UK-Charts vom 30. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

47

Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. FIFA 14 (PS4)
  2. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  3. Call of Duty: Ghosts (360)
  4. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  5. Grand Theft Auto V (360)
  6. FIFA 14 (360)
  7. FIFA 14 (Xbox One)
  8. Battlefield 4 (PS4)
  9. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  10. Battlefield 4 (Xbox One)
  11. Battlefield 4 (360)
  12. Gran Turismo 6 (PS3)
  13. Forza Motorsport 5 (Xbox One)
  14. Grand Theft Auto V (PS3)
  15. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  16. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3)
  17. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS4)
  18. FIFA 14 (PS3)
  19. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  20. Dead Rising 3 (Xbox One)
  21. Just Dance 2014 (Wii)
  22. Need for Speed: Rivals (PS4)
  23. Need for Speed: Rivals (360)
  24. Lego Marvel Super Heroes (360)
  25. Football Manager 2014 (PC)

Contrast – im Test (PS4/360)

4
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Dass Contrast aus Frankreich kommt, war mir nach wenigen Minuten klar – es versprüht eine Atmosphäre, wie sie eben nur Franzosen hinbekommen. Aber halt, das Studio Compulsion kommt aus Kanada? Naja, wenigstens ist das Team in Montreal beheimatet, wo die Mehrzahl der Menschen Französisch als Muttersprache hat. Puh, gerade noch mal die Kurve gekriegt. Nun zurück zum Spiel: Der düstere Noir-Stil verwendet Elemente des Art déco (BioShock), bedient sich aber auch am kitschigen Tim-Burton-Grusellook von ”A Nightmare before Christmas” – nicht zuletzt erinnern die langen Beine der Hauptfigur Dawn an den staksigen Kürbiskönig Jack Skellington. Dawn ist zusammen mit dem kleinen Mädchen Didi die einzige 3D-Figur in der Contrast-Welt – alle anderen handelnden Personen treten nur in Form ihrer Schatten auf. Ihr steuert Dawn – und müsst Didi dabei helfen, ihre Eltern wieder zusammenzubringen. Die leider nur gut dreistündige Geschichte wird gut verständlich und sympathisch erzählt und hat durchaus Herz und Charakter. Wird es Euch gelingen, den Ziehvater vor einem Bad mit Betonschuhen zu bewahren? Und welche Rolle spielt eigentlich der selbstverliebte Zauberkünstler Vincenzo? Um diese und noch mehr Fragen zu lösen, hüpft und sprintet Dawn durch eine räumlich recht kleine 3D-Welt, bestehend aus düsteren Gassen, Straßencafés, einem Astrolabor und einem kuriosen Jahrmarkt. Sobald an einer Stelle eine Lichtquelle deutliche Schatten an die Wände wirft, kann Dawn auf Knopfdruck von der 3D-Welt in die flache Schattenebene wechseln. Das klappt auch im Sprung, zudem erlernt Ihr bald ein Manöver, das Euch erlaubt, kleinere Schattenwände zu durchbrechen. Um die Story-Rätsel zu lösen oder die weit verstreuten Leuchtkugeln zu sammeln, könnt Ihr an etlichen Stellen Mechanismen in Gang setzen, Objekte verschieben oder aber die Lichtquellen ändern – dadurch erschafft Ihr neue Wege und Möglichkeiten, in der Schattenwelt ans Ziel zu gelangen.

Matthias Schmid meint: Ein kurzes, aber tolles Spiel! Wenn nur nicht die Steuerung so hakelig wäre und ich nicht immer irgendwo festhängen oder durchfallen würde! Zum Glück behebt die schärfere, kaum hübschere PS4-Fassung so manches Problem – die Kontrollen sind straffer und die Kameradrehung ist sanfter. So kann ich mich mehr am Artstil und den einfallsreichen Licht- und Schattenknobeleien erfreuen. Contrast hat genau das, was kürzlich ”rain” vermissen ließ: Rätsel. Hier kann ich mit der Welt interagieren und herumprobieren, bevor ich weiterkomme. Ein weiteres Highlight ist ein wirklich lustiges Schattentheater-Level im Limbo-Stil – großartig!

