Infinity Runner – im Test (XOne)

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Was wie ein Mirror’s Edge-Klon mit Weltall-Werwölfen aussieht, entpuppt sich als gewöhnlicher Endless Runner in Ego-Perspektive. Als solcher macht Infinity Runner eine mittelmäßige Figur: Die eigentlich interessanten Szenarien sind meist düster und technisch unspektakulär umgesetzt, die Kämpfe simpel und die flotten Ausweichpassagen arg oft auf Trial&ampError ausgelegt. Gerade durch das tendenziell frustrierende Zusammenspiel mit begrenzter Lebenszahl und teils unfair anmutenden Stellen bleibt so viel Potenzial ungenutzt.

Endless Runner in der Ego-Perspektive mit unnötigen Macken.

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Downtown Nekketsu Koushinkyoku: Soreyuke Daiundoukai All-Star Special – im Test (PS3)

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Diesmal haben wir etwas ganz Spezielles für unsere japanophile Leserschaft ausgesucht: Das kürzlich in Fernost veröffentlichte PS3-Remake der NES-Rauferei Downtown Nekketsu Koushinkyoku: Soreyuke Daiundoukai. Die Prügelexperten von Arc System Works haben sich des Titels angenommen und lassen die pixeligen Rabauken durch neu modellierte Hintergründe streunen. Obwohl das grafische Niveau der frischen Backgrounds maximal gute PS2-Qualität besitzt, kann man das 720p-Ergebnis durchaus als hübsche Melange aus Alt und Neu bezeichnen.

Ihr tretet mit Schulteams zu einer Hinterhof-Olympiade an – mit Wettrennen, Hindernislauf, Klettern und Kloppen. Eure Bitmap-Männchen teilen Faustschläge, Kicks und simple Special Moves aus, zudem dürft Ihr herumliegende Waffen nutzen (von der Bowlingkugel bis zum Baseballschläger). In Kombination mit den nicht immer klar erkennbaren Laufwegen ergibt das ein hampeliges, aber auch lustiges Chaos-Gehopse mit ordentlich Prügelanteil. Scrolling gibt es nicht, die Action springt von einem Bildschirm zum nächsten. Um herauszufinden, welche Aktionen mit Plus- bzw. Minuspunkten bedacht werden, müsst Ihr herumprobieren – sonst geht Ihr als Erster durchs Ziel, steht aber trotzdem nicht oben auf dem Podium. Die Abschlussdisziplinen Klettern und Arena-Prügeln unterscheiden sich dezent: Hier steht weniger das Tempo, dafür mehr das taktische Zuhauen im Fokus.

Trotz nur japanischer Menüs ist die Sprachbarriere für Japanisch-Unkundige überwindbar – mit etwas Geduld baut Ihr im Charakter-Editor lustige Männchen oder setzt die Abfolge der Bildschirme für Euren individuellen Hindernisparcours zusammen. Trotz dieser Zugaben (und der Option, Online-Kämpfe auszutragen), ist der Umfang aus heutiger Sicht mau: Nach 30 Minuten habt Ihr fast alles einmal gesehen und kehrt nur noch zurück, wenn mehrere Leute auf der Couch sitzen.

Matthias Schmid meint: Ich mag die knautschig-kautzigen Figuren der Kunio-kun-Reihe, liebe es, wenn sie sich auf die Mütze geben. Auch das Remake von Downtown Nekketsu besitzt diesen Charme – Sascha und ich hatten beim Mehrspieler-Test durchaus ein paar ”Wie geil ist das denn”-Momente. Leider wiegen diese sowie andere positive Aspekte (z.B. Charakter-Editor, simple Steuerung) die Defizite nicht auf: Die Kontrollen der Rabauken fühlen sich schwammig an, die teils schlecht erkennbaren Routen nerven Neueinsteiger. Solisten ärgern sich zudem über die geringe Prügellust der KI-Gegner – da heißt es nur Hinterherhetzen. Auch der Umfang ist aus heutiger Sicht bedenklich: So genial spaßig wie ein Bomberman ist das Spiel nun mal nicht, da hätten mehr Arenen und mehr Disziplinen nicht geschadet!

  • 4 Disziplinen (2 x Rennen &amp Prügeln, 1 x Klettern &amp Prügeln, 1 x nur Prügeln)
  • simpler Charakter-Editor
  • Sound-Test mit allen Musikstücken
  • niedlicher Mix aus Pixeln &amp Polygonen

Charmanter Ausflug ins Japan der früher 1990er – präsentiert als Chaos-Klopperei. Allein sofort dröge, mit Freunden kurzzeitig unterhaltsam.

