M!oment M!al #26 – Mobile Konkurrenten

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Es war einmal der Game Boy. Ein kleiner weiß-grauer Kasten, der mit grauen Modulen gefüttert wurde. Konsolen gab es schon vorher, und wer mag, darf Tabletops auch als transportabel klassifizieren. Doch der Game Boy war anders. Wir nahmen ihn mit, überall hin. Er trat den morgendlichen Schulweg mit uns an, obwohl seine Lern-Philosophie mit der in Schulen allgemein vorherrschenden Version wenig gemein hatte. Er legte sich mit uns schlafen, doch bevor wir die Augen schlossen, wurden noch ein paar Reihen bei Tetris abgebaut. Da wurde es das ein oder andere Mal ganz schön spät. Portables Spielen wurde seitens Nintendo salonfähig gemacht. Warum nicht im Bus eine kurze Runde zocken? Was spricht dagegen, bei schönem Wetter raus auf die Wiese zu gehen und den Highscore zu jagen? Unterwegs daddeln hat eine Tradition, denn nach dem Game Boy kamen viele weitere Handhelds auf den Markt. Bis heute probierten sich so einige Hersteller an tragbaren Systemen. Mal waren diese erfolgreich wie bei Nintendo, ein anderes Mal schafften sie es gar nicht bis in die Händlerregale – wer etwa die verrückte Gizmondo-Story noch nicht kennt, liest diese hier bitte nach. Fakt ist aber auch, das Spiele für Mobiltelefone den etablierten Geräten in den vergangenen Jahren schwere Konkurrenz machen. Die aktuellen Hosentaschen-Spielereien Nintendo 3DS sowie PlayStation Vita kämpfen gegen Google Play und App-Store, und nicht wenige sagen, dieser Kampf sei aussichtslos. Ich schaue etwas genauer hin und versuche mich an einer Analyse der gegenwärtigen Situation.

Seit dem Start des Game Boy sind mehr als 20 Jahre vergangen. Damals lagen die Dinge für mobiles Spielen noch anders als heute. Vergleichen wir etwa Nintendos Kleinen mit heutigen Mobiltelefonen, so stellen wir fest: der konnte nichts, außer Spielen. Sind aktuelle Smartphones mit immenser Rechenleistung in der Lage, neben der Spielsoftware noch mobiles Surfen im Internet, Videowiedergabe und Office-Anwendungen zu verwalten, so konnten wir mit dem Game Boy nur eines tun: nämlich spielen. Doch das war ja auch das eigentlich Wichtige, schließlich dachte um 1990 noch niemand an kabellosen Datentransfer und Apps. Videospiele sollten im Alltag der Menschen präsenter sein, und weil sich dieser Alltag in der Regel nicht ausschließlich auf der heimischen Couch abspielte, mussten Alternativen her. Nintendo überzeugte mit dem Game Boy Millionen von Menschen und machte das Gerät zu einem Welterfolg. Seine Vorzüge lagen auf der Hand: ein geringer Preis, gutes Handling, Zugänglichkeit, gute Batterieleistung und vor allem viele Games. Allein in Europa konnten über 40 Millionen Geräte abgesetzt werden.

DoDonPachi Saidaioujou

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Heute fand ich Japan, genauergesagt in Tokio, genauergesagt in Akihabara das ‘Xbox 360 Great Appreciation Festival’ statt – ein wunderbar passender Anlass für die Shoot’em-Up-Schmiede Cave, Ihr jüngstes Vertikalshooter-Baby für den Heimkonsolenmarkt anzukündigen. DoDonPachi Saidaioujou soll Anfang 2013 für die Xbox 360 erscheinen – bislang ist selbstverständlich nur von einem Japan-Release die Rede. Weil es aber der jüngste Teil der DoDonPachi-Serie (Resurrection) bekanntermaßen zu uns geschafft hat, sind wir da erstmal guter Dinge.

Cave-typisch bringt die Xbox-360-Fassung natürlich ein paar Vorteile gegenüber der in diesem Jahr veröffentlichten Arcade-Version mit: HD-Grafiken, einen neuen Anfänger-Modus, einen 360-exklusiven Arrange-Modus sowie eine zusätzliche Spielfigur (die Element Doll Extra D).

Wir lieben Final Fantasy

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Seit den PSone-Zeiten setzt Final Fantasy die Messlatte in Sachen Render-Vorspänne höher und höher. Und dank der Remake-Freudigkeit von Square Enix haben mittlerweile auch die früheren Episoden üppige Intros vorzuweisen. Begleitet uns auf eine kleinen Render-Reise durch Geschichte von Final Fantasy!

