Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 13 – Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

5

Das Zusammentreffen von Knobel-Professor und Star-Verteidiger erweist sich als rundum gelungene Kollaboration.

Ulrich Steppberger meint: Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden beinahe auf ganzer Linie erfüllt – Professor Layton vs. Phoenix Wright kommt der Bezeichnung “Das Beste aus zwei Welten” erfreulich nahe. Die letzten Auftritte des Rätsel-Gentlemans ließen es für mein Empfinden etwas an erzählerischem Schwung vermissen, während der Staranwalt selbst beim jüngsten Solo altbekannten Macken nicht gänzlich ablegen konnte,beim Zusammentreffen weichen aber diese Schwächen: Die Geschichte ist flott und lebt von den unterschiedlichen Charakteren, die Rätsel und vor allem die Prozesse bleiben dank sinnvoller Hilfsfunktionen von potenziellen Hängern und Sackgassen verschont. Weil ein weiteres Mal auch der Umfang stimmt, hat mich das Abenteuer rundum überzeugt. Genau für solche Spiele ist der 3DS einfach gemacht. Lustiges Detail am Rande übrigens: Im Westen hatten wir in diesem Fall als Europäer die Nase vorne, in den USA erschien der Titel erst deutlich später…

Thomas Nickel meint: Crossovers gibt es in der Welt der Spiele schon lange, meist trafen sich aber die prominenten Haudegen einschlägiger Kampfspiel-Marken. Kniffliger wird es da schon, wenn sich die Protagonisten eher knobellastiger Abenteuer über den Weg laufen. Und in dieser Hinsicht kann es wohl keiner mit Phoenix Wright und Professor Layton aufnehmen. Wer ist cleverer? Wer ist der größere Gentleman?

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Nintendo eShop – neu am 25. Dezember 2014

3

Wii U:

  • The Amazing Spider-Man 2 – 59,99 Euro
  • Transformers: Rise of the Dark Spark – 59,99 Euro
  • Spy Chameleon – 4,99 Euro
  • Duck Hunt (NES) – 4,99 Euro
  • Kuru Kuru Kururin (GBA) – 6,99 Euro
  • Mario Party Advance (GBA) – 6,99 Euro
  • Mega Man Zero (GBA) – 6,99 Euro

3DS:

  • The Amazing Spider-Man 2 – 39,99 Euro
  • Transformers: Rise of the Dark Spark – 39,99 Euro
  • Teenage Mutant Ninja Turtles – 39,99 Euro
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Danger of the Ooze – 39,99 Euro
  • Brutus & Futée – 6,99 Euro
  • Puzzlebox Setup – 2,99 Euro
  • Best of Mahjong – 1,99 Euro
  • Best of Solitarie – 1,99 Euro

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 14 – Wolfenstein: The New Order

23

Hervorragender und auf Next-Gen sauber laufender Solo-Ego-Shooter mit Old-School-Mechaniken, tollem Design und fiesen Feinden.

Tobias Kujawa meint: Überraschend, brachial, witzig, einfallsreich – Wolfenstein TNO hat mir so richtig Bock gemacht und mich an gute alte Ego-Shooter-Tage denken lassen. Das Waffenarsenal erfüllt jeden Wunsch, die Charaktere sind mir ausnahmsweise nicht egal und die Fokussierung auf den Storymodus begrüße ich – besser als Ressourcen auf einen lieblosen Mehrspieler-Part zu verschwenden. Sollte man meines Erachtens 2014 eher gespielt haben als CoD.

Philipp Frey meint: So wenig ich von Wolfenstein: The New Order erwartet habe, so sehr wurde ich weggeblasen. Die Story mit seinen vielseitigen Charakteren ist großartig erzählt und die Schauplätze eine willkommene Abwechslung zu restlichen Genrevertretern. Die brutale Atmosphäre, gespickt mit humorvollen Einlagen und fetten Waffen – ganz klar mein Shooter-Highlight 2014.

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20 Jahre PlayStation – Entwickler-Legenden

