bei BG3 wird das als Komplettbudget gehandelt. Je nach Schätzungen aber auch deutlich weniger (laut zumindest einer auch mehr). Das ist verglichen mit Titeln bei denen von 200-300 inklusive Marketing und teilweise deutlich mehr die Rede ist nicht viel. Wenn man überlegt, wie drastisch der Einfluss auf die benötigten Verkäufe ist, dann wird das Problem auch noch offensichtlicher.
Nehmen wir mal die Rechnung von weiter unten, dann ist der Break Even Point für 100 Millionen Budget schon nach zwei Millionen Kopien erreicht. Zwei Millionen oder sechs Millionen verkaufen zu müssen um aus der Verlustzone zu kommen ist schon ein riesiger Unterschied. Im Bereich wirklich mittlerer Budgets (also unter 50 Millionen) schafft es momentan ein ganzer Haufen Studios erfolgreich zu arbeiten. Selbst ein Stück darüber sieht es ganz gut aus. Alan Wake 2, geschätzt etwa 80 Millionen komplett, hat zwar erst ein Jahr nach Release die Gewinnzone erreicht (wahrscheinlich auch weil es auf PC Epic-exklusiv war), steht aber mittlerweile ganz gut da.
Noch mal ein Blick auf Sony. Wolverine soll wohl das nächste 300 Millionen plus Spiel werden. Und wahrscheinlich auch PlayStation-Exklusiv auf Dauer. Das kann tatsächlich nur funktionieren wenn Konsolen ein Massenmarkt bleiben. Aber selbst dann sollten solche Budgets eher wieder die Ausnahme für besonders ambitionierte Titel werden.
Es muss nicht alles ein kleines indie Game werden (selbst da sind einstellige Millionenbeträge nicht gerade selten), zumal gewisse Ambitionen einfach kosten.
Es reicht schon völlig aus wenn größere Produktionen eher wieder im 100 Millionen als im 300 Millionen Bereich liegen. Zumal mit GTA VI gerade ein Leuchtturmprojekt ansteht, das den Bereich noch mal sehr deutlich sprengt.
P.S.: ja, Titel wie Fortnite, World of Tanks oder sogar das olle WoW binden Spieler auf viele Jahre. Allerdings darf man da auch nicht vergessen dass die Titel auch durchgehend Kosten verursachen, von fortlaufender Entwicklung wie neuen Seasons und Inhalten über reine Wartungskosten bis zum andauernden Marketing.
Baldur’s Gate 3 hatte eine Entwicklungszeit von 5-6 Jahren und geschätzte Kosten von 100 Millionen Dollar. Das war kein kleines Indiegame. Bei Dragon Age: Veilguard hat vor allem die Entwicklungshölle mit mehreren Reboots die Kosten in die Höhe getrieben. Daher ist das kein guter Vergleich.
Ich glaube ein Problem ist, dass Spiele heute mit vielen anderen Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen konkurrieren. Vor allem die sozialen Medien nehmen die jungen Menschen ziemlich in Beschlag. Dazu die ganzen Streaminganbieter. Die Coronazeit hat zu einem kurzfristigen Boom geführt, aber das war nicht nachhaltig. Als wieder alles erlaubt war, haben sich manche wieder vom Gaming abgewandt. Dazu gibt es heutzutage sogenannte Black Hole Games wie Fortnite, welche die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen und fast schon ein eigenes Ökosystem sind.
@Little Mac Bei mir wird Saros wohl auch erstmal dass letzte 79€ Sony spiel werden, danach werd ich wohl auf Sales warten bis die spiele wenigstens 10€ günstiger werden, irgendwann muss man mal einen schlussstrich ziehen.
@schnitzel Dass mit der 20th anniversary war jetzt irgendwie fies.^^ Da wäre ich tatsächlich auch bereit für gewesen mir die Pro zu holen.
Ich war dann bis nachts wach zum bestellen, nur blöd dass man erst am nächsten tag gegen 8 oder 9 Uhr bestellen konnte.
Es gab in der Zeit ab 2020 (eigentlich schon leicht davor) einen extremen Boom bei entsprechenden Jobs. Das verzerrt das Bild IMO ein Stück weit. Gerade die US Unternehmen haben da (übrigens in fast der kompletten IT) massiv eingestellt. Der Abbau ist zwar trotzdem real, wäre ohne Corona Boom aber nicht so drastisch.
Ich glaube aber auch dass falsche Hoffnungen in KI gerade in Chefetagen und bei Investoren in nächster Zeit tatsächlich einen Haufen Jobs kosten könnten. Gerade auch bei großen Studios bzw im Triple A Bereich.
