Mekazoo – im Test (Xbox One)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Mekazoo ist schrill, bunt und verdammt schnell. Anfangs fehlt ein wenig der Überblick und man fragt sich, ob außer wildem ­Herumgerolle durch verschlungene Röhren und Loopings noch etwas kommt. Doch sobald man in die Mechanik des Spiels eingetaucht ist, erwachen die urzeitlichen Triebe des gemeinen Zockers: Jagen (nach High Scores) und Sammeln (von Punkten). Die stetig ansteigende Schwierigkeit, die abwechslungsreichen Kulissen und die taktische Komponente der jederzeit wechselbaren Tierchen bringen reichlich inhaltlichen Zündstoff in diese wild gewordene Geschicklichkeitsprüfung.

Kurzweilige, hüpflastige Geschicklichkeitsprüfung mit knalliger Optik und witzigen Charakteren.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

Drive!Drive!Drive – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Fast mag man es nicht glauben, doch das schräge Grundkonzept funktioniert ganz ordentlich: Ihr flitzt über zwei bis vier futuristisch angehauchte Rennkurse – gleichzeitig! Genau genommen lenkt Ihr immer ein Auto, die anderen werden von der KI kontrolliert und Ihr könnt jederzeit zwischen den Strecken wechseln. Das müsst Ihr auch, denn egal ob es um Platzierung oder Zeit geht, am Schluss werden alle Ergebnisse zusammengezählt. Zum Glück agieren Eure ”Co-Piloten” einigermaßen intelligent, trotzdem bleiben ärgerliche Unfälle nicht aus. So nutzt sich das witzige Gimmick bald weitgehend ab und insgeheim wünscht man sich, doch lieber ganz normal Rennen fahren zu können.

Skurrile Autoraserei, bei der Ihr mehrere Rennen gleichzeitig fahrt – coole Idee, aber nur begrenzt gelungen.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
Sound

Bridge Constructor Stunts – im Test (XOne)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Mehr als ein Jahr nach dem ersten Bridge Constructor hat sich beim waghalsigeren Nachfolger teils viel und teils wenig getan: Grafisch wirkt auch die zweite Bastelei weiterhin ernüchternd, ist aber zumindest eine Spur ansehnlicher geworden. Die Bedienung fällt weniger fummelig aus, auch wenn es bis zu ”komfortabel” noch ein weiter Weg ist. Wie ­gehabt baut Ihr Brücken und Rampen, diesmal geht es aber darum, eine Route durch hindernisreiche Umgebungen zu gestalten, über die Ihr Euer Vehikel dann selbst Richtung Ziel steuert. Das funktioniert gut, ist aber vor allem etwas für Leute, die gerne mit viel Geduld basteln und wenig Wert auf Spektakel legen.

Sinnvoll verbesserter Nachfolger des Brückenbaukastens – für geduldige und genügsame Naturen ausgelegt.

Singleplayer64
Multiplayer
Grafik
Sound

Shantae: Half-Genie Hero – im Test (PS4)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Shantae ohne Pixel-Grafik? Das muss erst einmal verdaut werden. Doch schnell habe ich mich an den neuen Look gewöhnt und freue mich über die präzise Steuerung und die treibende Musik. Shantae & Co. punkten mit abwechslungsreichen Levels und spektakulär inszenierten Bosskämpfen, lassen aber an anderer Stelle ein paar Federn: Zwischen den Levels gibt es immer wieder Leerlauf mit erzwungenem Backtracking. Die Tanz-Verwandlungs­mechanik ist charmant, bremst aber oft den Spielfluss ein wenig aus – der Vorgänger spielte sich knackiger. Trotzdem ist Shantaes neues Abenteuer ein gelungenes Gute-Laune-Game mit ordentlichem Umfang.

Launiges, abwechslungsreiches Hüpfabenteuer mit sympathischer Heldin – nicht ganz so gut wie der Vorgänger.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

Spheroids – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, , ,
USK:
Erschienen in:

Mützenmännchen rennt und springt durch bunte 2D-Welt, schießt wie im Arcade-Klassiker Pang Blobs per Vertikalschuss ab und schwingt sich mit einem Greifhaken über Abgründe – damit ist fast alles über Spheroids gesagt. Aber nur fast: Im Spielverlauf werden die Aufgaben kniffliger, Ihr müsst häufig zwischen Vorder- und Hintergrund-Ebene wechseln und dort Schalter umlegen, Eure Lebensleiste und Fähigkeiten aufmotzen sowie nebenbei mit Antischwerkraft-Stiefeln hantieren. Während uns der blockige Look der Hauptfigur Lucas gefällt, wirken vor allem die Blobs wie aus einem billigen Handy-Game entlaufen. Ach ja, die Steuerung dürfte etwas griffiger sein!

Kurzzeitig launiger Mix aus Jump’n’Run und Blasenballerei, der an unspektakulärem Leveldesign krankt.

Singleplayer60
Multiplayer
Grafik
Sound

Wild Guns Reloaded – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Habt Ihr verkraftet, dass Ihr freche 30 Euro für das Remake eines SNES-Games hinblättern müsst, fängt der Schießbudenspaß so richtig an. Mit zwei alten und zwei frischen Figuren – einer Handgranaten schleudernden, drallen Dame sowie einem ulkigen Dackel-Drohne-Duo, beide spielen sich komplett ungewohnt – ballert Ihr in einem liebevollen Wilder-Wes­ten-mit-Robotern-Setting auf alles, was sich bewegt. Der Fadenkreuz-Shooter im Cabal-Stil ist von der ersten Minute an knackschwer, bietet sehenswerte Bossfights, hat einen chaotischen Vierspieler-Modus und jetzt 16:9-­Format und belohnt frustresistente Retro-Cowboys mit einem neuen Spielabschnitt.

