Erste Gerüchte zu neuer Nintendo-Hardware

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Nintendo News hat heute erste Gerüchte zu neuer Nintendo-Hardware für uns. Die Nachfolger von 3DS und Wii U hören demnach auf die Namen “Fusion DS” und “Fusion Terminal” und sind abwärtskompatibel. Technisch sollen die Daddelkisten folgende Spezifikationen zu bieten haben:

Fusion DS:

  • CPU: ARMv8-A Cortex-A53 GPU: Custom Adreno 420-based AMD GPU
  • COM MEMORY: 3 GB LPDDR3 (2 GB Games, 1 GB OS)
  • 2 130 mm DVGA (960 x 640) Capacitive Touchscreen
  • Slide Out Design with Custom Swivel Tilt Hinge
  • Upper Screen made of Gorilla Glass, Comes with Magnetic Cover
  • Low End Vibration for Gameplay and App Alerts
  • 2 Motorized Circle Pads for Haptic Feedback
  • Thumbprint Security Scanner with Pulse Sensing Feedback
  • 2 1mp Stereoptic Cameras
  • Multi-Array Microphone
  • A, B, X, Y, D-Pad, L, R, 1, 2 Buttons
  • 3 Axis Tuning Fork Gyroscope, 3 Axis Accelerometer, Magnetometer
  • NFC Reader
  • 3G Chip with GPS Location
  • Bluetooth v4.0 BLE Command Node used to Interface with Bluetooth Devices such as Cell Phones, Tablets
  • 16 Gigabytes of Internal Flash Storage (Possible Future Unit With 32 Gigabytes)
  • Nintendo 3DS Cart Slot
  • SDHC “Holographic Enhanced” Card Slot up to 128 Gigabyte Limit
  • Mini USB I/O
  • 3300 mAh Li-Ion battery

Fusion Terminal:

  • GPGPU: Custom Radeon HD RX 200 GPU CODENAME LADY (2816 shaders @ 960 MHz, 4.60 TFLOP/s, Fillrates: 60.6 Gpixel/s, 170 Gtexel/s)
  • CPU: IBM 64-Bit Custom POWER 8-Based IBM 8-Core Processor CODENAME JUMPMAN (2.2 GHz, Shared 6 MB L4 cache)
  • Co-CPU: IBM PowerPC 750-based 1.24 GHz Tri-Core Co-Processor CODENAME HAMMER
  • MEMORY: 4 Gigabytes of Unified DDR4 SDRAM CODENAMED KONG, 2 GB DDR3 RAM @ 1600 MHz (12.8 GB/s) On Die CODENAMED BARREL
  • 802.11 b/g/n Wireless
  • Bluetooth v4.0 BLE
  • 2 USB 3.0
  • 1 Coaxial Cable Input
  • 1 CableCARD Slot
  • 4 Custom Stream-Interface Nodes up to 4 Wii U GamePads
  • Versions with Disk Drive play Wii U Optical Disk (4 Layers Maximum), FUSION Holographic Versatile Disc (HVD) and Nintendo 3DS Card Slot
  • 1 HDMI 2.0 1080p/4K Port
  • Dolby TrueHD 5.1 or 7.1 Surround Sound
  • Inductive Charging Surface for up to 4 FUSION DS or IC-Wii Remote Plus Controllers
  • Two versions: Disk Slot Version with 60 Gigs of Internal Flash Storage and Diskless Version with 300 Gigs of Internal Flash Storage

Positive YouTube-Videos – Statement von Microsoft; auch gängige Praxis bei EA?

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Es schlug gestern wahrlich hohe Wellen, als bekannt wurde, dass Microsoft bzw. Machinima User indirekt dafür bezahlt haben sollen, positive YouTube-Videos zur Xbox One zu veröffentlichen (wir berichteten). Erwartungsgemäß ließ ein offizielles Microsoft-Statement dazu nicht lange auf sich warten, es tauchten aber auch Gerüchte auf, dass es bei Electronic Arts ähnliche Praktiken gäbe.

Aber erstmal zu Microsoft: Die haben zusammen mit Machinima gegenüber The Verge zu Protokoll gegeben, dass es sich hierbei um eine typische Marketingpartnerschaft gehandelt habe, um die Xbox One im Dezember zu promoten. Das Xbox-Team würde hingegen keinen der veröffentlichten Inhalte genauer untersuchen. Der Rest bestehe aus Standarddokumenten.

