Far Cry 3: Blood Dragon – im Test (PS3)

3
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Es gab mal eine Zeit, da bestand die Heldenriege auf den Kinoleinwänden nicht aus hühnerbrüstigen Vampiren und glattgebügelten Schönlingen. Stattdessen zogen steroidgefüllte Muskelberge durch die Zelluloid-Lande. Sie redeten wenig, schossen dafür umso mehr und ließen die Kassen der Lichtspielhäuser und Fitnessstudios klingeln. Ihr erinnert Euch mit wohligem Gefühl daran? Dann ist Blood Dragon das Richtige für Euch!

Far Cry 3 braucht Ihr nicht, um in das diffuse Neonlicht der Welt von Commando-Cyborg Rex Colt einzutauchen. Einen flinken Zeigefinger schon. Nach einem überaus witzigen Tutorial wirft Euch Ubisoft eine Menge Gegner in den Weg, die Euch mit unterschiedlicher Bewaffnung und Panzerung fordern, aber etwas mehr Abwechslung hätten vertragen können. Denn abseits der behelmten Schergen warten nur noch untote Wissenschaftler und die titelgebenden Blutdrachen darauf, von Eurem bunten Waffenarsenal zerlegt zu werden.

Früh im Spiel erobert Ihr Euren ersten Stützpunkt und öffnet damit das Tor zur offenen Welt von Blood Dragon. Auf der kleinen Insel patrouillieren Feinde und wilde Viecher, Nebenmissionen, Garnisonen und Sammelgegenstände warten auf erkundungsfreudige Spieler. Die werden mit Waffen-Upgrades und Level-Aufstiegen für ihre Neugier belohnt. Action-Puristen, die so etwas als Schnickschnack abtun, fahren mit dem Jeep schnurstracks zur nächsten Storymission, lassen die Wummen sprechen und erfreuen sich an markigen Sprüchen, tollen Nachlade-Animationen und Nostalgie-Flair, so weit das Auge reicht. Kleine und große Verbeugungen vor ”Terminator”, ”Rocky”, ”Turtles” und Co. machen den eigentlichen Reiz von Blood Dragon aus.

Eingebettet in stimmige Elektro-Musik und meist technisch saubere Grafik, die sogar die horizontalen Störstreifen von VHS-Kassetten simuliert, ergibt sich ein von Nostalgie getriebener Shooter, der Euch für ein paar Stunden in die selige Zeit der Actionserien Eurer Kindheit abtauchen lässt.

Tobias Kujawa meint: Ich bin hin und weg. Weniger von der Spielmechanik, die sich nicht wirklich von Far Cry 3 unterscheidet, solide Shooter-Kost bietet, und deren offene Welt mich zwischen den Actionszenen fast stört. Vielmehr recke ich die Daumen ob der vielen liebevollen Anspielungen auf Stallone, van Damme, Schwarzenegger &amp Co. in die Höhe. Mit ”Terminator”-Schrotflinte, ”RoboCop”-Pistole und ”Star Wars”-Superwaffe mähe ich mich begleitet von den launigen Sprüchen Michael ”Kyle Reese” Biehns durch Roboter und Neon-Dinos. Blood Dragon ist das ”Expendables” der Videospiele, ein wahr gewordener Traum für alle Kinder der 1980er, die mit ”Transformers” und ”He-Man” aufwuchsen. Wären die Gegner vielfältiger, die Knarren brachialer und der Neon-Look nicht irgendwann uninteressant, ich könnte mir die 10 nicht verkneifen.

Eigenständiger Ego-Shooter mit großartigem 1980er-Sci-Fi-Look.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound

Defiance – im Test (PS3)

5
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Zeitgleich zur SyFy-Serie kommt Defiance auf Konsole: In der MMO-Ballerei spielt Ihr die Geschehnisse rund ums endzeitliche San Francisco, welche mit der TV-Handlung verstrickt sind. Jede Folge enthält Hinweise auf sowie Elemente aus dem Spiel, umgekehrt daddelt Ihr inhaltlich verbandelte Episodenquests. Diese werden synchron zur Serie online aktiviert. Ansonsten haltet Ihr Euch an die Hauptquests, die Euch im Schlängelkurs durch die offene MMO-Oberwelt führen. Abseits der Handlung bieten Nebenquests, Herausforderungen, Buggy-Rennen, repetitive Szenen und kooperative Alienschlachten Spannung für hunderte Stunden!