Charmant präsentierter Mix aus klugen Rätseln und mäßigem Hüpfen.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound

Resogun – im Test (PS4)

12
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Die Faszination des Abschießens von Raumschiffen wurde unserem Hobby in die Wiege gelegt: In Spacewar, dem ersten Computerspiel überhaupt, feuerten schon 1962 zwei Piloten mit Projektilen aufeinander. Das genügte für Hochspannung – ein halbes Jahrhundert später funktioniert das Prinzip immer noch prächtig.

Resogun kombiniert Twinstick-Shooter-Steuerung (Analogsticks dienen zum Lenken und Schießen) mit Defender-Spielmechanik (links und rechts fliegen, Männlein retten) und fügt ein paar Feinheiten hinzu. Da wäre zum einen der von Super Stardust HD bekannte Boost, der Euch via L1 zeitlich begrenzt beschleunigt und Gegner unbeschadet rammen lässt zum anderen löst Ihr per R1 das ”Übersteuern” Eurer Waffe aus, was zu einer Art Superschuss führt. Smartbombs als letzte Rettung sind ebenfalls an Bord.

Neben dem Eliminieren von in Wellen anrückenden Alienschiffen ist das Befreien und Retten von zehn grünen Menschlein in jedem der fünf kreisförmigen Levels Eure Hauptaufgabe. Ballert innerhalb eines Zeitfensters alle grün schimmernden Feinde ab, um ein Männlein aus seiner Gefängnisbox zu holen – wenn Ihr nicht alle Gegner erwischt, stirbt es. Sobald es aus seiner Box entwischt ist, läuft es auf dem Boden der Spielfläche umher – und kann durch feindliche Schiffe entführt werden oder durch Euren Beschuss in Abgründe stürzen. Also schnappt Euch das Männchen und bringt es zum rettenden Beamstrahl: Dafür erhaltet Ihr essenzielle Goodies wie Extraleben oder Smartbombs und treibt auch den Multiplikator in die Höhe.

Und darauf kommt es letztlich an, denn bei Resogun geht es um den High Score: Wer z.B. auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe startet, wird auf den Faktor 5 und entsprechend begrenzte Höchstpunktezahlen limitiert. Um überhaupt den Multiplikator steigen zu lassen, müsst Ihr kontinuierlich Feinde abschießen, Menschlein retten sowie Boost und Übersteuern klug einsetzen – und nicht sterben. Drei Raumschiff-Typen bringen u.a. mit zielsuchenden Lasern oder längerer Boost-Dauer zusätzliche Tiefe ins Spiel.

Das visuelle Design setzt auf Voxel (volumetrische Pixel), was einen eigenständigen Look erzeugt und spektakuläre Special FX wie den Zerfall der Spielwelt in kleine Würfel erlaubt. Durch das Level rasende Lichtspielereien und -brechungen, verzerrende Linseneffekte sowie bildschirmfüllende, vielgestaltige Explosionen machen Resogun zum Augenschmaus. Ein druckvolles Sounddesign samt effektgeladener Surround-Abmischung komplettiert die audiovisuelle Komponente.

Oliver Schultes meint: Gestatten, mein Next-Gen-Liebling! Spielspaß kann mit so wunderbar simplen Mitteln erzeugt werden: blitzsaubere Hingucker-Grafik in 1080p samt 60 Bildern pro Sekunde, wuchtiger Sound und ein Punktezähler, der sich durch taktisch kluge Aktionen und Pad-Geschick füllt. Zudem bietet Resogun eine hervorragende Lernkurve mit behutsamem Einstieg und knallhartem Shoot’em-Up-Profisport am anderen Ende. Unverständlich finde ich das Fehlen eines tiefer gehenden Tutorials bzw. einer detaillierten Anleitung – die ausgeklügelte Spielmechanik erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Trotz geringen Umfangs eine Kaufempfehlung!

Kurzer, dank Effekt-Feuerwerk spektakulärer “Defender“-Nachfahre.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

Neue Spiele der Woche: 6. bis 12. Januar 2014

9

Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für Nintendo Wii:

  • Zumba Kids – The Ultimate Zumba Dance Party (505 Games)

Retro-Reklame #29 – WipEout 2097

26

WipEout 2097

(Psygnosis, 1996)

*

In Extra-Größe gewünscht? Dann einfach unten anklicken!

