Es ist schon länger bekannt, dass die Xbox One dank einiger Preisreduzierungen im Juli in den USA ausnahmsweise vor der PS4 lag und der 3DS auch wegen des Hypes um Pokémon GO dort insgesamt die erfolgreichste Plattform war. VG247 hat heute aber endlich auch die restlichen Umsatzzahlen aus dem vergangenen Monat für uns, in dem bei der Software erstmals (zumindest teilweise) Digitalverkäufe berücksichtigt wurden.
Die gesamten Industrieabsätze gaben im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 480,1 Millionen Dollar nach, was hauptsächlich damit erklärt wird, dass weniger Blockbuster veröffentlicht wurden. Software gab im Vergleich zu 2015 um fünf Prozent auf 210,3 Millionen Dollar nach (PC-Software um zwölf). Bei der Hardware musste ein Minus von 30 Prozent auf 141,3 Millionen Dollar registriert werden, im Zubehörsegment lag das Minus bei fünf Prozent (auf insgesamt 117,1 Millionen Dollar).
Die Verluste mit Hardware sind nur zu zehn Prozent mit weniger verkauften Einheiten zu erklären, sondern vielmehr zu 22 Prozent dem niedrigeren Xbox-One-Preis zuzuschreiben. Folglich musste Microsoft für den Triumph, im wahrsten Sinne des Wortes, einen ordentlichen Preis bezahlen. Unter dem Strich legte portable Hardware um 23 Prozent zu, aber Konsolen gaben gleichzeitig um 37 Prozent nach.
Die Softwarecharts (wiegesagt erstmals mit Digitalverkäufen) lesen sich so:
- GTA V
- Overwatch (ohne Battle.net)
- Lego Star Wars: The Force Awakens
- Monster Hunter: Generations (ohne Digitalverkäufe)
- Call of Duty: Black Ops III
- Minecraft
- NBA 2K 16
- DOOM
- Destiny: The Taken King
- Tom Clancys Rainbow Six: Siege







