Würdevolle Werbung – wenn Entwickler alles geben…

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Wo genau obiges Foto entstand, über das wir gerade bei Twitter gestolpert sind, wissen wir nicht – aber unverkennbar hat Tekken-Mastermind Katsuhiro Harada beschlossen, dass die kostümierten Eskapaden seines Capcom-Kollegen Yoshinori Ono eine gute Idee sind, um auf eigene Produkte aufmerksam zu machen. Denn dass es hier um Pokkén Tournament gehen dürfte, lässt sich ja nicht übersehen…

Wir sagen: Bravo, Harada-san!

Dream Team: Resogun-Entwickler und Eugene “Defender” Jarvis machen ein gemeinsames Spiel

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Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Auf der hauseigenen Webseite geben die finnischen Entwickler von Housmarque, die uns u.a. die feinen Ballerspektakel Super Stardust und jüngst Resogun spendiert haben, nun bekannt, dass sie mit einem ihrer Idole ein gemeinsames Projekt angehen werden.

Dabei handelt es sich um niemand geringeren als Arcade-Legende Eugene Jarvis, zu dessen bekannsten Schöpfungen Defender gehört, das unverkennbar eine der Hauptinspirationen von Resogun war.

Jarvis sagt dazu, dass ihn speziell Resogun ziemlich beindruckt hatte, weil das “Defender auf einene neuen Level gebracht hat” und so sein Interesse geweckt wurde, herauszufinden, was wohl bei einer Zusammenarbeit herauskommen würde. Er sei sich sicher, das es “etwas Explosives” werden müsste.

Wir hoffen auch, dass es sich mehr an seinen früheren Werken denn den Produkten seiner jetzigen Firma Raw Thrills orientiert, denn die ist eher im Bereich der Jagspiele und ähnlicher zocker-affiner Entwicklungen tätig…

Am Donnerstag trafen sich zudem beide Parteien zu einer Art “Shooter-Gipfel” in Helsinki, der in Kürze auf Housemarques YouTube-Kanal veröffentlicht werden soll.

Guilty Gear Xrd -SIGN- – im Test (PS4)

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Kein Street Fighter, kein Tekken, kein BlazBlue und auch kein King of Fighters – die erste bekannte Beat’em-Up-Reihe mit einem PS4-Auftritt ist Guilty Gear. Die aktuelle Episode erscheint zwar auch auf der PS3, dennoch steht Prügelfreunden mit neuer Sony-Konsole keine Alternative zur Wahl: Wer hauen will, braucht Guilty Gear Xrd -SIGN-.

Für Nicht-Kenner der Serie von Arc System Works hier ein ganz kurzer Abriss: 2D-Grafik, zahlreiche Anspielungen auf die Rock-Musik, gitarrenlastiger Sound. Guilty Gear-Erfinder Daisuke Ishiwatari lebt sein Faible für Rock und Metal in dieser Spieleserie aus.

Die Modi dagegen geraten weniger extravagant: Arcade und Versus stehen ebenso zur Wahl wie eine umfangreiche Practice-Variante. Neulinge machen hier ebenso halt wie Veteranen, welche ihre Kenntnisse über Movesets und Spielsystem auffrischen möchten. Das Training führt Euch in kleinen Schritten vom einfachen Schlag über erste Combos bis hin zu den fortgeschrittenen Block- und Cancel-Manövern – dazu später mehr. Die Erklärungen fallen simpel und praxisnah aus, daher bringen auch absolute Neulinge schnell die ersten Special Moves mit Viertelkreisdrehung zustande. Grundsätzlich bestimmen fünf Aktionen die Kämpfe: zwei Schläge, ein Tritt, ein Spezialangriff sowie der ”Dust”-Hieb, der Euren Gegner hoch in die Luft schleudert und Euch dort etwa mit einer Combo nachsetzen lässt. Fortgeschrittene steigen direkt in die Bereiche ”Challenge” oder ”Mission” ein: Die dortigen Tastenfolgen und Bewegungsabläufe fordern bereits ein gewisses Geschick im Umgang mit dem Controller. Der DualShock 4 besteht diese Belastungsproben gut, dennoch stellt ein Arcadestick die bessere Wahl dar.

