Oben seht Ihr einen technischen Vergleich der PC- und PS4-Version von Umbrella Corps. Diese macht klar, dass wir es auf beiden Plattformen nicht unbedingt mit dem hübschesten Spiel zu tun haben und vor allem die Konsolenfassung von Problemen mit der Bildrate geplagt wird.
Dungeons 2 – im Test (PS4)
| Spiel: | Dungeons 2 |
| Publisher: | Kalypso Media |
| Developer: | Realmforge |
| Genre: | Strategie |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Das ultimative Böse ist genervt: Weil ständig blöde Helden in seinen Dungeon eindringen, zieht der grause Herrscher an die Oberfläche, um das lauschige Fantasy-Reich einzunehmen. Doch wie so viele seiner Kollegen wird auch er gebannt und findet sich auf einmal so ganz ohne Körper in seinem kleinen Höhlenreich wieder. Wobei… eine Hand ist ihm geblieben. Und mit der kann er seinen nichtsnutzigen Handlangern ordentlich Beine machen. Immerhin ist viel zu tun: Neue Stollen müssen ausgehoben werden, es gibt Gold zu schürfen, Schatzkammern sollten gebaut und viele andere wichtige Räume errichtet werden.
Wollt Ihr ein paar schlagkräftige Orks? Die arbeiten erst für Euch, wenn Ihr den groben Gesellen das gewünschte Bier vorsetzt. Dungeonbau ist aber nicht alles: Gleichzeitig gilt es, Eure Kampagne an der Oberfläche wieder in Gang zu bringen. Während sich die Untertage-Action am Klassiker Dungeon Keeper orientiert, spielt Ihr an der Oberwelt eher ein Echtzeitstrategiespiel. Dabei gestaltet sich die Steuerung in beiden Sequenzen unterschiedlich: Beispielsweise markiert Ihr oben einfach ein paar Truppen und weist ihnen ein Ziel zu. In der Unterwelt hebt Ihr dagegen Ork für Ork auf und setzt sie dort ab, wo ihre Dienste gebraucht werden. Und damit Ihr Euch als großer Bösewicht nicht zu einsam fühlt, begleitet Synchronstimmenprofi Monty Arnold als angenehm sarkastischer Erzähler so gut wie jeden Eurer Schritte und macht sich auch gerne mal über Euch lustig, wenn Ihr es fertigbringt, bereits im Tutorial das Zeitliche zu segnen. Geht Euch der Kommentar doch auf die Nerven, dann dürft Ihr ihn etwas zurückschrauben oder deaktivieren ein Schritt, von dem wir aber tunlichst abraten.
Thomas Nickel meint: Dungeons 2 ist fast genau das Spiel, das sich Fans des Klassikers Dungeon Keeper wünschen: Es macht einfach Spaß, den eigenen Hort des Bösen auszubauen, mit Fallen zu versehen und nebenbei lustlose Handlanger zu züchtigen. Zudem ist der Humor wunderbar schwarz, Dungeons 2 motiviert einfach nach kurzer Eingewöhnung. Zwar gefällt der Bau mehr als die Echtzeitstrategie an der Oberfläche, aber zusammen machen die beiden Elemente ordentlich Laune. Aber wie bei vielen PC-Konvertierungen gibt es den fast obligatorischen Rüffel: Anzeigen und Schriftsatz sind viel zu klein ausgefallen.
- 2 separate Spielsysteme
- gelungene Pad-Steuerung
- humorvoller Erzähler
Spaßiger Mix aus Echtzeittaktik und Dungeonbau mit viel Humor das Interface könnte konsolenfreundlicher sein.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book – im Test (PS4)
| Spiel: | Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book |
| Publisher: | Koei-Tecmo |
| Developer: | Gust |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Mit Atelier Shallie auf der PS3 endete die Dusk-Trilogie der Atelier-Serie, womit das nunmehr 17. Spiel der Reihe, Atelier Sophie, auf frischer Hardware auch gleich ein neues Kapitel aufschlägt. Schauplatz dieser Episode ist eine idyllische Stadt namens Kirchen Bell. Dort lebt etwas außerhalb der Ortschaft die junge Sophie, welche weitgehend auf sich allein gestellt die in Kirchen Bell noch nicht allzu verbreitete Kunst der Alchemie erlernt. Doch so ganz ohne Anleitung ist das freilich schwierig… Ein Glück, dass Sophie eines Tages im Chaos ihres Ateliers über ein fliegendes, sprechendes Buch stolpert. Das stellt sich als Plachta vor und weiß nicht wirklich viel über seine eigene Vergangenheit, erklärt sich aber bereit, Sophie beim Studieren der Alchemie zu unterstützen.
