Raiden IV: Overkill kommt als PS3-Download

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Wer in den letzten Jahren in Europa auf Seibu Kaihatsus klassische Vertikal-Shooter als der Raiden-Reihe scharf war, hatte in der Regel das Nachsehen: Raiden 3 gab es nur in kleiner Stückzahl in Großbritannien für die PS3, Raiden Fighters Aces für Xbox 360 erschien dank mehrfacher Publisher-Bankrotts nie auf unserem Kontinent (bzw. lediglich in einer iOS-Compilation) und Raiden IV wollte erst gar keiner mehr veröffentlichen, die US-Fassung war prompt mit einem Regionalcode versehen.

An letzteres dürfte man aber in Kürze endlich doch noch kommen, wenn auch mit einem kleinen Umweg: Denn Raiden IV: Overkill ist eine leicht aufgemotzte Umsetzung für die PS3, die Ende April in den USA als Download-Spiel erscheint – wer sich also einen entsprechenden Account auf seiner Konsole anlegt, ist schon fast am Ziel. Eine Europa-Veröffentlichung ist bislang nicht abzusehen, aber wer weiß…

Luftrausers kommt am 18. März für PS3 und Vita

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Entwickler Vlambeer gibt bekannt, dass sein Arcade-Shooter Luftrausers am 18. März zum Preis von 8,99 Euro für PS3 und Vita erscheinen wird. Für das gleichzeitig erhältliche Air Raid Pack Bundle (also genau genommen 100 Steamkeys für die PC-Version) werden hingegen stolze 675 Euro fällig. Vlambeer veröffentlichte vor seinem aktuellen Projekt unter anderem die Spiele Ridiculous Fishing und Nuclear Throne.

In der neuen M!: Evolve

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Matt O’Driscoll, Executive Producer bei ”Evolve”, erzählt über die Zeit bei Valve, die Größe der Spielwelt und die richtige Teamgröße bei den Jägern.

M! Games: Diese Frage habt Ihr vermutlich schon etliche Male gehört, doch ich muss sie trotzdem stellen: Warum habt Ihr kein weiteres Left 4 Dead gemacht, obwohl die Serie beliebt ist und eine ziemlich große Fangemeinde hat?

Matt O’Driscoll: Wir sind jetzt ein unabhängiges Studio und Valve hält die Rechte an Left 4 Dead, daher gibt es von uns keine Fortsetzung. Die Idee für Evolve besteht seit langer Zeit, sogar noch vor Left 4 Dead. Als wir dann die Chance bekamen, als eigenständiger Entwickler unsere Vision in die Tat umzusetzen, sagten wir uns: ”Alles klar, los geht’s!”

M! Games: Habt Ihr die Idee für Evolve während Eurer Zeit bei Valve nicht mal zur Sprache gebracht?

Matt O’Driscoll: Nein, wir waren dort komplett mit Left 4 Dead beschäftigt – erst Teil 1, dann dessen Add-ons. Das Gleiche passierte mit Teil 2. Danach trennten sich die Wege, auch weil wir unsere Unabhängigkeit zurück wollten.

Neugierig geworden? Den Rest des Interviews und das dazugehörige Preview findet Ihr in der M! Games März 2014 – seit dem 21. Februar überall erhältlich!

Fez für PS3, PS4 und Vita terminiert

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Dem europäischen PS Blog ist zu entnehmen, dass Fez am 26. März in Europa erscheinen wird. Die “großen” Versionen laufen dabei mit geschmeidigen 60 Bildern pro Sekunde, wobei die PS4-Fassung sogar eine Full-HD-Auflösung zustande bekommt. Auf der Vita wird hingegen “nur” die native Auflösung des Handehelds geboten. Außerdem erfreulich: Cross-Buy und Cross-Save werden unterstützt, für einmal Bezahlen kriegt Ihr also alle drei Fassungen.

Mario Party: Island Tour – im Test (3DS)

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Nachdem Nintendo auf der Wohnzimmer-Konsole Wii U lieber die Miis zur geselligen Runde antreten lässt, muss der Klempner in Handheld-Gefilde ausweichen: Auf dem 3DS steht die Mario Party unter dem Motto Island Tour, was in der Praxis aber keinen Unterschied macht. Wie üblich tretet Ihr im Haupt-Modus mit bis zu drei Freunden zu einer Brettspielrunde gewürzt mit Minispieleinlagen an dazu reicht ein Modul, aber natürlich braucht jeder ein eigenes Handheld. Findet Ihr nicht genug willige Mitstreiter, füllen CPU-Konkurrenten das Feld auf. Sieben Spielbretter stehen zur Wahl, allesamt mit fixem Ende: Entsprechend geht es nicht wie sonst üblich darum, möglichst viele Sterne zu sammeln, sondern als Erster am Ziel zu sein. Nur gelegentlich sorgen Sonderregeln für dezent abweichende Anforderungen.