Guilty Gear Xrd -SIGN- nimmt Novizen an die Hand und bringt Kenner weiter, damit sie zu Profis werden. An Feinheiten spart die Prügelei nämlich nicht: Ein ausgeklügeltes Cancel-System erlaubt je nach Spielsituation den Abbruch gegnerischer Manöver und öffnet das Gegenüber für Konter sowie Combos. Ohne ”Tension” geht jedoch nichts: Die vierteilige Leiste am unteren Bildrand will mit Angriffen und Blocks gefüllt werden, danach verbraucht Ihr den Balken für genannte Aktionen oder die ”Overdrive” titulierten Super Moves. Mit dem ”Instant Kill” kehrt darüber hinaus eine Eigenheit der Guilty Gear-Serie zurück: Unter besonderen Bedingungen führt Eure Figur ein mächtiges Manöver aus, das einen ungeschützten Gegner sofort erledigt.

Die Fights selbst gehen ein allgemein hohes Tempo, jedoch richtet sich der Spielstil nach dem gewählten Charakter. Während etwa Sol Badguy ein Allrounder Marke Ryu ist, kann der träge Potemkin nur im Nahkampf seine druckvollen Moves anbringen. Jede der 14 Figuren ist etwas anders gelagert, daher empfiehlt sich ausgiebiges Üben mit dem Kämpfer, dessen Stil Euch am besten liegt. Fleißige Zocker schalten die Neulinge Sin Kiske und Elphelt frei, weitere Recken, z.B. Leo Whitefang, ergänzen das Fighter-Feld nach einem kostenpflichtigen Download.

Abseits der genannten Spielmöglichkeiten wählt Ihr im Hauptmenü ”Story” an, legt das Pad aus der Hand und erlebt die Geschichte des Spiels als animierten Film. Wieder selbst aktiv werdet Ihr bei ”M.O.M.”: Haut Ihr dortigen Gegnern die Energieleisten weg, lassen sie Münzbeutel und Schatztruhen fallen, mit denen Ihr Euren Charakter verbessert. Sonderbedingungen reichern die Begegnungen an, so kann Euer Gegner beispielsweise nicht laufen. Allerdings macht das die Fights nicht weniger knackig, denn schon die ersten Kontrahenten geben es Anfängern richtig hart! Wollt Ihr Euch mit anderen Spielern messen, dann wählt im Online-Part gezielt Region, Land und Server. An einer von vier Kampfstationen geht es danach zur Sache, je nach gewählter Einstellung bleibt etwa der Sieger aktiv. Möchtet Ihr nicht untätig auf Euren nächsten Einsatz warten, dann schaut bei anderen Matches zu oder schreibt Nachrichten. PS3- und PS4-Spieler treten in Lobbys für bis zu 64 Spieler gegeneinander an, nennenswerte Lags gab es bei unseren Partien nicht.

Große 3D-Kämpfer, die wie Sprites aussehen, aufwendig gestaltete Hintergründe, kräftige Farben und feine Animationen setzen die Auseinandersetzungen in Szene. Guilty Gear Xrd -SIGN- erreicht zwar nicht ganz die Detailverliebtheit eines BlazBlue, stellt Fans von hochwertiger 2D-Optik dennoch vollkommen zufrieden. Schick inszeniert sind außerdem Intros und ”Instant Kills” im Stile eines Anime. Natürlich laufen die Prügeleien absolut flüssig über den Schirm. Ebenfalls prima ist der Soundtrack: Statt Dudelmusik feuert rasanter, auf Gitarre fokussierter Rock aus den Boxen, der treibend und sehr gut auf die visuelle Ästhetik abgestimmt ist.

Sascha Göddenhoff meint: Arc System Works macht Prügelspiele für Profis, vergisst aber nicht die Tatsache, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Der Practice-Mode ist in seiner Gesamtheit top gestaltet, doch natürlich hilft einmaliges Abspulen sämtlicher Techniken von Guilty Gear Xrd -SIGN- nicht gegen Profis – dafür braucht es viele Wiederholungen und einige Abreibungen im Online-Match. Dank Zuschauer-Funktion kann ich aber passiv von den Experten lernen. Neben dem vielschichtigen Kampfsystem finde ich die Optik spitze und sehe mich auch nicht an den animierten Intros und Moves satt. Garniert wird das alles mit dem serientypisch krachigen Sound von E-Gitarren. Ein weiterer ”richtiger” Spielmodus statt der überflüssigen Story hätte das Spiel noch besser gemacht.