Singleplayer53
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Xbox Game Store – neu am 3. Juni 2015

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Xbox One:

  • Sparkle Unleashed – 7,99 Euro

E3 2015: YouTube startet offiziellen Livestream-Kanal mit Geoff Keighley

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So nicht wieder unerwartet die deutschen Eigenheiten des Rundfunkrechts einen Strich durch die Rechnung machen, wird das Verfolgen der Geschehnisse in Los Angeles dieses Jahr so einfach und stressfrei wie noch nie gemacht. Denn der Streaming-Gigant YouTube höchstselbst hat den einen neuen Kanal zur Spiele-Messe E3 angelegt, auf dem unter der fachkundigen Führung von Medienallrounder Geoff Keighley alle Pressekonferenzen und noch jede Menge sonstiges Material ab dem 14. Juni live übertragen werden – bisher war ja meist Gametrailers die dafür zuständige Anlaufstelle, was diesmal wohl in der form nicht mehr der Fall sein dürfte.

Was YouTube und Keighley genau vorhaben, zeigt obiges Vorstellungsvideo, zum Kanal geht es hier.

Neverwinter – im Test (XOne)

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Das Free-to-Play-Modell ist bei einigen Herstellern beliebt, bei vielen Spielern verhasst. Dennoch setzt Entwickler Cryptic Studios sein PC-MMO von 2013 auch für die Xbox One um. Das waschechte Online-Rollenspiel ist kostenlos erhältlich und hat sogar die offizielle Lizenz der ”Dungeons &amp Dragons”-Reihe im Reisegepäck.

Im Universum der Vergessenen Reiche angesiedelt, hat es die namensgebende Stadt Neverwinter nicht einfach. Nach Naturkatastrophen belagern finstere Mächte die stattliche Ansiedlung. Um in den Konflikt einzugreifen, erstellt Ihr zunächst Euren Bildschirmcharakter: Ihr bestimmt Eure Rasse vom Halb-Ork über Sonnenelf bis zum Halbling, die genreübliche Charakterklasse (Magier, Schurke, Kämpfer etc.) sowie das Aussehen bis ins Detail.

Nach kurzen Einführungsaufträgen eröffnet sich die Metropole mit zahlreichen Aufgaben. Meist zieht Ihr los, um Banditen und fiese Magier dingfest zu machen oder mysteriösen Ereignissen an einsamen Orten nachzugehen. Die Online-Pflicht erfordert ein Abo von Xbox Live Gold, ermöglicht es aber, dass Ihr mit vier Kumpels in die Quests zieht. Gleichermaßen absolviert Ihr die Story-Aufträge auch im Alleingang. So oder so verwickeln Euch ständig Feinde in flotte Echtzeit-Duelle: Mit Angriffszaubern, Schwert oder Bogen holzt Ihr schnell feindliche Lakaien weg, der zuverlässigen Zielhilfe sei Dank. Stärkere Gegner machen Blocks und Ausweichen nötig, was an der Ausdauer zehrt. Ebenso holt Ihr zu aufladbaren Spezialattacken wie Brachialschlägen oder multiplen Pfeilschüssen aus. Beim unkomplizierten Kampf kommen auch Genreneulinge gut klar.

Die in Areale unterteilte Spielwelt erreicht Ihr per Schnellreise auf der Landkarte. So gelangt Ihr in Einzelbezirke von Neverwinter, Waldgebiete oder ins Gebirge. Natürlich erwarten Euch zudem verschachtelte Dungeons samt Gegneransammlungen und Fallen. Einige Kerker sind speziell auf ein Heldenquintett ausgelegt. Eine praktische Zielmarkierung geleitet Euch immer zum nächsten Missionsziel. Hilfreich sind ebenso menschliche oder tierische Computergefährten sowie Reittiere, um die Reisen zu verkürzen. Lagerfeuer dienen zur Erholung bei mehretappigen Quests. Mit genug Rohstoffen und Beute lasst Ihr Euch in der Stadt Ausrüstung und Kleidung von Fachleuten anfertigen. Zudem verkauft Ihr Waren übers virtuelle Auktionshaus. Neben den Missionen geht es in offene Schlachten gegen Computergegner (PvE) oder menschliche Kontrahenten (PvP), in denen Ihr nach Wartezeit zugeteilt werdet.

Unüblich für ein Free-to-Play-Spiel: Ihr rennt fast nirgends gegen die berüchtigte ”Paywall” – eine Spielstelle, die echten Geldeinsatz nötig macht. ”Neverwinter kann gratis bis zum Stufenmaximum gezockt werden. Nur wenn Ihr zum Beispiel als Drachengeborener spielen wollt oder seltene Gegenstände benötigt, sind Zen-Punkte fällig. Die Premium-Währung gibt es für Spielgeld, als Tauschware oder mittels Mikrotransaktionen (1.000 Zen kosten knapp 10 Euro).

