Manual Samuel – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Denis Kuckmann meint: Ich stehe ja auf Humor der Marke “Family Guy” – geht es Euch ähnlich, dürfte Manual Samuel bei Euch offene Türen einrennen mit der bescheuerten Spielmechanik, dem leicht vulgären Humor und der rundum durchgeknallten Handlung. Dass ich etwa 30 Minuten des ungefähr zwei Stunden langen Abenteuers mit dem frustrierenden finalen Bosskampf verbrachte, schmälert meine Begeisterung. Insgesamt bin ich jedoch zufrieden: Manual Samuel ist ein hübsch gezeichnetes, toll englisch vertontes und urkomisches Abenteuer in Spielfilmlänge zum Spielfilmpreis – dank bockschwerem Koop-Modus und Kapitelwahl ein sicherer Hit auf jeder Zockerparty.

Abgedrehtes, kurzweiliges 2D-Abenteuer ohne Rätsel, das flinke Reaktion und Geschick fordert.

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Bubba ‘n’ Stix – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Das auf den ersten Blick nette Comic-Jump´n´Run ist eine höllisch verzwickte Puzzelei mit harten Geschicklichkeitspassagen. Ist der erste Level schnell geschafft, fangen die Schwierigkeiten an – welche Aufgaben können problemlos gelöst werden, welchen Gegnern geht man besser aus dem Weg? Gute Musik, über einhundert Soundeffekte und witzig animierte Figuren halten die Motivation aufrecht, zwischendurch müßt Ihr Eure Joypad-Künste bemühen, um unbeschadet den Weg zum nächsten Rätsel zu finden. Die Idee hinter Bubba´n´Stix ist originell und hat deshalb kaum spielerische Konkurrenz zu fürchten. Am nächsten kommt Puggsy von Psygnosis an das Spielprinzip heran, kann aber nichts gegen das clever gemachte und erheblich reizvollere Core-Modul ausrichten. Knobelfans, die Jump´n´Runs mögen, sollten sich das Spiel besorgen.

Originelle Mischung aus Jump´n´Run und vielen Mini-Rätseln. Dank toller Grafik und harten Aufgaben sehr fesselnd.

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Revenge of the Ninja – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Cobra Command war toll, aber dem Entwickler ist danach das Händchen für ein interessantes Spieldesign verloren gegangen. Auch Revenge of Ninja ist ein simpel-stressiger Reaktionstest mit grobkörniger Comic-Grafik, bei dem die Levels einfach abgehakt werden. Die CD hat einen gewissen Reiz, sobald man die 30 Minuten Zeichentrick gesehen hat, verschwindet der jedoch völlig. Löblich, daß Ihr nach Durchspielen den ganzen Film noch einmal ansehen dürft.

Nette Handlung, aber simpler Reaktionstest in der Machart von “Time Gal” und “Road Avenger”.

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Space Ace – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Das Modul ist genau richtig für Videospiel-Masochisten: Empire setzte die frustrierenden Eigenschaften eines Laserdisc-Spiels (lineare Handlung, ein einziger Patzer killt) auf das Super NES um. Die Spielstufen sind ungewöhnlich gestaltet und unheimlich knifflig, da Ihr nur durch ständiges Ausprobieren die richtige Aktion zum Weiterkommen herausfindet. Selbst dann ist die Ausführung aber nicht leichter – unfaire Kollisionsabfrage und massenhafte Heldentode sorgen für gepflegte Wutausbrüche. Dabei wurde ich aber nicht demotiviert – ein trotziges “Ich schaff das noch irgendwie”-Gefühl sorgt für den x-ten Anlauf, um das verflixte Modul endlich in den Griff zu bekommen. Obwohl das Ganze nur wenig mit Spaß zu tun hat, sollten ehrgeizige Joypadprofis ein Spiel wagen, zumal in späteren Stufen schönere Grafiken das Auge verwöhnen.

Ungewöhnliches Spieldesign verschafft dem Weltraumabenteuer einen eigenen Reiz, der den Frustfaktor knapp übertrifft.

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Nights of Azure 2 – neuer Trailer geizt nicht mit weiblichen Reizen

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Oben seht Ihr einen neuen Trailer zu Nights of Azure 2, der nicht mit den Reizen des weiblichen Geschlechts geizt. Das Action-Rollenspiel war im vergangenen August für PS4 und Vita angekündigt worden.