  • 6,6 GB Installation
  • 14 Kämpfer, weitere freispielbar
  • toller Rock-Sound
  • Online-Kämpfe zwischen PS3- und PS4-Spielern möglich

Feines Beat’em-Up mit unterschiedlichen Figuren und facettenreichem Kampfsystem. Trainings- und Online-Modus sind klasse!

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USA-Zahlen vom Januar – PlayStation 4 wieder vorn

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Die NPD Group hat jetzt die Januar-Absatzzahlen für Hard- und Software in den USA bekanntgegeben (nachzulesen bei VG247) und diese sagen aus, dass Sony dort wieder vorne lag, nachdem Microsoft im November und Dezember erstmals die mehr Konsolen verkaufte. Man muss dabei jedoch bedenken, dass die Xbox One im Januar zwei Wochen lang 400 Dollar kostete, ehe Microsoft wieder 50 Dollar Preisnachlass gewährte.

Konkret konnte Sony seit dem PS4-Launch im November 2013 18,5 Millionen PS4-Konsolen und 81,8 Millionen Software-Einheiten verkaufen. Von Nintendo gab es bis dato gar keine Hardwarezahlen für Januar, was nicht unbedingt als gutes Zeichen zu werten ist.

Im Softwarebereich setzte Dying Light im Januar neue Maßstäbe, denn es belegte nicht nur die Spitzenposition, sondern löste gleich noch das im Oktober 2014 erschienene The Evil Within als erfolgreichste neue Survival-Horror-Marke ab. Grundsätzlich zogen die Verkäufe neuer Titel im Januar 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 200 Prozent an. Im Vergleich zum Januar 2014 steht jedoch ein Minus von vier Prozent zu Buche.

Konkret sah die Software-Top-Ten so aus:

  1. Dying Light (PS4, Xbox One, PC)
  2. Call of Duty: Advanced Warfare (Xbox One, PS4, 360, PS3, PC)
  3. Grand Theft Auto V (Xbox One, PS4, 360, PS3)
  4. Minecraft (360, PS3, Xbox One, PS4)
  5. NBA 2K15 (Xbox One, PS4, 360, PS3, PC)
  6. Super Smash Bros. (Wii U, 3DS)
  7. Far Cry 4 (PS4, Xbox One, 360, PS3, PC)
  8. Madden NFL 15 (Xbox One, PS4, 360, PS3)
  9. Destiny (Xbox One, PS4, 360, PS3)
  10. FIFA 15 (PS4, Xbox One, 360, PS3, Wii, Vita, 3DS)

Noch ein paar generelle Zahlen zum Schluss:

Die Gesamtumsätze der Industrie wuchsen im Jahresvergleich um fünf Prozent (von 625,7 Millionen auf 662,1 Millionen Dollar) und Hardwareverkäufe gaben um 23 Prozent nach (von 239,6 Millionen auf 185,5 Millionen Dollar). Softwareverkäufe legten dagegen um fünf Prozent zu (von 231,2 Millionen auf 242,3 Millionen Dollar), Zubehör um drei Prozent.

PS4 und Xbox One verkauften insgesamt 22 Prozent weniger Konsolen (bei PS3 und Xbox 360 sind es sogar 35 Prozent), sind aber im Vergleich zu ihren Vorgängern zum selben Zeitpunkt ihres Lebens um 60 Prozent häufiger in den amerikanischen Haushalten vertreten.

