Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 8 – Tomodachi Life

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Die skurrile Lebenssimulation platzt aus allen Charme-Nähten und lockt über Monate hinweg zum regelmäßigen Besuch auf der Mii-Insel.

Ulrich Steppberger meint: Lebenssimulationen haben mich seit dem seligen Little Computer People prinzipiell immer interessiert, nur gab es kaum mal welche, die mir aus verschiedensten Gründen richtig ins Konzept gepasst hätten. Die Sims – viel zu kompliziert. Animal Crossing – viel zuviel Aufwand. Mobile Vertreter wie Tiny Tower oder Happy Street – schon nett, aber gleichzeitig zu simpel und repetititv, um als richtige Spielerlebnisse zu gelten. Tomodachi Life trifft dagegen genau die Mischung aus schrägem Wahnsinn und überschaubarer Interaktion, die sich für mich als süchtig machendes Gemisch entpuppt hat: Über Wochen und Monate hinweg habe ich immer wieder neue Gimmicks und Erlebnisse entdeckt, sei es eine skurrile Newsmeldung, der erste erfolgreiche Heiratsantrag oder die Spannung, von welchem Elternteil der Nachwuchs wohl eher geprägt wird. Und obwohl mir “klassische” Nintendo-Kost wie all die Marios und Zeldas meistens relativ wenig gibt, bin ich heilfroh, dass es die Firma gibt – wer sonst würde eine solche Perle erschaffen?

Thomas Nickel meint: Da hat Nintendo wirklich mal einen Überraschungshit vorgelegt. In Japan ist die Tomodachi-Reihe schon seit längerem populär, aber wer hätte zum einen gedacht, dass ein Ableger tatsächlich in den Westen kommt – und wer hätte zum anderen damit rechnen können, dass der so gut ankommt? Tatsächlich war Tomodachi Life, das trotz anfänglicher Vergleiche eigentlich so rein garnichts mit den Sims oder Animal Crossing zu tun hat, seit seinem Erscheinen ein Dauergast in diversen Charts und ein veritabler Longseller. Und irgendwie passt das ja auch, ist das Spiel selbst ja auch ein extremer Dauerbrenner in meinem 3DS – regelmäßig schaue ich nach den Miis, erfülle ein paar Wünsche oder spiele ein paar alberne Minispiele.

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20 Jahre PlayStation – Im Gespräch: Manfred Gerdes, Deutschlands erster PlayStation-Chef

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Manfred Gerdes (im Bild links) hatte ab Anfang 1996 als Sales Director bei Sony Electronic Publishing mit der PlayStation zu tun, wurde später Commercial bzw. Managing Director und ­schließlich Senior Vice President von Sony Computer ­Entertainment Deutschland. Nach einem Ausflug an die ­Unternehmensspitze von Sony Deutschland Anfang 2005 verließ er das ­Unternehmen Ende 2007. Für M! Games erinnert er sich an die ersten ­PlayStation-Jahre in Deutschland.

M! Games: Wie haben Sie den Start der Play­Station Ende 1995 in Deutschland erlebt?

Manfred Gerdes: Ich glaube, es war der 9. September 1995, an dem die PlayStation das Licht der deutschen Welt erblickte. Ich war zu dem Zeitpunkt noch als Vertriebsleiter für Mitsubishi Electric unterwegs und wahrscheinlich mit der IFA-Nachbereitung beschäftigt. Somit habe ich ganz ehrlich nichts vom Start der ­PlayStation mitbekommen. Kurz darauf habe ich David ­Reeves (den damaligen Manager der deutschen Niederlassung, Anm. d. Red.) kennengelernt; wir führten ein Gespräch im Frankfurter Messeturm und dann ging alles ganz schnell. Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, denn David wollte, dass ich schnell anfange, denn eigentlich hätte ich erst zum 1. Juni 1996 starten können. Ich musste viel arbeiten und meinen Arbeitgeber überzeugen, doch schon zum 1. Januar 1996 bei Sony Electronic Publishing anfangen zu können.

