DEXED – im Test (PS4)

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Bei diesem VR-Rail-­Shooter schwebt Ihr entlang einer vorgegebenen Bahn langsam durch fünf Umgebungen und ballert per Pad oder zwei Move-Controllern. Der Kniff dabei: Ihr feuert Eis- und Feuergeschosse und müsst jeweils die entgegengesetzt gepolten Elementargegner erwischen. Treffen gleiche Elemente zusammen, gibt es u.a. Punktabzüge, Ihr verliert Eure Combo oder die Feinde schießen zurück. Das einfache Konzept ist stimmig, jedoch sind die Angreiferformationen häufig so dicht gruppiert, dass Fehlschüsse unweigerlich passieren: Präzises Zielen ist spätestens ab normaler Schwierigkeit auch Glückssache – wer auf High Score spielt, ärgert sich darüber.

Interessante VR-Rail-Shooter-Interpretation, die aber unter stets präsenter Unübersichtlichkeit leidet.

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Time Machine VR – im Test (PS4)

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Falls Ihr Euch ganz besonders für Unterwasser­saurier interessiert, seid Ihr hier richtig. Bei Time Machine VR taucht Ihr in prähistorischen Meeren und scannt mit verschiedenen Filtern Vertreter der ausgestorbenen Spezies – das war’s fast schon. Spielerisch fällt das ausgesprochen simpel aus, die aufgesetzte Sci-Fi-Rahmenhandlung rund um die Suche nach einem Heilmittel gegen eine virale Seuche ist belanglos und sprunghaft erzählt. Optisch gibt es Durchschnittskost, immerhin kommt der VR-Mittendrin-Aspekt solide zur Geltung. Aber für ähnliches Geld seid Ihr mit ­PlayStation VR Worlds besser bedient, dort locken eben auch noch andere ­Minispiele.

Als Tauchausflug getarnte Geschichtsstunde, die spielerisch auf Sparflamme kocht.

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Uncanny Valley – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Michael Herde meint: Eine ganze Weile war ich echt begeistert von der ungewöhnlichen Erzählweise und stellenweise richtig geschockt. Doch mit der Zeit machte sich Ärger breit über die konfuse Spielstruktur, deren Regeln ich nicht verstand. Die wiederholten Spieldurchgänge wurden frustrierend und öde, nicht zuletzt wegen teils langer Laufwege und fummeliger Inventar-Steuerung. Irgendwann kam dann der Moment, als mich ein Gegner unbewaffnet in eine Ecke bugsierte, was unvermeidbar war: Ich schaltete aus und wollte nicht mehr weiterspielen – es war mir schlicht zu blöd, zumal das Spiel viel zu früh die Karten auf den Tisch legte und den Storytwist bereits verraten hatte. Schade drum!

Ambitioniertes Horror-Adventure mit origineller Erzählweise, das sein Pulver zu schnell verschießt.

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Pixel Heroes: Byte & Magic – im Test (Xbox One)

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In der Welt von Pixel Heroes geht es beschaulich zu: In einer Taverne heuert Ihr Helden an, danach sucht Ihr ein paar Quests. Bringt einen verlorenen Ehering zurück, erlegt Monster oder sucht Metall für einen mys­teriösen Zeitreisenden mit einer blauen Box. Ihr zieht auf einer 2D-Karte automatisch umher, Dungeons erkundet Ihr Raum für Raum. Kämpfe werden rundenbasiert ausgefochten, dabei spielt die Reichweite Eurer Waffen eine wichtige Rolle. Fast alle Aktionen bedient Ihr über Menüs: Was mit Tastatur und Maus problemlos zu steuern ist, gestaltet sich via Pad ziemlich kompliziert und verschachtelt – gerade zu Beginn kämpft Ihr mehr gegen die Menüs als gegen die Monster.

Langsames Spieltempo und umständliche Bedienung treffen auf Loot, Dungeons und selbstreferenziellen Humor.

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Punch Club – im Test (3DS)

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Coole Optik ist eben nicht alles. Punch Club entführt Euch in eine detaillierte Pixel-Welt, die vor liebevollen Anspielungen auf Spiele und Filme nur so strotzt. Leider kann das Spielprinzip nicht mithalten. Ihr organisiert in Sims-Manier das Leben Eures Nachwuchs-Boxers, der berühmt werden und den Mörder seines Vaters finden will. Euer Alter Ego muss Stärke, Geschick und ­Ausdauer trainieren, (nicht steuerbare) Kämpfe absolvieren, regelmäßig essen und Geld verdienen. Das Mikromanagement wird schnell repetitiv. Ärgerlicherweise verliert Ihr Kämpfe ohne nachvollziehbaren Grund, dazu fallen Eure erarbeiteten Werte schnell wieder, sobald Ihr eine Pause einlegt.

Spielerisch anstrengende Boxer-Simulation im ”Sims”-Stil mit liebevoll gestalteter Pixel-Welt.

