UK-Charts vom 23. bis 29. Juni 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Sniper Elite 3 (PS4) – NEU
  2. Sniper Elite 3 (Xbox One) – NEU
  3. Watch_Dogs (PS4)
  4. EA Sports UFC (PS4)
  5. Titanfall (Xbox One)
  6. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  7. Sniper Elite 3 (360) – NEU
  8. Minecraft: PlayStation 3 Edition (PS3)
  9. EA Sports UFC (Xbox One)
  10. Mario Kart 8 (Wii U)
  11. Sniper Elite 3 (PS3) – NEU
  12. GRID Autosport (360) – NEU
  13. 2014 FIFA World Cup Brazil (360)
  14. Watch_Dogs (360)
  15. Tomodachi Life (3DS)
  16. Watch_Dogs (Xbox One)
  17. Titanfall (360)
  18. GRID Autosport (PS3) – NEU
  19. FIFA 14 (PS4)
  20. Grand Theft Auto V (360)
  21. Watch_Dogs (PS3)
  22. Wolfenstein: The New Order (360)
  23. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  24. Plants vs. Zombies: Garden Warfare (360)
  25. FIFA 14 (Xbox One)

Coaster Creator 3D – im Test (3DS)

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Hier ist der Name Programm, denn es steht nur eine Tätigkeit auf dem Plan: Baut Achterbahnen auf oder um. In der Karriere erfüllt Ihr 20 Aufgaben durch das Beeinflussen der Kursführung von vorgegebenen Konstruktionen, was zugleich als Einführung in die verschiedenen Editor-Funktionen dient. Euren Einfällen freien Lauf lassen könnt Ihr im Sandkasten mit im Prinzip schnell zusammengestellten eigenen Kreationen – allerdings benötigt der Editor ordentlich Gewöhnungszeit, da die Ansichten in der Blaupause unten und dem Echtzeit-Screen oben nicht automatisch gekoppelt sind. Habt Ihr Euch damit abgefunden, wartet launige Bastelunterhaltung, die mit zwar schlichter, aber dafür dynamischer ”Fahrtoptik” genossen werden kann.

Achterbahn-Baukasten mit Charme, aber etwas sperriger Bedienung.

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Destiny – Dialoge von Peter Dinklage nachbearbeitet

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Der Alphatest von Destiny war für Entwickler Bungie, nach eigenen Angaben, ein großer Erfolg und sehr lehrreich. Erste Konsequenzen daraus wurden ebenfalls gezogen, wie dem wöchentlichen Update auf der offiziellen Website entnommen werden kann.

So wurden die Dialoge von Peter Dinklage bereits nachbearbeitet, nachdem diese bei den Spielern auf wenig Gegenliebe gestoßen waren. Dinklage leiht dem KI-Begleiter “Ghost” seine Stimme und hatte unter anderem schon die Rolle des Tyrion Lannister in “Game of Thrones” inne.

Was mit der Nachbearbeitung der Dialoge genau gemeint ist bzw. wie weit diese ging, ist momentan unklar. Es könnte theoretisch sein, dass Dinklage seine Texte neu aufgenommen hat oder die bereits existierenden mit einer anderen Methode bearbeitet wurden.

The Last of Us Remastered: PS4-Bundle jetzt auch für Europa bestätigt

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Zuerst war es ein von Amazon France geschürtes Gerücht, doch inzwischen wurde es auch im europäischen PS Blog hochoffiziell von Sony bestätigt: Zu The Last of Us Remastered wird es auch in Europa ein PS4-Bundle geben.

Dieses wird hierzulande 429,99 Euro kosten und das Spiel sowie die Konsole samt DualShock-4-Controller enthalten. Beim Erscheinungstermin spricht Sony dann vage von “nächstem Monat”, während Amazon konkret den 30. Juli nennt. Das Amazon-Datum klingt logisch, da es sich dabei gleichzeitig um den Releasetermin des Hauptspiels handelt.