Japan-Charts vom 2. bis 8. Februar 2015

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Diese Spiele haben sich in Japan vor zwei Wochen am besten verkauft – morgen gibt’s dann wie gewohnt die Zahlen der letzten Woche:

  1. [PS3] Dragon Ball Xenoverse (Bandai Namco, 01/29/15) – 44,221 (NEU)
  2. [PS4] Dragon Ball Xenoverse (Bandai Namco, 01/29/15) – 34,690 (NEU)
  3. [3DS] Yokai Watch 2: Shinuchi (Level-5, 12/14/14) – 24,068 (2,455,880)
  4. [3DS] Lost Heroes 2 (Bandai Namco, 01/29/15) – 20,691 (NEU)
  5. [3DS] Pokemon Omega Ruby / Alpha Sapphire (Pokemon, 11/21/14) – 12,234 (2,501,000)
  6. [PS4] Far Cry 4 (Ubisoft, 01/29/15) – 9,790 (46,029)
  7. [3DS] Monster Hunter 4 Ultimate (Capcom, 10/11/14) – 9,715 (2,460,920)
  8. [PSV] Ebikore Photo Kano Kiss (Kadokawa Games, 02/05/15) – 9,512 (NEU)
  9. [3DS] Shin Megami Tensei Devil Survivor 2: Record Breaker (Atlus, 01/29/15) – 9,240 (62,505)
  10. [3DS] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS (Nintendo, 09/13/14) – 8,950 (2,140,261)
  11. [PS3] Far Cry 4 (Ubisoft, 01/29/15) – 8,513 (26,879)
  12. [PS3] Tales of Zestiria (Bandai Namco, 01/22/15) – 8,225 (378,602)
  13. [PS3] Dark Souls II: Scholar of the First Sin (Bandai Namco, 01/29/15) – 7,770 (NEU)
  14. [Wii U] Kirby and the Rainbow Curse (Nintendo, 01/22/15) – 7,004 (52,009)
  15. [Wii U] Super Smash Bros. for Wii U (Nintendo, 12/06/14) – 5,683 (581,796)
  16. [Wii U] Mario Kart 8 (05/29/14) – 4,799 (911,267)
  17. [3DS] Yokai Watch 2: Ganso / Honke (Level-5, 07/10/14) – 4,777 (3,098,847)
  18. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 4,678 (3,913,847)
  19. [PSV] Persona 4 Golden (PS Vita the Best) (Atlus, 02/05/15) – 3,574 (NEU)
  20. [3DS] Kenka Bancho 6: Soul & Blood (Spike Chunsoft, 01/15/15) – 2,896 (40,742)

Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:

  1. New 3DS XL – 21,650 (21,880)
  2. PS4 – 18,758 (17,392)
  3. PS Vita – 10,013 (11,871)
  4. New 3DS – 7,916 (7,700)
  5. Wii U – 6,517 (6,807)
  6. PS3 – 6,426 (7,211)
  7. 3DS XL – 3,084 (3,641)
  8. 3DS – 2,642 (3,187)
  9. PS Vita TV – 560 (521)
  10. Xbox One – 238 (222)

Everybody’s Gone to the Rapture – “Dear Esther”-Nachfolger erreicht Alpha-Status

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“Ladies and Gentlemen, we are at alpha”, verkündeten die Entwickler von The Chinese Room – soll heißen: Sony Santa Monica hat grünes Licht gegeben für die Weiterentwicklung ihres Adventures Everybody’s Gone to the Rapture.

Der Titel soll der geistige Nachfolger zu Dear Esther werden und spielt in einem apokalyptischen Szenario; Im Gegensatz zum Vorgänger soll es jetzt jedoch mehr Interaktionmöglichkeiten geben, der Spieler wird Einfluss haben auf die weiteren Geschehnisse. Der Plot ist dabei inspiriert von Endzeit-Scifi-Literatur der 60er und 70er, wie “The Death of Grass” oder “The Tide Went Out”.

Die Entwickler erklärten, da man sich jetzt in der “heißen Phase” der Entwicklung befände, habe man leider keinen neuen Trailer oder Bilder zu bieten, auch auf der GDC wird’s nichts zu sehen geben. Einige Screenshots gibt’s aber auf der Webseite zu entdecken.

Everybody’s Gone to the Rapture soll noch in diesem Jahr exklusiv für die PS4 erscheinen.

Gearbox-Boss wünscht sich risikofreudigere Entwickler

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Während einer Episode von “Bonus Round” bei Game Trailers erklärte jetzt Randy Pitchford, CEO bei Gearbox, dass er sich risikofreudigere Entwickler wünsche. War dies vielleicht ein Wink mit dem berühmten Zaunpfahl in Bezug auf das bis dato nicht angekündigte Borderlands 3?