Gleichzeitig veröffentlichte ein User bei NeoGAF Dokumente, die nahelegen, dass es auch bei der Veröffentlichung von Videos zu Next-Gen-Titeln von Electronic Arts ähnliche “Verhaltensrichtlinien” gelten könnten. Zumindest werden schonmal Inspirationsquellen in Videoform angeboten.

Fable Legends: Online-Modus inspiriert von Dark Souls und Journey

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Ein untrügliches Zeichen dafür, dass ein Spiel Qualität hat, ist es meist, wenn andere sich davon was abschauen:

So outete sich John Needham, Chef der Lionhead-Studios, als Dark Souls– und Journey-Fan. Die Möglichkeit bei dem Erstgenannten, die Welten von anderen Spielern heimzusuchen, oder das spielerische (oder wie er es nennt: organische) “Auf- und wieder Abtauchen” in den wüsten Weiten Anderer beim Titel von thatgamecompany haben ihn beim Online-Modus von Fable Legends “definitv inspiriert”.

Fable Legends ist nicht einfach der vierte Teil der Serie, sondern im Kern ein Multiplayer-Spiel, bei dem man entweder mit drei anderen Freunden – klassisch Rollenspiel – die Welten von Albion erkundet, oder aber den Bösewicht spielt, der – einem Sauron gleich – alles überblickend den vier Helden möglichst viele Steine in den Weg legt. Der Schurke spielt sich somit komplett anders – aus seiner Sicht ist’s quasi mehr ein Strategie-oder Tower-Defense-Spiel.

Needham will beweisen, dass die “Marke” Fable “nicht nur für den Einzelspieler-Modus taugt”, erklärte er gegenüber Eurogamer, wobei die Cloud-Fähigkeiten der Xbox One dies noch untermauern sollen.

Monster Monpiece im Laufe des Jahres auch in Europa und den USA

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Gute Nachrichten für Fans von Strategiespielen, die im Besitz einer PlayStation Vita sind: IGN schreibt, dass Monster Monpiece im Laufe des Jahres auch in Europa und den USA erscheinen wird. Der Titel war im Januar 2013 in Japan veröffentlicht worden. Dabei wird inhaltlich offenbar alles beim Alten gelassen, was bedeutet, dass Ihr Euch mit Spielkarten heiße Duelle liefert und sogar das leicht “innovative” Rubbing-System wird es zu uns schaffen.

Titanfall: Offene Beta-Version ist laut Respawn “möglich”

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@_SEB_73 it’s possible

— abbie heppe (@abbieheppe) 19. Januar 2014

Einige wenige Auserwählte dürfen bereits die Alpha-Version von Titanfall antesten – doch wie sieht’s mit einer Open Beta für alle aus?

Fans hakten bei Entwickler Respawn nach. Community-Managerin Abbie Heppe antwortete nun – und hält’s für möglich (siehe oben). Wer hingegen die Spannung aufrecht erhalten will, wartet derweil (hierzulande) noch bis zum 13. März, dann erscheint der Ego-Shooter für 360 und Xbox One.

Gone-Home-Entwickler mag die PS4 lieber als die Xbox One

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Steve Gaynor, Designer bei der Fullbright Company und unter anderem für Gone Home verantwortlich, hat jetzt in einem Interview mit NowGamer erklärt, warum aus der Sicht eines unabhängigen kleinen Entwicklerstudios das Entwickeln für PS4 deutlich leichter als für Xbox One ist.

Hauptgrund dafür sei die Paritätsklausel, welche es diesen Teams verbiete, ihren Titel auch auf der Microsoft-Konsole zu veröffentlichen, wenn dieser bereits für ein PlayStation-System erhältlich ist. Für ein kleines Entwicklerstudio sei es aber schier unmöglich, einen Titel gleichzeitig für mehrere Konsolen zu produzieren, sodass man eben lieber bei der PlayStation bleibe und sehe, was passiere.

Gaynor betont jedoch, dass es für Indie-Entwickler viele verschiedene Veröffentlichungsoptionen gebe und diese nur in seinen Augen die beste sei.