Scram Kitty and his Buddy on Rails – im Test (Wii U)

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Superschlaue Laborratten halten Katzen in einer Raumstation gefangen – um die flauschigen Vierbeiner zu retten, hüpft Ihr in einen schwer bewaffneten Gleiter und erklärt dem Nagerpack den Krieg. Dabei fliegt Ihr nicht wie in einem Shoot’em-Up frei umher, sondern bewegt Euch ausschließlich an den Wänden der Levels entlang. Auf Knopfdruck schießt Ihr, wechselt die Waffe oder springt, ein zweiter Druck führt zum besonders hohen Hopser: Das findet Ihr aber nur selbst raus, mit Tutorials hält sich Scram Kitty vornehm zurück.

Experimentieren ist bei der Suche nach den kleinen Kätzchen gefragt: Nur die faulen Exemplare schweben am Levelende herum, andere müsst Ihr erst anlocken, indem Ihr etwa besonders starke Gegner erlegt oder alle Münzen sammelt. Und nur mit genug geretteten Katzen bekommt Ihr auch Zugriff auf die späteren Levels –haltet Euch also ran.

Thomas Nickel meint: Scram Kitty ist schnell, schwer und herrlich arcadig. Zum Einstieg wären mehr Erläuterungen nett gewesen, aber habt Ihr die Mechaniken und die Verhaltensweisen der flauschigen Vierbeiner verinnerlicht, entwickelt sich ein wunderbar kniffliger Geschicklichkeitstest, der auch erfahrene Spieler fordert. Dazu läuft die gelungene Grafik butterweich, nur der Einsatz beider Bildschirme wirkt nicht so ganz durchdacht, das ändert aber nichts am rundum gelungenen Gesamtbild.

Kniffliger wie flotter Geschicklichkeitstest für Könner.

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Squids Odyssey – im Test (Wii U)

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Ein Trupp Tintenfische will eine alte Ruine plündern und entdeckt dabei eine große Gefahr für den Ozean – die gilt es nun zu bekämpfen. In rundenbasierten Gefechten legt Ihr Euch mit Feinden an und nutzt die Elastizität Eurer Weichtiere: Zieht an ihren Tentakeln und schnalzt sie gezielt auf die Gegner. Tintenfischklassen haben verschiedene Spezialfähigkeiten, mit Helmen könnt Ihr Eure Truppe ebenfalls aufrüsten. Mal müsst Ihr ein Schlachtfeld nur durchqueren, mal alle Gegner besiegen, mal lange genug durchhalten. Trefft Ihr mit einem Angriff gleich mehrere Gegner, winken Belohnungen. Im Kampf achtet Ihr nicht nur auf Lebensenergie, sondern auch auf die Umgebung: Vermeidet es, Eure Helden in Abgründe zu bugsieren. Ursprünglich erschien das musikalisch und grafisch sympathische Squids Odyssey auf iOS und Konsorten, für die Wii U wurden alle Episoden gebündelt.

Thomas Nickel meint: Der Einstieg ist schnell geschafft: Mit bunter Grafik, karibischen Klängen und eingängiger Steuerung ist die Weichtier-Schnalzerei spontan sympathisch. Doch nach ein paar Missionen stellt sich Frust ein: Leicht passiert es, dass ein Helden-Tintenfisch im Abgrund landet – zum Glück nimmt das Problem mit zunehmender Spielerfahrung ab. Doch so gut die Steuerung mit Stylus oder Analogstick im Kampf funktioniert, die ursprünglich auf Mobile ausgelegten Menüs fühlen sich arg fummelig an.

Rundenbasierte, strategisch angehauchte Tintenfisch-Schnipperei.

