Legasista – im Test (PS3)

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In Japan erschien Nippon Ichis Legasista regulär auf Disc, im Westen bleibt das Rollenspiel dagegen Download-Käufern vorbehalten – dafür ist es aber günstiger zu haben. Ihr schlüpft in die pixelige Haut von Held Alto, in dessen Fantasy-Welt die alte Technologie in Vergessenheit geriet. Altos Schwester wurde verflucht und nur eine magische ’Waffe’ ist in der Lage, den Bann zu brechen. Tatsächlich entdeckt Alto bald das gesuchte Objekt in einem Turm, doch handelt es sich um kein Schwert, sondern um ein junges Mädchen namens Melize. Das weiß jedoch auch nicht genau, wie die Schwester denn nun den Fluch los wird… Um Melizes Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, gilt es, die zahlreichen Labyrinthe im Inneren des Turms zu durchqueren. Das tut Ihr in klassisch-pixeliger Manier aus der Vogelperspektive: Ihr haut Monster, kassiert Erfahrungspunkte und jede Menge Items. Außerdem trefft Ihr unterwegs neue Verbündete und erstellt auch eigene Figuren. Ein komplexes Job-System hilft, die Helden an die jeweiligen zufallsgenerierten Dungeons anzupassen. Allerdings kann das den Grinding-lastigen Abenteuer-Alltag nicht vertuschen: Meist wird gehackt und gelevelt, bis der Arzt kommt – sammelwütige Naturen haben eine Menge Spaß daran, andere dürfte das auf Dauer eher langweilen. Dafür greifen die Spielsysteme intelligent ineinander, gerade das Job-Konzept sorgt dank zahlreicher Möglichkeiten zur Spezialisierung für Experimentierfreude.

Grafisch gefällt Legasista vor allem Freunden klassischer Pixelgrafik. Spontan würde man ein Spiel wie Legasista eher auf der PSP erwarten, aber es ist eine schöne Abwechslung, einen solchen Grafikstil wieder auf einer HD-Konsole zu sehen. Eine englische Synchro hat sich Publisher NIS America gespart – die Figuren reden Japanisch, für mehr Verständnis sorgen englische Bildschirmtexte. Ihr solltet auf jeden Fall ordentliche Englischkenntnisse mitbringen, wenn Ihr Euch dem Turm und seinen zahlreichen Gefahren stellen wollt.

Gutes Rollenspiel mit klassischem Bitmap-Flair, jedoch sehr auf Grinding ausgelegt.

Singleplayer7
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Machinarium – im Test (PS3)

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Das preisgekrönte Point’n’Click-Adventure schafft den Sprung von PC auf PS3, am Spielerlebnis hat sich nichts geändert: Ihr begleitet einen kleinen Roboter auf seiner Reise, um der fiesen Black Cap Brotherhood das Handwerk zu legen. Die handgezeichneten Hintergründe sehen toll aus, ebenso begeistert der Humor. Auf der technischen Seite hapert es etwas, kein Vollbild sowie das geringe Cursor-Tempo stören. Dafür werden wichtige Elemente nun eingeloggt, wenn Ihr den Zeiger darüber bewegt. Die Texte sind in Englisch, viele davon lest Ihr im Verlauf aber nicht. Die teils knackigen Rätsel lassen sich durchweg mit Geschick und guter Auffassungsgabe lösen. Machinarium wirkt, obwohl drei Jahre alt, immer noch frisch. Wer es bislang nicht gespielt hat, greift zu.

Feines Point’n’Click-Abenteuer mit toller Inszenierung, dem man die magere Technik verzeiht.

Singleplayer8
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Wii U

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Friedliebende Videospieler sollten besser schon mal in Deckung gehen, denn aus Japan gibt es frische Aussagen zum Wii U, die für Fanboy-Zunder sorgen dürften: Eurogamer hat mit einem Entwickler von Omega Force (Schöpfer u.a. von der nicht totzukriegenden Dynasty Warriors-Serie) gesprochen, der an Nintendos neuer Konsole durchaus was zu kritiseren hat.

Akihiro Suzuki, seines Zeichens Produzent der Serie und damit auch für das zum Wii-U-Start anstehende Warriors Orochi 3 Hyper zuständig, ist nämlich mit der Prozessorleistung nicht ganz glücklich: “Eine der Schwächen des Wii U im Vergleich zu PS3 und Xbox 360 ist die etwas gringere CPU-Power.” Weil seine Titel stets sehr viele Gegner auf den Spieler loslassen, würde die Performance unter diesem Aspekt leiden un sie vor eine Herausforderung stellen.

