Star Fox Zero – im Test (Wii U)

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Rückblick: E3 2015. Viel Trubel, viele Spiele, viele Eindrücke. Dennoch blieb ein Moment im Gedächtnis: Star Fox Zero war spielerisch wie optisch eine große Enttäuschung. Das sah auch die Spielcommunity so, erntete das Wii-U-Debüt des Star-Fox-Teams doch so viel Kritik wie wenige Nintendo-Spiele zuvor. Eines vorweg: Die Kritik reißt auch im M!-Test nicht ab.

Es brennt mal wieder im Lylat-System: Böse Mächte wollen die Galaxie überrennen – da kann nur noch das Star-Fox-Team helfen!

In der Rolle von Fox McCloud steigt Ihr einmal mehr ins Cockpit des Arwing-Raumjägers, der sich neuerdings in einen zweibeinigen Walker verwandeln kann – auf Knopfdruck wechselt Ihr zwischen den Formen, was jedoch nur an bestimmten Stellen Sinn ergibt. Wechselfreudig gibt sich auch der Landmaster-Panzer, der sich zu einem Gleiter transformieren lässt. Neu ist der Gyrowing: Im Kampf eher schwach, kann der Senkrechtstarter den kleinen Roboter Direct-i absetzen, der Schalter aktiviert. Die thematisch verschiedenen Levels (u.a. Wald, Eis, Wüste, Raumstation) spielt Ihr im Arwing, die anderen Vehikel kommen dagegen weniger häufig zum Einsatz. Ihr kontrolliert sämtliche Fahrzeuge aus der Verfolger-Perspektive und feuert mit Lasersalven, Zielsuch-Schuss und Bomben auf Feindgeschwader. Dabei geht es meist wie auf Schienen durch die Gegend, an einigen Stellen gewährt Euch das Spiel jedoch freie Fahrt beziehungsweise freien Flug innerhalb eines begrenzten Gebietes. Das ist besonders bei den Bossen am Ende jedes Levels der Fall, die Ihr in mehreren Stufen in die metallischen Knie zwingt. Geht Euer Schild zur Neige, spenden silberne Ringe neue Energie, das Sammeln von drei goldenen gewährt ein Extraleben.

Die Steuerung setzt auf eine Kombination aus Stickkontrolle und GamePad-Bewegung: Fahrtrichtung, Schub, Bremse und Ausweichen regelt Ihr mit den beiden Knüppeln, das Fadenkreuz wird dagegen durch Schwenken des Controllers bewegt. Der Touchscreen zeigt das Geschehen permanent aus einer Cockpit-Perspektive, mit der Ihr unter anderem die Schwachstellen bestimmter Feinde besser ins Visier nehmen könnt. Eigentlich.

Denn leider geht das komplexe Konzept nicht gut auf: Häufig zielt und fliegt Ihr in unterschiedliche Richtungen oder knallt in Levelbestandteile, dazu müsst Ihr auf Knopfdruck immer wieder das Fadenkreuz zentrieren. Zwar könnt Ihr die Wackelkontrolle beschränken, eine klassische Steuerung gibt es jedoch nicht. Mit etwas Gewöhnung spielt sich Star Fox Zero ordentlich, aber nicht überzeugend oder gar intuitiv.

Die Grafik von Star Fox Zero ist schwach: Grobe Texturen und detailarme Umgebungen dominieren das Bild. Bei hohem Gegneraufkommen ruckelt es gelegentlich, Treppenstufeneffekte und Kantenflimmern sind fast ständig sichtbar. Akustisch macht die Action eine bessere Figur, denn neben dem gelungenen Soundtrack voller thematischer Anspielungen auf alte Serienteile überzeugt die Effektkulisse mit zahlreichen Schussgeräuschen und Explosionen. Die deutschen Sprecher von Fox, Falco und Co. machen einen guten Job.

Der Spielablauf setzt bei Level- und Bossgestaltung auf bekannte Muster. Die neuen Fahrzeuge bringen Frische, werden aber selten eingesetzt. Bereits besuchte Stages spielt Ihr erneut, um Medaillen zu sammeln. Diese werden unter anderem für eine bestimmte Anzahl Abschüsse oder spezielle Flugmanöver vergeben. Auch entdecken findige Füchse neue Routen durch die Welten.

Das Abenteuer bietet zudem einen Zweispieler-Modus: Einer steuert das Gefährt, der andere zielt per GamePad-Bewegung. Das funktioniert gut, spielt sich auf dem kleinen Screen wegen der unvorhersehbaren Richtungswechsel jedoch anstrengend.