Nach der Notlandung nahe San Francisco erkundet Ihr die Welt mit dem Quad: Ihr brettert durch Gebirge, Farmland, Ruinen und allerlei futuristische Botaniken, welche sich im Laufe des Terraformings entwickelt haben. Es gibt auch diverse Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge und das San-Quentin-Gefängnis zu bestaunen sowie Schnelltransportstationen zu entdecken. Hier sammeln sich die Spieler, weil im Umfeld Automaten (Ausrüstung und Fahrzeuge) installiert sind. Da wird experimentiert, gehandelt und geplaudert. Im Mittelpunkt stehen jedoch die vielen Waffen, mit denen Ihr den KI-gesteuerten Aliens, Soldaten und Endzeitgangs einheizt: Ähnlich zu Borderlands findet und kauft Ihr zahlreiche Varianten mit Elementschaden. Neben Feuerflinte, Biogewehr und Elektroschockpistole gibt’s auch ausgefallene Effekte. Ihr dürft z.B. die Lebensenergie der Gegner absorbieren oder ihnen Parasiten injizieren, die aus ihren Leichen krabbeln und weitere Feinde anknabbern. Obendrein hantiert Ihr mit vielerlei Spezialgeschossen und Feuermodi, darunter Haftgranatenwerfer mit Fernzünder und Schrotflinten mit Salvenfeuer. Des Weiteren lassen sich die Waffen mit bis zu vier Modifikationen erweitern: Wer im Optionsmenü die Schadensanzeige aktiviert, kann aus seinem Arsenal das Optimum herausholen – je nach Gegnertyp unterscheidet sich die Effizienz. Obwohl sich mehrere hundert Spieler in der Sci-Fi-Welt tummeln, zieht Ihr meist alleine los und hofft auf zufällige Gesellschaft: Die Gruppenfunktion erlaubt zwar verbrüderte XP-Jagd, gemeinsame Quests klappen aber nur bei ähnlichem Spielstand: Wenn ein Spieler die Gruppenquest noch nicht aktiviert oder aber bereits gespielt hat, kann er nur mitlaufen und auf die erscheinenden Gegner ballern – Questgegenstände und -szenen sowie Abschlussprämien erscheinen bei ihm nicht! Zudem ist im Gruppenmodus häufige Absprache per Headset erforderlich, weil Zielmarkierungen des Gruppenführers nicht auf die HUDs der Kollegen projiziert werden.

Die umfangreichen Haupt- und Episodenquests stimmen mit Handlungsclips auf bevorstehende Schlachten ein: Zusammen mit KI-Partnern gilt es meist, Stellungen zu erobern, Mechanismen zu aktivieren und Geiseln zu retten. Zunächst bleibt die Handlung dünn, später kommt etwas Dramatik ins Spiel. Dabei entdeckt Ihr acht Sololevels, die sich anschließend für kooperative Schnellspiele direkt anwählen lassen. Gegner verbessern sich mit dem Charakterlevel, die simplen Ballermänner weichen dann gepanzerten Kollegen mit Schild oder Schwachstellen in der Rüstung. Sobald das Handling flutscht, müsst Ihr taktisch spielen! Den entscheidenden Vorteil verschafft Euch eines von vier Haupttalenten: Ihr streift per Knopfdruck die Tarnkappe über, lenkt KI-Gegner mit einem Köder ab, verstärkt den Waffenschaden oder führt Dash-Attacken aus. Zudem optimiert Ihr den Charakter mit 9 von 80 Nebentalenten, die Statusboni und ausgefallene Effekte aktivieren – z.B. das automatische Nachladen der Zweitwaffe und bessere Chancen auf Fundstücke. Neben den üblichen Kesselkämpfen gibt es auch Szenen, die sich mit Schleichen und Snipertaktik lösen lassen: Solange Ihr nur tödliche Treffer landet und dabei außer Hörweite bleibt, verweilt die KI im Patrouillenstatus.

