Nachdem Valve gestern bereits als Geldgeber für einen “Piston” genannten PC-Konsolen-Hybrid nach der “Steam Box”-Idee in Erscheinung getreten ist (mehr dazu hier), bestätigte Firmen-Oberhaupt Gabe Newell das, was ohnehin alle erwartet haben: Auch Valve selbst wird im Hardware-Bereich tätig und seine eigene Steam Box an den Start bringen.
Über exakte Details wie Preis, Termin und ähnliches lässt sich Newell gegenüber The Verge nicht aus, ein paar interessante Infos gibt’s aber doch: So hört das Gerät auf den Codenamen “Bigfoot”, wird von Haus aus mit Linux laufen, kann aber auch mit einer Windows-Installation versehen werden und beherrscht im Prinzip alles, was ein normaler PC auch leistet. Valve stellt sich das Gerät als eine Art Server für alle im Haus befindlichen Bildschirme vor, die Controller sollen präziser und mit einer geringeren Latenzteit versehen sein als derzeit gängige Pads. Bewegungssteuerung ist nicht angedacht, aber Valve hat Pläne für biometrische Funktionen, gerade das Tracking der Augen wird als gutes Beispiel genannt.
Dann lassen wir uns mal überraschen, wann Bigfoot kommt und ob sich im beinahe täglich dichter besiedelten Steam-Box-Dschungel ein Gerät durchsetzen wird.