Ich denke, es geht hier eher darum, ein Stimmungsbild einzufangen, wie sich die Branche in den letzten zwei Jahren verändert hat. Ein Drittel der Jobs in den USA ist seitdem verloren gegangen (siehe Quelle). Für uns als außenstehende Endverbraucher (in Deutschland) mag das vielleicht gar nicht so sehr durchgedrungen zu sein, wie gravierend die Situation derzeit in den USA ist, wenn selbst ein äußerst erfolgreiches Spiel wie Battlefield 6 nicht davor bewahrt, Stellen halten zu können (wobei man über die Gründe im Detail sicherlich diskutieren kann, da nicht jede einzelne Stelle aus dem gleichen Grund weggefallen ist; manche Prozesse sind seit Jahren etabliert, wie die Reduzierung der Mitarbeiter nach Beendigung eines Projektes (AAA)).
https://variety.com/2026/gaming/news/one-third-video-game-workers-laid-off-2025-1236644512/
Einerseits sehe ich große Unterschiede zum Crash von 83, andererseits sollte eigentlich schon lange klar sein, dass es nicht ewig so weitergeht wie in den letzten Jahren. Mittelgroße Spiele (aufs Budget bezogen) sind da ein Anhaltspunkt, wenn auch nicht der einzige. Es gibt da einen Haufen Titel, die finanziell erfolgreich sind und pro Titel ist das Risiko natürlich auch viel geringer. Und Baldurs Gate 3 zeigt, dass das ein enormer Erfolg sein kann. Verglichen etwa mit Dragon Age Veilguard war das spottbillig in der Entwicklung.
Da spielt natürlich sehr viel rein, aber neben den Gehältern (die sind im Großteil Europas auch nicht niedrig) sind es meist auch schlicht die Teamgrößen. Zuzüglich externer Dienstleister.
Romero Games: man hatte ja mit bzw für MS an einem Triple A Shooter gearbeitet, im Zuge der Sparmaßnahmen und Entlassungen wurde das Projekt gecancelt. Auch das zeigt unterm Strich eher die Probleme im Big Budget Bereich.
Budgets von 300 Millionen plus mögen für einige, wenige Titel funktionieren aber für die breite Masse tut es das nicht. Mit GTA VI steht dieses Jahr sogar das teuerste Entertainment Produkt aller Zeiten an. Wahrscheinlich wird es auch ein Erfolg. Aber das kolportierte Budget ist so absurd hoch, dass ein finanzieller Flop tatsächlich selbst bei GTA möglich wäre.
Es sind ja nicht nur die steigenden Hardware-Preise, welche für die Branche zum Problem werden können (wenn es nicht schon der Fall ist). Auch bei den Kosten für die Spiele selbst, abhängig vom Standort & Ausmaß des Projektes, steuert die Branche auf einen Punkt zu, der ein Umdenken abverlangen könnte.
Jason Schreier:
https://bsky.app/profile/did:plc:2mkgbhbhqvappkkorf2bzyrp/post/3mhvx2lohzs2j
https://bsky.app/profile/did:plc:2mkgbhbhqvappkkorf2bzyrp/post/3mhvxbxhank2u
gamesindustry.biz:
„Wir haben den Zusammenbruch in den 80er Jahren miterlebt, und diesmal ist es definitiv noch schlimmer.“ John und Brenda Romero blicken auf die Krise der Branche zurück
Seitdem das Geld ausgegangen ist, mussten die beiden ihr Studio drastisch verkleinern – doch sie sind entschlossen, bis zum bitteren Ende weiterzuprogrammieren
Auszug:
https://www.gamesindustry.biz/we-were-there-in-the-80s-for-the-crash-and-this-is-definitely-crashier-john-and-brenda-romero-reflect-on-the-industry-crisis
Danke @schnitzel und viel Spaß @softkey, ich drücke Dir die Daumen das alles zeitnah und top in Schuss bei Dir ankommt! Klingt auf jeden Fall nach nem super Deal!
Habe jetzt erstmal Profil und Speicherstände via LAN-Kabel von der PS 4 übertragen und Requiem installiert, gerade lädt zudem noch mein absoluter Serienliebling (Teil 7). Ganz cool: Ich kann von Resi 7 offenbar das komplette Game samt PS 5-Upgrade ziehen, obwohl mein Erstkauf für PS 4 die Disc-Version war. Da fiel mir dann ein, dass das Spiel auch digital in einem PSVR-Bundle dabei war, dass ich damals gekauft hatte (zu der Zeit war ich mit dem Game aber längst durch) -dieser Umstand kommt mir wohl nun zugute.