Pac-Attack – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Mir ist er zwar als Pillen-Fresser noch immer sympathischer, doch muß sich Altstar Pac-Man für Pac-Attack nicht schämen. Die Tetris-inspirierte Geschicklichkeits-Knobelei macht Spaß (wobei Solospieler lieber die Puzzle-Variante mit Paßwort-Feature wählen), bietet aber nichts Extravagantes. Selbst der Zwei-Spieler-Modus wirkt etwas hausbacken – und wo sind die Multi-Player-Versionen? Alles in allem ein solide designtes Familienvergnügen ohne weitergehende Ansprüche.

Harmloser “Tetris”-Verschnitt ohne Gimmicks: Das richtige Spiel, um Eltern oder Freundin ans Joypad zu locken.

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Birthdays the Beginning – Gameplay im Zeitraffer

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Oben seht Ihr frisches Gameplay von Birthdays the Beginning, das uns dessen Spielstruktur im Zeitraffer näherbringt. Die Simulation war kürzlich von März auf Mai verschoben worden.

Karnov’s Revenge – im Klassik-Test (Neo Geo)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Wann hat das Geholze endlich ein Ende? Auf dem Neo-Geo jagt ein Prügelbrummer den nächsten und keiner checkt mehr, was er spielen muß. Karnov’s Revenge hält sich sogar noch enger an Capcoms Vorlage als Fatal Fury, World Heroes oder Art of Fighting – nicht nur Figuren und Specials kommen Euch vertraut vor, sogar einige Hintergründe haben wir in ähnlicher Form bei Super Street Fighter 2 gesehen. Trotzdem gehört Karnov’s Revenge zu den ordentlichen Prügelspielen: Alle Hintergrundgrafiken sind fein animiert – einmal kreist ein Geier durchs Bild, auf einem anderen Bildschirm kriechen Schlangen aus zertrümmerten Krügen. Die Spielfiguren sind leider relativ klein und mäßig innovativ, dafür aber ordentlich bewegt: Karnov kann seinen Bauch aufpumpen, während Euch der unfreundliche Clown als Spielball herumwirft.

Das spielerische Etwas fehlt, dafür freuen sich “Street Fighter 2”-Veteranen auf ein ähnliches Spiel mit anderer GRafik

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Cybermorph – im Klassik-Test (Jaguar)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: “Well done?” Von wegen. Trotz unermüdlicher Beifallskundgebungen der weiblichen Souffleuse erfüllt Cybermorph keine Topspiel-Richtlinien. Die meisten Credits sammelt es in puncto Technik: Obwohl die Entwickler auch hier nur halbherzig in die Zaubertüte griffen, überzeugt das Actionspektakel mit faszinierend schneller und aufwendiger Polygon-Grafik. Das kann definitiv keine andere Konsole! Weniger erbaulich präsentiert sich das Spielkonzept: Bieder designte Gegner verwickeln uns in Feuergefechte, die einzelnen Planeten bergen kaum Überraschungen. So schlängeln wir uns durch verblüffend ähnliche Bergketten, sammeln irgendwelche Objekte und warten auf das “Hoppla, jetzt geht´s richtig los!”-Erlebnis. Auch der Sound heizt die etwas unterkühlte Atmosphäre nicht an – trotz perfekter Sprachausgabe.

Technisch beeindruckes 3-D-Actionspiel, das die Jaguar-Power dezent andeutet: Spielerisch dagegen ohne Highlights.

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Super Sidekicks 2 – im Klassik-Test (Neo Geo)

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Meinung & Wertung

Andreas Knauf meint: Die Begeisterung einiger Presse-Kollegen für das erste Super Sidekicks habe ich nie ganz verstanden – erst der Nachfolger hebt sich vom Gros der Kickersimulationen ab. Das Spielfeld wird wie im Fernsehen aus einer Kameraperspektive schräg von der Seite dargestellt, lauft Ihr nach unten oder oben, folgt Euch das Objektiv mit 3-D-Zoom. Auch das Drumherum kann sich sehen lassen: Unzählige Bilder, Animationen und witzige Einlagen lockern das Gebolze auf. So bleibt der Schiedsrichter vom Ball getroffen auf dem Rasen liegen, beim Foulen erinnern einige Spieler an erboste Wrestling-Matadoren. Einmalig ist auch die 3-D-Perspektive, die bei Nutzung einer “Chance” erscheint: In wenigen Sekunden müßt Ihr Euch für eine Ecke des Tors entscheiden, um den Goalie auszuspielen. Lobenswert auch, daß bis auf Abseits alle Fußballregeln gelten.

Actionreiche Fußballsimulation aus der Kameraperspektive. Technisch und spielerisch nahezu perfekt.

Singleplayer85
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