| Spiel: | Phantom Breaker: Battle Grounds |
| Publisher: | 5bp |
| Developer: | Division2 |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2013 |
Der Download-Ableger eines nur in Japan erschienenen 2,5D-Kampfspiels erinnert frappierend an Ubisofts Scott Pilgrim: Als kleine Pixelfigur wetzt Ihr durch acht horizontal scrollende Levels und verprügelt Dutzende Gegner. Kombiniert Eure Attacken zu langen Combos und sammelt Geld sowie wertvolle Klunker die werden nach Stufenende addiert und steigern Euren Level. Im Gegensatz zu Scott Pilgrim und Co. bewegt Ihr Euch nicht frei durch die Szenarien, sondern wechselt per Schultertaste zwischen zwei Ebenen. Die kompliziert-konfuse Handlung ist nicht der Rede wert, Orte wie das charmant nachgepixelte Akihabara sorgen immerhin für ein Grinsen. Vor allem Moe-Fans kommen wieder einmal voll auf ihre Kosten: Ihr zieht mit Gothic Lolita, Minirock-Ninja, Maid oder Miko in den Kampf, auch auf wippende Brüste wird nicht verzichtet. Spielerisch ist Phantom Breaker: Battle Grounds ordentlich, aber nicht herausragend. Die Steuerung reagiert sauber auf Eure Eingaben, die Schwierigkeit ist einsteigerfreundlich eher niedrig angesiedelt.
Thomas Nickel meint: Gegen Scott Pilgrim können die Anime-Mädels nicht anstinken der Slacker-Held ist in Sachen Animation, Spieltiefe und auch Präsentation überlegen. Spaß machts aber trotzdem: Die Steuerung geht gut von der Hand, Tokio-kundige Spieler erkennen viele Orte wieder und es macht Laune, Gegner zu verhauen und Klunker einzusammeln, um dann bei einem Levelaufstieg individuell seine Fähigkeiten zu steigern. Die konfuse Handlung könnt Ihr dagegen guten Gewissens ignorieren. Schade nur, dass der Online-Modus mit lästigem Lag zu kämpfen hat aber mit ein paar Freunden gemeinsam auf der Couch macht so eine gepflegte Gruppen-Keilerei ohnehin mehr Spaß.
Flottes Sidescroll-Prügeln im Retro-Look schwächer als Scott Pilgrim.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
















Was kaum einer weiß: Ulrich Steppberger ist diplomierter Betriebswirt! Damit er bei global bedeutenden Konzernen keinen größeren Schaden anrichtet, wurde von der damaligen Bundesregierung und dem BND der “Cybermedia Verlag” und dessen Scheinprojekt “MANIAC” gegründet – und Ulrich eingestellt. Was nur als präventive Maßnahme zum Schutz der Weltkonjunktur angedacht war, hat sich zu einer gemeinsamen Erfolgsgeschichte entwickelt: Ulrich und MANIAC, MANIAC und Ulrich – untrennbar stehen diese Namen für knallharten Spielejournalismus voller knurriger Kompetenz und vertauschter Buchstaben. Inwzischen ist Ulrich Projektleiter der MANIAC.de-Website. Wenn Ulrich nicht gerade User sperrt, spielt er iPad-Spiele. Außerdem mag er die heiligen drei “K”: Katzen, K-Pop und koffeinhaltige Limonade.