Denke gleich werde ich dann mal mit „Requiem“ starten. Das war übrigens mein erster Disc-Kauf seit „Death Stranding“ und „Resident Evil 2 Remake“. Überhaupt habe ich hauptsächlich wegen des geringen Preisunterschieds (20 Euro) zur Laufwerk-Version gegriffen, einen Aufpreis von 100 Euro wäre es mir vermutlich nicht wert gewesen. Aber ab und an werfe ich schon nochmal ne DVD, bzw. BluRay ein und habe in meiner PS 4-Frühzeit noch recht viel auf Disc gekauft, daher hat das für mich dann super gepasst.
Grundsätzlich sind die Preisentwicklungen für uns Gamer schon happig -bin mal gespannt, wie sich das bei der Software entwickelt. Dank großer und häufiger Sales lässt sich dementgegen zum Glück aber auch immer wieder gut was sparen -zumindest wenn man nicht alles immer sofort haben muss.
Einen neue PS5 Besitzer ist im Besitz. Gratulieren @softkey.
Nach dem ich die Info heute morgen schon bei PCG gelesen habe, gleich über kleinanzeigen mit Käuferschutz + Versandkosten für 249€ eine PS5 Slim + Controller, Kabel und Garantie noch bis 09/26 gekauft, leider ohne OVP. Gleich einen zweiten Controller für 60€ dank 5€ Neukundenrabatt, ohne Versandkosten gefunden und bestellt. Ich denke das Zubehör, und die Gebrauchtpreise werden sich der Preiserhöhungen demnächst anpassen 🙄🤪.
Na dann kann ja Ostern kommen 🐣🐰, obwohl ich nicht denke das ich die PS5 bis dahin habe 🤨.
Habe heute morgen zum Frühstück noch nicht gedacht das ich nun doch so schnell zu einer PS5 komme 😳🤦♂️😏🎮.
Ist nicht so, dass Produktionskapazität für nix anderes verwendet werden kann. Und von einer 1000€ Konsole wird man wahrscheinlich auch sehr viel weniger verkaufen. Ergo sehr weit von geplanter Kapazität entfernt sein.
Konsolen ohne Massengeschäft funktionieren auf vielen Ebenen nicht. Geld macht man primär (teilweise ausschließlich) über große Mengen an Softwareverkäufen und Services. Und selbst die Hardwarepreise ergeben sich zu einem Teil auch aus Skalierungseffekten.
Xbox Series ist an der Stelle kein Argument. Das Teil ist als ganzes ein Flop. Die Series S hat sich sogar mehr verkauft als die Series X. Gegenargument dazu ist die Switch. Die war für die meisten Leute immer sehr bezahlbar. Nur die Leistung hat die Kundengruppe nicht wirklich interessiert.
Helix ist dann wieder eine ganz andere Baustelle. Im Kern fasst Microsoft PC und Konsole zusammen und Helix ist die ‚Konsole‘/Wohnzimmer-PC für die Gruppe, die sich nicht mit einem normalen PC rumschlagen will. Da stehen noch sehr viele Fragezeichen hinter dem Konzept. Nimmt das überhaupt ein größerer Kundenkreis an, wenn ja kommen die dann eher aus der PC- oder Konsolenecke? Gibt es baseits Abwärtskompatibilität überhaupt Unterschiede zu einem Windows PC im ‚Xbox Modus‘?
Die Produktion der Chips wird Sony/AMD kaum verschieben können, da es da ja auch um bereits gebuchte Wafer-Kontingente bei TSMC geht. Die laufen ständig auf 100% da kann man nicht einfach so die Produktion verschieben, ohne das man dann vermutlich den eigenen Slot verliert. Dann veröffentlicht man lieber zu einem sehr hohen Preis, aber entwickelt keine Exklusivspiele für eine Konsole, die deutlich über 1000€ kosten könnte bis sich die Preise für die Komponenten wieder erholen. Von der Vorstellung, dass Konsolen ein Massensgeschäft sind und von Bezahlbarkeit leben, muss man sich langsam verabschieden. Die Xbox Series S hat diese Zielgruppe angesprochen, war aber offensichtlich nicht erfolgreich genug und jetzt kommt von Microsoft das Premiumprodukt Helix, das wahrscheinlich mindestens dreimal so teuer ist wie die Series S bei Erscheinen.
Gratulation auch von mir Little Mac!