Fortschritt verlange nach Pitchfords Meinung, dass man in die Zukunft blicke. Die größten und faszinierendsten Entwicklungen im Bereich der interaktiven Unterhaltung seien dabei mit Sicherheit Dinge, an die wir heute noch nicht einmal denken würden. Allerdings gelange man nie in dieses Stadium, wenn man nicht bereit sei, risikoreichere Wege zu beschreiten.

Saints Row IV: Re-Elected & Saints Row: Gat out of Hell – im Test (PS4/XOne)

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Wer die früheren Geschehnisse rund um die Third Street Saints vom Publisherwechsel bis hin zu mehrfach umgekrempelten Veröffentlichungs- und Fortsetzungsplanungen kennt, wundert sich nicht: Natürlich muss die ehemalige Straßengang auch beim Sprung auf die neue Hardware-Generation eine Extrawurst braten. Das übliche Konzept, einfach nur den letzten noch für die alten Konsolen entstandenen Serienteil mehr oder weniger aufwendig zu überarbeiten und samt etwaigen DLCs anzubieten, ist hier nur die eine Hälfte. Die andere besteht aus einem komplett neuen Mini-Abenteuer, das gänzlich separat vom Hauptspiel gehalten ist (in schönstem Neudeutsch also als ”Standalone-Erweiterung“ firmiert). Und weil man beides nicht mit einem kompakten Titel versehen kann, kommt als Ergebnis ein sperriges Namensmonster heraus: Saints Row IV: Re-Elected &amp Saints Row: Gat out of Hell – so kann man auch auffallen.

Hauptteil des Pakets macht mit Re-Elected die aufgemotzte Umsetzung von Teil 4 (80% in M! 09/13) inklusive DLC-Erweiterungen aus. Die meisten davon sind vernachlässigbare Waffen- und Charaktersets, einen längeren Blick lohnen ”Enter the Dominatrix“ (siehe M! 12/13) und ”How the Saints saved Christmas” (siehe M! 02/14) – beides sind ein bis zwei Stunden lange, in das Hauptspiel eingebettete Story-Add-ons mit besonders schrillen Gimmicks und Einfällen. Bei Re-Elected wurde die übliche Open-World-Action im Rahmen der skurrilen Grund-Prämisse trickreich erweitert: Ihr müsst Euch in einer virtuellen Welt gegen außerirdische Invasoren behaupten und werdet dazu mit allerlei Superkräften wie Riesentempo, Sprungkraft oder Telekinese ausgestattet. So entwickelt sich launiger Krawall, der allerdings nie die Klasse des bisherigen Serien-Highlights (Teil 3) erreicht. Natürlich schraubten die Entwickler an der Technik, das Ergebnis ist allerdings nur durchwachsen: Zwar wurde das seinerzeit auf PS3 und Xbox 360 allgegenwärtige Tearing ausgemerzt, dafür wirken Charaktermodelle und Texturen sehr ”Last-Gen”. Zudem schwankt die Bildrate ständig – offenbar wurde sie nicht gedeckelt, weshalb die (seltenen) Ausbrüche in Richtung 60 Bilder pro Sekunde eher unangenehm als sehenswert ins Auge fallen.

Neu ist Gat out of Hell, eine separat spielbare Solo-Kampagne, in der sich Johnny Gat und Kinzie das Rampenlicht teilen: Weil der eigentliche Hauptcharakter (Ihr in der Rolle des Präsidenten der USA) von Satan entführt wird, um ihn mit seiner Tochter zu verheiraten, macht sich das Duo auf den Weg in die Hölle, um das zu verhindern. Dort angekommen, erwarten Euch ein neuer, sowohl visuell als auch in Sachen Abwechslung nur leidlich interessanter Schauplatz sowie eine Handvoll Charaktere, die nicht den Charme der abwesenden Saints-Kumpanen erreichen. Generell überrascht die Einfallslosigkeit der Entwickler: Gimmicks und Story-Schnipsel sind rar gesät und meist fade, alle übernatürlichen Fähigkeiten wie Elementattacken bekommt Ihr im Eiltempo am Anfang in einem Rutsch aufgedrückt. Die meisten Aufträge sind einfach Recycling der überall verteilten Mini-Aufgaben, die sich wiederum meist als leicht abgewandelte Varianten der alt bekannten Disziplinen aus dem Hauptspiel entpuppen.

