Koei Tecmo veröffentlichte heute den zweiten, offiziellen Trailer zu Romance of the Three Kingdoms XIII, der die Diplomatie und die Politik im Spiel etwas genauer darstellt.
Romance of the Three Kingdoms XIII erscheint am 8. Juli auf PC und PS4.
Koei Tecmo veröffentlichte heute den zweiten, offiziellen Trailer zu Romance of the Three Kingdoms XIII, der die Diplomatie und die Politik im Spiel etwas genauer darstellt.
Romance of the Three Kingdoms XIII erscheint am 8. Juli auf PC und PS4.
Oben seht Ihr, was bei den Händlern von The Division in dieser Woche im Angebot ist. Xbox-One-Besitzer sollten sich aber jede Investition doppelt überlegen, da der morgen erscheinende Underground-DLC diesbezüglich massive Änderungen mit sich bringen dürfte.
Oben seht Ihr ein lustiges Rapvideo des YouTubers DUBA, das sich Bungies Destiny widmet. In diesem sind satte 46 exotische Waffen zu sehen. Wer weiß, vielleicht ist das ja der Beginn einer ganz großen Karriere…
| Spiel: | Valentino Rossi: The Game |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Milestone |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Frischer Wind im Zweiradsport: Statt MotoGP 16 gibt es dieses Jahr Valentino Rossi, das trotz Namenswechsel die komplette Motorrad-Meisterschaft von 2015 und 2016 enthält. Ihr bestreitet Grand Prix und Meisterschaften in satten sieben Klassen. Doch der Fokus des Karriere-Modus liegt diesmal auf verschiedenen Rennligen, die Titelgeber Rossi bereits gemeistert hat. Entsprechend findet Ihr Euch in Rossis privater Raser-Akademie wieder, um auch abseits des Asphalts zu glänzen. Auf Schotterpisten etwa liefert Ihr Euch rutschige Flat Track-Zweiradrennen, Americana-Ausscheidungen und Endurance-Events. Außerdem stehen Ausflüge mit der pfeilschnellen Yamaha R1M an. Bei der Rossi Experience spielt Ihr Höhepunkte seines Werdegangs nach. Ungewohnt für Biker sind Rossis weitere Betätigungsfelder: Ihr meistert Schleuderpartien bei Driftrennen mit dem Ford Mustang und absolviert Rallye-Etappen in WRC-Boliden in Monza und Misano. Der Karriere-Kalender bietet viel Abwechslung und der Meister selbst führt Euch in die Klassen ein. Neu, aber umstritten sind steigerungsfähige Fahrertalente, mit denen Ihr besser bremst oder in Kurven einlenkt. Das verschafft Euch (unfaire) Vorteile gegenüber anderen Spielern. Leider kann die veraltete Technik mit den Neuerungen nicht mithalten. Die Bildrate bleibt trotz großem Fahrerfeld stabil, doch optisch wirken gerade die Asphaltkurse trist, egal bei welchem Wetter. Schön, dass es immerhin einen Splitscreen gibt.
Thomas Stuchlik meint: Fließbandproduzent Milestone steckt diesmal alles rein, was er aufzubieten hat: Motorräder, Driftrennen, Rallye, Motocross. Heraus kommt eine abwechslungsreiche Rennkarriere, die auf zwei und vier Rädern einiges abfordert. Allerdings bieten die Fahrzeug-Veranstaltungen nur wenig Spieltiefe. Am glücklichsten werden hier deshalb Fans der MotoGP und von Rossi, die eine standgesgemäße Versoftung seines Lebens erhalten. Erwartet technisch aber nicht zu viel.
Überraschende Neuauflage der MotoGP mit zahlreichen Boni-Rennklassen auf Schotter und Asphalt sowie variantenreicher Karriere.
| Singleplayer | ![]() | 73 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Oben seht Ihr zehn bisher unbekannte Details aus der geschlossenen Alpha von Battlefield 1, garniert mit frischem Gameplay des Ego-Shooters. Wusstet Ihr z.B. schon, dass die Fallschirme darin ihr Comeback feiern werden?