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M! Games: War die PlayStation bei uns von Beginn an ein Erfolgsmodell? Oder gab es Phasen, in denen Sie, die Engländer oder Japaner an dem Produkt zweifelten?

Manfred Gerdes: Als ich dann am 2. Januar 1996 nach Frankfurt fuhr, es war ein richtig mieser Tag, alles grau in grau und viel Regen, kam ich abends ins Büro, nur einer war da, der mir dann mein Büro zeigte und ich zum ersten Mal vor einem PC gesessen habe und nicht viel an Unterlagen aufzufinden waren. Da war ich erst einmal gefrustet, dachte ich doch, ich wäre jetzt in einer Hightech-Firma gelandet. Später kam dann David Reeves hinzu und der sagte mir: ”Manfred, fang einfach irgendwo an, deshalb haben wir dich ja geholt.” Und dann ging es auch gleich los, die Händler hatten hohe Lagerbestände und unser Lager war auch ziemlich voll; der Start war zwar nicht schlecht, aber der Verkaufspreis mit 599 Mark war schon ein Startproblem. Am Produkt haben wir nie gezweifelt, und wir haben schnell reagiert und gebundelt, damit man die PlayStation mit Software für 599 Mark kaufen konnte. Aber so richtig ging es los, als wir eine Vielzahl von Spielen hatten und nicht mehr diese sehr englische Fernsehwerbung machten.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 9 – Far Cry 4

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Im Land der aggressiven Honigdachse und Killer-Adler lässt es sich vortrefflich wandern, klettern, schießen und entdecken.

Tobias Kujawa meint: Far Cry 3 mit noch geilerer Optik und mit Bergen – das ist Far Cry 4. Und es ist toll! Bisher flimmerte kein schöneres Spiel über meine Mattscheibe, dazu gefallen mir die Schießereien und das Fahrgefühl passt auch. Wenn nur die nervigen Adler nicht wären… (mit den Honigdachsen hatte ich kein Problem). Die Story hält bei der Stange und überrascht mit manch schönem Schauplatz (Stichwort: Arena!), Vaas und Co. waren mir aber lieber als Pagan Min und sein Trüppchen Bösewichte. Wenn ich die Spieleflut aus dem November durchgeackert habe, wird Far Cry 4 auf jeden Fall für einen zweiten Durchgang eingelegt!

Ulrich Steppberger meint: Über die Jahreswechsel will ich endlich auf die längst überfällige Tour nach Kyrat gehen, denn obwohl ich mit Ego-Shootern ansonsten eher nicht so wahnsinnig viel anfangen kann, lockt mich hier schon alleine die tolle Kulisse. Kurios finde ich, dass Far Cry 4 eigentlich als einziges Next-Gen-Spiel von Ubisoft im Weihnachtsgeschäft von nennenswerten Kontroversen und/oder Macken verschont geblieben ist und zudem rumdum überzeugt, gefühlt aber zugleich kaum beachtet wird. Dass dieser Eindruck nur bedingt stimmt, zeigen zwar die tatsächlich guten Verkaufszahlen, aber trotzdem: Manchmal fühl sich’s wie eine verkehrte Welt an…

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Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 10 – Dragon Age: Inquisition

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BioWare erhebt mit einem richtig hübschen Rollenspiel von gigantischem Ausmaß wieder Anspruch auf den ­Rollenspielthron.

