Bloomberg feiert Shuhei Yoshida: “Der Mann, der Sony zurück an die Spitze der Videospiele brachte” betitelt diese ihren Bericht über den Präsidenten der Sony Worlwide Studios.
Womit er auch dem Mutter-Konzern half, denn Sony verbuchte laut der Business-Gazette den größten Gewinn seit 1998, und einen großen Anteil daran hat die PlayStation-Sparte. Während sich die PS3 noch ein Kopf-am-Kopf-Rennen mit der 360 lieferte, sieht’s momentan anders aus: 19,07 Millionen PS4-Verkäufe stehen derzeit laut VGChartz 11,33 Millionen der Xbox One gegenüber. Das ist auch Yoshidas Verdienst, urteilt Bloomberg, der zwar schon seit 2008 Kopf der Sony-Studios ist, doch vor allem mit der PS4 verbunden wird.
Den Grund für den Erfolg der PS4 sieht Yoshida in der “Vielfalt ihrer Software”. Da die Hardware von PS4 und Xbox One fast ebenbürtig sind, würden sich Käufer vorwiegend an den angeboteten Spielen orientieren. Und dort habe sich die Industrie zu lange auf bekannte Marken wie Call of Duty verlassen: “Die Industrie hatte einen zu engen Blickwinkel”, erklärte er. So unterstütze Yoshida nicht nur große Projekte wie Uncharted, sondern begann um 2010 damit, Independent-Entwickler zu supporten und deren Titel exklusiv herauszubringen. Als Beispiele nannte man Journey, The Tomorrow Children oder auch Tokyo Jungle.
Anmerkung: Anteil am PS4-Erfolg hatte natürlich auch der verpatzte Start der Xbox One; zudem ist die PS4 leichter zu programmieren als ihre Vorgängerin. Doch abgesehen davon: Würdet Ihr Yoshidas These bezüglich der Spiele-Vielfalt der PS4 zustimmen?
