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PixelJunk Shooter Ultimate – im Test (PS4)

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Es wächst zusammen, was zusammengehört: Auf PS4 und Vita wurden die zu PS3-Zeiten noch separat erhältlichen Shooter vereint, am ebenso gelungenen wie gewitzten Basiskonzept und Leveldesign änderte sich dagegen nichts. Erneut schwebt Ihr mit einem Gleiter durch Höhlengebilde verschiedenen Ursprungs, sammelt vermisste Arbeiter und nutzt Eure Bordwaffen für das Abballern von Feindgetier, überwiegend aber, um Barrieren zu zerstören. Eine wichtige Rolle spielen nicht feststoffliche Umgebungselemente – von Wasser und Lava bis hin zu diversen Gasen –, deren physikalische Eigenschaften ansprechend simuliert werden und die miteinander reagieren können, was in allerlei Situationen geschickt zur Problemlösung eingesetzt werden muss. Ansonsten bekam die Ultimate-Fassung überwiegend Detailkosmetik verpasst, neben zusätzlichen Waffen für die (überflüssigen) Online-Duelle wurde die Grafik auf der PS4 mit subtilen Lichteffekten aufgehübscht, farblich aber nüchterner gestaltet. Ein Neukauf lohnt sich für PS3-Besitzer nicht, Novizen erhalten dagegen ein feines Gesamtpaket.

Höhlenfliegerei mit Schwerpunkt auf Rätsel mit flüssigen Elementen.

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Shigeru Miyamoto findet Nintendo uncool

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Shigeru Miyamoto, geistiger Vater von Mario oder Zelda, hat gegenüber der LA Times eingeräumt,. dass Nintendo Probleme damit habe, aktuellen Trends der Industrie zu folgen, also auch mal so richtig cool zu sein. Aktuell würden viele Game Designer an entsprechenden Titeln zu arbeiten, aber sein Arbeitgeber könne auf dieser Welle nicht mitschwimmen.

Viel leichter sei es für die Mitarbeiter etwa, über sich selbst zu lachen, was man unlängst an der neu arrangierten E3-Pressekonferenz im Stil von Tomodachi Life gesehen hätte. Es habe aber an und für sich kein Problem mit ernsthaften Geschichten und könne diese natürlich auch erschaffen.

Gardening Mama 2: Forest Friends – im Test (3DS)

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Erstaunlich lange war es ruhig um die resolute Cooking Mama: Obwohl sich die charmanten Minispielsammlungen zeitweise sensationell verkauften, liegt ihr letzter Auftritt über zwei Jahre zurück – und für das jetzige Comeback hat sich bislang kein europäischer Vertrieb gefunden. In Gardening Mama 2: Forest Friends lässt die patente Hausfrau mal wieder ihre Küche hinter sich und kümmert sich um das Geschehen auf einem Bauernhof. Wie immer erwarten Euch dabei zahlreiche Minispiele, bei denen Ihr per Styluseinsatz tatkäftig Samen einbuddelt, Pflanzen gießt, Schubkarren balanciert, Weintrauben stampft und, und, und… Die Aufgaben sind abwechlsungsreich und teils sogar anspruchsvoll, haben jedoch einen Haken: Eigentlich spielt Ihr sie in der Haupthandlung nur einmal.

Als Belohnung für erfolgreiches Absolvieren gibt es nämlich neue Saat, die Ihr dann im großen Garten pflanzt, gießt und erntet, was wiederum kaum Geschick erfordert. Nur so bekommt Ihr nämlich Ware für Bestellungen, die Euch die Forest Friends geben, um ihre Läden zu bestücken. Am Ende jeden Spieltags erhaltet Ihr dann Gutscheine, mit denen sich Verzierungen für Euer Grundstück erwerben lassen.

Grundsätzlich ist diese dezent an Harvest Moon angelehnte Neuausrichtung eine interessante Idee, sie funktioniert aber nur begrenzt: Ohne richtige Handlung fehlt der dauerhafte Anreiz, zumal die Reduktion der witzigeren Minispiele zugunsten der monotonen Gieß- und Erntearbeit das Verhältnis zwischen Aufwand und Unterhaltung ins Wanken bringt. Schade auch, dass sämtliche Mehrspieler-Optionen gekippt wurden, die hätten hier prima reingepasst.