Sascha Göddenhoff meint: Für mich ist Star Fox Zero eine Enttäuschung! Nintendo zwingt mir zum Ende der Wii-U-Ära ein verkopftes Steuerungskonzept auf und zeigt damit nur, warum die Bewegungskontrolle in Actionspielen bisher kaum Verwendung fand. Damit nicht genug, muss ich oft zwischen TV und GamePad hin- und herschauen, was bei einem Shooter, gelinde gesagt, nicht ideal ist. Nach einigen Stunden bekam ich das alles in den Griff und hatte durchaus Spaß mit dem Sternenfuchs, dennoch bereitete mir das Spiel insgesamt mehr Arbeit als Vergnügen. Die Grafik ist erträglich, zeigt aber, dass Nintendo eine zeitgemäße Technik völlig egal ist. Inhaltlich liefert man solide Kost ab, bei der die neuen Fahrzeuge selten und etwas gezwungen zum Einsatz kommen. Star Fox Zero wirkt ungeschliffen – und das sage ich über ein Spiel von Big N!

  • Story, Trainings- und Herausforderungsmissionen, zwei Modi freispielbar
  • Zielen via GamePad-Bewegungssensor
  • amiibo: Fox schaltet Retro-Arwing frei, Falco bringt stärkeren ”Black Arwing”

Ordentliche Weltraum-Ballerei, die jedoch von einer verkopften Steuerung und mutlosem Design ausgebremst wird – das fuchst!

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Multiplayer
Grafik
Sound

Wenn Katzen Super Mario oder Pac-Man spielen

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YouTube mag Katzen, Ulrich mag Katzen, Alf mag Katzen. Kurzum: Jeder mag Katzen. Was liegt also näher, als den felligen Haustieren in den eigenen vier Wänden ein möglichst abwechslungsreiches und verspieltes Leben zu ermöglichen.

Wer ein paar Kröten über hat (so 100 bis 600 US-Dollar) und natürlich ein Herz für Retro-Videospiele von Nintendo oder Namco – der kann seinen Stubentigern einen besonderen Spielplatz an die Wand hängen: Die Webseite Catastrophic Creations hat ziemlich schicke Kletter-, Spiel- und Kratz-Aufbauten im Angebot, die von Super Mario und Pac-Man inspiriert wurden.

Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja den nötigen Platz im heimischen Wohnzimmer. Weitere Bilder der kreativen Katzenspielzeuge findet Ihr in unserer Galerie.

The Walking Dead: Michonne – 3. Episode am 26. April

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Telltale Games gibt bekannt, dass die dritte und (gleichzeitig letzte) Episode von The Walking Dead: Michonne am 26. April erscheinen wird. Sie trägt den Titel “What We Deserve”.

Aus Spoilergründen wollen die Entwickler nichts zum Inhalt dieser Episode sagen – deswegen müssen wir uns wohl komplett überraschen lassen…

Xbox Game Store – neu am 20. April 2016

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Xbox One:

  • Arcade Game Series: Ms. Pac-Man – 3,99 Euro
  • Arcade Game Series: Galaga – 3,99 Euro
  • Arcade Game Series: Pac-Man – 3,99 Euro
  • Arcade Game Series: Ms. Pac-Man – 3,99 Euro
  • Battle Ages – 0,00 Euro

FIFA 16 – jetzt auch per EA Access spielbar

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VG247 erinnert uns daran, dass FIFA 16 auf der Xbox One jetzt gratis per EA Access spielbar ist. Dies war bereits angekündigt worden – nötig dafür ist, wie immer, ein Abo für den Dienst.

Neben FIFA 16 können bei EA Access zum Beispiel aktuell auch Battlefield 4, Battlefield Hardline, Titanfall, Dragon Age: Inquisition oder EA Sports UFC gedaddelt werden.

PlayStation Store – neu am 20. April 2016

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PlayStation 4:
    •    Shantae and the Pirate’s Curse – 19,99 Euro
    •    Ratchet & Clank – 34,99 Euro
    •    Invisible, Inc. Console Edition – 19,99 Euro
    •    Arcade Game Series: Dig Dug – 3,99 Euro
    •    Arcade Game Series: Galaga – 3,99 Euro
    •    Arcade Game Series: Ms. Pac-Man – 3,99 Euro
    •    Arcade Game Series: Pac-Man – 3,99 Euro
    •    Blues and Bullets – Episode 1 – 4,99 Euro
    •    Masquerade: The Baubles Of Doom – 18,99

PlayStation 3:
    •    Masquerade: The Baubles Of Doom – 14,49

Xbox One – angeblich neue Prototypen im Test

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The Verge berichtet darüber, dass sich aktuell bei Microsoft mehrere neue Xbox-One-Prototypen im Teststadium befinden könnten. Darin verbaut seien unter anderem “aufgerüstete Komponenten”, wie man sie von Gaming-PCs kenne.

Xbox-Chef Phil Spencer sprach sich zwar kürzlich gegen eine Art “Xbox One und einhalb”, trotzdem macht ein Fund im NeoGAF-Forum neugierig: Hier geht es um die Arbeit an einem neuen Xbox One Wireless Adapter, der eventuell Teil einer Xbox One “Slim Variante” sein könnte.