Thomas Stuchlik meint: Technisch gesehen, ist Neverwinter eine Frechheit. Die eigentlich hübsche Optik steckt voller Ruckeleinlagen, kleinere Bugs ziehen sich durch die gesamte Spielwelt. Auch teils englische Textfetzen und Hilfestellungen für die PC-Version haben hier nichts zu suchen. Dennoch ist die Spielmechanik aufs Pad mit frei belegbaren Tasten gut umgesetzt. Die Missionen verlaufen nach gewohntem Strickmuster, Kämpfe und Beutezüge funktionieren tadellos. Selbst dumme KI-Feinde, magere Präsentation und kleinteilige Menüs stören nicht wirklich. Rund um das klassische Fantasy-Setting gibt es viel zu tun und viel zu entdecken – schade, dass es der Missionsbaukasten ”Foundry” noch nicht auf Konsole geschafft hat. Ergo: ein einsteigerfreundliches MMO, das mit kostenlosem Einstieg lockt und ohne Zwang auskommt, etwas kaufen zu müssen.

Technisch mäßiges, spielerisch gutes MMORPG mit kaum F2P-Generve.

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Brothers – A Tale of Two Sons offenbar auch für PS4 und Xbox One

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VG247 berichtet mit Berufung auf eine jetzt aufgetauchte Alterseinstufung der USK, dass Brothers – A Tale of Two Sons auch für PS4 und Xbox One erscheinen wird. Überraschen würde dies nicht wirklich, denn der Titel ist seit geraumer Zeit bereits für PS3 und Xbox 360 erhältlich und wurde von Kritikern überwiegend in höchsten Tönen gelobt.

Ebenfalls dank Altersfreigabe sind außerdem weitere, bisher uns noch nicht groß untergekommene Indie-Titel als bald für diverse Konsolen auftauchend bestätigt: Demnach wird Guns, Gore and Cannoli bald für PS4, Xbox One und Wii U und The Incredible Adventures of Van Helsing für Xbox One erscheinen. Außerdem werden Videoball und Capsule Force bald PS4-Land betreten.

Destiny – Name der nächsten Erweiterung dank Red Bull bereits durchgesickert?

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Glaubt man der australischen Website MMGN könnte es sein, dass der Name der nächsten Erweiterung für Destiny bereits unfreiwillig durchgesickert sein. Demnach wird das gute Stück “The Taken King” heißen. Dafür spräche auch, dasss sich Activision bereits Anfang Mai ein entsprechendes Trademark gesichert hat.

Erneuter Stein des Anstoßes sind jetzt aufgetauchte Bilder einer Red-Bull-Werbekampagne, denn auf den Dosen des Energy-Drink-Herstellers ist oben genannter Name für die Erweiterung zu lesen. Ob dem letztlich wirklich so ist oder ob es sich vielleicht doch nur um eine sehr gut aufgezogene Fälschung handelt, wird wohl die E3 zeigen.

The Witcher III: Wild Hunt – keine Level-Obergrenze für Geralt

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Community Lead Marcin Momot hat jetzt bei Twitter das vorher kursierende Gerücht bestätigt, dass The Witcher III: Wild Hunt keine Level-Obergrenze für Geralt vorgesehen hat. Dies bedeutet, dass seine Entwicklung theoretisch immer weitergehen könne und er irgendwann schier unbesiegbar wäre.

In der Praxis ist die Umsetzung dieses Unternehmens jedoch sehr schwierig, denn die Anzahl der Quests in dem Action-Rollenspiel ist begrenzt und nur durch das Abschlachten herumstreunender Tiere wird das Aufleveln irgendwann sehr, sehr mühsam.

Enthüllung von Fallout 4 scheint unmittelbar bevorzustehen

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#PleaseStandBy http://t.co/ChhE4rZ9GM pic.twitter.com/3NefHBcYU7

— BethesdaGameStudios (@BethesdaStudios) June 2, 2015

Da kann jemand wohl nicht mehr bis zur E3 warten: Wer obigem Tweet von Bethesdas Twitter-Account folgt, landet auf der Fallout-Webseite und einem Countdown, der morgen um 16 Uhr enden wird – was da wohl dahinter steckt?

Gerücht: Dark Souls 3 wird auf der E3 angekündigt

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Nichts genaues weiß man nicht, aber VG247 will von einem Insider erfahren haben, dass Bandai-Namco in wenigen Wochen auf der E3 Dark Souls 3 offiziell ankündigen wird und dass der Serien- und Bloodborne-Director Hidetaka Miyazaki höchstselbst wieder das kreative Ruder dafür übernehmen wird. Für welche Systeme das Spiel kommen soll (und wann), wurde nicht mitgeteilt.

Ein wenig überraschend wäre der Zeitpunkt ja schon, zumal für Bloodborne noch DLC im Raum steht, aber es hat auch schon seltsamere Dinge in der Videospielwelt gegeben…

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