Wer die Spielmechanik ausreizen will, muss hochleveln: Den Maximalwert von 5.000 sollte ein Spieler nach etwa zwei Jahren erreichen. XP und Ausrüstung sammelt Ihr in Archen-Fällen, bei denen Alienwracks auf die Erde stürzen. Dann strömen aus allen Winkeln der Defiance-Welt Spieler herbei, um innerhalb von 30 Minuten mehrere Absturzstellen zu säubern und die anschließende Bossschlacht zu gewinnen. Technisch bleibt die Action weitgehend ruckelfrei, weil ein Filtersystem die Online-Verbindungen reguliert: Schwächeln Bandbreite oder Server, werden die Anzahl der dargestellten Mitspieler und deren Handlungsdetails skaliert. Allerdings müsst Ihr Euch an Lags beim Menüaufruf und der Fortbewegung mit dem Fahrzeug gewöhnen: Braust Ihr mit dem Turbo durch die Landschaft, erscheinen Mitspieler und online eingespielte Szenen mit Verzögerung. So donnert man schon mal gegen Mauern, die erst Augenblicke später sichtbar werden. Die Welt wird nämlich laufend aktualisiert und mit wechselnden Ereignissen bedacht, die Bonusaufgaben bieten. Add-ons mit zusätzlichen Missionen sind ebenfalls geplant.

Oliver Ehrle meint: Die ersten Nächte war ich von Defiance grenzenlos begeistert: Mal gemeinsam ballern, mal Einzelabenteuer bestehen oder sich an zufälligen Herausforderungen versuchen – spontane Abwechslung ist garantiert! Das umfangreiche Waffensystem infiziert ab Level 100 mit dem Sammelfieber und wechselnde Gegnertypen sowie Obermotze halten die Motivation aufrecht, da drücke ich in Sachen Story schon mal ein Auge zu – von einer TV-Umsetzung sollte man kein großes Kino erwarten. Ernüchterung macht sich breit, sobald ich mit einem privaten Freund spielen will: Dass sich Nebenquests nicht wiederholen lassen, ist beim Gruppenspiel unverzeihlich. Hauptmissionen sind nur partiell kooperativ spielbar, die separaten Koop-Levels werden schnell eintönig und bei den Archenschlachten geht es sowieso wild durcheinander – da bleiben Koop-Kumpels oft nur die kleinen Oberweltereignisse. Auch die Teamschlachten im PvP-Modus sind nicht ganz durchdacht, weil die Tarnkappenfähigkeit übervorteilt. Ich fordere umfangreiche Patches!

  • offene MMO-Welt mit Soloquests und kooperativen Schlachten
  • Waffen-Farming à la ”Borderlands”
  • Team-Kämpfe für bis zu 128 Spieler
  • benötigt 10 GB Festplatten-Speicher

Aufregende MMO-Ballerei mit tonnenweise Spezialwaffen und ­Massenschlachten: Gruppen- und PvP-Modi lassen jedoch zu wünschen übrig.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox-Live-Marktplatz-Update

6

Im Xbox-Newsletter wurden für heute mal wieder zwei Titel angekündigt, die aber wohl erst später im Herbst (Mars: War Logs) oder womöglich gar nicht mehr (Girl Fight) erscheinen werden, wer weiß…

Dafür ist auf dem deutschen Marktplatz wie aus dem Nichts Thunder Wolves (800 MS-Punkte) aufgetaucht, das nach einem recht unterhaltsamen Helikopter-Einsatz mit jeder Menge Baller-Action aussieht:

Als Deal der Woche gibt’s diverse Worms-Angebote günstiger – immerhin.

Electronic Arts

34

Electronic Arts schaffte in diesem Jahr den Online-Pass ab – jene Technik also, die mithelfen sollte, den Gebrauchtspielmarkt einzudämmen. Nun unterstellte man EA, das eigene DRM-System nur deshalb aufgegeben zu haben, um die Gebrauchtspiel-Politik von Microsoft für die Xbox One zu untestützen.

Doch dem ist nicht so, erklärte COO Peter Moore gegenüber Polygon:“Als Kerl, der Chief Operating Officer von Electronic Arts ist, kann ich Ihnen sagen, dass EA nicht aggressiv für Sperr-Funktionen der Plattform-Hersteller geworben hat, um die Nutzung von gebrauchten Spielen zu erlauben oder zu verbieten.”