Je nach Szenario dauert eine Runde zwischen 10 und 60 Minuten – oft werdet Ihr nur mit überraschend wenigen Minispielen pro Partie beglückt, dafür spielen das Würfelglück und der Zufall tragende Rollen. Lediglich wenn Ihr Euch alleine beschäftigen wollt, stehen die knapp 80 kurzen Aufgaben dank alternativer Spielmodi stärker im Fokus: Tretet bei zehn festgelegten Disziplinen gegen die Zeit an, erklimmt Bowsers Turm inklusive Boss-Duellen oder wählt einfach frei aus, welches Minigame Ihr ausprobieren wollt.

Deren Qualität schwankt deutlich: Von pingeligen und drögen Stylusübungen über kurzweilige Reaktionstests bis hin zu ausgewachsenen Knobelaufgaben und ein paar neckischen Gimmicks mit den AR-Karten ist vieles zu finden, die simplen Übungen bilden aber den Löwenanteil. Dabei werden alle Eingabevarianten des 3DS genutzt, gerade das Drehen und Wenden des ganzen Handhelds scheint es den Designern angetan zu haben. Etwas mehr Einsatz bei der Präsentation hätte nicht geschadet, denn die typisch farbenfrohe Optik lässt es an Einfallsreichtum vermissen und z.B. bei Bowsers Turm bremsen überflüssige Zwischensequenzen nach jeder Runde das Tempo spürbar.

Ulrich Steppberger meint: Vor der heimischen Glotze und zusammen mit ein paar Freunden auf der Couch mag die Mario Party-Serie ja gelegentlich für Laune sorgen. Doch der Handheld-Ableger ist weder in der Gruppe noch alleine ein Knaller: Dazu fällt das Gros der Minispiele zu simpel oder schlicht zu kurz aus, die meisten Spielbretter lassen es an Dynamik vermissen und räumen stattdessen dem Zufall einen übertrieben hohen Stellenwert ein. Dass dabei ein Modul für vier Leute reicht, verdient trotz aller Kritik ein Lob. Für Solisten gibt es sogar einiges zu tun, doch wurde das überwiegend zäh in Szene gesetzt – es ist bezeichnend, dass mir die kleinen Puzzle-Beigaben mehr Spaß gemacht haben als der Rest. Wer wirklich eine Mario Party feiern will, sollte besser seine Wii-Konsole reaktivieren.

  • über 80 Minispiele, darunter 6 längere Bosskämpfe, 3 Knobler und einige AR-Gimmicks
  • 7 Spielfelder, 1 nur mit Partnern nutzbar
  • nur 1 Modul für alle Spieler notwendig

Viel Masse, aber wenig Klasse: Die mobile Party lässt es an Einfallsreichtum sowie Motivation missen und bleibt im Mittelmaß stecken.

Singleplayer52
Multiplayer
Grafik
Sound

Dark Souls II – From Software erklärt, was geändert wurde

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Takeshi Miyazoe, Produzent von Dark Souls II, hat gegenüber TotalXbox erklärt, was From Software bei dem Action-Rollenspiel schwerpunktmäßig geändert hat, um es im Vergleich zu seinen Vorgängern etwa leichter zugänglich zu machen. Schnell wurde dabei klar, dass die Entwickler dabei oft nur kleine Änderungen durchführten, diese dann aber mitunter große Auswirkungen hatten.

Los ging es bei den Animationen, die nun nicht mehr von Hand angefertigt sondern mittels Motion-Capturing-Verfahren von echten Stuntleuten aufgenommen wurden. Außerdem sind bessere Tutorials enthalten, die etwas umfangreicher als im ersten Dark Souls ausfallen. Trotzdem werde man dem Spieler nicht jede Kleinigkeit erklären, um seine Experimentierfreude mit den einzelnen Tools zu fördern.

Die Story wird hingegen in ihren grundsätzlichen Wesenszügen unangetastet bleiben und dem Rezipienten weiterhin eine große Offenheit bieten. Dabei wird der Wind eine bedeutende Rolle einnehmen und etwa besondere Ereignisse und Wendungen andeuten. So kann es mitunter gut sein, dass sich Gras in Windrichtung bewegt und sich von dort aus dann eine Gefahr nähert.

In der aktuellen M!-Ausgabe wurde Dark Souls II übrigens auf Herz und Nieren geprüft – den ausführlichen Test solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen…

Iwata bekräftigt: Nintendo will weiterhin Hard- und Software produzieren

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Nach den schwachen Wii U-Verkäufen wurden bei Nintendos Anlegern Fragen laut, ob Nintendo auch weiterhin sowohl Hard- als auch Software produzieren sollte (Nintendo-Q&A, siehe auch unsere Umfrage).