Battlefield 1 erscheint am 21. Oktober für PS4 und Xbox One.
| Spiel: | Sherlock Holmes: The Devil's Daughter |
| Publisher: | Bigben |
| Developer: | Frogwares |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Schon seit 2002 werkelt Frogwares Games an Detektiv-Abenteuern, aus simplen Suchspielen werden nach und nach ausgereifte und komplexe 3D-Krimis: Die harten Nüsse und den hohen Denkanspruch von Sherlock Holmes: Crime & Punishment lobten wir mit 73%. Der jüngste Ausflug ins viktorianische London verbindet fünf Mordfälle (die linear hintereinander gelöst werden müssen) durch eine dramatische Handlung, die in Holmes Vergangenheit und Privatleben vorstößt. Lange bleibt unklar, ob es sich bei The Devils Daughter um die schöne, undurchschaubare Nachbarin handelt oder um Sherlocks kleine Tochter, die ihren Geburtstag in der Baker Street verbringt. Ein dubioser US-Schauspieler tritt plötzlich auf und Holmes ständig auf die Füße, vernichtet Beweismittel und unser ganzes Chemie-Labor schussliges Versehen oder Absicht eines gefährlichen Psychopathen? The Devils Daughter mischt 3D-Erkundung in Unreal-Engine-Architektur, Gespräche, Beobachtung und Verhöre, Schiebe-, Schlüssel- und Logik-Puzzles. Wie der TV-Holmes scannt der digitale seine Umgebung mit magischem Blick und speichert Hinweise und Indizien akribisch. Ein Knopfdruck ruft Holmes Gehirnwindungen auf den Bildschirm: Aus Vergleich und Abwägung der Informationen entspringen neue Gedanken, der Spieler verwebt seine Erkenntnisse zum neuronalen Netz, in dem sich der wahre Täter (oder ein Unschuldiger) verstrickt. Holmes wühlt in Pressearchiv und Enzyklopädien und lässt häufiger als zuvor die Muskeln spielen. Er greift zu Brech- und Schießeisen, schmiedet mit präzisen Hieben einen Schlüssel am Amboss, flüchtet vor den Kugeln eines Attentäters oder wird selbst zum heimlichen Verfolger.
Winnie Forster meint: Von Sierra zu Quantic Dream, von Myst über Resi bis zu Phoenix Wright plündert Frogwares den kompletten Adventure-Fundus und inszeniert The Devils Daughter als Potpourri steinalter und moderner Spielideen im ständigen Wechsel zwischen geduldigem Denksport, QTE-Trubel und gerendertem Drama. Holmes boxt und bowled, gibt Bombenopfern durch rhythmischem Button-Druck Erste Hilfe und treibt als Exorzist einen Poltergeist aus der Bude. Dass das alles unter der Vielzahl der Aufgaben und Aktionen nicht ächzt und bricht, sondern easy-to-use bleibt, zeigt Frogwares Expertise auf.
Halb interaktive Soap, halb Minigame-Sammelsurium: technisch braves, gewitztes Casual-Vergnügen für Abenteuer-Detektive.
| Singleplayer | ![]() | 74 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | One Piece: Burning Blood |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Spike Chunsoft |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Nach drei erfolgreichen Pirate Warriors-Massenschlägereien verschiebt der Anime- und Manga-Dauerbrenner One Piece jetzt den spielerischen Schwerpunkt: Nicht mehr das Vermöbeln von Gegnerhorden steht im Mittelpunkt, sondern der Zweikampf. Oder besser Teamkampf, denn für gewöhnlich treten die Helden und Schurken bei Burning Blood in Dreiergruppen gegeneinander an. Mit 44 spielbaren Figuren ist das Aufgebot groß: Neben Ruffy, Nami, Zoro, Sanjy, Franky und dem Rest der obligatorischen Strohhut-Bande gibt es auch ein paar größere Kaliber. Whitebeard, Blackbeard, Fujitora, Bartholomäus Bär, Sir Crocodile und viele weitere Figuren aus den mittlerweile unzähligen Episoden von One Piece geben sich die Klinke in die Hand. Dazu kommen jede Menge Support-Figuren, die auf Knopfdruck ins Geschehen eingreifen. Das Kampfsystem ist weniger komplex als bei klassischen Beatem-Ups, bietet aber dennoch einiges: Ihr bewegt Euch frei im Raum, setzt Combos, Blocks, Konter sowie Spezialmanöver ein und freut Euch am Effektfeuerwerk die Haki- und Logia-Aktionen bringen weitere taktische Würze ins Spiel. Die Kamera sorgt stets für spektakuläre Ansichten, die Manöver sind dem Kenner aus dem gezeichneten Vorbild vertraut. Im Story-Modus folgt Ihr dem berühmten Marineford-Handlungsbogen gewisse Kenntnisse werden allerdings vorausgesetzt, mit großartigen Erklärungen über Geschichte und Figuren hält sich das Spiel nicht auf. Neue Figuren schaltet Ihr in der Story oder für im Spiel erkämpfte Währung frei, mit denen dürft Ihr dann auch im Mehrspieler-Modus mitmischen: Ihr tretet entweder direkt auf der Couch gegeneinander an oder wagt Euch in die Online-Modi.
