Ghost Blade HD – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, ,
USK:
Erschienen in:

Leicht zu lernen, schwer zu meistern – dieser Spruch trifft auf die meis­ten Shoot’em-Ups zu, und auch Ghost Blade HD macht da keine Ausnahme. Die Portierung des Dreamcast-Spiels von 2015 jagt Euch vertikal scrollend massenhaft Kugeln um die Flügel Eures Raumjägers – weicht geschickt aus und räumt Feinde ab, um den Score in die Höhe zu treiben. Die Spielbarkeit profitiert von der HD-Auflösung, dennoch gehen aufgrund nicht immer klar erkennbarer Projektile und hohem Tempo mitunter sowohl Übersicht als auch Leben flöten. Insgesamt bietet sich Euch eine gute Weltraum-Ballerei, die aber weder inhaltliches noch spielerisches Neuland betritt.

Dreamcast in HD: ordentliches Shoot’em-Up, das dem Genre jedoch nichts Neues bringt.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound

Vaccine – im Test (PS4)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Michael Herde meint: Die hakelige Steuerung von damals habe ich sicher nicht vermisst, der Stil ist zwar authentisch, aber nicht mein Fall. Prinzipiell finde ich die Spielidee ganz nett, wenngleich die Erfolgschancen primär von der zufälligen Verteilung der Ausrüstung abhängen. Da ich an manchen Kreaturen ohne Schutzspray schlicht nicht vorbeikomme, landete ich einmal mangels Zugang zum Schlüssel in einer Sackgasse. Wichtige Items sind mitunter leicht zu übersehen, auch das Inventar verwirrt mit ungüns­tiger Farbcodierung. Anfangs ist das Spiel frustrierend bis unfair schwer, bei späteren Durchgängen mit aufgeleveltem Helden wird es hingegen zu leicht.

Netter Speedrun-Ansatz mit klassischem ”Resi”-Flair, holprigem Spiel­design und viel zufallsbedingtem Frust.

Singleplayer46
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

iO – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, ,
USK:
Erschienen in:

Man nehme eine Kugel, eine minimalistische Spielwelt und viel bunte Farben, mariniere es mit intuitiver Steuerung, fertig ist der Puzzle-Plattformer. Aufgabe ist es, den Rundkörper durch später durchaus knifflige Levels zu bewegen und Euch diverse physikalische Eigenschaften zunutze zu machen. Ein kleines Tutorial erklärt, wie Ihr die Größe des Balls verändert, um Schwung zu holen, enge Passagen zu durchqueren oder Abgründe zu überwinden. Die flotte Spielmechanik, der psychedelische Soundtrack und Zeit-Herausforderungen sorgen für Langzeitmotivation, ohne die stetig ansteigende Schwierigkeit samt Frustmomenten aus den Augen zu lassen. Roll, Kugel, roll!

255 Levels voller physikalischer Gesetze, Neon und rollendem Denksport, aber wenig Abwechslung und Innovation.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound

Flywrench – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Nach der merkwürdigen Grobpixel-Fechterei Niddhog bringt ­Messhof mit Flywrench einen nicht minder abstrakten zweiten Titel an den Start. Ihr lenkt eine Art Raumschiffquader durch Linien-Labyrinthe und müsst auf Knopfdruck zwischen drei Farben wechseln, um entsprechende Hindernisse zu entfernen. Die Probleme dabei: Jede Farbe sorgt für eine andere Art der Bewegung (normal, ­Flatterschub, ­Rotation), außerdem piesackt Euch die Schwerkraft. 160 Levels setzen Nervenstärke und feinfühlige Steuerung voraus, da die Schwierigkeit schnell nach oben schießt – wer sich einer knackigen ­Herausforderung stellen mag, wird bei Flywrench fündig.

So abstrakter wie herausfordernder Geschicklichkeitstest, der Nerven und Koordinationsvermögen strapaziert.