Final Fantasy

Auf dem NES bot das erste Final Fantasy nicht viel in Sachen Intro – weiße Schrift auf blauem Grund, dazu die erste Chiptune-Fassung der klassischen “Prelude”. Da wollte Square Enix beim PSone-Remake schon etwas mehr auffahren und renderte einen netten Vorspann, der auf das Abenteuer einstimmen sollte.
Heute könnt Ihr das erste Final Fantasy auf so gut wie jeder Plattform spielen. Puristen mit ordentlich Ausdauer holen sich das NES-Original für sechs Euro auf der Virtual Console, wir raten am ehesten zur PSone-Umsetzung, am besten natürlich als 60HZ Import. In der wurde nicht nur die Grafik auf gehobenes 16Bit-Niveau aufgehübscht und die Musik wunderbar neu arrangiert, Ihr könnt auch aus diversen Regel-Vereinfachungen wählen oder mit dem knackigen Ur-Schwierigkeitsgrad spielen. Diese Option fehlt den Umsetzungen für GBA, PSP und iOS leider.

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Peter Moore

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Denkt man an Befürworter des Digitalvertriebs von Video- und Computerspielen, kommt man an Electronic Arts nicht vorbei. Die FIFA-Macher gaben in letzter Zeit mehrere Interviews, in denen sie betonten, dass dieser den Verkauf physischer Versionen bald ablösen werde. Leicht relativiert bzw. abgeschwächt hat diese Haltung nun Peter Moore gegenüber MCV am Rande der Gamescom. So halte er zwar nach wie vor große Stücke auf den digitalen Vertrieb, sagte aber verpackten Versionen zu Beginn der nächsten Generation ein Comeback voraus.

“Verstehen Sie das nicht falsch, unsere Prognose für dieses Jahr ist ein Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar mit verpackten Gütern”, beginnt er. Es werde ein 40 Pfund teures Konsolenspiel geben, aber eben auch Produkte für iPhone- oder PC. Battlefield und FIFA hätten immer eine große Chance.

EA reagiere schlichtweg auf die Wünsche der Kunden. Er selbst hätte vor zwei Jahren nicht geahnt, in welche Richtung sich der Free-To-Play-Bereich entwickeln werde und wie stark mobile Geräte sein würden. Man sei überall. Wenn die Kunden sagten, dass sie nicht die Bandbreite zum Download von 20 Gigabyte hätten, dann würde besagter Inhalt eben auf einer Disc veröffentlicht werden.

Im Anschluss zerstörte er die Illusion, dass die Kosten für Videospiele durch reinen Digitalvertrieb sinken würden. Ein Battlefield 6 mit seiner detaillierten Karte und Hunderten von Soldaten koste eben nicht nur eine Handvoll Dollar in der Entwicklung. In der Filmbranche gebe es auch unabhängige, kleine Filme und Blockbuster wie The Avengers. Man könne daheim bleiben und sich eine Dokumentation ansehen oder das Kino aufsuchen. Dazwischen sei alles möglich und so sei es auch bei Spielen. Man dürfe deshalb nicht außer Acht lassen, dass verpackte Güter in der nächsten Generation eine Wiedergeburt erleben würden.

Nobuo Uematsu

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Nächstes Jahr dürfen Uematsu-Fans wieder die Devotionalien auspacken: Der Meister hat angekündigt, zum Final Symphony-Konzert in Wuppertal zu kommen – und ab heute sind die Karten erhältlich. Am 11. Mai 2013 findet gleich zwei Mal, am Nachmittag und am Abend, das Konzert Final Symphony statt. Gespielt werden komplett neue Arrangements von Musik aus Final Fantasy VI, Final Fantasy VII und Final Fantasy X. Komponist und Arrangeur Masashi Hamauzu hat bereits sein Kommen angekündigt, jetzt hat auch Nobuo Uematsu bestätigt, dass er im Frühjahr in Wuppertal sein wird.

Nicht nur vertraut Publisher Square Enix den Organisatoren des Konzerts soweit, dass man ihnen in Sachen Programm und Bearbeitung freie Hand lässt, im Gegenatz zu vielen anderen Konzerten werden Hamauzu und Uematsu auch vor jedem Konzert den Fans für eine kostenlose Autogrammstunde zur Verfügung stehen.

Hier erfahrt Ihr mehr über das Konzert, Karten könnt Ihr hier reservieren.