Aber es ist nicht alles verloren an der Nintendo-Front, denn Suzuki sagt auch: “Ausgehend von der Leistung des Wii U wussten wir, dass es für unser Spiel möglich sein könnte, viel besser auszusehen als Spiele auf PS3 und Xbox 360. Macht also keinen Fehler, vom visuellen Standpunkt her gesehen kann die Konsole mehr,” was sie selbst auch ausgenutzt hätten.

Klar ist also wohl nur, dass vieles unklar ist…

Retro/Grade – im Test (PS3)

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Als die Entwicklung von Retro/Grade vor einigen Jahren begann, waren Gitarren-Controller der letzte Schrei und die Idee eines damit gesteuerten Ballerspiels vielversprechend – aber wer findet 2012 noch seine Plastikinstrumente? Wiewohl Besitzer einer Gitarre die etwas intuitivere Kontrollmethode genießen, funktioniert das Spiel auch mit dem Pad ordentlich: Als Opfer einer Zeitanomalie müsst Ihr einen Weltraumkampf quasi rückwärts zocken – in fünf Bahnen abgefeuerte Schüsse kehren zu Euch zurück und werden per Knopfdruck gesammelt. Das spielt sich in der Tat fast wie ein futuristisch angehauchtes Guitar Hero und profitiert von der bunt-spacigen Inszenierung. Schade allerdings, dass mit nur zehn Elektro-Songs der Umfang recht mickrig ausfällt.

Bunter Reaktionstest mit etwas geringem Umfang und alternativer Gitarrensteuerung.

Singleplayer6
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Rock Band Blitz – im Test (PS3)

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Während Guitar Hero aus dem kollektiven Gamer-Bewusstsein gestrichen scheint, hält die inzwischen eigenständige Rock Band-Schmiede Harmonix wacker die Erinnerung an glorreichere Musikspiel-Zeiten am Leben: Wöchentlich werden neue Download-Songs für Teil 3 veröffentlicht und mit Rock Band Blitz will man nun neue Interessenten anlocken. Allerdings hat der Download-Ableger mit den großen Konsolen-Brüdern nur noch bedingt etwas gemeinsam und orientiert sich an den PSP-/DS-Fassungen oder den PS2-Frühwerken Frequency und Amplitude. Statt mit Instrumenten in der Hand ’Noten’ nachzuspielen, wechselt Ihr per Pad zwischen bis zu fünf parallel laufenden Klangspuren und müsst rechtzeitig anscrollende Markierungen treffen, um die Combozähler hochzutreiben. Was arg abstrakt wirkt, entpuppt sich nach kurzer Übung und dank kluger Markersetzung als durchaus intuitiv und unterhaltsam, zumal zahlreiche optionale Extras viel Spielraum für Rekordpunktzahlen ermöglichen. Mit 25 Songs ist eine solide Auswahl vorhanden, die zudem auch in Rock Band 3 ’traditionell’ genutzt werden kann. Im Gegenzug sind alle Songs kompatibel, die Ihr je für einen der Vorgänger gekauft oder davon auf Eure Festplatte exportiert habt – ein kluger Schachzug, um die Abwechslung hochzutreiben. Um das ganze Potenzial von Blitz auszureizen, braucht Ihr aber Lust auf Punktejagd und am besten eine ordentliche Zahl Onlinefreunde, gegen die Ihr indirekt antretet. Denn eine Karriere oder Ähnliches fehlt, weshalb für reine Solisten die Motivation nicht allzu lang anhalten dürfte.

Flotter und gut spielbarer Abstecker in die Reaktionsecke, leider ohne Mehrspieler-Modus.

Singleplayer7
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Dragon’s Dogma

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Anhänger von Capcoms umfangreichen Rollenspiel dürfen sich freuen, auch wenn am Anfang etwas Verwirrung herrschte: Denn Dragon’s Dogma geht definitiv weiter – zwar (noch) nicht mit einer eigenständigen Fortsetzung, wie es die ersten Zitate aus Tokio vermuten ließen, aber dafür mit einer “großen Erweiterung”.

Die soll irgendwann nächstes Jahr erhältlich sein und hört auf den Namen Dark Arisen – ansonsten hält sich Capcom äußerst bedeckt, neben dem Trailer und ein paar Bildern (beides findet Ihr unten) gab es nur zu hören, dass die Spielstände des Hauptspiels übernommen werden können.

Das erhält übrigens bis dahin noch etwas kostenlosen DLC, der es dann erlaubt, das Abenteuer als Speedrun oder mit höherem Schwierigkeitsgrad als bisher anzugehen.