Singleplayer72
Multiplayer
Grafik
Sound

A Pixel Story – im Test (PS4)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung:

Matthias Schmid meint: Schade, ich bin mit der charmanten Pixel-Geschichte nicht warm geworden. Das liegt sicher nicht an den ulkigen ­Nebenfiguren, dem charmanten Look oder dem netten Chiptune-Gedudel – auch die hohe Schwierigkeit an sich hätte mich nicht abgeschreckt. Dafür habe ich ein Problem mit der Kombination aus millimetergenauen (wörtlich gemeint!) Sprungeinlagen, der klugen, aber fordernden Hut-Teleport-Mechanik plus einer nicht ganz exakten Steuerung. Dadurch werden schon viele Standardpassagen zum ­frustrierenden Trial-and-Error-Spiel, die Zusatzkammern im Super Meat Boy-Spiel geben mir dann den Rest. Dabei hätte ich gern mehr Diamanten gesammelt und Nebenquests der Bewohner erledigt; doch darauf hatte ich nach einer Weile keine Lust mehr – trotz vieler Rücksetzpunkte.

Grafisch wie spielerisch einfallsreicher 2D-Hüpfer, der an ungenauer Steuerung und zu hoher Schwierigkeit krankt.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

Loot Rascals – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Begleitet von fröhlicher Musik ist es Eure Auf­gabe, die Pläne der intergalaktischen Tentakelgottbestie zu durchkreuzen. Die Levels sind bunt, zufällig generiert und bestehen aus Sechsecken. Von der Basis aus macht Ihr Euch auf die ­Suche nach dem Portal ins ­nächste Gebiet, jeder Schritt zählt als eine Runde. Alle fünf Runden wechseln sich Tag und Nacht ab und machen die ulkigen Monster ­aggressiv oder defensiv. Besiegte Feinde hinterlassen Karten, mit denen Ihr Eure Werte verbessert. Viele der Karten interagieren miteinander oder haben je nach Platzierung im Inventar andere Effekte. Zusätzlich gibt es Fähigkeiten, die Ihr durch das Besiegen bestimmter Gegner bekommt.

Das Ausrüstungskarten-Konzept und die bunte Grafik motivieren trotz ständigem Neustart-Roguelike-Frust.

Singleplayer67
Multiplayer
Grafik
Sound

Trulon: The Shadow Engine – im Test (Xbox One)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Für Trulon ließen sich die Entwickler von Rollenspielen japanischer Machart inspirieren und beauftragen ­Gladia und ihre Gefährten mit der Rettung einer Steampunk-Welt. Kämpfe werden rundenweise mit einem kartenbasierten Kampfsystem gefochten. Grafisch sieht man die Mobile-Wurzeln, gerade Gladias Sprite könnte mehr Animationsphasen vertragen. Auch etwas seltsam sind die Stilwechsel: Meist setzt Trulon auf 3D-Hintergründe und handgezeichnete Figuren, die kargen Kampfanimationen werden dagegen von pixeligen Figuren bestrittet. Auch ein paar unsaubere Stellen lassen ”Trulon” daher auf den ersten Blick schwächer wirken als es ­eigentlich ist.

Das routinierte Rollenspiel bietet ein interessantes Kampfsystem, lässt aber den nötigen Feinschliff vermissen.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound

Vertical Drop Heroes HD – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

2D-Grafik zwischen ”nett gemeint” und ”krude”, prozeduraler Aufbau und Rogue-Elemente? Alle Indie-Klischees sind vorhanden. Ihr wählt einen Helden und stürzt Euch ins Abenteuer. Das ist wörtlich zu nehmen, hier führen alle Wege abwärts. Ihr startet oben in einem vertikal scrollenden Level, unten warten ein besonders dicker Gegner und der rettende Ausgang. Der Tod ereilt Euch gerade anfangs schnell: Gegner und ­Todesfallen warten nur darauf, Euch das Lebenslicht auszublasen, netterweise dürft Ihr permanente Upgrades kaufen, die im nächsten Durchgang helfen. Das Prinzip ist interessant und erinnert an ­Rogue ­Legacy, leider fehlt es an Politur und ­Feinschliff.

