IZYs Minis – Uncharted: Golden Abyss

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Ex-Maniac Ingo Zaborowski (IZY) spielt durch. Und fasst kurz zusammen, was er am Ende über die Spiele denkt. Grafik, Technik, Sound, Gameplay, Wertung – sind nebensächlich, Spoiler möglich. Hier erfahrt ihr nichts über das Spiel. Oder alles, was ihr wissen müsst.

Uncharted: Golden Abyss (Vita)

„Nathan Drake kehrt zurück: Kletternd, flirtend, ballernd und Sprüche reißend. Teils tolle Nutzung der Touch-Kontrolle für Puzzles und generell großartige Verpflanzung der Serie auf den kleinen Bildschirm. Durch und durch unterhaltsam.“

M! Test Uncharted: Golden Abyss (Vita)

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Drakengard 3

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Wer die Vorgänger von Drakengard 3 (japanischer Titel: ???? ?? ?????3, Drag-On Dragoon 3) noch nicht kennen sollte: Nein, Entwickler Access Games strickte hier kein Square-typisches Rollenspiel zusammen – das sieht man schon an der Protagonistin:

Hauptperson des Action-RPGs ist Zero, eine “Utautai“, die mittels Gesang Magie beschwören kann. Doch sie trällert nicht gerade Wiegenlieder: Zero wird laut Siliconera als “ultra-gewalttätig” beschrieben, deren Aufgabe es ist, alle ihr fünf Schwestern zu töten – Quasi-Ziel: Last Woman Standing. Sie hat dabei die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu verbessern, indem sie möglichst viele Feinde tötet – die Dame badet bevorzugt im Blut derselben. Durch Kombos kann sie in einen “erregten Zustand“ geraten, dessen höchste Ausprägung der “Utautai–Modus” ist.

Serientypisch steht wieder High-Speed-Action im Vordergrund. Wie Siliconera berichtet, wurde das Kampfsystem entscheidend verbessert: Nun ist man endlich in der Lage, die Waffen mitten im Kampf zu wechseln, ohne dass dieser angehalten wird. Dadurch kann man jetzt trotz Waffenwechsel Kombos ausführen, da diese nicht mehr unterbrochen werden. Die verschiedensten Kombinationen sind nun möglich.

Jeder Waffentyp verfügt dabei über zahlreiche Angriffsmethoden, die jeweils nach Zeros Fortschritten freigeschaltet werden. Die Waffen haben natürlich diverse Stärken und Schwächen; Schwerter sind am einfachsten zu handhaben und relativ ausgewogen; sie sind zwar nicht die mächtigsten Waffen, aber dafür sind sie gut für Combos, welche die Spannungs-/Erregungs-/oder wie auch immer-Leiste schneller auffüllen. Speere sind die stärksten Nahkampfwaffen, aber langsamer zu führen.

Ob das PlayStation 3–exklusive Drakengard 3 auch im Westen erscheint, steht noch in den Sternen.


Lightning Returns: Final Fantasy XIII

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Nur 13 Tage hat man Zeit, um das Ende der Welt in Lightning Returns: Final Fantasy XIII aufzuhalten – das ist soweit bekannt.

Doch man kann die Zeit auch anhalten mittels des sogenannte “Glory-Point”-Systems, erklärte Design-Director Yuji Abe im Gespräch mit Dengeki (übersetzt von Siliconera). “Die Leiste im unteren linken Teil des Bildschirms zeigt die ‘GP‘ an, das ist so etwas wie ein Komfort-Punkte-System. Dies kann während des Kampfes eingesetzt werden, um bestimmte Bereiche auf dem Schlachtfeld zu teleportieren, oder sogar um die Zeit anzuhalten.” Abe empfiehlt es für besonders hektische Situationen – das Durchspielen soll so erleichtert werden.

Die “Ruhmes-Punkte” kann man sich bei Schlachten verdienen; das Anhalten der Zeit hat dabei keinen Einfluss auf die Lebensspanne der Welt im Ganzen. Und wenn man die GPs nicht verwendet? “Lightning wird in der Lage sein, ihre Parameter zu verbessern, indem man einfach die wichtigsten Ereignisse erreicht. Wenn man ihre Parameter um einen größeren Betrag erhöhen möchten, kann man auch  Ausrüstung kaufen.“

Zur Open-World erklärte Abe, dass die meisten Spieler beim ersten Versuch nicht alle versteckten Gebiete und Dungeons finden werden und dass die Abschnitte der offenen Welt nahtlos und ohne Ladezeiten ineinander übergehen, es sei denn, man lässt sich teleportieren oder nutzt ein Fahrzeug.

Lightning Returns: Final Fantasy XIII soll Mitte Februar 2014 für PS3 und 360 erscheinen.

