Grind Stormer – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Irgendwie habe ich mich über Grindstormer gefreut. Es ist zwar “nur” ein solider Vertikal-Scroller ohne spektakuläre Highlights, doch als Ballerfan ist man heutzutage für (fast) alles dankbar. Die Idee mit den beiden Spielmodi finde ich gut, die Grafik präsentiert sich angenehm abwechslungsreich. Allerdings gibt´s auf dem Bildschirm derart viel Rabatz, daß der Schwierigkeitsgrad selbst auf “Easy” ganz schön heftig (nicht selten auch unfair) ist.

Ziemlich schwerer Vertikal-Scroller ohne besondere Finessen, aber mit viel Action, mächtigen Extras und nostalgischem Flair.

Singleplayer67
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Yogi Bear’s Cartoon Capers – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Der chaotische Picknickkorbräuber Yogi hat die Umsetzung zum Videospielhelden nicht ganz schadlos überstanden. Die Grafik ist bunt und gut gelungen, mehrere Parallax-Ebenen sorgen fast schon für Raumgefühle, dafür schaltet das Super NES aber häufiger als nötig in heftig ruckelnden Stottergang. Die spielerische Weiterentwicklung der Genre-Konkurrenzmodule hat der Faulpelz wohl beim Überwintern verpennt: Im Gegensatz zu den Sparksters oder Marios dieser Welt ist Yogis einziges Talent das Hüpfen – Waffen oder Rätsel gibt´s nicht. Selbst Endgegner lassen sich nicht blicken. Yogi Bear ist der Prototyp eines durchschnittlichen Jump´n´Runs, das sich nur die hierzulande recht spärlichen Yogi-Fans und die jüngsten Hüpf-Freunde ansehen sollten – Besseres und Originelleres gibt es allemal.

Bunte Comic-Grafik, viele Levels, wenig Spielwitz – es lebe der Jump´n´Run-Durchschnitt

Singleplayer48
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World Heroes 2 Jet – im Klassik-Test (Neo Geo)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Jetzt hau’ ich Dir eins auf die Mütze. World Heroes gehört zu den wenigen Beat’em-Ups, bei denen sich unser Star-Klopper Andreas nicht besonders gut auskennt. Leider habe ich mich zu früh gefreut, denn auch World Heroes ist nichts weiter als ein Plagiat von Street Fighter 2 – die Specials funktionieren genauso, vom Spielablauf gibt’s keine Unterschiede. Womit SNK dieses Sequel rechtfertigen will, bleibt mir schleierhaft: Die Änderungen der neuen Variante sind so minimal, daß sich die Anlage von fast 400 Mark keinesfalls lohnt. Wer den zweiten Teil schon hat, sollte die Finger davon lassen nur hartgesottene World Heroes-Fanatiker werden Jet etwas abgewinnen können.

Geringe Änderungen gegenüber dem zweiten Teil sind den horrenden Preis nicht wert. Geht lieber in die Spielhalle!

Singleplayer71
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Spectre – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Daß Spectre auch solo Spaß macht, hätte ich nicht gedacht. Doch das hektische Manövrieren über zoomendem Untergrund hat Dramatik und fordert Eure Reaktion. Abwechslung gibt’s auch in höheren Spielstufen nicht, dafür sorgt der Zwei-Spieler-Modus dafür, daß Ihr Spectre nicht zu den Akten legt. Trotz minimalistischer Grafik und spärlicher Sound-Samples ballert sich Spectre über das Action-Mittelmaß – nur auf Dauer ist’s zu primitiv.

Kurzweilige Battlezone/Mechwarrior-Variante mit Polygongrafik, Sprachausgabe und fetzgigem Zwei-Spieler-Modus.

Singleplayer61
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Claymates – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Wie in Clayfighters wurden die Helden erst als Tonfiguren geformt und digitalisiert ins Spiel eingebaut – das ist aber auch das einzige, was Claymates von anderen Jump´n´Runs unterscheidet. Ihr rollt und springt durch die Levels, sammelt Extras und sucht den Ausgang – das war´s. Die Verwandlungen bringen nur wenig Taktik ins Geschehen, die endlos gedehnten Spielstufen nerven ebenso wie die überflüssigen Pseudo-Denk-Intermezzi. Außerdem fehlt Euch eine eindeutige Identifikationsfigur: Die lächerlichen Tonfiguren sind weder sympathisch noch haben sie Wiedererkennungswert. Dabei ist das Ganze technisch ordentlich in Szene gesetzt. Trotzdem machen auch die Claymates das niedergehende Jump´n´Run-Genre nicht interessanter. Ein paar Ideen mehr und ein paar Wiederholungen weniger wären nicht schlecht gewesen.