Satoru Iwata

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Bei den bisherigen Präsentationen der Wii U stach, neben dem neuartigen Tablet-Controller und den eigentlichen Spielen, auch das Miiverse ins Auge. Über dieses Konzept wussten wir bisher allerdings noch recht wenig, was sich jetzt aber durch ein Interview mit Nintendo-Präsident Satoru Iwata und Kotaku geändert hat.

Darin betont Iwata zunächst, dass die soziale Komponente heutzutage sogar bei einem Einzelspieler-Titel sehr wichtig, geradezu zwingend notwenig sei. Das Internet sei dafür natürlich eine große Plattform und ein Vergleich mit Facebook dränge sich auf. Dort treffe man allerdings nicht zwangsläufig auf andere Spieler und genau dies sei der Unterschied zum Miiverse.

Anschließend zieht Iwata eine Parallele zu Xbox Live, das viele Standards in diesem Bereich gesetzt habe. Diese wolle man nun auch mit dem Miiverse erreichen, wie etwa einen Head-To-Head-Multiplayer. Spieler sollten dort im Idealfall dazu in der Lage sein, diese Leidenschaft mit anderen zu teilen.

Uncharted-Verfilmung

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Bis dato unter keinem guten Stern steht die Verfilmung von Uncharted, denn nun meldet Variety, dass bereits der zweite Regisseur, Neil Burger, nicht mehr Teils des Projekts sei. Anfang 2011 hatte schon David O. Russell die Brocken hingeworfen, nachdem das Murren der Fans an seinem filmischen Konzept immer lauter geworden war.

Sony verzichtet momentan jedoch auf die Ernennung eines neuen Regisseurs, da das Uncharted-Skript gerade von Marianne und Cormac Wibberley neu geschrieben wird. Beide zeigten sich in der Vergangenheit bereits für Disneys Das Vermächtnis…-Reihe verantwortlich.

Next-Gen-Konsolen

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Nein, er wolle nicht verraten, woran sein Team gerade arbeitet: Ein Microsoft- oder Sony-Titel? Vielleicht ein neues Alan Wake, nachdem man die Rechte von Max Payne an TakeTwo abgegeben hat? Remedy-Boss Oskari Häkkinen gab sich geheimniskrämerisch. Fakt ist aber, dass beim finnischen Entwickler gerade ein Team von 20 Leuten an einem Titel für die nächste Konsolengeneration arbeitet – und laut Häkkinen soll es diese in sich haben. So erklärte er gegenüber Gamesindustry:

“Derzeit arbeiten wir wie immer zunächst mit einem relativ kleinen Team an einem Next-Generation-Projekt”, so Häkkinen. “Man fragt sich ja dabei immer: Können die neuen Konsolen wirklich so viel besser sein als die bisherigen? Seien Sie versichert: Sie sind es. Es ist ein Quantensprung.”

Herzlichen Glückwunsch

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Im Stress des Alltags hätten wir es fast vergessen, aber NintendoLife hat und jetzt daran erinnert, dass The Legend of Zelda vorgestern in den USA 25 Jahre alt wurde. Am 22. August 1987 erschein nämlich der erste Serienteil für das Nintendo Entertainment System und verkaufte sich am Ende weltweit 6,5 Millionen Mal, womit er als erstes NES-Modul überhaupt die Eine-Million-Hürde übersprang.

Wer in diesem Zusammenhang gerne in Erinnerungen schwelgen und vielleicht das eine oder andere ihm bis dato unbekannte Detail erfahren möchte, dem sei unsere Ausgabe #219 (13/2011) ans Herz gelegt, denn hier beschäftigen wir uns im Rahmen unserer “Liebeserklärung” ausführlich mit The Legend of Zelda. Nachbestellen könnt Ihr das Heft hier.

Bis das Heft ankommt, vergnügt Ihr Euch mit Link, Navi und den Goronen am Besten hier!

PlayStation-Patent

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Ein interessantes Patent von Sony hat nun Game’N’Motion zutage gefördert: Demnach könnte es sein, dass Dual Shock, Move und Eye irgendwann einmal mit Fernsehwerbung interagieren. Bilder zeigen bereits eine entsprechende Interaktion mit ESPN, Facebook und YouTube per PS3 und Fernseher. Dabei sind mehrere Nutzungsarten denkbar, denn das TV-Programm könnte quasi dafür unterbrochen werden oder eine direkte Integration stattfinden.

CVG spekuliert bereits darüber, dass diese Technik bei der PS4 zum Einsatz kommen könnte, aber offiziell bestätigt ist natürlich noch nichts.

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