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Kill the Bad Guy – im Test (PS4)

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Mit kreativen Mitteln sorgt Ihr dafür, dass Bösewichter ins Jenseits befördert werden – und das natürlich ohne lästige Zeugen. Dabei geht Ihr indirekt vor: Während Euer Opfer in der schwarz-weißen Iso-Welt einem vorgegebenen Pfad folgt, sabotiert und manipuliert Ihr Abrissbirnen, baumelnde Klaviere und andere comic­hafte Utensilien, um Haupt- und am besten auch verschiedene Neben­ziele zu erfüllen. Kill the Bad Guy ist allerdings oft undurchsichtig und erklärt sich kaum, die Pad-Steuerung fällt kompliziert aus. Nach einfachem Auftakt zieht die Schwierigkeit schnell an, manche Rätsel könnten mehr ­unterschiedliche Herangehensweisen vertragen.

Kleine, originelle Rätseleien mit viel schwarzem Humor, aber etwas unflexibel und wenig zugänglich.

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Siegecraft Commander – im Test (Xbox One)

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In der interessanten Mixtur aus Echtzeitstrategie, Tower ­Defense und einer überraschenden Dosis Angry Birds kämpfen Ritter gegen Echsenmenschen: Feuert mit Katapulten Außenposten, Geschütze und andere Gebäude oder dicke TNT-Fässer in die Landschaft, um Eure Basis zu errichten, Rohstoffe abzubauen und anzugreifen. Die Installationen sind durch Mauern verbunden – wird ein zentrales Gebäude zerstört, verschwinden auch alle davon ausgehenden Außenposten. Die reguläre Steuerung ist arg fummelig, lässt sich im Menü aber umstellen. Trotzdem ist die Katapult-Mechanik der Schwachpunkt: Man merkt dem Spiel an, dass es für Maus und Tastatur konzipiert wurde.

Originelle Genremischung aus Taktik und Geschick mit fummeliger, gewöhnungsbedürftiger Steuerung.

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Overwatch – Update optimiert Charaktere und Maps

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Blizzard hat jetzt ein weiteres Update für sein Overwatch veröffentlicht. Abseits von Competitive Play, Capture the Flag und Game Browser führt es Änderungen bei den Helden durch und optimiert die Maps. Bugs werden auch noch beseitigt. Die englischen Patchnotes lesen sich so:

Hero Updates

Ana

  • New Hero Option: Nano Boost Sensitivity – Allows players to adjust Nano Boost’s targeting sensitivity.

D.Va

  • Defense Matrix – Enemy shots no longer need to travel a minimum distance before they can be blocked.

Developer Comments: Previously, there was a minimum distance a projectile had to travel before it could be destroyed by Defense Matrix. This made it nearly worthless in situations where an enemy was right next to your teammate, such as when Roadhog hooks your ally. This change removes that restriction so Defense Matrix should now reliably destroy projectiles regardless of how far they have traveled.

Mei

  • Cryo-Freeze – Mei can now be targeted by allies while in Cryo-Freeze.

Mercy

  • Resurrect – While performing a resurrection, Mercy now becomes temporarily invulnerable along with the allies being revived.
  • Caduceus Staff – Zenyatta can no longer be targeted when Transcendence is active.
  • New Hero Option: Guardian Angel Sensitivity – Allows players to adjust Guardian Angel’s targeting sensitivity.
  • New Hero Option: Beam Sensitivity – Allows players to adjust targeting sensitivity on Mercy’s Caduceus Staff beams.

Developer Comments: Mercy’s Resurrect has always been very powerful, but it often forces her to sacrifice herself to use it well. There have been changes in the past that attempted to help her in this area, but haven’t done enough to solve it. This change means that once she uses the ability, she will always survive long enough to be with her team again.

Sombra

  • New Hero Option: Hack Sensitivity – Allows players to adjust the targeting sensitivity on Sombra’s Hack ability

Symmetra

  • Sentry Turret – [CONSOLE] Damage per second increased from 21 to 25.5

Developer Comments: Back in July, the damage per second from Symmetra’s turrets was reduced by 30 percent. We’ve been keeping an eye on her over the past few months and decided to restore about 15 percent of that damage. On PC, her damage is still 30.

Torbjorn

  • Rivet Gun – Ammo is now loaded earlier in the reload animation
  • Build Turret – [CONSOLE] Damage increased from 10 to 12

Developer Comments: Like Symmetra, the damage from Torbjörn’s turrets was also reduced by 30 percent in July. After monitoring his effectiveness, we’ve decided to give his turret a small boost, restoring about 15 percent of the damage. By contrast, the damage from Torbjörn’s turret on PC is still 14.

