Man kann über Michael Pachter denken, was man will, aber langweilig sind seine Äußerungen selten. Jetzt gibt’s mal wieder eine ganze Wagenlandung davon, die er im Rahmen eines Gesprächs während des “Game Monetization Summit” von sich gegeben hat und von GamesIndustry notiert wurden. Dort findet Ihr sie noch ausführlicher, hier haben wir ein paar Highlights von seinen Prognosen zusammengefasst.
Zum Wii U:
Die derzeit noch rege Unterstützung der Third-Party-Hersteller wird bald versiegen, weil die nächsten Konsolen von Sony und Microsoft einfach besser werden. Call of Duty ist dieses Jahr auf Wii U zwar toll, aber online sehr auf eine Community angewiesen, und niemand, der bei Verstand wäre, kauft einen Wii U genau dafür. Das wäre wie Facebook zu verlassen und sich allein auf Google+ zu beschränken.
Zur Next-Gen-Hardware:
PS3 und Xbox 720 werden Disc-Laufwerke haben, aber auch große Festplatten mit 2 TB. Damit kann man praktisch alles runterladen und muss nie mehr etwas löschen, weil Platz für “hunderte von Spielen, ohne Probleme” vorhanden ist.
Zu Activision & Co.:
Vivendi wird Activision noch ein paar Jahre ausgequetschen, u.a. weil durch sie Geld geliehen und damit Aktion zurück gekauft werden. Außerdem wird als Erstes Take 2 gekauft, weil das gut ins Profil passen würde. Auch Zynga wäre eine gute Übernahme-Idee, nur will deren Boss Marc Pincus wohl nicht verkaufen. THQ dagegen lohnt sich nicht.
Bungies erstes Spiel für Activision wird nur Single Player bzw. Multiplayer gibt es nur für Abonnenten. Activision wird das probieren, weil sie “gierige Schweine” und mutig sind. Außerdem war es hinsichtlich des Profis ein Fehler, Mutiplayer bei Call of Duty gratis zuzulassen.