Im Gegenteil – er sei sogar ein “großer Befürworter von gebrauchten Spielen”, behauptete Moore: “Ich mag das Ökosystem. Ich mag die Tatsache, dass es die Preise seit acht Jahren auf einem guten Niveau hält. Ich mag die Tatsache, dass jemand ein physisches Spiel kauft und den Wert dieses Spiel erkennt. Das hält GameStop lebendig und sie sind gute Launch-und Marketing-Partner für uns.”

Der wahre Grund für die Abschaffung des Online-Passes war schlicht, dass es beim Käufer nicht ankam: “Es stieß auf keine Resonanz beim Konsumenten“, erklärte Moore.

PlayStation 4

68

Nach all den guten Nachrichten in Bezug auf die PlayStation 4 -Kein Online-Zwang, keine Restriktion von gebrauchten Spielen, kein Regional-Code für Spiele, austauschbare Festplatte, nur 399 Euro- musste Sony bei einer Sache doch einen Kompromiss machen: Online-Multiplayer-Spiele sind nur für Besitzer eines PlayStation-Plus-Abos möglich, ähnlich wie bei Xbox Live.

Sony Computer Entertainment Europa-Boss Jim Ryan erklärte die Gründe: “Wir wollten sehr bedeutende Fortschritte beim Online-Erlebnis der PlayStation 4 machen […] und sind jetzt in der Lage, eine wettbewerbsfähigere Online-Erfahrung zu bieten, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass dies etwas kosten wird.”

Zum einen wurde also die Online-Infrastruktur gegenüber der PS3 verbessert – zum anderen kommt die PlayStation 4 zu einem verhältnismäßig geringen Startpreis auf den Markt: “Wenn Sie anstreben, einen 349 Pfund (399 Euro)-Preis zu erreichen und versuchen, alle diese Funktionalitäten zu liefern, muss das Geld irgendwo herkommen“, erklärte Ryan gegenüber VG247.

Shigeru Miyamoto

59

Der Wii U-Absatz stagniert, ihr Support von Drittherstellern ebenso – und ein neues Zelda (schien zumindest) in diesem Jahr auch noch nicht in Sicht: Selbst so mancher Nintendo-Fan blickt sorgenvoll in die Zukunft des Traditions-Herstellers. Und die Nintendo-Präsentation auf der E3 half nicht gerade, diese Sorgen auszuräumen.

Wenn’s hart kommt, schickt Nintendo wieder ihren besten Mann an die Front: Shigeru Miyamoto stand gegenüber Polygon Rede und Antwort zur Zukunft seines Arbeitgebers.

So fragte man ihn, ob angesichts des 399-Dollar Preises der PS4 eine Preissenkung bei der Wii U zu erwarten ist – doch hierzu wollte sich Miyamoto noch nicht äußern und verwies auf die “Einzigartigkeit” der Wii U-Features.

Dann wurden die Startschwierigkeiten von 3DS und Wii U angesprochen: Warum war Nintendo bei beiden Systemen nicht in der Lage, ausreichende Top-Titel gleich zum Start der Systeme zu liefern? “Unser Fokus ist immer darauf gerichtet, Inhalte der höchsten Qualität anzubieten, und eine einfache Erhöhung der Entwickler-Teamgröße reicht nicht aus, die Qualität, die wir anstreben, zu erreichen.” Ein anderer Grund war der große Unterschied zwischen den Hardware-Generationen, sowohl beim 3DS wie auch bei der Wii U: “[…] jedes Mal, wenn man einen großen Sprung in der Hardware-Technologie macht, dauert es seine Zeit für die Teams, um dies zu lernen und ihre Entwicklungsumgebung an die großen Veränderungen anzupassen.“

Was auch viele entäuscht hat, war das Ausbleiben der Ankündigung eines neuen Zelda für die Wii U – lediglich die HD-Version von Wind Waker wurde angekündigt. Doch hier schürte Miyamoto Hoffnung: Natürlich “arbeite man hart” an einem brandneuen Link-Abenteuer, doch dies wollte man auf der E3 noch nicht ankündigen, weil dies die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte – doch vielleicht könne man dies noch in diesem Jahr erwarten: “Ich denke, ja, vielleicht. [Lacht] Vielleicht, nachdem genug Leute  Wind Waker HD genossen haben […]”

Auch eine Frage, die man Nintendo schon länger stellt, kam wieder auf den Tisch: Warum gibt Nintendo die Hardware-Sparte nicht auf und konzentriert sich nur noch auf die Software? Doch dies steht nach wie vor nicht zur Debatte: Zum einen aus wirtschaftlicher Sicht, die für Nintendo in Bezug auf die Hardware weiterhin “wichtig” ist. Zum anderen aber auch aus kreativer Sicht: “[…] wir sind in der Lage, die Hardware so zu entwerfen, wie wir wollen, so dass unsere kreativen Teams in der Lage sind, […] die Spiele zu entwickeln, die wir entwickeln wollen.”