Solides Jump´n´Run mit Tonfiguren: Ordentlich gemacht, aber ohne Höhepunkte und Charme.

Singleplayer51
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Mega Man X – im Klassik-Test (SNES)

23
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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Mega Man X unterhält mit trendgerechter Techno-Optik, der Held selbst hätte jedoch eine Verjüngungskur verdient: Ihr könnt nur zur Seite schießen – Gegnern, die über Euch fliegen, seid Ihr hoffnungslos ausgeliefert. Dadurch wird das Spiel extrem schwer, stellenweise sogar unfair. Auch die neuen Einfälle, die jedes 8-Bit-Mega Man zu einem Ereignis machten, vermisse ich auf dem Super Nintendo. Rutschige Eiswelten, Sümpfe und windige Luftwelten gibt’s 1994 in so gut wie jedem Jump’n’Run. Sehr gut gefällt mir dagegen die Realisierung von Altbekanntem: Die Levels sind abwechslungsreich gestaltet – im Wald versinkt Ihr z.B. in Schlammlöchern oder seigt über Erdhügel. Mega Man X ist ein durchgestyltes Jump’n’Run, das wegen seinem hohen Schwierigkeitsgrad äußerst provozierend auf Eure Spielerehre wirkt.

Techno-Jump’n’Run mit fetziger Musik, klassischem Spielprinzip und harten Gegnern: Dank Paßwort habt Ihr eine Chance.

Singleplayer76
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Dragon’s Lair – im Klassik-Test (Mega-CD)

7
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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Das Spiel erinnert mich an die Zeit, als ich noch als Knirps Defender und Pooyan am Automaten bearbeitete. Schon damals war die tolle Comic-Grafik der einzige Grund, Dragon’s Lair zu spielen. Frustrierend schwer und spielerisch platt war’s damals schon – da sich am Prinzip bis heute nichts geändert hat, sollten nur Animationsfans und Oldie-Sammler zugreifen. Lobenswert ist, daß zumindest ein Lösungsweg der Anleitung beiliegt – sonst wäre das Frusterlebnis perfekt.

Trotz grober Grafik eine perfekte Umsetzung des Laserdisc-Automaten, der schon vor zehn Jahren kein Spielprinzip hatte.

Singleplayer42
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Populous II: Trial of the Olympian Gods – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Last but not least dürfen auch die Super-Nintendo-Besitzer in den Olymp. Die Umsetzung unterscheidet sich nur geringfügig von der Sega-Variante Two Tribes (MAN!AC 12/93) und präsentiert Euch die gleiche Palette an Wundertaten und göttlichen Plagen. Leider ist der Eintopf aus Elementen griechischer und römischer Mythologie komplizierter und umständlicher als der ungeschlagene erste Teil. Kenner erhalten zwar mehr Grafik, aber kaum den gleichen Spielspaß.

Super-saubere Umsetzung des Oberklasse-Strategiespiels mit viel schwarzem Humor. Nur Joypad-Steuerung & Paßwort nerven.

Singleplayer75
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild – schickes Artwork zum Jahresbeginn

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Zum Jahresbeginn spendiert uns Nintendo of America bei Twitter ein schickes Artwork zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild (siehe oben). Dabei wird sich klar an ein entsprechendes Bild zum Erstling von 1986 angelehnt, wie ein Tweet von Wario64 zeigt.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird im Jahresverlauf für Switch und Wii U erscheinen.

Pete Sampras Tennis – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Wie alle Sportmodule ist Sampras Tennis am besten, wenn möglichst viele Leute mitmischen. Spielerisch konzentriert sich das Modul auf das Wesentliche: Die Aktionen sind dank der einfachen Steuerung unkompliziert und sehr flott und gut zu spielen. Der grafische Aufwand bleibt dabei gering: Die Animationen sind zwar realistisch, aber dafür scrollt der Platz nicht – wollt Ihr einen cross geschlagenen Ball noch erreichen, verschwinden Filzkugel und Spieler am Bildschirmrand. Bodenbeläge und Spieler unterscheiden sich in ihrer Wirkung nur geringfügig, außerdem agieren die Computergegner sehr stereotyp. Wer menschliche Mitspieler zur Hand hat, sollte sich das Modul aber trotzdem zulegen. Ein besseres Mehrspielertennis gibt´s auf dem Mega Drive nicht, zudem Spielgefühl und -tempo besser ausbalanciert sind als bei Tengens Davis Cup.

Fesselnder Tennisspaß für vier Spieler, der nur für Solisten und Simulations-Fanatiker eine Spur zu primitiv geraten ist.

Singleplayer70
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