Nintendos Präsident Satoru Iwata gab nun eine Erklärung ab, dass man dieser Politik treu bleiben wolle und auch in Zukunft Hardware produzieren möchte. Im Statement, das sich vor allem mit der neuen “Quality of Life”-Initiative des Mario-Konzerns befasst, steht unter anderem zu lesen:

“We believe that we can capitalize the most on our strengths through a hardware-software integrated platform business, and therefore this type of dedicated video game platforms will remain our core focus.” (Wir glauben, dass wir am meisten durch unsere Stärke im integrierten Hardware-Software-Geschäft profitieren können, weshalb unser Haupt-Fokus auch weiterhin auf spezielle Videospiel-Plattformen gerichtet sein wird.”)

Die komplette Erklärung könnt Ihr hier nachlesen.

Neues GBA-Futter für Wii U Virtual Console in Sicht

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Nintendo Life berichtet, dass die GBA-Titel Super Mario Ball (auch als Mario Pinball Land bekannt) und Pac-Man Collection vom Australian Classification Board klassifiziert wurden und somit auf der Virtual Console der Wii U erneut veröffentlicht werden können. Wann das genau geschehen wird, steht aktuell aber leider noch nicht fest.

“There Came an Echo” – Xbox One-Kinect-Titel mit Wil “Wesley Crusher” Wheaton

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Entwickler-Studio Iridium hat’s geschafft: There Came an Echo, nach eigenen Angaben ein “sprachgesteuerter Echtzeit-Strategie”-Titel, konnte über Kickstarter finanziert werden.

Zwei Punkte stechen dabei bei dem Spiel der Kalifornier heraus:

Zum einen steht hier die Sprachsteuerung wirklich im Vordergrund: Die Soldaten des – in der nahen Zukunft angesiedelten – Strategiespiels sollen sich laut OXM mit etwa 500 verschiedenen Sprachbefehlen steuern lassen. Das klingt ehrgeizig – notfalls funktioniert’s aber auch über’s Gamepad.

Zum anderen konnte man eine illustre Personalie als Synchron-Sprecher gewinnen: Wil Wheaton, seines Zeichens Ex-StarTrek: TNG-Wesley-Crusher-Darsteller und heutzutage vor allem bekannt als Erzfeind (zumindest anfangs) von “Wesley-Crusher” Sheldon Cooper. Wheaton verleiht dabei dem Protagonisten des Spiels, Kryptograph Corrin, seine Stimme.

There Came an Echo soll im Juni für PC erhältlich sein, die Xbox One-Version soll “kurz danach” folgen.

Interceptor Entertainment kauft den Duke

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Zugegeben – so einfach, wie’s die Überschrift verspricht, ist die Sache nicht. Doch der Reihe nach:

Die dänischen Indie-Entwickler Interceptor Entertainment haben die Duke Nukem-Schöpfer 3D Realms – vormals bekannt unter dem Namen Apogee Software Ltd. – übernommen. (3D Realms war ursprünglich nur eine Abteilung von Apogee für 3D-Spiele. Nachdem diese immer mehr an Bedeutung gewannen, trat man nur noch unter ersterem Namen auf.)

Interceptor bestätigte die Übernahme via Twitter, eine offizielle Bekanntgabe soll noch folgen:

Yes, we have indeed acquired Apogee/3D Realms. We will be giving an official statement tomorrow.@InterceptorEnt , @RiseoftheTriad

— Frederik Schreiber (@Freschism) 2. März 2014

Die Dänen entwickeln derzeit einen neuen Duke Nukem-Titel namens Mass Destruction – als “Action-Rollenspiel” – hier geht’s zur Teaser-Seite. Ihr erstes Projekt war das Fan-Remake Duke Nukem 3D: Reloaded. CEO Mike Nielsen erklärte gegenüber Børsen, dass man “3D Realms stärken und die Legende, die es ist, schützen möchte.”

Das Wörtchen “Legende” ist nicht so verkehrt, verdanken wir dem 1987 in Texas gegründetem Studio neben dem Duke noch Commander Keen, Rise of the Triads und – natürlich – Wolfenstein 3D (als Publisher, entwickelt von id Software). Die Legende bekam allerdings einen Knacks, nachdem man sich bei der Arbeit an Duke Nukem Forever übernahm und die Entwicklung – die am Ende 14 Jahre dauern sollte – Gearbox in die Hände gab.

Und hier kommen wir wieder zum Anfang der Meldung: Die Rechte am Duke veräußerte 3D Realms bereits 2010 an Gearbox – und diese verklagten 3D Realms und Interceptor wegen Vertragsbruch und “unautorisierter Nutzung” der Duke-IP, sowohl im Falle von Duke Nukem: Manhattan-Projekt (Nomen est omen), als auch bei Duke Nukem: Mass Destruction (siehe Polygon).

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