Thomas Nickel meint: Wem Begriffe wie Haki, Logia oder Marineford nichts sagen, hat zwar auch Spaß, versteht inhaltlich aber nur Bahnhof. Das Kampfsystem ist dafür schnell verstanden und eher auf flotte Action ausgelegt. Die dynamische Kamera sieht schick aus, aber wenn Ihr eine große Figur spielt, verdeckt diese gerne mal den Blick auf den Gegner. Der Schwierigkeitsgrad ist im Solo-Modus etwas unausgewogen, hier war wohl die Treue zur Vorlage wichtiger als spielerische Balance. Spaß macht die Klopperei trotzdem: In Sachen Action muss sich One Piece nicht vor Genre-Kollegen wie Naruto verstecken.
Allzu anspruchsvoll ist die Piraten-Prügelei nicht, dafür überzeugen Ruffy und Co. in Sachen Action und Inszenierung.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Oben seht Ihr einen technischen Vergleich der PC- und PS4-Version von Umbrella Corps. Diese macht klar, dass wir es auf beiden Plattformen nicht unbedingt mit dem hübschesten Spiel zu tun haben und vor allem die Konsolenfassung von Problemen mit der Bildrate geplagt wird.
| Spiel: | Dungeons 2 |
| Publisher: | Kalypso Media |
| Developer: | Realmforge |
| Genre: | Strategie |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Das ultimative Böse ist genervt: Weil ständig blöde Helden in seinen Dungeon eindringen, zieht der grause Herrscher an die Oberfläche, um das lauschige Fantasy-Reich einzunehmen. Doch wie so viele seiner Kollegen wird auch er gebannt und findet sich auf einmal so ganz ohne Körper in seinem kleinen Höhlenreich wieder. Wobei… eine Hand ist ihm geblieben. Und mit der kann er seinen nichtsnutzigen Handlangern ordentlich Beine machen. Immerhin ist viel zu tun: Neue Stollen müssen ausgehoben werden, es gibt Gold zu schürfen, Schatzkammern sollten gebaut und viele andere wichtige Räume errichtet werden.
Wollt Ihr ein paar schlagkräftige Orks? Die arbeiten erst für Euch, wenn Ihr den groben Gesellen das gewünschte Bier vorsetzt. Dungeonbau ist aber nicht alles: Gleichzeitig gilt es, Eure Kampagne an der Oberfläche wieder in Gang zu bringen. Während sich die Untertage-Action am Klassiker Dungeon Keeper orientiert, spielt Ihr an der Oberwelt eher ein Echtzeitstrategiespiel. Dabei gestaltet sich die Steuerung in beiden Sequenzen unterschiedlich: Beispielsweise markiert Ihr oben einfach ein paar Truppen und weist ihnen ein Ziel zu. In der Unterwelt hebt Ihr dagegen Ork für Ork auf und setzt sie dort ab, wo ihre Dienste gebraucht werden. Und damit Ihr Euch als großer Bösewicht nicht zu einsam fühlt, begleitet Synchronstimmenprofi Monty Arnold als angenehm sarkastischer Erzähler so gut wie jeden Eurer Schritte und macht sich auch gerne mal über Euch lustig, wenn Ihr es fertigbringt, bereits im Tutorial das Zeitliche zu segnen. Geht Euch der Kommentar doch auf die Nerven, dann dürft Ihr ihn etwas zurückschrauben oder deaktivieren ein Schritt, von dem wir aber tunlichst abraten.