Ulrich Steppberger meint: Für den Versuch, die eingefahrene Mama-Formel zu verändern, gibt es ein Lob – richtig gut geklappt hat es jedoch nicht: Bei den altbekannten Minispielen finden sich zwar einige nette neue Einfälle, aber sie dienen weitgehend nur noch als Mittel zum Zweck. Die meiste Zeit verbringt Ihr mit dem Anbauen und vor allem Gießen Eurer Aufzucht, was schnell zur wenig spannenden Routinearbeit verkommt – darüber trösten auch die sympathischen Forest Friends nicht hinweg.

  • 50 ”klassische” Minispiel-Aufgaben
  • Schwerpunkt aber auf Anbau und Ernte von Blumen, Obst und Gemüse
  • erfüllen von einfachen Lieferaufträgen
  • Garten kann verziert werden

Der zweite Ausflug in den ­Garten setzt mehr auf Pflanzenzucht denn Minispiele und büßt damit an Charme und Spielwitz ein.

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Disney Magical World – im Test (3DS)

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Ein kindertaugliches Spielkonzept, bei dem unverkennbar Animal Crossing Pate stand eine prominente Lizenz in den USA hat Nintendo höchstselbst den Vertrieb übernommen: drei Fakten, die es umso rätselhafter machen, dass Disney Magical World für Europa bislang nicht einmal geplant ist. Allerdings lässt sich eins feststellen: Übermäßig viel entgeht Euch damit nicht. Zwar macht die Mischung aus einfacher Stadtsimulation und diversen Minispielen nicht wirklich etwas falsch, aber bis auf die sympathische Inszenierung finden 3DS-Besitzer wenig, das z.B. besagtes Animal Crossing nicht bereits besser konnte.

Auf eine mysteriöse Einladung hin landet Ihr in der Basiswelt Castleton und werdet von Micky Maus zu einer langen Einführung begrüßt, bei der Ihr fast alle Tätigkeiten abklappert: Plaudert mit Einwohnern und erfüllt ihre Wünsche, sammelt Rohstoffe auf Feldern oder baut sie Euch in Shops zusammen und rüstet Euer Café aus, das Ihr bald eröffnet. So sammelt Ihr Sticker, die nach und nach vier Themenwelten wie ”Aladdin” und ”Winnie Puuh” öffnen, dort warten dann auch mal kurze Dungeon-Crawler-Einsätze und sogar ein simples Tanzspiel. Das ist alles nett, aber ziemlich gemächlich und von viel Herumgerenne geprägt, das auf Dauer ermüdet. Schade auch, dass die nette Optik permanent von einer mäßigen Bildrate gepiesackt wird.

Ulrich Steppberger meint: Es steckt zweifelsohne viel Potenzial in der Magical World, doch magisch kam mir bei der Erkundung wenig vor: Dass man mehr bei der Hand genommen wird als in Animal Crossing, ist schon okay. Aber auch bei einem Spiel für jüngere Zielgruppen wünsche ich mir mehr Dynamik und dafür weniger langatmige Ressourcen-Sammelei, bei der zudem der Zufall eine Rolle spielen kann. Die kurzen Dungeon-Erkundungen sind solide, jedoch nicht allzu abwechslungsreich. Schwach ist ohne Frage die Technik, denn wirklich flüssig wird das Geschehen nie dargestellt.

  • spaziert durch 5 Disneywelten und plaudert mit bekannten Stars
  • baut ein Café auf, erntet Gemüse sammelt Waren, schneidert Kleider…

Sympathischer ”Animal Crossing”-Verschnitt mit zielgerich­teteren Aufgaben – technisch bieder und teils langatmig inszeniert.

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