Das Abwärts-Abenteuer ist originell und hat schwarzen Humor, könnte aber flexibler und zugänglicher sein.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
Sound

Shift Happens – im Test (Xbox One)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Ihr schlüpft in die wabbelige Haut der beiden Gelee-Wesen Bismo und Plom, die neben Blödsinn vor allem eines im Kopf haben: durch haufenweise gefährliche Levels zu glibbern. Dabei setzt Ihr alleine oder mit einem Koop-Kumpel die gemeinsamen Fähigkeiten der beiden Figuren ein und löst kurzweilige, spaßige Puzzles. Auf Knopfdruck wechselt Ihr jederzeit zwischen Bismo und Plom, lasst sie schrumpfen und wachsen, verbindet sie mit klebrigen Fäden oder genießt einfach nur den Humor des Spiels. Neben einfachen Schalter- und Umgebungsrätseln lockt Shift Happens mit Sammel- und Zeit-Herausforderungen, doch noch einen schnellen Blick aufs nächste lustige Level zu riskieren.

Sympathisches Puzzle-Abenteuer für Groß und Klein, das durch seine Inszenierung und witzige Figuren unterhält.

Singleplayer72
Multiplayer
Grafik
Sound

We Are the Dwarves – im Test (Xbox One)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Ein Trupp bärtiger Zwerge hat Raumschiffbruch erlitten und muss sich nun in einer unwirtlichen Umgebung voller aggressiver Feinde durchschlagen. Die drei Figuren haben unterschiedliche Talente: Einer setzt auf Reichweite, einer auf Stealth und einer steckt ordentlich Schaden weg. Taktisch wird es, wenn Ihr das Geschehen extrem verlangsamt, um Züge klug zu planen. Der Einstieg ist nicht unbedingt einfach, ein paar unschöne Grafikmacken ziehen das optische Gesamtbild etwas herunter und auch bei den deutschen Texten gibt es so manche unsaubere Stelle. Trotzdem kommt nach dem zähen Start Taktikspaß auf – vor allem der lokale Koop-Modus ist willkommen.

Hinter der oft ein wenig krude erscheinenden Fassade verbirgt sich ein kompetentes Strategiespiel.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound

Neueste Beiträge

Screenshot von Dragonkin: The Banished

Dragonkin: The Banished – im Test (PS5)

Seite 1 in Fantasy-Reich steht am Rande des Abgrunds: Drachenblut hat die Welt sowie ihre Bewohner korrumpiert und nun liegt es an der tapferen Truppe...

Marvel Tokon: Fighting Souls – offene Beta angekündigt

https://www.youtube.com/watch?v=7QGiaEkqYEE Arc System Works hat eine offene Beta zu Marvel Tokon: Fighting Souls in Aussicht gestellt. Diese findet vom 24. bis 26. Juli statt und...
Screenshot von PInball FX 2

Pinball FX 2 – im Klassik-Test (360)

Die Flipperprofis von den Zen Studios kehren nach einem PS3-­Abstecher auf die Xbox 360 zurück und legen die Latte für Silber­kugel-Simulationen auf eine neue...

Undead Labs – droht offenbar auch die Schließung

Undead Labs gehört wohl auch zu den Xbox-Studios, denen die Schließung droht. Deswegen wird aktuell händeringend ein Käufer gesucht, da ansonsten etwa 110 Arbeitsplätze...

Dead or Alive 6 – Millionenmarke geknackt

Koei-Tecmo gibt bekannt, dass Dead or Alive 6 mittlerweile die Millionenmarke knacken konnte. Hierbei sind sowohl verpackte als auch digitale Versionen berücksichtigt. Dead or Alive...