Die letzte Frage drehte sich um die stagnierende Wii U-Verkäufe – und die frage, ob Nintendo-Chef Iwata weiterhin im Amt bleibt. Doch Miyamoto stärkte seinem Chef den Rücken: “Dummes Gerede” nannte er das: “Herr Iwata ist der Geschäftsführer unserer Firma und ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, der sie besser managen könnte.”

Das komplette (und umfangreiche) Interview könnt Ihr auf GamesIndustry nachlesen.


Deus Ex: Human Revolution Director’s Cut

13

Nicht zuletzt wegen der Nutzung des Wii-U-GamePads war bisher allgemein davon ausgegangen worden, dass Deus Ex: Human Revolution Director’s Cut nur für die aktuelle stationäre Nintendo-Konsole erscheinen wird. Jetzt wurde der Titel jedoch von Jean Francois (Eidos Montreal) via Gamespot auch für PS3 und Xbox 360 bestätigt.

Bis dato ist allerdings unklar, ob Besitzer des Originals noch einmal den vollen Preis bezahlen müssen oder ob es alternativ ein Add-On geben wird. Mit an Bord sind aber auf jeden Fall alle Inhalte der Wii-U-Version, also beide DLCs und diverse Optimerungen.

Die Funktionen des zweiten Bildschirms übernimmt laut Polygon bei der PS3 die PlayStation Vita, wogegen auf Xbox 360 ein Tablet vonnöten sein wird.

PlayStation 4

52

Ein großes Reizthema des vergangenen Jahres hat inzwischen offenbar ausgedient: der Online Pass. Nachdem bereits Electronic Arts vor kurzem das sinkende Schiff verließ, erklärte es jetzt auch Jim Ryan von Sony Computer Entertainment Europe im Rahmen der E3 gegenüber VG247 für gestorben.

Grundsätzlich gebe es bei der PS4 in Bezug auf gebrauchte Spiele keine Veränderung zur gegenwärtigen Konsolengeneration. So könne der PS3-Nachfolger von Seiten der Hersteller nicht dahingehend modifiziert werden, dass Gebrauchtspiele blockiert würden.

Die Tür für einen Online Pass stehe zwar grundsätzlich noch offen, aber Ryan erwartet in der nächsten Generation nicht mehr viele von ihnen. Hintergrund sei ganz einfach, dass der Kunde das System nicht angenommen habe und einige Hersteller deswegen sogar schon pleite gegangen seien.

Xbox One

200

Wie wir inzwischen alle wissen, setzt die Xbox One voraus, dass man sich innerhalb von 24 Stunden mindestens einmal ins Internet einwählt (bzw. an fremden Konsolen sogar einmal pro Stunde). Dadurch kam natürlich die Frage auf, was Leute ohne einen solchen Zugang machten. Don Mattrick (siehe oben), Executive von Microsoft, hatte nun via GameTrailers einen netten Ratschlag parat:

Demnach habe Microsoft ein Produkt für Leute ohne Connectivity im Angebot, nämlich die Xbox 360, welche ein Offline-Gerät sei. Generell sei die Xbox One von Spielern für Spieler erschaffen worden und die potenziellen Käufer sollten das Always-On-Feature erst beurteilen, wenn sie es auch selbst erlebt hätten.

Langfristig werde man, so Mattrick, ein weltweit führendes Produkt erschaffen, das die Leute lieben werden. Wie man es dabei schaffen will, ohne internetlosen Konsumenten dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, ließ er allerdings offen.

E3 2013 – Nintendo Direct

215

Hallo!

Noch 10 Minuten… bald werden wir (hoffentlich) wissen, was Reggie und Shiggy so zu bieten haben!