Thunder Wolves – im Test (PS3)

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An Bord eines Hubschraubers fliegt Ihr Missionen in vier verschiedenen Szenarien und legt dabei die halbe Welt die Schutt und Asche. Realismus wird bei Thunder Wolves nicht allzu groß geschrieben, Action steht im Vordergrund: Eure Bordkanone überhitzt nicht und mit der Zeit füllt sich der Raketenvorrat wieder auf. Mal geht es um die reine Zerstörung, mal eskortiert Ihr Einheiten, mal müsst Ihr unbemerkt in feindliches Gebiet eindringen. Mit guten Leistungen spielt Ihr neue Kampfhubschrauber frei, außerdem könnt Ihr mit einem zweiten Spieler gemeinsam antreten – einer lenkt die Maschine, der andere betätigt sich als Schütze. Die Grafik ist sauber und zweckmäßig, die Explosionen krachen gehörig und auf die Steuerung ist Verlass.

Kurzweilige wie solide Hubschrauber-Action mit B-Film-Flair.

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Bugs vs. Tanks! – im Test (3DS)

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Der prominente Entwickler hinter dem nächsten Guild02-Titel ist Mega Man-Erfinder Keiji Inafune. Allerdings hätten wir uns von ihm doch etwas mehr erwartet als ein simples Panzer-Actionspiel, bei dem Ihr XXL-Insekten aufs Korn nehmt. Die Prämisse ist vergnüglich: Im Zweiten Weltkrieg wird ein deutsches Panzerregiment geschrumpft und muss sich nun missionsweise durch die aggressive Wiesenfauna kämpfen. Ihr könnt eine Menge neuer Kettenfahrzeuge erspielen – Fans von abgedrehten Settings, Rieseninsekten und historischen Panzern haben ihren Spaß. Wer aber eher auf Feinschliff, starke Optik und griffige Steuerung schwört, wird mit der rumpeligen Panzerballerei nicht allzu lange durchhalten.

Simple Panzer-Ballerei von Keiji “Mega Man“ Inafune.

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Scourge: Outbreak – im Test (360)

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Vier Soldaten rücken in vier Levels gegen die Nogari Corporation vor, um gefährliche Alientechnologie zu bergen: Ihr hantiert mit neun Waffen in zwei Slots und nutzt zwei Spezialmanöver, Schild und Burst-Attacke. In der klotzigen Umgebung gilt es, von Deckung zu Deckung zu huschen, um die Feindeswellen zurückzudrängen: Im Koop-Modus könnt Ihr ordentlich zusammenarbeiten, bei den trägen KI-Kollegen müsst Ihr stets die Führung übernehmen – zumindest heilen sie Euch zuverlässig. Insgesamt ist die Action jedoch unspektakulär, die Helden steuern sich hakelig und so mancher Grafikfehler sorgt für ungewollte Lacher. Neben der Kampagne daddelt Ihr in drei Multiplayer-Modi für acht Spieler mit fünf separaten Maps.

Einfallsloser Third-Person-Teamshooter, dessen Macken sich summieren.

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Pacific Rim – im Test (360)

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Zum Start des Kino-Spektakels von Guillermo del Toro steht eine Versoftung von Wrestling-Experte Yuke’s parat: Entweder verhaut Ihr mit Eurem Jaeger-Mech im Story-Modus die beeindruckenden Kaiju-Monster oder Ihr tretet im freien Kampf gegen die KI oder andere Spieler an – dann stehen auch die haushohen Ungetüme zur Wahl, das Spieltempo wirkt angesichts der Größe der Figuren gemächlich. Ein Knopf ist dem linken, einer dem rechten Arm zugewiesen, außerdem blockt Ihr und führt Spezialattacken aus. Die Kämpfe fühlen sich wuchtig an, können aber mit dem Krachbum-Faktor der Filmvorlage nicht mithalten. Auch scheinen manche Schläge einfach durch den Gegner hindurchzugehen, da hätte mehr Feinschliff gutgetan.

Unspektakuläre Prügel-Versoftung des fetzigen Kinofilms.

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Storm – im Test (360)

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Irgendwo in der freien Natur steht ein Baum. Auf dem wächst eines Tages ein Samen – man will sich ja vermehren. Doch so einfach ist das nicht: Denn bevor ein neuer Baum wachsen kann, muss der Samen fruchtbaren Boden erreichen – hier kommt Ihr ins Spiel.

In Storm habt Ihr die Kontrolle über die Kräfte Wind, Blitz und Regen, welche auf Knopfdruck eingesetzt werden. Mit dem Wind pustet Ihr Samen umher, per Blitz entzündet Ihr trockenes Holz oder lasst das Saatgut etwas hüpfen. Mit der korrekten Aktion könnt Ihr sogar eine Windhose erzeugen, um den Samen etwas kontrollierter zu transportieren und sogar ein Stück zu schleudern. Der Samen unterliegt stets der Physik: Abschüssiges Gelände kullert er hinab und um einen längeren Hang hinaufzukommen, reicht ein einzelner Windstoß nicht aus. Hier gilt: Achtet darauf, wie viele Aktionen Ihr noch zur Verfügung habt. Dabei werdet Ihr nicht mit künstlicher Element-Verknappung geknechtet, jedes Talent lädt sich nach kurzer Zeit wieder auf. Anfangs sind die Rätsel schnell verstanden und gelöst, doch im Verlauf der 49 Levels steigt die Komplexität deutlich an. Später im Spiel kommt es häufiger vor, dass Ihr über die Herausforderungen erst einmal eine Weile brütet, bis sich eine Lösung auftut.

