Zu seinen Plänen in puncto Wirtschaftswachstum befragt, erklärte Japans Premierminister Shinz? Abe, dass sein Land von der Entwicklung einer bestimmten Firma lernen könne – nämlich Nintendo.
Laut Übersetzung von Kotaku verwies er auf den Wandel des Konzerns vom Hanafudakarten-Poduzenten zum Videospiel-Hersteller. Als die Nachfrage nach den traditionellen japanischen Karten zurückging, wandte man sich – erfolgreich – neuen Technologien zu. “Und gleichzeitig bewahrt man [das Geschäft] mit den traditionellen Hanafudakarten. Ich denke, das ist mit Sicherheit etwas, von dem wir lernen können”, erläuterte Abe.
(Auch wenn Nintendo derzeit in der Kritik steht und sein Lob insofern zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt – es ist unbestritten, dass der Mario-Konzern schon so manche Krise gemeistert hat. Tatsächlich stellt man auch bis heute – seit 1889 – Hanafudakarten (“Blumenkarten”) her, auch wenn sie nur noch einen Bruchteil des Umsatzes ausmachen – laut Geschäftsbericht Q3 2014 (für 9 Monate): 1,45 Milliarden Yen, also ca. 0,3% des Gesamtumsatzes von 499,12 Milliarden Yen)