Mike Jones, Produzent von Dead Rising 3 bei Capcom Vancouver, hält seinen Brötchengeber für sehr lernfähig, wie er jetzt in einem Gespräch mt dem britischen OXM betonte. Der Hersteller hatte unlängst mit hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Verkäufen von Resident Evil 6, DmC: Devil May Cry oder Lost Planet 3 enttäuscht, wogegen sich Monster Hunter 4 aber auch als großer Erfolg erwies.
Jones stellt dabei zunächst klar, dass sich Capcom aktuell in einer Phase der Neuausrichtung befinde – schon alleine deshalb, weil ja gerade auch neue Konsolen auf den Markt kämen und die nächste Generation richtig beginne. Es gebe Diskussionen über das Produktportfolio, die Mobiltitel oder den Digitalvertrieb.
In diesem Kontext sei man sich seiner Geschichte stets bewusst und er könne garantieren, dass jeder Mitarbeiter Capcom liebe und nur das Beste für das Unternehmen wolle. Es sei jedoch schwierig, all diese kleinen Stücke schnell dazu zu bringen, sich in die richtige Richtung zu bewegen, einfach aufgrund der schieren Größe von Capcom.
Man habe mit Sicherheit Fehler gemacht, jetzt aber auch mit Deep Down für PS4, Dead Rising 3 für Xbox One oder der Neuauflage von Strider vielversprechende neue Projekte in Entwicklung, die einen hohen Qualitätsstandard erzielen wollten, denn das sei schon in der Vergangenheit immer am wichtigsten gewesen.
Die Fehler der Vergangenheit könnten auch damit zusammengehangen haben, dass der Partner nicht harmoniert habe oder sonstige Dinge nicht funktionierten, aber Jones sieht Capcom auf dem richtigen Weg für die Zukunft. Schließlich habe es, wie oben ersichtlich ist, in den letzten beiden Jahren ja auch nicht nur Misserfolge gegeben.