Und so geht sie gemeinsam mit ein paar Freunden auf die Suche nach Rohstoffen, nimmt verschiedene Aufträge an oder keilt sich mit meist ziemlich niedlichen Monstern in rundenbasierten Kämpfen. Dabei sammelt Sophie immer wieder Ideen für neue Rezepturen, welche dann entsprechende Zutaten vorausgesetzt sogleich im Atelier umgesetzt werden können. Das Alchemiesystem wurde erneut überarbeitet: Wie in einem Puzzle-Spiel ordnet Ihr die Formen Eurer Zutaten jetzt im Topf an, um die besten Eigenschaften der Rohstoffe herauszuarbeiten ein interessantes System, das viel Raum für Experimente lässt. Stress bleibt Euch dabei erspart: Wie der Vorgänger Atelier Shallie verzichtet auch Atelier Sophie auf ein spielübergreifendes Zeitlimit. Es gibt lediglich ein paar Aufgaben, für die Ihr nur begrenzt viel Zeit habt. Trotzdem spielt die Zeit eine Rolle: Jede größere Aktion verbraucht ein paar Stunden, neben der Tageszeit wechselt auch das Wetter und ohne Rast werden Sophie und ihre Begleiter irgendwann mal müde.
Thomas Nickel meint: Die Rückkehr zum märchenhaften Zuckerguss-Setting finde ich etwas schade. Doch in Sachen Präsentation wird bewährte Gust-Kost geboten: Hübsche Figuren, etwas hölzerne Animationen und einfache, aber klar gestaltete Szenarien laufen auf der PS4 mit 60 fps über den Bildschirm, während die gelungene Musik Eurem Ohr schmeichelt. Auch das neue Alchemiesystem funktioniert nach kurzer Einspielzeit gut. Schade ist allerdings, dass das Kampfsystem nicht nur entschlackt, sondern auch arg vereinfacht wurde da bot der direkte Vorgänger in taktischer Hinsicht noch etwas mehr.
- überarbeitetes Alchemiesystem
- vereinfachtes Kampfsystem
- kein lästiges Zeitlimit
Routinierte RPG-Fortsetzung mit neuem Alchemiesystem, zuckerig-niedlichem Setting und vielen vertrauten Spielmechaniken.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Enter the Gungeon – im Test (PS4)
| Spiel: | Enter the Gungeon |
| Publisher: | Devolver Digital |
| Developer: | Dodge Roll Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 5 / 2016 |
Neben Walking-Simulatoren sind Roguelikes das zweite Quasi-Genre, das Indie-Entwickler derzeit besonders liebgewonnen haben. Enter the Gungeon ist ein solcher Vertreter, der gleich mit ein paar weiteren Modetrends aufwartet: Pixel-Grafik? Ja. Dungeon Crawler? Ist es auch. Twinstick-Steuerung? In der Tat. Bullet-Hell-Aspekt… nanu? Okay, das ist etwas überraschend, fügt sich aber gelungen ein, wie man beim Spielen schnell feststellt. Denn tatsächlich erweist sich die Gungeon-Mixtur dieser Zutaten als nicht übermäßig innovatives, aber rundum ausgefeiltes Werk, das vergleichbare Titel wie Nuclear Throne spürbar übertrumpft.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein weiterer Trend (prozedurale Level-Generierung) nicht blind übernommen wurde: Zwar werden die einzelnen Dungeon-Etagen jedes Mal zufällig zusammengestellt aber das aus einem Pool handgefertigter Räume, was eine intelligente Mindeststruktur garantiert. Und obwohl Gegner fleißig ballern und schon mittelgroße Brocken reichlich knackige Projektilformationen abfeuern, ist das Tempo eher bedächtig zumal das Nachladen der Wummen auch Zeit in Anspruch nimmt). Ein kluger Steuerungskniff bringt schließlich noch ein Taktik-Element ein: Auf Knopfdruck vollführt Ihr eine Ausweichrolle à la Dark Souls, bei der Ihr kurzzeitig unverwundbar seid.
Ulrich Steppberger meint: Enter the Gungeon ist ein ziemlich harter Knochen, macht aber vieles von dem, was beim sehr ähnlich gelagerten Nuclear Throne rasch an meiner Motivation knabberte, ein gutes Stück besser. Die Grafik hat mehr Charme, das Geschehen ist nicht aus reinem Selbstzweck hektisch und die semi-zufällig generierten Levels verhindern weitgehend unfaire Stellen. Dass vor allem die Bosse trotzdem bockschwer sein können und Rogue-typisch nach dem Ableben (fast) alles verloren ist, muss man eben in Kauf nehmen. Aber Gungeon versteht es zugleich meisterlich, mit viel Witz sowie jeder Menge Wummen und Gags zu motivieren so ballert es sich prima.
Feiner Twinstick-Baller-Dungeon-Crawler mit Roguelike und Bullet Hell.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Yo-kai Watch 3 – beide Versionen des dritten Trailers
Oben seht Ihr beide Versionen des dritten Trailers zu Yo-kai Watch 3. Diese heißen “You Got a Otomodachi” und “Declaration of Independence”.