9

Namco

Die Manager des traditionsreichen japanischen Spielemachers Namco werden hellhörig, als sie vom Bruch zwischen Sony und Nintendo erfahren: Zum einen ist man bei Namco selbst unzufrieden mit dem Super-Nintendo-Hersteller – genoss man als NES-Toppartner noch bevorzugte Behandlung und bessere Konditionen, wird Namco ab Anfang der 1990er wie jeder andere SNES-Publisher behandelt. Zum anderen macht Sega gerade Riesenschritte Richtung 3D: Virtua Fighter fasziniert die Massen und schreckt den Erzkonkurrenten. Zwar erkundet ­Namco mit dem System-22-Arcade-Board ebenfalls die dritte Dimension und bringt Ende 1993 das Drift-Spektakel Ridge Racer in die Spielhalle – eine Umsetzung auf das SNES verbietet sich aber aus technischen, auf Segas kommende Saturn-Konsole aus firmenpolitischen Gründen. Da Namco die Mittel fehlen, (wie kurz angedacht) eine eigene Konsole zu veröffentlichen, geht man eine enge Partnerschaft mit Sony ein – und die zahlt sich in den Folgejahren für beide Unternehmen massiv aus. PlayStation und PS2 kommen in den exklusiven Genuss der beliebten Serien Ridge Racer und Tekken, Namco nutzt die Sony-Technik als Grundlage für neue Spielhallen-Hardware: Das System-11-Board basiert auf der ersten PlayStation und steckt in Automaten wie der Lightgun-Ballerei Point Blank 2 oder dem Waffenprügler Soul Edge. Das System-246-Board debütiert 2001 mit Ridge Racer V in der Arcade und bringt Spiele wie SoulCalibur 2 oder spätere Time Crisis-Episoden auf den Monitor.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 15 – LittleBigPlanet 3

5

Neuer Entwickler, noch mehr Kreativität: Mit drei frischen Jute-Helden und sinnvollen Editor-Erweiterungen begeistert das Jump’n’Run erneut.

Tobias Kujawa meint: Ich war skeptisch, ob Sumo Digital das Erbe von Media Molecule schultern kann. LBP3 zeigt, sie können! Oddsock, Toggle und Swoop bringen frischen Wind in das ultrakreative Jump’n’Run, Sackboys Power-ups machen Laune und die Herausforderungslevels halten mich nach der (viel zu kurzen) Story bei Laune. Schön auch, dass das Spielen von Community-Levels superflott geht. Nur der Kreativ-Modus bleibt für mich nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln, allerdings hat Sumo Digital hier mit erklärenden Levels ebenfalls nachgebessert.

Emily Schuhmann meint: Müsste ich mich zwischen allen Hüpf’n’Renn-Spielereihen entscheiden, würde ich fraglos immer bei LittleBigPlanet bleiben. Auch im dritten Teil begeistern mich die Level mit einzigartiger Optik, skurrilem Soundtrack und abwechslungsreichen Mechaniken. Besonders einer der drei neuen Charaktere, der Vierbeiner Oddsock, hat es mir angetan und dank des Kreativmodus wird er von mir noch einiges zu tun bekommen. Ich werde noch lange Zeit Spaß an diesem Spiel haben, soviel ist sicher!

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Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 16 – South Park: Der Stab der Wahrheit

23

Vielleicht das lustigste Spiel des Jahres: Serienkenner erleben ein gut gemachtes, simples Rollenspiel gepaart mit dem brillanten Humor der Vorlage.

Matthias Schmid meint: Trotz der ärgerlichen Europa-Zensur (bei den Analsonden-Szenen) und der zusätzlichen deutschen Gängelung (bei den Nazi-Feinden) hatte ich mächtig viel Spaß mit dem Stab der Wahrheit. Das Kampfsystem hat immer gut funktioniert und hat einige sehr geile Special Moves parat; auch wenn viele Fights zu leicht und vor allem im letzten Spieldrittel mitunter zu lang ausfielen, wurde mir nie langweilig.  Außerdem wusste ich ja, dass nach jedem Kampf, hinter jeder Ecke und unter jedem Stein ein guter South Park-Gag wartet. Für jemand, der alle Folgen der brillanten Zeichentrick-Satire kennt, sind die zahllosen Insider-Gags und Anspielungen schon ziemlich geil. Trotzdem kommt das Spiel in puncto Humor nicht an die allerbesten Serienepisoden heran – für den Sonderpreis “Lustigstes Spiel 2015” reicht es trotzdem locker!

Kenneth Burgess meint: Zocker, welche die Serie NICHT kennen, müssen das Spiel nicht zwingend unter die Lupe nehmen, aber Serien-Fans haben mit diesem Titel eine würdige Videospiel-Hommage an den TV-Kult erleben dürfen. Gefühlt alle Charaktere, Orte und Insider-Witze aus knapp 18 Jahren South Park haben ihren Weg in das Spiel gefunden und sorgen permanent für niedriges Niveau und krampfhafte Lachanfälle.

Philipp Frey meint: Was die South Park-Schöpfer Matt Stone und Trey Parker hier geschaffen haben ist eher eine interaktive Episode mit Rollenspiel-Elementen – und das ist absolut als Kompliment zu verstehen. Das Spiel besitzt genau denselben derben Humor wie das Serienvorbild. Als Rollenspiel kränkelt Der Stab der Wahrheit zwar etwas an seinem sehr simplen und einseitigen Fähigkeitsbaum, doch wenn man als “Sir Douchebag” mit all den bekannten Charakteren gegen Rotschöpfe und Zombienazis kämpft ist das eh unwichtig.