Egal, was an diesen Gerüchten genau dran ist, eines steht schon fest: Mit der eventuellen PlayStation 4K und den möglichen neuen Xbox-One-Modellen steht uns eine hochinteressante E3 bevor.

Salt and Sanctuary – im Test (PS4)

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USK:
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Ein Dark Souls in 2D – so etwas gibt es nicht, so etwas braucht die Welt! Das dachte sich das Ehepaar James und Michelle Silva, die zusammen das Entwickler-Studio Ska bilden. Und dieses Paar hat in drei Jahren Arbeit seine Vision dieser Idee auf die Beine gestellt – zeitexklusiv für die aktuellen Sony-Konsolen.

Wer Dark Souls kennt, fühlt sich denn auch sofort heimisch: Die Story wird kryptisch mit NPCs und Item-Beschreibungen erzählt Ihr erhaltet nur rudimentäre Anleitung, was wie in der Welt funktioniert sogenannte Sanctuarys dienen als Speicher-, Upgrade- und Schnellreiseorte es gibt weder Karte noch Führung, Ihr müsst Euch den Weg zum finalen Obermotz selber erarbeiten Bosse (gut 20) zerlegen Euch in der Regel beim ersten Kampf in Sekunden, das Sterben ist ständiger Begleiter – auch bei normalen Gegnern (über 100 verschiedene) und Ihr habt gefühlt unendlich Möglichkeiten, Eure Spielfigur aufzuleveln und mit Waffen, Rüstung sowie hilfreichen Gegenständen (über 600) auszustatten.

Beim Kampfsystem hören die Ähnlichkeiten nicht auf: Ihr führt starke und schwache Angriffe aus, die Ihr zu Combos verkettet Ihr rollt, pariert und blockt Ihr wirkt Magie und nutzt via separatem Button Items wie Wurfmesser, -Bomben und Heiltränke jede Waffe besitzt ihr eigenes Moveset und Euer Alter Ego wird mit schwerer Ausrüstung immer träger, bis es schließlich nur noch schleicht und Ihr müsst Euch Erfahrungspunkte (hier das namensgebende Salz) nach dem Ableben zurückholen – entweder bei Eurem Schlächter (der durch Euer Salz sogar gestärkt wird) oder bei einem geflügelten Wesen, das nach Stürzen am Todesort lauert.

So weit, so Dark Souls. Allerdings vermischt Salt and Sanctuary diesen Einfluss mit einer großen Portion Castlevania: Ihr müsst Sprungpassagen meistern (sogar mit Wandhüpfer), an Decken entlanglaufen und herabsausenden Stachelfallen durch geschicktes Rollen entkommen. Diese Elemente fügen sich gelungen ein und machen das Abenteuer kurzweiliger.

Die Grafik ist hübsch und flüssig, akustisch gibt es wuchtige Soundeffekte sowie sehr spärlich atmosphärische Musik.

Online-Multiplayer bietet Salt and Sanctuary nicht, allerdings dürft Ihr lokal zu zweit ran. Dazu braucht Ihr: das Spiel, zwei Profile samt erstelltem Spielcharakter sowie eine ”Stone Sellsword”-Statue, die in einem Zufluchtsort (Sanctuary) aufgestellt werden muss. Geht zum Söldner und wählt ”Hire”. Danach kann sich der zweite Spieler mit seinem Profil einloggen und mitspielen – Erfahrungspunkte, Items etc. werden gerecht geteilt. Wollt Ihr PvP zocken, müsst Ihr ein ”Egg of Wrath” zerbrechen (gibt es beim Söldner zu kaufen).

Oliver Schultes meint: Die Entwickler versuchen gar nicht, ihr Dark Souls-in-2D-Projekt schönzureden – sie sind bekennende From-Software-Fans und wollen das Original so gut wie möglich kopieren. Herausgekommen ist liebevoll designtes, mit Reverenzen gespicktes Hardcore-Action-Rollenspiel, das mit Castlevania-Einflüssen gelungen Abwechslung ins Metzel-Geschehen injiziert. Die Grafik wirkt atmosphärisch, aber meist unspektakulär, die Soundeffekte haben ordentlich Druck und geben ein wunderbares akustisches Trefferfeedback ab. Die Steuerung ist komplex, aber nach einer Eingewöhnung griffig. Das Kampfsystem wird jedoch durch den 2D-Rahmen ausgebremst: Vor allem bei den Bosskämpfen fehlt die dritte Dimension, die Souls-Kämpfe so variabel und motivierend-genial macht.

Spielenswerte und fordernde 2D-Hommage an “Dark Souls”.

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M! Games 272 – das Blättervideo!

Ab Freitag, dem 22. März 2016 an jedem gut sortierten Kiosk! Und natürlich auch digital zu haben!

Nintendo eShop – neu am 19. April 2016

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3DS:

  • Langrisser Re:Incarnation -Tensei- – 34,99 Euro

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