Die Download-Spiele des Jahres 2013 – Platz 5 bis 1

45

Platz 5: Far Cry 3: Blood Dragon

Tobias Kujawa meint: Das Beste an Far Cry 3 ist eindeutig die Blood Dragon-Erweiterung. So viel Humor, Anspielungen, Neon und Synthie-Mucke gibt es eigentlich nur noch auf VHS-Kassetten auf dem örtlichen Flohmarkt. Nur die kleine Open-World-Insel störte mich, ein durchchoreografierter Action-Ritt hätte mir noch besser gefallen.

Matthias Schmeid meint: Hmpf. Nur weil man bei der Story spart, keine Gegner-KI einbaut und jede Farbe durch lila ersetzt, kommt für mich kein kultiger 80er-Shooter bei raus. Ich konnte die Faszination der Kollegen und Presse für dieses spielerisch austauschbare Machwerk nicht nachvollziehen. Da spiel’ ich lieber noch mal das PC-Original von Crytek…

Erhältlich für PS3 und Xbox 360.

Die Download-Spiele des Jahres 2013 – Platz 10 bis 6

39

Platz 10: Stick It to The Man

Thomas Nickel meint: Ich mag die Designs von Klaus Lyngeled schon seit dem durchwachsenen, aber spaßigen The Kore Gang auf der Wii und bei Stick It to The Man kann der Schwede endlich seinen ganzen Wahnsinn rauslassen. Das Spiel ist grafisch schräg, spielerisch clever und wahnsinnig kreativ. Und urkomisch ist es noch dazu. Alles, was ich mir von einem guten Indie-Download erhoffe.

Erhältlich für PS3 und PS Vita.

G. grübelt #03 – Spiele-“Hits” 2014

10

Was durften wir 2013 nicht alles erleben? Mit The Last of Us, Beyond und Gran Turismo 6 belieferte vor allem Sony die alte Konsolengeneration mit Exklusivtiteln, während auf der Seite der Dritthersteller Grand Theft Auto V durch die Medienlandschaft pflügte und uns ab September den lang ersehnten Urlaub nach Los Santos und Umgebung antreten ließ. Freunde neuer Hardware durften nach monatelanger PR-Schlacht im November Hand an PlayStation 4 und Xbox One legen und Nintendo-Fans verlassen seit dem Erscheinen von Super Mario 3D World ihre Wohnung nur noch im Katzenkostüm.

Auf einen bloßen Jahresrückblick wollen wir uns jedoch nicht beschränken, sondern liefern Euch auf den kommenden Seiten den etwas anderen Ausblick für 2014: Welche Hits werden Euch 2014 bestimmt NICHT erwarten? Klickt Euch durch unsere Ideen zu den ganz großen Spiele-Krachern mitsamt passender Cover bzw. Artworks und beherzigt dabei nur eine goldene Regel: Nehmt bloß nichts ernst!

Und ein ganz besonders großer Dank geht an unsere fleißige Grafikbiene Dunn Lewis von TURBO D3, der zu jedem Titel nicht nur eins, sondern gleich mehrere schicke Motive gebastelt hat – im Blog hat jeweils nur eins Platz gefunden, deshalb gibt’s in den nächsten Tagen noch eine eigene Bilder-Galerie, in der Ihr seine gesammelten Werke bewundern und z.B. als coole Wallpapers abgreifen könnt…

 
Über den Autor…

Philipp Gisperts erster Kontakt mit Videospielen trug sich zu, als er mit zarten fünf Jahren zum ersten Mal einen SNES-Controller in der Hand halten durfte. Aus dieser schicksalhaften Begegnung entstand nicht nur die Begeisterung für das Medium Videospiel, sondern später auch das Interesse an Japan als dem Heimatland dieses Unterhaltungszweigs. Heute spielt Philipp auf nahezu allen Sony- und Nintendo-Konsolen und ist ein Verfechter insbesondere der Bedeutung von Videospielen als Erzählmedium.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 1 – Grand Theft Auto V