Widowmaker

  • New Hero Option: Grappling Hook Sensitivity – Allows players to adjust Grappling Hook’s targeting sensitivity

Zarya

  • New Hero Option: Projected Barrier Sensitivity – Allows players to adjust Projected Barrier’s targeting sensitivity

Zenyatta

  • New Hero Option: Harmony Orb Sensitivity – Allows players to adjust Harmony Orb’s targeting sensitivity
  • New Hero Option: Discord Orb Sensitivity – Allows players to adjust Discord Orb’s targeting sensitivity

Map Balance Changes

General

Respawn Delay

  • When attackers outnumber defenders while taking a control point on Assault, Escort and Assault/Escort maps, the defenders’ respawn time will slowly increase until it hits a maximum value or the defense manages to gain the upper hand.

Developer Comments: Until now, stalling an attack by repeatedly throwing yourself at the point has been a common defensive strategy on Assault, Escort and Assault/Escort maps—even when the attackers have a decisive advantage. Typically, this tactic doesn’t change the outcome of battle; it simply delays the attackers’ progress.

Eichenwalde

  • A second gate no longer closes after the payload passes through the castle doors. Instead, rubble from the damaged doorway partially blocks the entrance.

Developer Comments: Once the offensive team gets through the castle entrance, the map becomes very heavily stacked in the defense’s favor. This change will give the offense more entrance options, which should improve the map’s overall balance.

Bug Fixes

General

  • Fixed an audio bug that prevented the point capture sound from increasing in pitch as the capture progressed
  • Fixed an issue preventing key bindings on the communication wheel from displaying properly
  • Fixed a bug causing some key bindings to revert to default after the first round of a Control map
  • Fixed a bug that allowed commendation cards to be recalculated and transferred to a new player after the previous recipient left at the end of a round
  • Fixed a bug that caused the “experience gained” audio effects to continue playing, even after the players left the game lobby
  • Environmental damage to barriers no longer counts toward the “Damage Blocked” statistic

A.I. – Fixed a bug that caused Roadhog bot to spin around after hooking a target

Competitive Play

  • Fixed a bug preventing “60 seconds remaining” and “30 seconds remaining” voice lines from playing during the second round of a match
  • Heroes
  • Fixed a bug preventing Lucio’s “Sound Barriers Provided” statistic from being properly calculated
  • Fixed a bug preventing Reinhardt’s Charge from properly pinning targets
  • Fixed a bug preventing Reinhardt’s shield from displaying cracks at low health with the Wujing skin equipped
  • Fixed a bug that allowed Roadhog to turn freely while pulling a hooked target
  • Fixed an issue that allowed Sombra’s Translocator to become stuck in the air
  • Fixed a bug preventing Tracer’s ”Clock’s Tickin’’ spray from matching the thumbnail in the Hero Gallery

Maps

  • Adjusted the collision in the attacker spawn room on Eichenwalde to prevent players from getting stuck in the pipes
  • Torbjorn can now construct turrets on the stairs in Oasis
  • Fixed an issue that caused Highlight Intros to clip into the roof of a building on Lijang Tower

Proton Pulse Plus – im Test (PS4)

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Die Idee eines 3D-Breakout für Play­Station VR ist so einfach wie naheliegend – viel Designaufwand ist in Proton Pulse Plus offenbar auch nicht geflossen: Wahlweise per Blicksteuerung (gut) oder zwei Move-Controllern (fummelig und ungenau) lenkt Ihr Euren Schläger und sorgt dafür, dass die Kugel die Ziegelsteine in den arg grell-bunt gestalteten ­Levels trifft. Allerdings fliegt der Ball eher wild durch die Gegend, vor allem wenn Ihr auch noch ­etwas Drall mitgebt. Weil es aber nicht sonderlich schwer ist, den Ball im Spiel zu halten, räumt Ihr in der Regel alles über kurz oder lang ohne viel Mühe ab. Das ist zwischendurch ganz nett, aber nicht wirklich prickelnd.

Knallbuntes VR-”Breakout”, bei dem häufiger der Eindruck bleibt, dass es sich weitgehend von alleine spielt.

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Toby: The Secret Mine – im Test (Xbox One)

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Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Auf den ersten Blick könnte man Toby prompt mit Limbo verwechseln. Die stimmig minimalistische Vertonung samt melan­cholischem Soundtrack ähnelt ebenso dem großen Scherenschnitt-Vorbild wie die gelungene Kollisionsabfrage und die einfachen, aber stimmungsvollen Knobelaufgaben. Ein paar gut versteckte Geheimnisse, eine rasante Lorenfahrt und mehrere Trial&Error-Passagen reichen allerdings als Alleinstellungsmerkmal nicht aus und enttarnen Toby: The Secret Mine als lieb gemeintes Plagiat mit inhaltlichen Schwächen. Wer Spaß mit dem großen Vorbild hatte, darf aber ruhig einen Blick riskieren.

Nett gemeinter ”Limbo”-Klon mit bunterer Optik, aber inhaltlichen Schwächen und wenig Eigenständigkeit.

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