Thomas Nickel meint: Dungeons 2 ist fast genau das Spiel, das sich Fans des Klassikers Dungeon Keeper wünschen: Es macht einfach Spaß, den eigenen Hort des Bösen auszubauen, mit Fallen zu versehen und nebenbei lustlose Handlanger zu züchtigen. Zudem ist der Humor wunderbar schwarz, Dungeons 2 motiviert einfach nach kurzer Eingewöhnung. Zwar gefällt der Bau mehr als die Echtzeitstrategie an der Oberfläche, aber zusammen machen die beiden Elemente ordentlich Laune. Aber wie bei vielen PC-Konvertierungen gibt es den fast obligatorischen Rüffel: Anzeigen und Schriftsatz sind viel zu klein ausgefallen.
Spaßiger Mix aus Echtzeittaktik und Dungeonbau mit viel Humor das Interface könnte konsolenfreundlicher sein.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book |
| Publisher: | Koei-Tecmo |
| Developer: | Gust |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Mit Atelier Shallie auf der PS3 endete die Dusk-Trilogie der Atelier-Serie, womit das nunmehr 17. Spiel der Reihe, Atelier Sophie, auf frischer Hardware auch gleich ein neues Kapitel aufschlägt. Schauplatz dieser Episode ist eine idyllische Stadt namens Kirchen Bell. Dort lebt etwas außerhalb der Ortschaft die junge Sophie, welche weitgehend auf sich allein gestellt die in Kirchen Bell noch nicht allzu verbreitete Kunst der Alchemie erlernt. Doch so ganz ohne Anleitung ist das freilich schwierig… Ein Glück, dass Sophie eines Tages im Chaos ihres Ateliers über ein fliegendes, sprechendes Buch stolpert. Das stellt sich als Plachta vor und weiß nicht wirklich viel über seine eigene Vergangenheit, erklärt sich aber bereit, Sophie beim Studieren der Alchemie zu unterstützen.
Und so geht sie gemeinsam mit ein paar Freunden auf die Suche nach Rohstoffen, nimmt verschiedene Aufträge an oder keilt sich mit meist ziemlich niedlichen Monstern in rundenbasierten Kämpfen. Dabei sammelt Sophie immer wieder Ideen für neue Rezepturen, welche dann entsprechende Zutaten vorausgesetzt sogleich im Atelier umgesetzt werden können. Das Alchemiesystem wurde erneut überarbeitet: Wie in einem Puzzle-Spiel ordnet Ihr die Formen Eurer Zutaten jetzt im Topf an, um die besten Eigenschaften der Rohstoffe herauszuarbeiten ein interessantes System, das viel Raum für Experimente lässt. Stress bleibt Euch dabei erspart: Wie der Vorgänger Atelier Shallie verzichtet auch Atelier Sophie auf ein spielübergreifendes Zeitlimit. Es gibt lediglich ein paar Aufgaben, für die Ihr nur begrenzt viel Zeit habt. Trotzdem spielt die Zeit eine Rolle: Jede größere Aktion verbraucht ein paar Stunden, neben der Tageszeit wechselt auch das Wetter und ohne Rast werden Sophie und ihre Begleiter irgendwann mal müde.
Thomas Nickel meint: Die Rückkehr zum märchenhaften Zuckerguss-Setting finde ich etwas schade. Doch in Sachen Präsentation wird bewährte Gust-Kost geboten: Hübsche Figuren, etwas hölzerne Animationen und einfache, aber klar gestaltete Szenarien laufen auf der PS4 mit 60 fps über den Bildschirm, während die gelungene Musik Eurem Ohr schmeichelt. Auch das neue Alchemiesystem funktioniert nach kurzer Einspielzeit gut. Schade ist allerdings, dass das Kampfsystem nicht nur entschlackt, sondern auch arg vereinfacht wurde da bot der direkte Vorgänger in taktischer Hinsicht noch etwas mehr.
Routinierte RPG-Fortsetzung mit neuem Alchemiesystem, zuckerig-niedlichem Setting und vielen vertrauten Spielmechaniken.
| Singleplayer | ![]() | 75 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |