Duke Nukem 3D: 20th Anniversary World Tour – im Test (PS4)

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Tobias Kujawa meint: So alt und doch so frisch: Duke Nukem 3D ruft bei Shooter-Veteranen nostalgische Gefühle hervor und überrascht jüngere Generationen mit seinem gänzlich anderen Spielablauf. Man läuft selten nur von A nach B, stattdessen sucht man ständig nach Schlüsselkarten, Geheimgängen und versteckten Schaltern, die nach und nach den Weg zum Levelausgang ebnen. Ich mag so etwas und schmunzle auch heute wieder über die infantilen Sprüche des Duke, die tierischen Feinde und die zahlreichen versteckten Gags. Dank der frischen fünften Episode und dem (etwas fummelig zu aktivierenden) Entwicklerkommentar bekommen auch Kenner des Spiels etwas Neues für ihr Geld geboten – trotzdem ist der Preis für ein so altes Spiel aber zu hoch, hier bezahlt man den berühmten Namen mit.

Ungeschnitten, urkomisch, blutig und pixelig – Duke Nukems bester Auftritt macht auch heute noch Spaß.

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Psychonauts in the Rhombus of Ruin – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Psychonauts in the Rhombus of Ruin ist ein solides Rätselspiel, das auf klassische Point’n’Click-Mechanik und starke VR-Hardware-Demonstration setzt. Die simplen Puzzles lassen sich trotz holprigem Einstieg in die Headset-gesteuerte, skurrile Welt durch Tele-, Pyro- und andere -kinesen recht schnell lösen. Die mit viel Humor und Anspielungen garnierten, toll vertonten Dialoge und die sympathischen Charaktere täuschen aber nicht über fehlenden spielerischen Tiefgang und mangelnden Umfang hinweg. Wiederspielwert hat Raz’ atmosphärisches Abenteuer nur durch seine bunte, fantasievolle Comic-Spielwelt samt gelungenen Animationen, zahllosen Details und einer wirklich tollen VR-Immersion.

Kurzes Point’n’Click-Abenteuer mit starker VR-Präsentation, aber ohne spielerische Herausforderungen.

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Mervils: A VR Adventure – im Test (PS4)

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Es sieht nicht nur aus wie ein abgespecktes Zelda in Super Mario 64-Optik, Mervils fühlt sich auch so an. Zumindest fast, denn den spielerischen und inhaltlichen Tiefgang der Vorbilder erreicht die abenteuerliche Hüpferei nicht. Zwar dürft Ihr mit Eurem Eigenbau-Charakter kleinere Quests annehmen, Münzen und Buchseiten sammeln oder niedliche Monster bekämpfen, solltet aber nicht auf große Herausforderungen hoffen. Die Spielmechanik ist wie die schlichte Optik eher für Nachwuchs-Konsoleros konzipiert, die ihre ersten VR-Schritte unternehmen und etwas Übung im Nach­justieren einer störrischen Kamera haben – dafür bleibt Motion Sickness außen vor.

Englischsprachiges, aber für Kinder geeignetes ”Super Zelda 64” mit mäßig gelungener VR-Einbindung.

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Sublevel Zero Redux – im Test (PS4)

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Vermisst Ihr Raumschiff-Gefechte nach Art eines Descent oder ­Forsaken? Dann seid Ihr hier richtig, denn Sublevel Zero schickt Euch mit ähnlich viel Bewegungsfreiheit durch Höhlen- und Fabrikumgebungen, die nach Roguelike-Art zufallsgeneriert werden. Zudem geht es nach dem Ableben stets ganz von vorne los, die Lebensenergie lädt sich nicht selbst wieder auf, neue (aber kurioserweise meist nicht bessere) Waffen und Ausrüstung craftet Ihr aus den Resten erledigter Gegner. Das spielt sich eingängig, nervt aber auch mit Macken: So nehmt Ihr etwas zu oft Schaden, weil sich Feinde, Schüsse und Rohstoffe gerade im Eifer des Gefechts recht ähnlich sehen.

Ego-Flugballerei nach ”Descent”-Art mit Roguelike-Mechaniken, die nicht alle präzise ineinandergreifen.

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Night in the Woods – im Test (PS4)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Meine Aufmerksamkeit geweckt hat Night in the Woods anfangs mit seinem Grafikstil: Das einfache, aber sehr schicke Design der Kleinstadt mit seinen tierischen Einwohnern und deren liebevoll animierten ­Gesten sieht einfach schön aus. Aber auch die Geschicke von Mae und ihren Freunden zogen mich in den Bann, wenngleich gegen Ende hin ein paar ­Aspekte nicht so gelungen wirken. Die toll geschriebenen Dialoge und Charak­tere erinnern mich in ihrer Art an Joss Whedons glorreiche ”Buffy”-Ära – eine gewisse Affinität dazu wie auch ein gehobenes Verständnis der englischen Sprache ist wichtig, um Night in the Woods richtig schätzen zu können. Denn spielerisch ist das Abenteuer nichts Besonderes: Die Minispiele sorgen zwar für eine Prise Auflockerung, meistens spaziert Ihr aber gemächlich herum und führt Gespräche – das kann sich hin und wieder etwas ziehen.

Gemächliches, hübsch inszeniertes Abenteuer über die Bürden junger Erwachsener, das von seiner Atmosphäre lebt.