Xbox One hatte über 75 “Vorgängerinnen”, der Controller gar 200

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Egal, ob einem das Endresultat nun gefällt oder nicht – Fakt ist, es steckte viel Arbeit hinter dem Design der Xbox One. Das erzählte jetzt Carl Ledbetter, der maßgebliche Designer von Microsofts Next-Gen-Konsole, in einem Artikel über den Schaffensprozess.

Zwei Jahre tüftelte er und sein Team am Aussehen der neuen Xbox, insgesamt wechselte sie in dieser Zeit 75 Mal ihr Äußeres. Das Design sollte “verstärken, was man an der Xbox schätzt”, aber ebenso sollte sie im Wohnzimmer geradezu im Hintergrund “verschwinden” – Letzteres zumindest erscheint angesichts der schlicht-schwarzen Hülle durchaus möglich.

Auch der Kinect-Sensor wechselte sein Gewand – gut 100 Mal, erklärte Ledbetter. Den Vogel schoss aber der neue Controller mit 200 Entwürfen ab – ironischerweise hatte ihn aber niemand ausdrücklich darum gebeten, diesen überhaupt zu verbessern…

Inspiration holte er sich dabei interessanterweise von unseren Vorfahren und deren Design von Faustkeil und Pfeilspitze. Mehr zur Entwurfsgeschichte der Xbox One erfahrt Ihr hier.

Rune Factory 4 für Europa gecancelt

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Wie wir bereits wissen, ist Entwickler Neverland im letzten Jahr pleite gegangen und das hat jetzt auch Auswirkungen für uns: Wie nämlich gegenüber VG247 offiziell bestätigt wurde, wird Neverlands letztes Projekt mit Namen Rune Factory 4 nicht mehr in Europa erscheinen. Von Marvelous AQL sei zwar noch alles versucht worden, aber ein Release momentan eben nicht möglich.

Da der 3DS über einen Region Lock verfügt, können PAL-Jünger nun auch leider nicht auf den US-Import, welcher im Oktober erschien, zurückgreifen.

Gran Turismo 6 – im Test (PS3)

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Kazunori Yamauchi ist Perfektionist. Kein Wunder, dass er jedem Teil seiner Gran Turismo-Reihe so lange Feinschliff verpasst, bis er zufrieden ist. Entsprechend pfeift er auf Abgabetermine. Satte fünf Jahre benötigten er und sein Team, um Teil 5 fertigzustellen. Gran Turismo 6 steht zwar ”schon” nach drei weiteren Jahren Entwicklung in den Händlerregalen, ist aber trotzdem spät dran. Denn während die Spielewelt auf ein GT für die gerade erschienene PS4 hofft, bedient Yamauchi die PS3. Für manchen Fan vielleicht eine Fehlentscheidung, die die Erstklassigkeit von Teil 6 jedoch in keiner Weise schmälert.

Denn allein dessen schierer Umfang lässt Kenner mit der Zunge schnalzen: 1.200 Autos von 107 Herstellern sowie 37 Strecken in 100 Variationen. Beim Spielstart lässt sich die Vielfalt dank schlankem Hauptmenü kaum erahnen. Ebenso verbessert wurden die (jetzt erfreulich flotten) Ladezeiten: GT 6 installiert seine Inhalte von Disc auf Festplatte unauffällig im Hintergrund. Unschön ist nur der Day-One-Patch, der Euch mit seinen 1,2 GB zur Warterei verdonnert. Erst dann startet Ihr serientypisch mit kargem Kapital die Rennkarriere in sechs Klassen. Hier finden sich Wettbewerbe aller Art, in denen der fahrbare Untersatz mittels Leistungspunkten eingeschränkt wird. Je nach Klasse steigern sich nicht nur die PS der zugelassenen Wagen, sondern auch die Anzahl der Teilnehmer. Anfangs heizt Ihr noch gegen fünf Gegner, bald schon im vollen 16-köpfigen Feld. In den Rundenrennen beginnt Ihr immer von den hinteren Startplätzen und kämpft Euch zur Spitze vor. Nach fliegendem Start zeigt Euch die überarbeitete Fahrphysik bald Grenzen auf: Die Vehikel lassen sich nun flotter in den Grenzbereich treiben und dort besser kontrollieren. Jederzeit korrigiert Ihr Ausrutscher und reizt Kurven bis zum Limit aus. Die einblendbare Ideallinie hilft dabei auf unbekanntem Terrain und vor allem bei Nachtfahrten. Zudem finden Einsteiger Hilfe mit der zehnstufigen Traktionskontrolle, ABS oder dem ”Rutschstopp”, der Schleuderpartien verhindert. Noch mehr Fahrgefühl garantieren die unterstützten Force-Feedback-Lenkräder.