Kompetent renovierte und spielerisch motivierende Retro-Schießbude – die neuen Figuren haben es in sich!

Singleplayer75
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox Live – Kanadier müssen künftig tiefer in die Tasche greifen

7

Microsoft hat eine Preiserhöhung für seinen Onlinedienst angesetzt – zumindest im kanadischen Raum. Dort müssen Xbox Live Gold-Mitglieder ab sofort statt 59,99 US-Dollar 69,99 US-Dollar für eine 12-monatige Mitgliedschaft zahlen. Der Preisumstieg soll bereits ab dem 28. Februar in Kraft treten.

Ob Microsoft auch außerhalb Kanadas über Preisanpassungen nachdenkt, ist bisher noch nicht bekannt.

Her Majesty’s SPIFFING – im Test (Xbox One)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Das ­Adventure glänzt mit schrägem schwarzen Humor und lustigen Anspielungen auf das Film-, Musik- und Konsolengenre. Die akzentreiche, sympathische britisch-walisische Sprachausgabe samt durchdachten deutschen Untertiteln passt wie der Tee zum Engländer, eine intuitive Spielmechanik und die bunte Optik verleihen dem Puzzler zudem einen ganz eigenen Charme und überpinseln gekonnt die Anspruchslosigkeit der Rätsel. Der nur zwei Spielstunden dauernde Ausflug im Auftrag Ihrer Majestät, der Königin, ist kurz, aber heftig – zumindest für die Lachmuskeln…

Kurzer, aber extrem lustiger Rätselspaß im Telltale-Stil mit britischem Monty-Python-Humor.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

Lethal VR – im Test (PS4)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Bewaffnet mit zwei Move-­Controllern und der PlayStation-VR-Brille betretet Ihr den virtuellen Spielstand der ehemaligen Burnout-Macher. Dabei geht es in einer Reihe von Disziplinen darum, mit verschiedenen Wummen oder auch mal Messern (die sich aber nur gewöhnungsbedürftig werfen lassen) Zielscheiben zu treffen. Grafisch ist das ausgesprochen unspannend inszeniert, dafür wird aber die Grundaufgabe durch verschiedene Bedingungen ordentlich variiert. Wer sich aber mehr erhofft als simple Punktejagden, für den wird bei Lethal VR schnell die Luft raus sein. Zudem geraten einige Aufgaben arg frus­trierend, wenn Ihr das Anvisieren nicht exakt im Griff habt.

Schnörkellose Simulation eines VR-Schießstands – bis auf ein paar lästige Steuerungsmacken gelungen.

Singleplayer63
Multiplayer
Grafik
Sound

Let It Die – im Test (PS4)

0
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Michael Herde meint: Schön geht anders: Die Zufalls-Architektur sorgt für Déjà-vus, Modelle sind simpel, Animationen hampelig – trotzdem ruckelt es immer wieder. Neben schrägen Suda51-Spinnereien gefällt mir aber der Metal-Soundtrack. In den ersten Stunden überforderte mich die Einführung unzähliger RPG-Mechaniken, hinter denen das Geschäftsmodell lauert, das sich überraschend gnädig zeigt. Wer keinen Hang zu repetitiven Roguelike-Mechaniken oder Mikrotransaktionen hat, wird auf Dauer aber nicht glücklich. Demotivierend finde ich das zu simple und behäbige Kampfsystem: Attacken kann ich nicht canceln, Zielen funktioniert schlecht, immer wieder malträtieren mich Gegnergruppen in Tekken-Juggle-Manier, bis ich tot bin. Schade auch: Level-Obergrenzen meines Helden sind an Spielfortschritt geknüpft, auf höheren Etagen taugt mein mühsam aufgebauter Held wiederum nichts mehr. Da es nichts kostet: ausprobieren!

Schrille Keilerei mit Zufalls-Levels und ”Dark Souls”-Attitüde, die an hakeliger Steuerung krankt, aber zünftig rockt.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste

Neueste Beiträge

Screenshot zu Granblue Fantasy Relink

Granblue Fantasy: Relink – Endless Ragnarok – Demo & dritter Trailer verfügbar

https://www.youtube.com/watch?v=_cKzVJySJhw Cygames gibt bekannt, dass eine Demo von Granblue Fantasy: Relink - Endless Ragnarok für sämtliche Systeme verfügbar ist. Darin können wir einen frühen Abschnitt...

Grand Theft Auto VI – Cover-Motiv und Vorbestell-Termin verraten

Rockstar Games macht es weiterhin spannend und lässt neue Infos zum alles überstrahlenden Titel im 4. Quartal nur häppchenweise raus: Heute bekommen wir das...

Shape Sender Deluxe – Story-Knobler ab Herbst auf Switch

https://www.youtube.com/watch?v=mhUO2AN9RC8 Wer Knobelspiele gerne mit etwas Story genießt, hält demnächst die Augen auf nach Shape Sender Deluxe - der sympathische Puzzler erscheint nämlich im Herbst...
Screenshot von Fable III

Fable III – im Klassik-Test (360)

Seite 1 Bisher wurde in der Fable-Reihe hauptsächlich die ethische Grundfrage nach Gut oder Böse verhandelt. Im Fantasyreich Albion konntet Ihr als superguter Prince Charming...
Screenshot von Dave the Diver

Dave the Diver – spaßiger Live-Action-Kurzfilm zum “In the Jungle”-DLC

https://youtu.be/vKn3lYUqi6k Entwickler Nexon stimmt uns mit einem spaßigen Kurzfilm auf den "In the Jungle"-DLC für Dave the Diver ein. Gameplay daraus gibt es aber lediglich...