Xbox One:
- Brothers: A Tale of Two Sons – 19,99 Euro
Xbox One:
Executive Producer Marcus Nilsson hat gegenüber Videogamer jetzt erklärt, dass der kommende Teil von Need for Speed die User langfristig packen soll. Deshalb gingen die DLC-Pläne der Entwickler momentan auch über die üblichen Car Packs hinaus. Um was es sich dabei genau handeln wird, verriet er jedoch nicht.
Nilsson gibt in diesem Zusammenhang ohne Umschweife zu, dass die angesprochene langfristige Bindung der Kunden in der Vergangenheit nicht gelungen sei. Aber das neue Need for Speed solle sich anders anfühlen als ein Titel, der einfach jedes Jahr erscheint.
Need for Speed wird am 3. November für PS4 und Xbox One veröffentlicht.
Eine positive Überraschung war für uns Kingdom Come: Deliverance. Das auf Realismus getrimmte Spiel versteht sich als Skyrim ohne Fantasy-Elemente und versetzt den Spieler in das mittelalterliche Böhmen. Beim Anspielen auf dem PC gefiel uns die dank CryEngine sehr ansprechende Spielwelt ebenso wie die von den Entwicklern in Aussicht gestellte Handlung rund um die Thronnachfolger von Karl IV. Im Tutorial-Kampf bekamen wir das Kampfsystem am virtuellen Leib zu spüren und steckten ordentlich Treffer ein – die ebenfalls dem Realismus verschriebenen Auseinandersetzungen erfordern nämlich eine große Portion Übung, wirken jedoch motivierend. Sollten Warhorse seine ehrgeizigen Ziele aber alle umsetzen können und die Konsolenversion optisch nicht zu sehr leiden, steht uns ein spannender Titel ins Haus, dessen Werdegang man unbedingt weiterverfolgen sollte.
PlayStation 4:
Beim Anzocken des Black Ops III-Multiplayer-Modus bin ich wenig überrascht: die Steuerung ist super, die Optik superflüssig und das Spielgeschehen gewohnt flott. Auch wenn die Grafik nicht auf Referenzniveau ist und mit teils unscharfen Texturen auffällt, erinnert das Ganze stilistisch positiv an die Crysis-Reihe und wirkt rund. Nachbessern sollte Activision entweder bei Spielmechanik oder Level-Architektur, denn wie schon beim Vorgänger Advanced Warfare nerven unsichtbare Wände: wenn Hindernisse so aussehen, als könne man drüberspringen, dann sollte das auch gehen – zumal man ein Jetpack auf dem Rücken hat!
Neu und spaßig sind die Specialists: Habt Ihr genügend Punkte angehäuft, wechselt Ihr auf Wunsch vom Standardsoldaten zum vorher gewählten Spezialisten – das kann bspw. ein Roboter mit fettem Gatling-Gewehr sein. Ausruhen könnt Ihr Euch darauf jedoch nicht: viel mehr als der Standard-Rambo kann auch der Spezialist nicht ab. Ist er erledigt, gehts wieder als Normalo ins Gefecht. Meine Prognose: Wer Call of Duty bislang mochte, dürfte auch von Black Ops III nicht enttäuscht werden.
VG247 vermeldet mit Berufung auf einen Artikel von Push Square und eine offizielle Bestätigung von Sony, dass das PlayStation-Plus-Abonnement ab dem 1. September in Europa teurer wird. Betroffen sind allerdings nur die Abos von ein- oder dreimonatiger Dauer, dagegen bleibt der Preis für ein Jahresabo unangetastet.
TechRadar hat dann gleich nackte (britische) Zahlen für uns: So müssen ab September 5,99 Pfund für einen Monat PlayStation Plus bezahlt werden, nachdem es vorher noch 5,49 Pfund waren. Bei dreimonatiger Laufzeit steigt der Preis von 11,99 auf 14,99 Pfund. Was genau in Euro fällig wird, wurde bisher nicht gesagt.
Nach der Ankündigung von Lego Dimensions wollte mir eine Sorge nicht aus dem Kopf: Ob TT Games es wohl schaffen, trotz der schieren Menge an (Zusatz-)Inhalten des Skylanders-Verschnitts das hohe Niveau der Lego-Spiele zu halten? Beim Anspielen auf der Gamescom war ich dann begeistert, scheint Lego Dimensions das gewohnte Level doch nicht nur zu halten, sondern gar zu übertreffen! Die Liebe zum Detail ist selbst für ein Lego-Spiel beeindruckend: In der Welt von Scooby Doo & Co. debütiert der Lego-Cel-Shading-Look, die Lego Movie-Charaktere bewegen sich nun filmisch im Stop-Motion-Stil und Doctor Who-Fans wählen im Tardis-Telefonhäuschen ihren Lieblings-Doctor samt passender Musik.