Grafisch setzt Storm auf hübsches 2D mit einem Wasserfarben-Stil, der an Jonathan Blows Indie-Klassiker Braid erinnert. Die verschiedenen Jahreszeiten mit ihren individuellen Beleuchtungseffekten bringen visuelle Abwechslung ins Spiel.

Thomas Nickel meint: Sieht aus wie Braid und spielt sich wie Flower in 2D. Das waren meine ersten Eindrücke von Storm. Doch habt Ihr erst einmal ein paar Elemente abseits des Winds ausprobiert, entwickelt Storm eine eigene Identität. Spätestens, wenn Ihr die Naturkräfte kombinieren und gemeinsam nutzen müsst, wird klar, dass unter der hübschen Oberfläche ein paar wirklich biestige Rätsel auf Euch warten. Hektik oder Frust kommen dabei selten auf, da Rücksetzpunkte gut verteilt sind und Sackgassen vermieden werden. EKO Software erfindet das Puzzle-Rad nicht neu, aber Storm ist eine angenehm entspannte, hübsch anzusehende und überraschend atmosphärische Knobelei, mit der man gerne mal einen ruhigen Nachmittag auf der Couch verbringt.

Entspannend-fordernde Knobelei, bei der Ihr Naturelemente einsetzt.

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Spartacus Legends – im Test (PS3)

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Mit viel Blut und nackter Haut sorgte die TV-Serie ”Spartacus” für Nervenkitzel – den überträgt Ubisofts Umsetzung zumindest in Sachen Gewalt teilweise ins Free-to-Play-Gewand. Ihr kauft einen Sklaven und weist ihm einen Stil zu: Schwert und Schild, Netz und Dreizack, Speer oder Hammer – ab in die Arena. Mit der Dynamik eines SoulCalibur-Gefechts kann das Antik-Gemetzel nicht mithalten, spielt sich aber wuchtig und auch ein wenig Taktik ist dabei: Ihr sollt ja nicht nur gewinnen, sondern dem Publikum zusätzlich eine Show bieten. Für Siege bekommt Ihr Silbermünzen, die investiert Ihr in Ausrüstung und Training. Oder Ihr zückt die Geldbörse und kauft (gegen echte Moneten) ein paar Goldstücke: So erhaltet Ihr schnell weitaus bessere Ausrüstung, vor allem in Online-Kämpfen ist die eine große Hilfe.

Technisch wirkt Spartacus Legends durchschnittlich: Gelegentlich wird das Gesamtbild von Rucklern gestört, dennoch ist der Wiedererkennungswert für Fans der TV-Vorlage gegeben. Die Figuren selbst fallen nicht allzu detailliert aus, die Ausrüstung ist aber gelungen und auch Verletzungen werden überzeugend dargestellt. Passend dazu – wie könnte es anders sein – sind die brutalen Tötungssequenzen die technischen Highlights: Das Blut spritzt, in Zeitlupe werden Kehlen aufgeschnitten, Köpfe oder andere Körperteile abgeschlagen – eben so, wie es die TV-Vorlage vorgibt.

Thomas Nickel meint: Mit den ausgewachsenen Kampfspielen von Genre-Experten wie Namco oder Capcom kann der Konsolen-Spartacus nicht mithalten, trotzdem macht er seine Sache ordentlich. Die Arena-Atmosphäre kommt gut rüber, die Kämpfe spielen sich angenehm unterschiedlich und die brutalen Tötungsmanöver sollten die Splatter-Fraktion angemessen unterhalten. Da die virtuellen Gladiatoren eine überschaubare Manöverpalette besitzen, bleibt die Einstiegshürde niedrig. Der Free-to-Play-Aspekt ist netterweise nicht allzu aufdringlich: Wer sich etwas Zeit nimmt, kann die Goldmünzen für gute Ausrüstung und wertvolle Boni auch selbst erspielen. Daher ist Spartacus Legends für Freunde der sportlich-blutigen Arena-Betätigung durchaus einen Blick wert.

Gute Free-to-Play-Klopperei, die kaum Bezahlhürden aufstellt.

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Darkstalkers

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Traurige Nachricht für alle Fans von Darkstalkers: Laut eines Statements von Capcoms Fighting Game Manager Matt Dahlgren auf der Comic Con (Siliconera berichtete darüber) ist aktuell kein weiterer Serienteil in Planung. Insgesamt blickt die Reihe auf eine fast 20-jährige Geschichte zurück.

Grund dafür sind die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Verkaufszahlen von Darkstalkers Resurrection. Im Gegensatz dazu sei, so Dahlgren, Street Fighter auf jeden Fall noch nicht tot. Konkrete Zahlen zu dem Thema nannte er allerdings nicht.

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