Tobias Kujawa meint: Mein persönliches Spiel des Jahres! BioWare liefert unglaublich viel Rollenspielfutter, eine gute Geschichte, interessante Charaktere und fast schon zu viel Inquisitions-Management. Da ist es auch schon egal, dass das Kampfsystem aus dem Gedrückt-halten eines Knopfes besteht und die Charaktere sich marionettenhaft verhalten. Die Spielwelt ist einfach zu schön, die Geheimnisse zu zahlreich und mir die Beziehung zu meinen Gefährten zu wichtig, um aufzuhören. Ich habe schon Dutzende Stunden in Thedas verbracht und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Matthias Schmid meint: Als Fan durchdachter Hack’n’Slays wie Devil May Cry, Bayonetta oder God of War tut es mir in der Seele weh, dass BioWare wieder auf ein sehr simples Kampfsystem gebaut hat. Natürlich ist es aus Kundensicht die richtige Entscheidung – weil BioWare-Fans nun mal Story-affine Rollenspieler sind. Im Gegensatz zu mir. Aber trotzdem muss mir das ja noch lange nicht schmecken. In puncto Technik ist Inquisition ein deutlicher Schritt nach vorn: Auch wenn ich immer wieder über kleinere Bugs stolpere, ist es unterm Strich sehr solide programmiert und sieht dabei auch meist noch klasse aus. In puncto Spielwelt und Quest-Vielfalt ist Inquisition ein echtes Monster – Hut ab vor der Heidenarbeit, die ganz offensichtlich dahinter steckt. Und irgendwann gibt’s dann vielleicht auch noch ein Actionkampfsystem, das mich glücklich macht…

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20 Jahre PlayStation – M!emoiren: unsere Erlebnisse der ersten 10 Jahre

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Zeit für etwas Nostalgie: Heute erzählen Euch die M!-Redakteure, was sie in der ersten PlayStation-Dekade so alles erlebt haben und was ihnen im Zusammenhang mit Sonys Hardware und den Spielen dazu besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Oliver Schultes

Nach dem Super Nintendo holte ich mir zuerst Segas Saturn ins Haus – weil ich unbedingt Arcade-Umsetzungen von Daytona USA, Virtua Fighter und Sega Rally in der Studentenbude erleben wollte. Bekanntlich neigte sich das Erfolgs- und ­Spielependel schnell in Richtung PlayStation, doch ich redete mir den Saturn noch einige Zeit schön ­- mit Argumenten wie ”Ja, aber Tomb Raider erscheint in Deutschland einen Monat früher für Segas 32-Bitter” und ”So schlimm sind die Fliegengitter-Transparenzen nun auch wieder nicht”. Doch 1997 brachen die Dämme: Das gesparte Geld aus Praxissemester und Studentenjob wurde in eine PlayStation (und ein N64) inves­tiert, die fortan heiß lief. Gran Turismo, Resident Evil 2, Parasite Eve, R-Type Delta, Oddworld: Abe’s Oddysee, Metal Gear Solid, WipEout 2097, Silent Hill, Medal of Honor: Underground – hach, so viele wunderbare Spiele, intensive Erinnerungen und verdaddelte Stunden (an dieser Stelle noch mal einen Dank an Rene, der besser mit Original-Spielen sortiert war als die meisten Fachhändler – was ich schamlos für Ausleihmarathons ausnutzte). Student müsste man noch mal sein!

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 11 – Trials Fusion

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Die Motivationskünstler von RedLynx erschaffen einen weiteren Geschicklichkeits-Knaller mit Top-Lernkurve; nur der Vorgänger war noch besser.

Matthias Schmid meint: Leider schwächer als Trials Evolution. Ich bin mir nicht 100%ig sicher, ob es dezente Abnützungserscheinungen des Spielprinzips sind oder ob das Streckendesign in Evolution einfach einen Tick besser war. Fakt ist aber, dass ich mit dem immer noch sehr guten Trials Fusion weniger Spaß hatte als mit Trials HD und Trials Evolution. Die Steuerung ist sicher nicht schuld, denn die war im neuesten Teil sogar noch einen Tick feiner; auch das völlig überflüssige Tricksystem ist nicht schuld – das hab’ ich einfach ausgeblendet. Dennoch ist auch Fusion ein Spielspaßknaller mit vorbildlicher Lernkurve und dem unvergleichlich grandiosen Gefühl, wenn man eine schwere Stelle im 200. Anlauf schafft.

