Hinter den Kulissen von Rockstar Games muss es ganz schön gerappelt haben: Denn wie sich nun überraschend herausstellt, ist Leslie Benzies, der ehemalige Chef von Rockstar North (also dem für Grand Theft Auto zuständigen Studio in Schottland), doch nicht im Frieden von der Firma geschieden.
Ursprünglich heißt es, er habe das Unternehmen nach einer freiwilligen Auszeit vergangenes Jahr auf eigenen Antrieb verlassen, doch dem ist wohl nicht so: Vielmehr sagt Benzies nun, dass Rockstar und vor allem die Houser-Brüder während seiner Abwesenheit gegen ihn intrigiert hätten, nicht zuletzt um ihm zustendes Erfolgshonorar einzubehalten.Grund sei unter anderem wachsender Missmut von Sam Houser, der Benzies nicht den gleichen Rang wie sich selbst zugestehen wollte.
Darum hat Benzies nun Klage eingereicht und fordert das ihm zustehende Geld, was sich laut Klageschrift auf stolze 150 Millionen US-Dollar verläuft – und wie es so üblich ist, gibt es inzwischen auch prompt die Gegenklage von Rockstar Games, die praktisch das Gegenteil behauptet und seine Forderungen als unrechtmäßig zurückweist.
Da wird sicher noch einiges an schmutziger Wäsche gewaschen und Krawall folgen – wer sich detaillierter in die gegenseitigen Vorwürfe einlesen will, findet eine längere Zusammenfassung und auch einen Link auf einen teil der offiziellen Dokumente bei GamesIndustry.biz.