85

Ulrich Steppberger meint: Hätte mir jemand gesagt, dass Rockstar alle seine  großspurigen Versprechungen bei Grand Theft Auto V tatsächlich in dieser Qualität einhalten würde – ich glaube, ich hätte ihn ausgelacht. Aber tatsächlich ist das wahrhaftige epische Mammutwerk für mich ein Meilenstein, der den haushohen Erwartungen in nahezu allen Belangen gerecht wird. Selten konnte mich ein Open-World-Spiel so von Anfang bis Ende fesseln und die Lust wecken, hinterher noch zahllose Stunden mit Nebenbeschäftigen zu vergeuden. Das Antihelden-Trio ist famos in Szene gesetzt, die Spielwelt mit schrägen Details und sehenswerten Regionen vollgestopft. Noch dazu hat Rockstar North diesmal darauf geachtet, dass alles so zugänglich wird wie noch nie – seit Red Dead Redemption habe ich nichts mehr vergleichbares erlebt. Auf ein paar unnötige Kontroversen-Anheizer wie die Folterszene hätte man ruhig verzichten können und natürlich merkt man dem Spiel an, dass es für die in die Jahre gekommene Hardware fast eine Nummer zu groß ist. Aber dem Erlebnis hat s nicht geschadet – trotzdem wird es Zeit für die Ankündigung der Next-Gen-Fassungen.

Denis Kuckmann meint: Das wurde aber auch Zeit! Die Grand Theft Auto-Serie ist in Sachen Spielbarkeit in der Gegenwart angekommen: Endlich gibt’s eine zeitgemäße Fahrzeug-Steuerung, endlich lässt es sich krampffrei ballern, endlich überzeugt GTA nicht mehr nur durch Quantität, sondern auch durch Qualität. Seien es die Autorennen, das Fallschirmspringen oder die teils herrlich verrückten Mehrspieler-Modi – alles funktioniert und macht Spaß. Klar, auch GTA V reicht in keiner Disziplin an die Besten des jeweiligen Genres heran, die Mischung war in dieser Qualität bislang jedoch unerreicht. Selbst nach über 70 Spielstunden habe ich längst nicht alles gesehen und erlebt, was die riesige, liebevoll gestaltete Welt hergibt. Und dann gibt’s ja noch den Online-Modus! Der macht mir zwar nur zusammen mit Freunden Spaß, dann aber so richtig. GTA V ist völlig zu Recht das Spiel des Jahres – und im Zweifel sogar das Beste bis dato.

Oliver Schultes meint: Wie jedes Grand Theft Auto vorher habe ich Teil 5 begonnen – und irgendwann nach ein paar Stunden erst mal liegen gelassen, um mich mit anderen Spielen zu beschäftigen. Das ist weder der Optik (toll, aber unsauber-ruckelig), noch den Charakteren und ihren Geschichten (das Trio bietet eine Menge erzählenswerten Stoff) oder der Spielmechanik (spielt sich besser als Teil 4 für mein Gefühl) anzulasten. Es liegt einfach an dem Konzept an sich: Ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Welt so riesig, dass ich fast schon in Panik gerate, nie alles sehen zu werden – und ich es deswegen gleich bleiben lasse. Klar, ein irrationaler Gedanke und eine selbst verschuldete Handlungsweise. Aber vielleicht bieten die spielerisch dürftigen Monate Januar und Februar eine gute Gelegenheit, wieder in die extrem faszinierende Grand Theft Auto V-Welt einzutauchen. Verdient hätte sie es auf alle Fälle!

Zum Test geht es hier.

Games With Gold – die Gratisspiele im Januar 2014

26

Vom 1. bis 15. Januar gibt es Sleeping Dogs (unser Test), und vom 16. bis 31. Januar ist Lara Croft and the Guardian of Light (unser Test) dran.

Wobei wir beim Open-World-Epos von Square Enix noch etwas skeptisch sind, schließlich gibt es davon eine spezielle deutsche Fassung – im Prinzip kein Grund, wieso es nicht erhältlich sein kann, aber bei den Kollegen von Sony gab es seinerzeit beim Plus-Angebot deshalb einige Wirren und ein Ersatzprogramm. Aber lange müssen wir ja nicht warten um zu sehen, ob Hongkong besucht werden darf bzw. was womöglich sonst ansteht.

Garantiert problemfrei ist Laras Download-Abstecher, der zwar auch schon wieder ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, aber sich immer noch prima spielt – vor allem wenn man einen Partner dafür greifbar hat.

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