Oliver Schultes meint: Über das Sci-Fi-Szenario lässt sich trefflich streiten – ich finde es weder besonders schlimm noch irgendwie bemerkenswert. Bei Trials geht es ja aber eh um etwas anderes: die Verschmelzung von Geist, Körper und Controller, um die teils (auf den ersten Blick) wunderbar absurden Geschicklichkeitskurse mit Bestzeit zu meistern. Und in dieser Disziplin ist Trials Fusion eine Bank. Die Steuerung – perfekt! Die Kurse – überraschen und motivieren immer wieder zu einer Runde! Das Glücksgefühl nach einer geschafften Strecke – unbeschreiblich! Im Geschicklichkeits-Genre kann Trials immer noch keiner das Wasser reichen.

Ulrich Steppberger meint: Zu Fusion muss ich wohl sagen, dass mein Interesse daran nicht inzwischen mehr allzu groß ist – hätte mir das vorher jemand prophezeit, ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht. Aber das “geerdetere” Evolution und selbst der Mobil-Ableger Fusion (trotz auf Dauer dann doch ziemlich lästiger Free-to-Play-Elemente) haben für mich irgendwie mehr Charme. Irgendwie schade.

Kenneth Burgess meint: Der Arcade-Titel von 2009 hat es mit Fusion endlich zum ersten Retail-Ableger gebracht – und das zu Recht! Rekorde brechen, Strecken entwerfen und sich über die letzten 2 Meter ärgern, die bis zum nächsten Rekord in der Rangliste fehlen. Trials Fusion vereint alle Stärken der Vorgänger und sieht auf den aktuellen Konsolen dazu auch noch top aus! Das perfekte Spiel für zwischendurch, um danach einfach mal kurz eine Nachricht mit “Hab deinen Rekord gebrochen, du n00b“ an den besten Kumpel zu schicken.

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Japan-Charts vom 15. bis 21. Dezember 2014

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Yokai Watch 2: Shinuchi (Level-5, 12/14/14) – 532,724 (1,776,895)
  2. [3DS] Pokemon Omega Ruby / Alpha Sapphire (Pokemon, 11/21/14) – 167,534 (2,118,015)
  3. [3DS] Final Fantasy Explorers (Square Enix, 12/18/14) – 161,197 (NEU)
  4. [Wii U] Super Smash Bros. for Wii U (Nintendo, 12/06/14) – 78,927 (385,460)
  5. [3DS] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS (Nintendo, 09/13/14) – 74,226 (1,910,078)
  6. [PS3] Gundam Breaker 2 (Bandai Namco, 12/18/14) – 66,532 (NEU)
  7. [PSV] Gundam Breaker 2 (Bandai Namco, 12/18/14) – 57,188 (NEU)
  8. [3DS] Yokai Watch 2: Ganso / Honke (Level-5, 07/10/14) – 39,223 (2,997,335)
  9. [3DS] Monster Hunter 4 Ultimate (Capcom, 10/11/14) – 38,681 (2,293,954)
  10. [Wii U] Mario Kart 8 (Nintendo, 05/29/14) – 34,331 (813,139)
  11. [PSV] Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Century (Compile Heart, 12/18/14) – 26,313 (NEU)
  12. [3DS] 12-Sai. Honto no Kimochi (Happinet, 12/18/14) – 23,026 (NEU)
  13. [Wii U] Captain Toad: Treasure Tracker (Nintendo, 11/13/14) – 20,376 (100,886)
  14. [PS4] Grand Theft Auto V (Rockstar Games, 12/11/14) – 20,130 (101,789)
  15. [3DS] Sumikko Gurashi Koko ga Ochitsukun Desu (Nihon Colombia, 11/20/14) – 19,848 (55,901)
  16. [PS3] Godzilla (Bandai Namco, 12/18/14) – 19,777 (NEU)
  17. [3DS] Aikatsu! 365-Hi no Idol Days (Bandai Namco, 12/04/14) – 19,064 (68,238)
  18. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 17,190 (3,847,566)
  19. [PS3] Shining Resonance (Sega, 12/11/14) – 16,384 (83,667)
  20. [3DS] Attack on Titan: The Last Wings of Mankind CHAIN (Spike Chunsoft, 12/04/14) – 12,377 (44,100)

Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:

  1. New 3DS XL – 108,235 (83,041)
  2. New 3DS – 46,815 (34,676)
  3. Wii U – 38,314 (27,334)
  4. PS Vita – 32,834 (24,039)
  5. PS4 – 30,951 (68,041)
  6. 3DS XL – 27,469 (24,475)
  7. 3DS – 13,832 (14,911)
  8. PS3 – 9,956 (7,803)
  9. PS Vita TV – 963 (974)
  10. Xbox One – 893 (724)
  11. Xbox 360 – 129 (102)
  12. PSP – 6 (8)

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 12 – Destiny

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Der Online-Koop-Shooter spaltet die Spielergemeinde in enttäuschte Storyliebhaber und eifrige Material-Sammler.

Tobias Kujawa meint: Meine Hassliebe 2014. Wundervolle Optik, schnörkellos gute Steuerung, tolle Schauplätze und vor allem im Koop ein Spaß – für etwa 20 Stunden. Dann ist die ohnehin magere Kampagne durchgespielt und der Charakter auf Level 20. Und dann beginnt der Hass-Teil: Ewiges Grinding nach Auflevel-Material, die immer gleichen Quests und Strikes und Hoffen auf rare und exotische Beute. Für die beiden Raids habe ich noch dazu weder die Zeit noch genügend motivierte Kollegen, daher bleibt mir anscheinend das Spannendste am Spiel verborgen. So habe ich mir das Verweilen im Destiny-Universum nicht vorgestellt.

Sascha Göddenhoff meint: Und der Preis für das meiste verschenkte Potenzial 2014 geht an … Destiny. Gut zwei Monate lang habe ich geschossen, gesammelt und gelevelt wie verrückt. Doch bereits nach dem Ende der Kampagne machte sich Ernüchterung breit, weil Abwechslung zwischen Erde, Mars, Mond und Venus keinen Platz zu haben scheint. Ich spiele und spiele, doch nennenswerte Fortschritte mache ich nicht. Das repetitive Sammeln von Vorhut-Marken, Rohstoffen und des (gehassten) Aszendenten-Materials zieht meinem Spaß am Spiel den Zahn. Dabei wäre es kein Problem, Destiny mit kleinen, aber frischen Aufgaben zu füttern. Grafik, Sound, Steuerung und Koop-Spiel sind spitze, jedoch lässt das Spiel beim Ablauf zahllose Chancen liegen und verdonnert Spieler zum Grinding in Endlossschleife. Selbst der Raid verkam nach anfänglicher Herausforderung zur Beute-Höhle. Fairerweise muss ich sagen, dass Destiny ein dickes Gesamtpaket schnürt: Nach 20 Stunden Kampagne gibt es grundsätzlich weitere Anreize, monatelang weiter zu spielen. Allerdings nur für Leute, denen ständige Wiederholung und geringer Charakter-Aufstieg nichts ausmacht – ich gehöre nicht dazu. Ach, es ist so schade…

Phlipp Frey meint: Im Vorfeld in den Himmel gelobt, waren die Meinungen im Nachhinein eher gespalten. Auch ich sitze gewissermaßen zwischen zwei Stühlen: einerseits bin ich enttäuscht davon, dass von der groß angekündigten Story mit ihren Geheimnissen und Wendungen (bisher) kaum etwas zu sehen war. Trotzdem schafft es Destiny, mich mit seinen Shooter-Mechaniken und Rollenspiel-Elementen über dutzende Stunden in seiner wunderschönen Spielwelt zu fesseln. Die Suche nach neuen und besseren Waffen treibt an, ob allein oder mit Freunden. Schlussendlich ist Destiny für mich ein tolles Spiel, dessen Potenzial aber nur an der Oberfläche kratzt.