Nur noch 3 Minuten bis zum Start – mal sehen, was Nintendo aus der roten Mütze zaubert!

Es geht los! Mit Pokémon X & Y für 3DS – kommen im Oktober.

Weiter geht’s mit dem Firmenklempner, auf Wii U. Super Mario 3D Wörld mit Mehrspieler-Modus und Katzen-Mario (neues, sehr putziges Kostüm) – kommt im Dezember.

Mario Kart! Das war doch die Straße aus Sonic Adventure… Mario Kart 8 für Wii U, ab Frühjahr 2014.

Weiter geht’s mit Wii Party U.

Wii Fit U mit dem neuen Fit Meter verschiebt sich, Iwata bittet um Geduld – kommt diesen Winter.

An Art Academy für Wii U wird gearbeitet, für Miiverse-Künstler gibt es aber einen Vorgeschmack im Sommer via eShop.

Jetzt geht es um Dritthersteller – sowohl Wii U als auch 3DS (die, die noch übrig sind…): Das neue Assassin’s Creed, das neue Batman, Deus Ex: Human Revolution Director’s Cut, Rayman Legends, Splinter Cell: Blacklist, Sonic Lost World, Scribblenauts, Watch_Dogs – da ist schon was dabei.

Jetzt zum eShop: Duck Tales Remastered, Oddworld: New’n’Tasty, Shovel Knight, Spin the Bottle, A World of Kuflings – bunte nette Indie-Sachen.

Jetzt zur Neuauflage von The Legend of Zelda: The Wind Waker HD. Immer noch klasse Mucke! Wer’s noch nicht gespielt hat, hier kommt ein Abenteuer-Leckerbissen mit wunderschöner Mal-Optik. Läuft in 1080p, der Tingleceiver (damals Link zwischen GBA und GameCube) wird für Wii U angepasst, kommt Oktober.

Nun zu The Wonderful 101 – wirkt immer noch interessant, aber auch irgendwie chaotisch. Es wird Zeit, dass wir das mal intensiver spielen können! Kommt am 23. August.

Neuankündigung: ein frisches Donkey Kong Country! Donkey und Freunde treten gegen Wikinger an – in HD auf Wii U! Sieht klasse und nach viel Spaß aus. Natürlich wieder mit Zweispieler-Modus, Diddy und Dixie Kong dabei. Donkey Kong Country: Tropical Freeze, kommt Ende des Jahres.

Jetzt zum Wii-U-Exklusivtitel: Bayonetta 2. Bayonetta sieht auch mit kurzen Haaren adrett aus, abgefahrene Action aus dem Hause Platinum Games.

X von Monolith Soft – Open-World-Style-Action-Adventure, kommt 2014.

Nur noch ein neues Spiel?

Super Smash Bros für 3DS und Wii U, kommen 2014. Mit Mega Man als spielbaren Charakter.

Hm… Was haltet Ihr von dieser Vorstellung?

Neueste Beiträge

God of War Laufey – auf Mai 2027 verschoben

So wirklich schockierend kommt die Nachricht nicht, erschien der ursprüngliche Termin (16. Februar 2027) doch von Anfang an sehr optimistisch respektive überraschend früh: God...

Trails in the Sky 2nd Chapter – im Test (PS5 / Switch / Switch...

Seite 1 Ein gutes Jahr nach dem ersten Remake-Kapitel geht das Abenteuer um die junge Bracerin Estelle Bright weiter: Ursprünglich erschien Trails in the Sky...
Artwork von Helldivers 2

Helldivers 2 – weiteres Update verfügbar

Sony und die Arrowhead Game Studios geben bekannt, dass ein neues Update für Helldivers 2 erschienen ist. Die Pressemitteilung schreibt dazu: Ab sofort sehen sich...

Burnout Crash! – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Mit einem ’echten’ Burnout hat der erste Download-Ableger der Serie kaum noch etwas gemeinsam. Wer sich der Zerstörungsorgie im Miniaturformat deshalb verweigert, tut ihr...

Hyperspace Neptunia: Unlimited – schafft den Sprung nach Europa

https://www.youtube.com/watch?v=vFn-9WbYPWw Idea Factory International gibt bekannt, dass Hyperspace Neptunia: Unlimited im nächsten Jahr auch bei uns für PS4, PS5, Switch und Switch 2 erscheint. Einen...