Einer der größten Streitpunkte der GT-Reihe war schon immer die Gegner-KI, die in Teil 6 einen zumindest guten Job verrichtet. Die Computerfahrer rasen etwas konservativ und wagen untereinander wenige Aktionen, was schnell Chancen auf Überholmanöver eröffnet. Dabei geben neuerdings Pfeile an, wenn Wagen im toten Winkel fahren. Verbremst Ihr Euch, rumsen die Kontrahenten schon mal ungestüm ins Wagenheck, selten führt das auch zum Abflug in die Pampa. Auf diese Weise macht Ihr auch Bekanntschaft mit dem optischen Schadensmodell, das entäuschenderweise nur kleine Beulen sowie Lackkratzer zeigt.

Im Vorgänger öffneten sich Karriereinhalte noch mit Eurer Fahrerstufe, in Gran Turismo 6 dagegen geht das mit Sternen, die Ihr mit guten Platzierungen verdient. So schaltet Ihr nebenbei Lizenztests, Spezialwettbewerbe oder ”Kaffeepausen” frei, in denen Ihr Pokale erringt. In Letzteren werft Ihr Kegel um oder düst mit nur einem Liter Benzin möglichst weit. Die Macher versorgen Euch zudem regelmäßig mit wechselnden Saison-Veranstaltungen. Eine nette Dreingabe bildet auch das kurze Bergrennen beim ”Goodwood Festival of Speed” mit diversen Autoklassikern. Auf höheren Karrierekategorien freuen sich Profis auf NASCAR-Rasereien, GT3-Renncups sowie Ausdauerveranstaltungen in Le Mans und am Nürburgring in verkürzter 24-Minuten-Form. Die Streckenauswahl ist dank echten und Fantasie-Kursen auch diesmal ausgewogen. Reale Kurse wie Willow Springs, Mount Panorama oder Brands Hatch warten ebenso auf neue Bestzeiten wie erfundene Rundpisten am Matterhorn oder im Grand Valley. Zudem sind altbekannte Stadtkurse in Tokio, London, Madrid, Rom und Monte Carlo an Bord. Die Toscana, die Eiger Nordwand sowie Chamonix besucht Ihr im Rahmen von Rallye-Wettrennen. Viele Strecken besitzen dabei nicht nur variable Wetterbedingungen von Sonne bis Regen, sondern auch fortschreitende Tageszeiten.

Bei über 100 Autoherstellern sollten auch wählerische Naturen fündig werden, schließlich sind Sportwagen aus dem Hause Bugatti, Pagani, Ferrari und Lamborghini ebenso vertreten wie die unüberschaubare Riege japanischer Kompaktwagen. Weiterhin gibt es unter dem Menüpunkt ”Vision GT” futuristische Konzeptwagen zu bestaunen und zu kaufen. Gran Turismo 6 verzichtet auf den Gebrauchtmarkt, stattdessen findet Ihr alte wie neue Vehikel direkt beim Händler. Dank Premium- und Standardausführung unterteilen diese sich wieder in eine Zweiklassengesellschaft. Premium-Wagen besitzen einen hohen Detailgrad und ein voll ausgestaltetes Cockpit, Standard-Autos dagegen nur einen schwarzen Innenraum sowie niedriger aufgelöste Karosserien. Dennoch fügen sich die im Vergleich zum Vorgänger aufgemöbelten Vehikel besser in den Fuhrpark ein. Fast allen Motorkutschen gemeinsam ist der monotone Motorensound, zumindest könnt Ihr Eure Ohren mit importierbaren MP3-Songs besänftigen. Gleichzeitig peppt Ihr mittels Tuning jeden Wagen nach Belieben auf. Ihr erwerbt neue Fahrwerke, Renngetriebe, Turbolader oder Lachgas-Einspritzung. Äußerlich dürft Ihr aber nur Heck- und Frontflügel sowie Felgen montieren, leider fehlt wieder einmal ein Lack-Editor. Für einen neuen Anstrich benötigt Ihr die gewünschte Farbe im Inventar.