Kenneth Burgess meint: Mehr als ein Jahr wurde gehyped, was das Zeug hält und als es dann kam, war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Einen sauberen Start und eine vielköpfige Community waren zwei große Pluspunkte, die Destiny zu Beginn hatte. 100 Spielstunden habe ich in das Teil reingesteckt, aber dann war die Luft endgültig raus – immer gleiches Missionsdesign, zu wenig Erfolgsgefühl in Sachen Loot und eine langweilige Geschichte ließen den Spielspaß bei mir rapide sinken. Auch die erste Erweiterung brachte bisher zu wenig Neuerungen mit sich. Da bleibt es fraglich, ob sich die MMO-artige Sucht bei mir noch einmal bemerkbar machen wird…

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Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 13 – Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

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Das Zusammentreffen von Knobel-Professor und Star-Verteidiger erweist sich als rundum gelungene Kollaboration.

Ulrich Steppberger meint: Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden beinahe auf ganzer Linie erfüllt – Professor Layton vs. Phoenix Wright kommt der Bezeichnung “Das Beste aus zwei Welten” erfreulich nahe. Die letzten Auftritte des Rätsel-Gentlemans ließen es für mein Empfinden etwas an erzählerischem Schwung vermissen, während der Staranwalt selbst beim jüngsten Solo altbekannten Macken nicht gänzlich ablegen konnte,beim Zusammentreffen weichen aber diese Schwächen: Die Geschichte ist flott und lebt von den unterschiedlichen Charakteren, die Rätsel und vor allem die Prozesse bleiben dank sinnvoller Hilfsfunktionen von potenziellen Hängern und Sackgassen verschont. Weil ein weiteres Mal auch der Umfang stimmt, hat mich das Abenteuer rundum überzeugt. Genau für solche Spiele ist der 3DS einfach gemacht. Lustiges Detail am Rande übrigens: Im Westen hatten wir in diesem Fall als Europäer die Nase vorne, in den USA erschien der Titel erst deutlich später…

Thomas Nickel meint: Crossovers gibt es in der Welt der Spiele schon lange, meist trafen sich aber die prominenten Haudegen einschlägiger Kampfspiel-Marken. Kniffliger wird es da schon, wenn sich die Protagonisten eher knobellastiger Abenteuer über den Weg laufen. Und in dieser Hinsicht kann es wohl keiner mit Phoenix Wright und Professor Layton aufnehmen. Wer ist cleverer? Wer ist der größere Gentleman?

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Nintendo eShop – neu am 25. Dezember 2014

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Wii U:

  • The Amazing Spider-Man 2 – 59,99 Euro
  • Transformers: Rise of the Dark Spark – 59,99 Euro
  • Spy Chameleon – 4,99 Euro
  • Duck Hunt (NES) – 4,99 Euro
  • Kuru Kuru Kururin (GBA) – 6,99 Euro
  • Mario Party Advance (GBA) – 6,99 Euro
  • Mega Man Zero (GBA) – 6,99 Euro

3DS:

  • The Amazing Spider-Man 2 – 39,99 Euro
  • Transformers: Rise of the Dark Spark – 39,99 Euro
  • Teenage Mutant Ninja Turtles – 39,99 Euro
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Danger of the Ooze – 39,99 Euro
  • Brutus & Futée – 6,99 Euro
  • Puzzlebox Setup – 2,99 Euro
  • Best of Mahjong – 1,99 Euro
  • Best of Solitarie – 1,99 Euro

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