Und statt mit Supersprüngen über die Umgebung hüpfen zu können, haben Gat und Kinzie Engelsflügel in der Hölle verliehen bekommen, mit denen sie ersatzweise gleiten. Allerdings kostet auch das wieder Ausdauer, zudem müsst Ihr auf realistische Einflüsse wie Schwungverlust und das damit verbundene Absinken achten – in der Praxis stellt sich das bei den überdrehten Geschehnissen als nerviger Ballast heraus. Wenig überraschend dürfte sein, dass Gat out of Hell technisch das mittelmäßige Niveau von Re-Elected teilt.

Ulrich Steppberger meint: Ich mag die Saints – ehrlich. Aber wenn es so weitergeht, bin ich nicht traurig, wenn Kinzie, Gat &amp Co. in Rente geschickt werden. Teil 4 gefällt dank seiner konsequent irren Ideen und zahlreichen launigen Anspielungen immer noch, auch wenn das virtuelle Szenario nicht das Gelbe vom Ei ist. Gat out of Hell wirkt dagegen eigentümlich lust- und ideenlos: Kaum witzige Dialoge und Situationen, eine fade wie limitierte Umgebung und plattes Recycling der immer gleichen Aufgaben? Das ist enttäuschend für einen Semi-Nachfolger und umso ärgerlicher, da der Einfallsreichtum stets die Stärke von Saints Row war – im Gegensatz zur Technik, die auf den alten Konsolen nie gänzlich überzeugte. Da passt es ins Bild, dass auch auf PS4 und Xbox One grafisch gerade mal Mittelmaß erreicht wird. Trotz aller Meckerei: Wer Saints Row IV noch nicht kennt, bekommt hier viel schräge Unterhaltung für sein Geld – Gats Höllentripp und/oder die Aussicht auf (begrenzt) bessere Technik taugen dagegen nur bedingt als Kaufgründe.

  • beinhaltet Teil 4 mit allen DLCs und eine separat spielbare Mini-Kampagne
  • “Gat out of Hell” auf PS4 als DLC-Code dabei, auf Xbox One auf der Blu-ray
  • zahllose Sammelaufgaben und viele schräge Gags vor allem im Hauptspiel
  • ”Gat”-Add-on hat 5 verschiedene Enden

Durchgeknallter Open-World-Klamauk mit viel Krawall-Charme, technisch allerdings nur Mittelmaß – und der neuen ”Gat”-Story fehlt der Pfiff.

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Mass Effect 4 wohl wieder mit Mehrspieler-Modus

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Senior Development Director Chris Wynn hat jetzt per Twitter durchblicken lassen, dass Mass Effect 4 wahrscheinlich einen Mehrspieler-Modus haben wird. Zumindest sucht Electronic Arts nach seinen Angaben momentan einen Online Producer, welcher sich dann um irgendeine Art von Onlineunterstützung für das Projekt kümmern soll.

Bis wir allerdings in den Genuss davon kommen, werden sicher noch viele Monde vergehen, denn bisher ist Mass Effect 4 (oder wie auch immer das finale Spiel heißen wird) noch nicht einmal so richtig offiziell angekündigt worden.

Rise of the Tomb Raider – Locations nicht nur aus Schnee und Eis

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Game Director Brian Horton hat jetzt gegenüber Game Informer klargestellt, dass die Locations in Rise of the Tomb Raider nicht nur aus sibirischem Schnee und Eis bestehen werden. Vielmehr gebe es außerhalb davon eine Oase, zu der man allerdings noch nicht viel verrate. Verschiedenes Wetter und unterschiedliche Temperaturen stellten aber sicher, dass das Spiel nicht immer über den gleichen Look verfüge.

Rise of the Tomb Raider wird im Jahresverlauf, zeitlich begrenzt, exklusiv für Xbox 360 und Xbox One erscheinen.

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