Yo-kai Watch 3 erscheint in Japan am 16. Juli für den 3DS.
Anima: Gate of Memories – im Test (PS4)
| Spiel: | Anima: Gate of Memories |
| Publisher: | Badland Games |
| Developer: | Anima Project |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Nach Ark of Sinners (Wii) ist Gate of Memories das zweite auf dem Pen&Paper-RPG Anima basierende Spiel: In Third-Person-Ansicht erkundet Ihr die Flügel eines mysteriösen Gemäuers, wechselt zwischen zwei Figuren und zerlegt Gegner mit Nahkampfattacken und Magie. Die Grafik ist nicht spektakulär, aber flüssig, die Steuerung geht flott von der Hand und für Anima-Fans gibt die dröge präsentierte Handlung wohl auch etwas her. Allerdings zeichnet sich das Spiel in keinem Bereich sonderlich aus: Prügeln, zaubern, etwas aufleveln alles hat man anderswo schon weitaus besser gesehen. Zudem sind die Texte und englische Sprachausgabe recht hölzern geraten.
Belangloser Action-Rollenspiel-Mix mit wenig eklatanten Schwächen, aber auch ohne nennenswerte Stärken.
| Singleplayer | ![]() | 56 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
My Night Job – im Test (PS4)
| Spiel: | My Night Job |
| Publisher: | bitComposer |
| Developer: | Webcore Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Als Nachtwächter müsst Ihr 100 Menschen aus einem monsterverseuchten Haus retten. Dazu prügelt Ihr in gefälliger 2D-Optik mit einer Vielzahl herumliegender Waffen (u.a. Kleiderständer und Kettensäge) auf das Gezücht ein, nehmt besagte Leute ins Schlepptau und lasst diese an festgelegten Stellen von einem Hubschrauber abholen das bringt Punkte. My Night Job läuft dabei roguelike ab: Geht Ihr drauf, heißt es Game Over und beim folgenden Neustart sind Gegner und Menschen anders platziert. Anfänglich macht das Spaß, doch bald stellt sich aufgrund der limitierten spielerischen Möglichkeiten und des hohen Chaos-Faktors dann doch Langeweile ein.
Mäßiger Brawler mit Roguelike-Einschlag, bei dem Hektik und Chaos zu häufig spielbestimmend sind.
| Singleplayer | ![]() | 55 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Color Symphony 2 – im Test (XOne)
| Spiel: | Color Symphony 2 |
| Publisher: | Remimory |
| Developer: | Remimory |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Um es durch die auf den ersten Blick oft unschaffbar erscheinenden Levels dieses minimalistisch anmutenden Knobelhüpfers zu schaffen, blendet Ihr Hindernisse aus und Plattformen ein. Taucht dazu den Hintergrund in die zugehörige Farbe (oder eben genau eine andere) später dürft Ihr zeitlich begrenzt sogar zwei oder alle drei Farben gleichzeitig auswählen. Das erlaubt ausgesprochen knifflige Sprungpassagen, auf deren Lösung Ihr erst kommen und sie dann mit schnellen Reaktionen auch absolvieren müsst. Schade nur, dass das bereits nach der ersten Welt so happig wird, dass sich weniger leidensfähige Spieler schnell die Zähne daran ausbeißen.
Intelligentes JumpnRun mit Farbkomponente, das aber sehr schnell sehr schwer wird.
| Singleplayer | ![]() | 64 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Dangerous Golf – im Test (PS4)
| Spiel: | Dangerous Golf |
| Publisher: | Three Fields Entertainment |
| Developer: | Three Fields Entertainment |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Eine Gruppe ehemaliger Criterion-Entwickler hat kurzerhand das Konzept der Burnout-Crashkreuzungen mit Golf gepaart. Das Resultat ist unterhaltsam und versteht es, mit 100 zu demolierenden Levels und regelmäßig neu eingeführten Gimmicks zu motivieren sofern Ihr Euch mit einer Reihe mehr oder weniger nerviger Elemente anfreunden könnt.
So werden die meisten Punkte bringenden Feinheiten kaum vernünftig erklärt, der Golfball ist bei der Smashbreaker-Phase teils schwer in den Griff zu kriegen und vor allem müsst Ihr bei jedem Level-Neustart und den nutzen Rekordjäger häufig eine lästige Ladepause in Kauf nehmen.
Prinzipiell witzige Zerstörungsorgie, die aber mit störrischem Spielgerät und langen Ladezeiten strapaziert.
| Singleplayer | ![]() | 61 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
God of War – E3-Demo mit Kommentaren der Entwickler
Sony hat das Video der E3-Demo von God of War jetzt auch mit den zugehörigen Kommentaren der Entwickler veröffentlicht. Das fertige Spiel hat bis dato leider noch keinen konkreten Erscheinungstermin.






