Online macht Gran Turismo 6 dank 16-köpfigem Fahrerfeld und frei wählbaren Bedingungen eine gute Figur. Hier kommen auch Mechanikschäden und Reifenverschleiß ins Spiel. Lobenswert ist außerdem der horizontale Splitscreen für zwei Spieler.

Leider mangelt es noch an einigen Features, die erst in künftigen Updates nachgereicht werden. Dazu zählt der B-Spec-Modus, in dem Ihr zum Teamchef werdet und Computerfahrer kommandiert. Ebenso fehlt der Strecken-Editor samt GPS-Generator sowie stereoskopisches 3D. Auch von der Top-Gear-Strecke, Beschleunigungstests sowie ”Gran Turismo TV” fehlt jede Spur. Doch Entwickler Polyphony Digital will regelmäßig Zusatzinhalte und Patches nachschieben.

Thomas Stuchlik meint: Gran Turismo 6 entfaltet erwartungsgemäß ein faszinierendes wie umfassendes Erlebnis rund um das Thema Auto und begeistert mit stimmigem Fahrgefühl. So ist es immer wieder ein Genuss, die zahlreichen Wagen auf der Strecke bis zum Grenzbereich auszureizen – egal ob mit Controller oder Force-Feedback-Lenkrad. Der riesige Fuhrpark sucht seinesgleichen, auch die Streckenvielfalt sorgt für Abwechslung und überraschende Wettbewerbe. Zur Perfektion reicht es dennoch nicht: Zum einen fehlen beim Erscheinen einige Modi (B-Spec, Strecken-Editor), die erst nachgeschoben werden. Zum anderen nerven Technikmängel: Der unförmige Schattenwurf wirkt teils fehlerhaft, das Kantenflimmern stört, auch das Schadensmodell ist ein Witz. Hier und da stechen außerdem gelegentliche Bildrateneinbrüche ins Auge. Offenbar treibt die ansonsten flüssige Optik in 1080p die PS3 an die Grenze des Machbaren. Unterm Strich bleibt dennoch ein hervorragendes Rennspiel, das nicht nur Fans in Entzücken versetzt.

Ulrich Steppberger meint: Der Zahn der Zeit nagt durchaus an GT 6, gerade im Vergleich mit dem Next-Gen-Rivalen ”Forza 5 sieht Yamauchis PS-Epos nicht mehr so frisch aus. Zudem sind die früher selbstverständlichen 60 Bilder pro Sekunde speziell in der Cockpit-Perspektive eher Ausnahme als Regel. Manch andere Serien-Macke findet sich immer noch, vom übertriebenen Gequietsche der Reifen bis hin zur teils nicht intuitiven Menüführung (obwohl Letztere bereits deutlich besser wurde). Dafür lässt Gran Turismo 6 den Xbox-Konkurrenten in einem entscheidenden Punkt nur am Auspuff schnuppern – die Abwechslung ist unübertroffen. Allein schon die zigfache Streckenzahl, überwiegend mit variablen Wetterbedingungen und Tageszeiten garniert, sorgt für Langzeitmotivation. Hinzu kommen einfallsreiche Renn- und Wettbewerbstypen und schlicht ausgeflippte Ideen wie die Mondfahrt. Quantität und Qualität gehen hier Hand in Hand, das lässt kleinere Schönheitsfehler leicht verzeihen – und durch die angekündigten Updates wird GT 6 nur noch besser.

  • Day-One-Patch bringt mehr Funktionen
  • Spielwährung ist ebenso für echtes Geld erhältlich
  • als ”Anniversary Edition” mit 20 virtuellen Sportwagen erhältlich

Auch Teil 6 ist eines ”Gran Turismo” würdig: Wagenaufgebot, ­Fahrgefühl, Umfang sowie Optik begeis­tern trotz noch fehlender Inhalte.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound

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