Kung Fu Strike: The Warrior’s Rage – im Test (360)

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Mit diesem Prügler werden wegen der kaum vorhandenen Spielbalance nur knallharte Genre-Fans glücklich: So habt Ihr es im Laufe der vierstündigen Kampagne Level für Level mit zu vielen Widersachern zu tun. Selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe seid Ihr oft chancenlos und verliert Euch in dem daraus resultierenden Chaos. Dass jeder der 28 Levels aus gerade mal einem Raum besteht, stößt ebenso sauer auf wie die bockige Kamera. Schade um das verschenkte Potenzial, denn der Titel wüsste mit krachigem Kampfsystem, vielfältiger Move-Palette und leichten RPG-Elementen durchaus zu überzeugen. Unser Tipp: Schnappt Euch einen Freund für die Offline-Koop-Kampagne, dann klappt’s besser mit dem Spielspaß.

Mittelprächtige Prügelei mit für Solo-Kämpfer teils unfairen Gegneranhäufungen.

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Dust: An Elysian Tail – im Test (360)

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2D-Puristen dürfte beim Anblick von Dust das Herz aufgehen: Auf der einen Seite begeistert das Action-Rollenspiel mit wunderschön gezeichneten Hintergründen und Charakteren, auf der anderen fällt der Titel in eines der spannendsten 2D-Sub-Genres – die Nische der ’Metroidvania’-Spiele. Sprich: Euch erwartet eine riesige, mit Geheimnissen und Quest-Gebern vollgestopfte Welt, die sich durch das Erlernen neuer Fähigkeiten erst allmählich erschließt und in der das mehrmalige Besuchen bestimmter Orte zum Pflichtprogramm gehört. Das Abenteuer steckt Euch in die Haut des titelgebenden Helden, der zu Beginn an Amnesie leidet. Die Geschichte verläuft leider so vorhersehbar, wie es der langweilige Beginn vermuten lässt – reden wir also lieber über die Stärken, denn davon gibt es einige. So kommen auch Action-Freunde nicht zu kurz: Gemeinsam mit seinem sprechenden Schwert und der Ameisenbeutler-Begleiterin Fidget fegt Dust die Gegner oft in Massen vom Bildschirm. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern geht auch hervorragend von der Hand, so dass der Combo-Zähler selten unter der Marke von 100 zum Stehen kommt. Für besiegte Feinde erhaltet Ihr Erfahrungspunkte, mit denen Ihr Gesundheit oder Durchschlagskraft verbessert. Rollenspieler erfreuen sich an unzähligen Ausrüstungsgegenständen, die sie zum Teil aus gefundenen Materialien selbst zusammenzimmern, für Abwechslung sorgen mitunter fordernde Jump’n’Run-Abschnitte. Wollt Ihr der Welt von Dust: An Elysian Tail jedes Geheimnis entlocken, seid Ihr weit über zehn Stunden beschäftigt. Aufmerksame Spieler entdecken z.B. zahlreiche Gastauftritte bekannter Indie-Charaktere.

Feines Action-Rollenspiel, das besonders mit seiner handgezeichneten Optik begeistert.

Singleplayer9
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Take-Two Interactive

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Schlechte Nachrichten aus dem Hause Take Two: Wie deren CEO, Strauss Zelnick, auf einer Investorenkonferenz mitteilte (Joystiq berichtete später darüber), konnte der Hersteller seine gesteckten Umsatzziele im letzten Jahr nicht erreichen. Außerdem könnten auch für 2013 diesbezüglich keine großen Sprünge bzw. Einnahmen von 1,7 bis 1,8 Milliarden Dollar bei einem Defizit von 600 Millionen Dollar erwartet werden.

Hauptgrund dafür sei laut Zelnick die aus Qualitätsgründen erfolgte Verschiebung einiger Toptitel auf das kommende Jahr. Er nannte dabei zwar keine Namen, spielte dabei aber sicher auf BioShock Infinite (momentan für den 26. Februar 2013 geplant) und GTA V (noch ohne konkretes Datum) an.

3DS XL

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Das Nintendo bei der XL-Version des 3DS die Gelegenheit nicht nutzte, diesen mit einem zweiten Analog-Stick auszustatten, ist ärgerlich; dass daraufhin das klobige Zubehör (das Spieler mit großen Händen durchaus zu schätzen wissen) auch für den großen 3DS erscheinen würde, war nur eine Frage der Zeit und wurde auch vom Mario-Konzern nie verheimlicht.

NintendoEverything zeigte nun das erste Bild des Accessoires, kompatibel mit Resident Evil: Revelations, Kid Icarus: Uprising, Monster Hunter 3 Ultimate und Metal Gear Solid: Snake Eater 3D. Preis- und Erscheinungstermin sind noch nicht bekannt.

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