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forma.8 – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Indie-Metroidvanias gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – da muss ein Spiel schon einiges bieten, um aus der Masse herauszustechen. forma.8 schafft das mit seiner expressionistischen Grafik: Flächige Hintergründe, die stark mit dem satten Schwarz der Strukturen kontrastieren, ergeben einen ganz eigenen Look und ­tragen zur einsam-verlorenen Atmosphäre bei. Spielerisch ist forma.8 kompetent, erfindet das Genre-Rad aber nicht neu. Gegend erkunden, Fähigkeiten lernen und diese clever einsetzen – das ist allgemein bekannt und spaßig, spiele­rische Aha-Momente sind aber eher die Ausnahme. Ebenfalls etwas störend wirkt nach einer Weile die überschaubare Geschwindigkeit. Ja, die Steuerung ist ­dafür schön präzise, aber wenn ich ­bereits bekannte Gebiete durchquere, wäre ich für etwas mehr Tempo dankbar.

Das spielerisch kompetente Metroidvania überzeugt in erster Linie mit seiner stilvollen Präsentation.

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Chime Sharp – im Test (Xbox One)

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2009 erschien das erste Chime für Xbox 360 und später für PS3 – es gefiel mit einer intelligenten Spielmechanik, die an Lumines und Tetris erinnerte. Der Nachfolger bleibt dem bis auf einen dezent veränderten Grafistil treu: In 16 unregelmäßig geformten Spielfeldern legt Ihr Klötze ab. Erreicht ein Gebilde die Größe von 3 mal 3 Feldern, wird es von einer regelmäßig durchlaufenden Linie abgebaut. Durch kluges Vergrößern des Quaders sichert Ihr Euch Punkteboni. Dazu lauscht Ihr 16 Songs aus dem Electronic-Genre, die von Euren gelegten Klotz­gebilden klanglich beeinflusst werden. Kurzum: Wer abstrakte Knobler mag, findet hier einen ­ordentlichen Vertreter.

Stilvolle Tempopuzzelei mit einfach zu verstehendem, aber durchaus kniffligem Grundprinzip und feiner Musik.

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Semispheres – im Test (PS4)

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Hier ist gute ­Koordination gefragt: Obwohl die zweigeteilten Levels nur bildschirmgroß sind, müsst Ihr beide Hälften im Blick haben. Mit den Analogknüppeln lenkt Ihr unabhängig eine blaue und eine orange Kreatur in ihrer jeweiligen Hälfte und dirigiert sie zum Ausgang, der von Wächtern blockiert wird. Mit Hilfsmitteln wie ablenkenden Tönen oder Portallöchern (durch die Ihr das Geschehen in der anderen Hälfte beeinflusst) knobelt Ihr Euch den Weg zum Ziel frei: Bei den teils kniffligen Aufgaben ist meist mehr Grips als Reaktionsschnelligkeit gefragt. Nicht stören solltet Ihr Euch aber am knappen Umfang (um die 90 Minuten) und dem hübschen, aber stets gleich bleibenden Farbschema.

ntelligente Knobelei, bei der Ihr zwei Sphären gleichzeitig steuert und so Rätsel löst – leider ziemlich kurz.

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Ys Origin – im Test (PS4)

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Thomas Nickel meint: Klar, Ys Origin ist ein Spiel, dem man grafisch das Alter ansieht. Die Polygon-Strukturen sind nach heutigen Maßstäben sehr einfach gehalten, die Texturen ebenfalls nichts Besonderes und in Sachen Sprites hat man schon Schöneres gesehen. Seid Ihr aber erst einmal richtig im Spiel drin und metzelt Gegner im Takt des fantastischen Soundtracks, stört die antiquierte Optik nicht mehr. Stattdessen freut Ihr Euch über die klare Darstellung und die stabile Bildrate. Mit etwa 10 Stunden Spielzeit pro Figur geht der Umfang in Ordnung. Obwohl alles nur in einem Turm spielt, gibt es viel Abwechslung, vor allem die fordernden Bosse machen Laune. Für Serieneinsteiger ist Ys Origin aber nur bedingt geeignet: Die sollten sich besser ein oder zwei von Adols Abenteuern widmen, bevor sie sich in das Prequel stürzen.

”Ys Origin” merkt man sein Alter grafisch an, rasante Action und großartige Musik punkten aber auch heute noch.

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Malicious Fallen – im Test (PS4)

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Irgendwo zwischen Remake und Nachfolger des vor fünf Jahren auf der PS3 erschienen Malicous ist Fallen angesiedelt, letzten Endes läuft es auf das Gleiche hinaus. Die Story ist belanglos, stattdessen geht es darum, in fünf frei wählbaren Levels die von Beginn an angreifenden Bosse zu erlegen. Tötet normale Gegner, um Eure zunächst ziemlich schwache Waffe zu verstärken, und legt Euch dann mit dem Obermotz an. Innerhalb des halbstündigen Zeitlimits gehen die Bosse durch mehrere Phasen und bis der Groschen fällt, wirkt das Geschehen auf dem Bildschirm eher wie unfaires Chaos. Für den hohen Preis könnte man schon mehr Spielerführung und Klarheit erwarten.

Lasst Ihr Euch auf die zunächst chaotisch anmutende Action ein, warten ein paar interessante Herausforderungen.

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