Außerdem durfte ich lernen, dass ich Lego Dimensions völlig zu Unrecht mit dem Begriff Skylanders-Verschnitt betitelt hatte. Denn im Gegensatz zum Activison-Vorbild werden Lego-Figuren und Toy Pad, als das Portal, nicht “nur” genutzt um die jeweiligen Helden ins Spiel zu bringen: So verändern sich je nach Position auf dem Toy Pad die Fähigkeiten der Charaktere – der rote Bereich bspw. bringt Feuerkräfte. Auch im Spiel unsichtbare Gegenstände wollen per Leuchtsignal gefunden werden: bewegt Ihr Euch in die korrekte Richtung, leuchtet das Toy Pad grün, seid Ihr auf der falschen Fährte, wirds rot. Derartige Funktionen erweitern das Spiel-Erlebnis sinnvoll um eine haptische Komponente und machen Laune. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler es mit der Einbindung des Toy Pads nicht übertreiben und das Ganze nicht auf Dauer mehr nervt als nützt. Auf mich persönlich wirkt das Ganze bislang jedoch deutlich natürlicher und eindeutig weniger unnötig als bspw. Touchpad und Lampe am DualShock 4 oder die Auslagerung von Minimaps auf den Wii-U-Controller.
Sympathische Überraschung für Freunde von Activisions bunten Heldentrupp: Im fünften Anlauf gibts tatsächlich das erste Mal einen Online-Modus! Zwar nicht für das eigentliche Hauptabenteuer, sondern nur als Dreingabe, aber immerhin: Denn diese ist eine mehr oder weniger direkte Kopie von Mario Kart, lässt Euch also Wettrennen mit den neuen Vehikeln absolvieren. Pro Fahrzeugklasse (Land, Wasser, Luft) gibt es zwei Kurse – natürlich kein allzu umfangreiches Angebot, aber die sind dafür ziemlich lang und teils richtig hübsch anzusehen. Bis zu vier Spieler (plus vier KI-Gegner) fahren um den Sieg und machen ausgiebig von den Bordwaffen und einer Menge aufsammelbarer Extras Gebrauch. Bei unseren Probefahrten blieb zwar der Eindruck hängen, dass es noch einiges Feintuning bedarf, um das fahrerische Können nicht zu sehr im Waffengewitter untergehen zu lassen, aber die Ansätze für eine gelungene Zweitbeschäftigung sind zweifelsfrei da.
Und wer’s bisher noch nicht wusste: Aller Voraussicht nach sind die beiden Hybrid-amiibos Donkey Kong und Bowser nur in den SuperChargers-Starterpacks für Wii und Wii U erhältlich – und zwar jeweils nur einer. Wer also beide haben will, wird vermutlich ordentlich Geld hinblättern müssen…
Nach Trials Fusion spendiert Ubisoft im Herbst auch den anderen Spiel mit motorgetriebenen Fahrzeugen eine XXL-Erweiterung: The Crew: Wild Run fügt der unterhaltsamen USA-Erkundungstour vier neue Fahrzeugklassen (Drift, Monstertrucks, Dragster und Motorräder) mit dazu passenden Aufgaben hinzu und gönnt uns u.a. auch dynamische Wettereffekte und allerlei grafische Updates. Die sahen in der Tat schick aus, gerade was das Regenwetter angeht, allerdings lief die PC-Fassung – wieviel des Feintunings es letztlich auf PS4 und Xbox One schaffen werden, muss man mal abwarten. Richtig gut zur Geltung kamen tatsächlich die Eigenheiten der neuen Vehikelklassen, so gingen die Drifts sofort erstaunlich gut von der Hand, Dragrennen erfodern schnelle Reaktionen und ein ruhiges Händchen und bei den Monstertrucks kommt im dazugehärigen Rampenpark sogar ein wenig Trackmania-Feeling auf. Wild Run wird es wahlweise als physische Komplettedition mit dem Basisspiel oder als Add-on-DLC geben und dürfte allem Anschein nach für Crew-Möger der ideale Naschschub ein. Und alle anderen kriegen viel Spiel für’s Geld sowie eine interessante Alternative zum simmigen Forza oder dem obercoolen Need for Speed.
Mirror’s Edge Catalyst präsentierte sich in der Journalisten-Vorführung nach der EA-Pressekonferenz optisch schwächer als noch wenige Minuten zuvor. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Spiel schlecht aussah, wofür vor allem die aus dem Vorgänger bekannte Farbgebung sorgte. Die vorgespielte Mission war eine ausführlichere Version des schon auf der Pressekonferenz dargestellten Einbruchs in das Elysium-Gebäude und zeigte, dass man sich nicht zu weit vom Konzept des Erstlings wegbewegt. Neu ist die Erweiterung der Move-Palette etwa durch ein Kletterseil, wenn man genug Fähigkeitenpunkte erworben hat. Diese wird es wohl in der jetzt offenen Welt zu erlangen geben, für die Orientierung können Wegpunkte gesetzt werden. Unser schnelles Fazit: Faith beeindruckt mit dem noch unverbrauchten Konzept des Vorgängers und hält sich mit Neuerungen zurück.