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UK-Charts vom 15. bis 21. Dezember 2014

7

Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Grand Theft Auto V (PS4)
  2. Call of Duty: Advanced Warfare (PS4)
  3. Call of Duty: Advanced Warfare (XOne)
  4. Grand Theft Auto V (XOne)
  5. Assassin’s Creed: Unity (XOne)
  6. FIFA 15 (360)
  7. Driveclub (PS4)
  8. FIFA 15 (PS4)
  9. The Crew (PS4)
  10. Call of Duty: Advanced Warfare (360)
  11. FIFA 15 (XOne)
  12. Assassin’s Creed: Unity (PS4)
  13. Far Cry 4 (PS4)
  14. Just Dance 2015 (Wii)
  15. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  16. The Crew (XOne)
  17. Minecraft: Xbox One Edition (XOne)
  18. Far Cry 4 (XOne)
  19. Minecraft: PlayStation 4 Edition (PS4)
  20. Call of Duty: Advanced Warfare (PS3)
  21. FIFA 15 (PS3)
  22. Destiny (PS4)
  23. Assassin’s Creed IV: Black Flag (XOne)
  24. Halo: The Master Chief Collection (XOne)
  25. LittleBigPlanet 3 (PS4)

20 Jahre PlayStation – Ken Kutaragi: Vater der PlayStation

2

Dass Sony in den 1990ern in die Games-Branche einsteigt und wir uns seit knapp 20 Jahren auf PlayStation-Plattformen die Zeit vertreiben können, ist vornehmlich einem Mann zu verdanken: Ken Kutaragi. Der 1950 in Tokio geborene Elektroingenieur stößt nach seiner Universitätszeit 1975 zu Sony, wo er zunächst in der ”First Development Division” an LC-Displays und später an der Entwicklung einer 2-Zoll-Diskette arbeitet. Im Gegensatz zum Großteil seiner Chefs glaubt Kutaragi an die Zukunft digitaler Technologie, bastelt an Computern und programmiert sie. Über das Famicom seines Sohns kommt er mit Videospielen in Berührung, bei seiner Arbeit in Sonys ”Information Processing Research Center” erlebt er Mitte der 1980er die Faszination von 3D-Computergrafik. Durch die Arbeit an einem Soundchip für Nintendos SNES bringt Kutaragi seinen Konzern in Kontakt mit der Spielebranche – alles Weitere ist Geschichte, wie sie bereits im Text angerissen wird und ausführlich in Reiji Asakuras hervorragendem Buch ”Revolutionaries at Sony” nachgelesen werden kann. Kutaragi ist lange Jahre Chef von Sony Computer Entertainment und Leiter der PS2- sowie PS3-Entwicklung, wird Mitte 2007 aber, nach der Übernahme der Position durch den langjährigen SCEA-Manager Kaz Hirai, auf den Posten des Ehrenvorsitzenden abgeschoben, den er vier Jahre später aufgibt.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 17 – Persona Q: Shadow of the Labyrinth

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Knackige Labyrinth-Erkundungstouren gemixt mit den Persona-Teenies ergeben ein durchdachtes Rollenspiel für unterwegs.

Thomas Nickel meint: Der Charme der Persona-Protagonisten trifft auf den Suchtfaktor von Etrian Odyssey und die Mischung ist hochexplosiv. Gleich drei Faktoren halten den Spieler hier bei der Stange. Man will wissen, wie die Geschichte weitergeht und freut sich auf jedes neue Gespräch der enorm sympathischen Helden. Jeder Dungeon-Ausflug belohnt mit Erfahrungspunkten und Rohstoffen für neue Waffen und Ausrüstung. Und die selbstgezeichnete Karte wird ebenfalls von Tour zu Tour kompletter und jedes Stockwerk, das zu beginn noch unheimlich und bedrohlich wirkte, wird Stück für Stück vertrauter. Großartig!

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Games With Gold – die Gratisspiele im Januar 2015

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Xbox One:

  • D4: Dark Dreams Don’t Die

Xbox 360:

  • vom 1. bis 15. Januar: MX vs. ATV Alive
  • vom 16. bis 31. Januar: The Witcher II: Assassins of Kings

Zur Erinnerung: Die Spiele für die Xbox 360 bleiben auch nach Ende eines Gold-Abos dauerhaft im Besitz des Users. Die Spiele für die Xbox One funktionieren nur, solange das Gold-Abo aktiv ist (so wie Plus bei der PlayStation-Familie).

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